Besser für Deutschland

Der Besserwerberblog hat den relevantesten deutschen Twitter-Account. Denn der "Social-Media-Experte", - nein - gar der Director Social Media bei Scholz & Friends, Nico Lumma bloggt aktuell:

Faustregel: wer mehr Follower hat, ist relevanter.


Die Nr. 1 in der Timezone Berlin:


Wir sagen: DANKE, Herr Lumma.
Helau.

100.000 mal Danke

100000 Follower bei Twitter. Danke.

In Erinnerung an Franz-Josef Strauss
"Es ist mir egal, wer unter mir Bundeskanzler wird."

Lufthansa, Google und Otto twittern am interessantesten

Gute Inhalte sorgen für eine hohe Reichweite. Das ist eine der Kernaussagen unserer aktuellen Studie über den Kurznachrichtendienst Twitter. Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden die zwanzig aktivsten Unternehmen in Twitter beobachtet. Twitter wird von vielen Unternehmen eingesetzt, um sich durch den direkten Dialog in ein gutes Licht zu setzen. Die Beispiele Lufthansa und Google zeigen jedoch, dass auch ohne den personalintensiven Dialog eine hohe Reichweite aufgebaut werden kann.

In der Studie werden die wichtigsten Kenngrößen ermittelt und verglichen. Am leichtesten messbar ist die Reichweite, da die Zahl der „Follower“ (Abonnenten oder Fans) in Twitter direkt angezeigt wird. Hier liegt die Lufthansa mit großem Abstand vorne. Alleine mit vielen Followern ist es jedoch nicht getan – sonst würde twitter.com/besserwerber in unserem Ranking ganz oben stehen. Voraussetzung für eine hohe Attraktivität sind gute Inhalte. Um das zu messen, analysierten wir drei Monate lang den Anteil der Nachrichten, die so interessant waren, dass sie von Twitternutzern an Bekannte weitergeleitet wurden. Die Attraktivität der Nachrichten ist der wirkungsvollste Hebel, um mehr aktive Follower zu erhalten und damit die eigene Reichweite zu erhöhen.

Unternehmen wie Google, aber auch die Messe Frankfurt oder der Daimler News-Kanal beschränken sich auf die Bereitstellung relevanter Nachrichten in Twitter. Im Kern jedoch ist der Dienst ein Dialogmedium: Unternehmen wie der US-Kabelanbieter Comcast geben täglich etwa zwanzig differenzierte Antworten auf Kundenfragen. Otto, Ebay, Kodak und Vodafone sind in Deutschland die Vorreiter beim Einsatz von Twitter als Medium für den Kundendialog. Fast neunzig Prozent der Inhalte im Twitter-Account von Otto bestehen aus Antworten auf Fragen von Twitternutzern. Dahinter steckt ein Team von drei Personen, die zeitversetzt für die Kunden da sind.

Ganz anders bei Google, Messe Frankfurt und Daimler. Hier werden – zum Teil automatisiert – Pressemeldungen in Twitter publiziert. Bei Google und Messe Frankfurt sind das nur etwa zwei Meldungen pro Woche. Damit ist die Chance hoch, dass diese Meldungen auch Aufmerksamkeit erhalten. Bei Daimler sind es jedoch täglich vier Meldungen. Auch die Bahn sendet vollautomatisierte Nachrichten. Täglich gibt es etwas fünf Verkehrsmeldungen. Diese werden auch weiterempfohlen. Plus dagegen hat ebenfalls einen recht leblosen Account ohne viel Dialog und mit reinen Produktmeldungen. Hier werden nur zwei Prozent der Meldungen weitergereicht. Hier spielt jedoch ein weiterer Faktor mit hinein: Die Qualität der Follower. Auch diese wurde in der Studie gezielt analysiert. Die reine Reichweite ist wertlos, wenn sich dahinter nicht auch wirkliche Fans des Unternehmens befinden.

Die aktivsten Follower haben Daimler, Kodak, Allianz und Otto. Die Investition in den Kundendialog zahlt sich also aus. Kodak, Allianz und Otto sind nämlich wiederum die Unternehmen mit dem höchsten Anteil an dialogorientierten Twittermeldungen. In den USA ist Twitter schon weiter. Hundert mal mehr Sichtkontakte erreichen die großen US-Unternehmen im Vergleich zu den deutschen. Einen Download der Kurzversion der Studie gibt es übrigens unter absolit.de/Twitterstudie.

I RUN THE DEATH STAR

Im TV läuft ja z.Zt. die komplette Saga.
Die komplette Saga?



Danke
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Ein peliepter Redner und Chöngeist



Chweigt, chweigt, ich pefehl es euch!

Du bist dumm und hilflos?

Wenn man Beiträge deutscher Journalisten liest, hat man stets dein Eindruck, dass der Deutsche an sich unmündig ist, weshalb der Gute, auf den das ausnahmsweise wohl nicht zutrifft, ihm hilft und belämmert mit allerlei Warnhinweisen, was passieren könnte, was die anderen oder noch beliebter: die da oben mit einem angeblich anstellen.

Hört das denn nie auf? Ich will ja jetzt nicht auf Braunaus Burschen zu sprechen kommen, die ja von einer bolschewikischen, jüdischen oder sonsteiner Weltverschwörung gegen die Deutschen ausgingen und sie alle mit Erfolg aufhetzten. Nun könnte man meinen, das Volk wird nie wieder so unmündig sein, irgendwem irgendetwas blind zu glauben, aber es tut's. Es muss nur abstrus und negativ genug sein:

Wer argumentiert, Deutschland wird Weltmeister, weil: 54 x 74 - 1990 = 2006 !!! wird belächelt.
Wer aber sagt, du wirst von den Werbern gegen deinen Willen manipuliert, der findet Aufmerksamkeit.

In den 1950er Jahren behauptete ein Kinobetreiber, er habe während des Films kurze Werbebotschaften eingeblendet. Obwohl man die Werbung in diesem Fall nicht bewusst wahrnehmen konnte, sollte sie angeblich dennoch einen Effekt auf den Zuschauer haben. Die Menschen waren entsetzt über diese Form der Manipulation. Die Geschichte war jedoch erlogen, denn Reize unterhalb der Wahrnehmungsschwelle können Menschen nicht zu Handlungen bewegen. Glaubte man noch bis vor kurzem. Angeblich ist es niederländischen Forschern im Experiment gelungen, Testpersonen durch versteckte Werbebotschaften, die nur für Bruchteile von Sekunden gezeigt werden, zur Wahl einer bestimmten Eisteesorte zu animieren. Voraussetzung war aber, dass die Probanden Durst hatten, wie der ORF berichtet. Schön. Ich habe Durst, muss mir aber erst Filme über Getränke angucken. Super! Und hatte dann die Wahl, wie der New Scientist aufklärt, zwischen Eistee und Mineralwasser. Hm, toller Test. Es lebe die (Objektivität der) Wissenschaft.

Product Plament wäre auch so ein Ding. Hm, ich bin zuhause permanent von Markenartikeln umgeben. Manipuliere ich mich jetzt selbst???
Und nun berichtet der Gesundheitsblog von der Neuroökonomie, wo nun Hirnforscher herausfinden, was beim Kauf oder dem Anblick von Werbung im Hirn los ist, und werde dann manipuliert. Oder was?

Ist doch alles ein Machwerk der Bolschewiken, oder so ...
wie ich das im Werbeblog kommentierte ...

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