Ich halte es ja mit der
Plattform
sowie den
Elementarteilchen
der Grundüberzeugung von
Houellebecq: Der moderne Mensch ickt (nein: nicht "
zickt") zu wenig. Heutzutage will keiner mehr mit dem Kopf durch die Wand, höchstens in die Koje mit X oder Y oder beiden, aber auch erst, wenn in einer Art
Ausweitung der Kampfzone der Schädel entweder mit Alkohol oder nicht minder benebelnden warmen Wohlfühlworten völlig geflutet.
Ich denke ja, dass Organisationen ("Netzwerke") wie
OpenBC sich nicht zum geringen Teil aus Menschen rekrutiert, denen
Parship zu teuer und
friendscout24 zu peinlich ist. Und wer nun dachte, Kontaktaufnahme sei ein Problem derer, die einen Job haben, die von 9-5 (jeweils a.m.) arbeiten, der mag Recht haben, aber es reicht nicht.
Nun geht auch das

an den Start. (Wir wurden um diesen Link gebeten, weil wir ein tolles Blog haben - und da wollen wir ja nicht so sein.) Natürlich mit den obligatorisch tollen Nutzen.
Warum muss man heutztage eigentlich so verklausuliert von Informationsaustausch reden, wenn der Austausch von Körperflüssigkeiten gemeint ist? Und hübsch finde ich ja auch, was man da alles freiwillig angeben kann. Die
Volkszählung von 87, deren Teilnahme ihre Eltern zumindest nach Eigenangaben verweigerten, wollte nur die Hälfte wissen. Klar, dem Staat kann man nicht trauen....
Sollten die drei Initiatoren Erfolg haben, was wir ihnen von Herzen wünschen, sei es als Kuppler, data broker oder was auch immer, würden wir doch gerne wissen, ob WG-Frühstücke durch ein solches "Netzwerk" mit neuen Inhalten geladen:
"Kann mir mal einer sagen, wer von euch immer
anonyme Kuverts aus Flensburg bekommt?"
(Überraschen würde es mich ja nicht, wenn
Sexydent34 und
Juris Prudenz schon seit zwei Jahren als Markus und Angelika in der gleichen WG wohnen - und nie wurde auch nur ansatzweise ans icken gedacht....)
Michel, j'arrive! Ich verlasse jetzt das Internet, denn ich will
lebendig bleiben,
werben und verkaufen.