Club reicher Menschen (CRM)

Dass die LGT Bank vieles richtig macht, habe ich ja schon angemerkt. Und dass es sich auszahlt, fand ich nun auf Spiegel Online bestätigt:

Customer Relationship Management (CRM)
    Der liechtensteinischen LGT-Bank geht es so gut wie lange nicht mehr: Im vergangenen Jahr machte das Geldhaus einen Gewinn von gut 160 Millionen Euro, ein dickes Plus von 41 Prozent.

Andererseits .... Sind 160 Millionen Euro ein solch wahnsinnige Summe? Und, wenn ich noch richtig rechnen kann, lag der 2006 bei rund 113,5 Mio. €. Hm, sind das wirklich Zahlen, die beeindrucken?

Zum Vergleich: Die Gewinne der DAX-Unternehmen 2006 ...
"Club reicher Menschen (CRM)" vollständig lesen »

Gelebte Kundenorientierung

Über CRM wird ja gerne und viel gesprochen. Aber wird es auch praktiziert? Und wie drückt sich das denn aus? In der Mitteilung des Autohauses, dass jetzt Zeit für den Frühlings-Check sei? Ist das ein Service für den Kunden oder nur ein Bettelbrief einer Werkstatt?
Erstklassiger Kundenservice kostet nichts. Er ist selbstverständlich.
Best-practise: LGT-Bank aus Vaduz.

Customer Relationship Management CRM

Natürlich nimmt man seitens der deutschen Steuerfahnder nun an, dass es Selbstanzeigen en masse gibt. Aber damit das nicht voreilig geschieht, gibt das Finanzinstitut auf seiner Homepage bekannt, dass sich Hinweise ergaben, wonach

    vor rund sechs Jahren gestohlene Kundendaten der LGT Treuhand AG in Vaduz unrechtmässig weitergegeben wurden. Der Datendiebstahl war 2003 angezeigt und gerichtlich verurteilt worden. Kunden, die nur mit der LGT Bank (und nicht mit der LGT Treuhand AG) eine Beziehung unterhalten, sowie sämtliche ab 2003 eröffneten Kundenbeziehungen von Gesellschaften der LGT Group, sind von diesem Datendiebstahl nicht betroffen.

Also, das ist doch Service. Wer also erst seit 2003 "fürstlicher Kunde" ist, kann ganz ruhig bleiben. Und wer das unredlich findet, dass diese Bank ihre Kunden so warnt, der muss sich fragen, was die deutschen Medien bzw. die Pressestellen der verantwortlichen Dienststellen tun/taten.

Naja, mir kann es egal sein. Ich bring jetzt erstmal mein Auto auf Vordermann.

Die Synergie von Mnemonik und Ästhetik

Wichtig ist, dass man Dinge aufbauscht. Das muss ja nicht episch werden, aber auch nicht parataktisch, wo doch der Spiegel gerade lamentiert, dass es um das Deutsche nicht so gut bestellt sei. (Wenn ich nur wüsste, warum mir (42) das so bekannt vorkommt ... Egal). Also könnten wir natürlich auch nur "Geil!" sagen (gegen "cool" hätte der Verfasser des Spiegel-Leitartikels übrigens auch nichts) und den Link setzen. Aber ist es so nicht viel schöner: ein bisschen Verbaldeko und dann der Verweis auf den Rohrschach-Test, äh, das äußerst gelungene Memory-Spiel "GESTALT" von gettyimages.

Gestalt

Hoppla, ein deutsches Wort? Auf einer US-Seite? Ist das Deutsche im Aufwind? Spiegel! Übernehmen Sie ...

Marken machen Geld - Menschen machen Fehler

Was ist das richtige Kundenbindungsprogramm? Oh, das ist ein Einstieg, der Deutschlands CRM-Elite i. w. S. mit Vehemenz an die Phrasendrescher treibt, aber haltet inne: Das Rätsel ist längst gelöst. Es geht nicht um Kundenbindung, sondern um Kundenhaltung (auch wenn es ein wenig nach "Käfighaltung" klingt, was nicht schön, aber auch nicht falsch ist). Einen verlorenen Kunden kriegt man nicht mehr. Also ist es wichtiger, ihn zu halten, denn ihn zu kriegen.

CRM

Banal? OK, stimmt, aber warum gibt es dann jede Woche neue Angebote, wo es etwas noch günstiger gibt, mit noch mehr Schnickschnack. Fühlt sich da nicht der Neu- als auch der Altkunde verarscht? Ich zumindest tu das - und zumindest in dem Punkt glaube ich, völlig normal zu sein.

Tja - und für alle, die es genauer haben wollen oder nicht verstehen, wovon ich hier schon wieder fabuliere, eine Analogie aus dem Menschenleben, aber im Grunde isses la même chôse (frz: die gleiche Scheiße):

    Studie: Ehen scheitern an nicht ausgewechselten Toilettenrollen

    London (dpa) - Man hat es immer schon gewusst, aber jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Es sind Kleinigkeiten wie Nasebohren oder das Verstellen der Radiosender im Auto, die eine Ehe scheitern lassen.

    «Schlechte Angewohnheiten, die im Grunde nicht schwer ins Gewicht fallen, scheinen das Gefühlsleben des Partners in einer Weise zu beeinträchtigen, die an Allergien erinnert», sagte der Leiter der Studie, Michael Cunningham von der Universität Louisville, der «Sunday Times». «Beim ersten Mal fällt die negative Reaktion wahrscheinlich noch schwach aus, aber bei wiederholtem Kontakt nimmt die Sensibilität dafür zu.»

    Die amerikanischen Forscher untersuchten die «Entromantisierung» von 160 Beziehungen. Zu den meistgenannten Unarten gehörten die Verwendung kindischer Kosenamen im Beisein Dritter, zu viel Urlaubsgepäck, zu lange Einkaufstouren, erfundene Anekdoten, mit denen der Partner in der Gesellschaft von Freunden glänzt, Lachen über eigene Witze und kritische Anmerkungen zur Kleidung. Als harmonieschädlich ermittelten die Wissenschaftler weiter das Liegenlassen von Handtüchern auf dem Badezimmerboden, unterlassenes Auswechseln der Toilettenrollen (Rolle liegt stattdessen auf dem Halter) und Angstbekundungen des Mannes beim gemeinsamen Sehen von Horrorfilmen.


Jetzt mal ganz im Ernst: Viel Spass!

Die erste Woche ist vorbei, das Jahr hat sich warmgelaufen, es geht wieder in die Schulen und Büros (auch in Ba-Wü und Bayern), ergo ans Werk.

Im Ernst: Viel Spass!

2006 - ein Jahr, mit dem viel Hoffnung verbunden ist. Dabei sind es weniger die Olympischen Winterspiele (auch so ein Paradebeispiel für den Verfall der Werte), als vielmehr die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, auf die sich zum Großteil der Optimismus gründet. Nun will ich nicht gleich wieder mein Hirn bemühen, ihm erliegen und defätistisch sein (und nach der intrinsischen Logik fragen), sondern mich freuen und ebenfalls hoffen - dabei hätte alles so einfach sein können:

Schon vor über einem Jahr gab es WM-Tickets. Aber halt "nur" die VIP-Pakete. Statt aber diese zu bestellen, um daraus ein langfristiges und auch feines Kundenbindungsprogramm zu schnüren, wartet man lieber ab, macht nichts, um dann, so viel Nostradamus steckt wohl in jedem, spätestens ab Ende April bereit zu sein, wirklich jeden Preis für jedes Ticket zu berappen.

Man hätte es soviel besser machen können als die Großsponsoren, die jetzt Tickets in 1000er-Paketen auf den Markt werfen (ohne zu sagen, welches Spiel ;-), aber so überlässt man denen das Feld, die einfach auf Masse machen. Warum nicht mal auf Klasse? Wieder eine vertane Chance. Dabei erwarte ich ja nicht, dass ein Entscheider Visionen hat, denn dann müsste er ja gemäß Altkanzler Schmidt zum Arzt, aber Weitsicht und Verantwortung für die Weiterentwicklung hätte ich ja schon mal gern erlebt.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass viele Unternehmen im Grunde so seelenlos wurden wie Fußballmannschaften. Ob deren "Player" nun aus Südamerika oder irgendeiner Business School kommen, ob sie in jungen Jahren schon Beachtliches geleistet haben oder n Ball stoppen bzw. Bedenken (ganz im Gegensatz zu: Verantwortung!) tragen können, gleich ist, sie halten die Hand auf - sowie die Taschen, Koffer, Schließfächer - und verschwinden nach zwei Jahren - für mehr Geld. Nach mir die Sintflut ... (Sinnflut - wäre wünschenswerter)

Aber ich bin ja Optimist. Alles wird gut, sagt man. Aber wann, fragt man gern lakonisch zurück. Nun, dieses Jahr scheint es so zu sein. Warum auch immer, es freut mich. Es freut mich, dass dieses Land mal wieder so was wie Aufbruchstimmung verspürt- wenn auch spät (unsere Konzepte zur Refinanzierung der WM-Tickets waren einfach klasse ;-)

Und wem verdanken wir das letztlich? Richtig, der Politik. Denn auf die kann man sich nicht mehr verlassen. Und das hat zur Folge, dass - notwendigerweise - die Selbstverantwortung steigt. Und glücklicherweise kommt dieses Jahr der nötige Mut dazu. Wenn Sie Mut haben, haben Sie auch Ihren Spaß!

Es klappt. 100%. Und wenn nicht: Mailen Sie mir!

Und jetzt aber echt ans Werk!

Essentielle Termine 2006

Entscheider! Planer! Marketeers!

Termine

Aus nicht allzu lange zurückliegendem Anlass möchte ich Sie jetzt schon bitten, eure WLAN-Outlook-Palm-Synchronising-Infra-Bluetooth-Blackberry-Editoren zu aktivieren, folgende Termine vorzumerken und mit vierwöchiger Vorlaufzeit zu versehen:

24.12.2006 Heligabend (direkt im Anschluss: Weihnachten (bis incl. 26.12.2006))
31.12.2006 Silvester (direkt im Anschluss daran: 2007 - Highlights: ua. Mehrwertsteuererhöhung)

Dazwischen, vom 9.6. bis zum 9.7.2006 findet die Fußball-WM in Deutschland statt, aber darauf wird ja überall hingewiesen. Bei den oben genannten Terminen ist es doch so, dass, zumindest lässt meine Erfahrung diesen Schluss zu, sie immer ruckartig und urplötzlich daherkommen - und keiner weiß woher - und entsprechend hektisch, unstrukturiert und unüberlegt wird dann aktionistisch reagiert. Damit tun Sie sich und niemandem einen Gefallen. Also: Vermeiden Sie Stress. Sie vergeben sich nichts, wenn Sie Ihre Jahresendaufträge schon früher vergeben. Das entspannt alle(s) - und günstiger ist es auch noch. Zudem haben Sie mehr Zeit für was "Gscheits". Übrigens: Ich hätte da ja was - für Sie. Natürlich auch für KW 49. Und natürlich auch für/zur Fußball-WM, womit ich nicht meine Tickets ITA-USA meine ;-)

Nehmen Sie sich ein Beispiel an 2005: 356 Tage* vergehen schneller, als Sie denken.

* für alle, die glauben, es besser zu wissen: von heute bis Heiligabend

Geballte Kompetenz

Frank Herold
F.Herold auf xing

Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
H. Walkenhorst auf xing

Gerold Braun
Direktmarketing Blog
Gerold Braun auf xing

Torsten Matthes
Marketing - Projektmanagement - Text
Torsten Matthes auf xing


Verwaltung des Blogs

Login