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Ergo: potenzielle Kunden haben Angst

Wen wundert das noch? Nach ein paar Skandalen und Skandälchen ist die Versicherung Ergo nicht mehr so richtig gut angesehen. Und jetzt hat Faktenkontor die Revolution in der Marktforschung angeschoben: Man hat Tausend Bürger befragt, ob sie sich gern von einem Ergo-Vertreter beraten lassen würden.
Wen wundert es, dass sechzig Prozent der Befragten nicht so gern mit den Leuten von Ergo zu tun haben möchten? Viel interessanter wäre aber gewesen, ob die Leute sich überhaupt gern mit Versicherungsfuzzis auf ein Gespräch einlassen. Allgemein sind die ja eher weniger beliebt... Darüber erfahren wir in der sensationellen Studie leider nichts.
Ich vermute ja, dass vielleicht ähnlich viele gar nicht auf ein Gespräch mit Herrn Kaiser und seinen Kollegen anderer Gesellschaften abfahren.
Und dass Schlagzeilen wie "Rauschende Sex-Party bei der Ergo-Versicherung" für den Ruf des Unternehmens nicht gerade förderlich sein dürften, braucht man eigentlich auch nicht mit einer Befragung herauszufinden. Wir sind also sehr gespannt auf weitere Forschungsergebnisse.

Wintersport-Umfrage: Wochenende in St. Moritz zu gewinnen

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Gestern hatten wir noch Sommerhits im Fokus, heute sind wir schon 2 Jahreszeiten weiter und kümmern und um den Wintersport.
Vielmehr um Marketing und Wintersport. Genauer gesagt um Marktforschung und Wintersport.

Weil, da kann der Ambross singen, wie er will
Weil skifoan is des leiwandste, was man sich nur vorstellen kann
und damit sogar Recht haben wie er will, die Buchungen für Wintersporturlaub sind rückläufig.

Woran liegt das? Zu teuer? Zu aufwendig, zu versnobt die ganze Ski-Blase,. oder was?

Das Mountain Quality Check Team will es wissen und bittet ganz ganz dringend um die Teilnahme an einer Umfrage um die Ursache für diese Entwicklung zu finden.
Also: Nur ein paar ganz kurze Fragen zum Thema Wintersport und Winterurlaub.

Ein spannendes Geschäftsmodell übrigens: "Mountain-Management entwickelt seit über 12 Jahren spezielle Systeme und individuelle Lösungen zur kontinuierlichen Messung von Kundenzufriedenheiten am Berg und im direkten Umfeld."

Jetzt kann man natürlich sagen: Was interessiert mich das? Was habe ich überhaupt davon?
Läßt sich leicht beantworten:

Ein Wochenende in St. Moritz!


Und da für die Umfrage (nur) etwa 800 bis 1000 Teilnehmer benötigt werden, stehen die Chancen gut entweder das besagte Wochenende oder aber wenigstens ein Paar neue Ski abzustauben. Mal vorausgesetzt, dass weder meine Weniglkeit noch der Kollege vom visualblog gewinnt.
Der Aufwand ist vergleichsweise gering, denn die Umfrage ist kurz (Ich war nach 2 Minuten fertig).


Also, bitte sehr: Hier geht es nach St. Moritz, äh zur Umfrage





Vive l'humeur

Schade. Wahrscheinlich wurde diese Statistik nicht vom französischen Tourismus und wenn, dann wohl nicht als Werbung herausgegeben.

Ich weiß nicht mal ob es Werbung ist, obleich ich es hier gefunden habe. Aber auf jeden Fall ist es großartig - und schreit nach mehr:

Ich bin sooo gut. Danke, BrandYou.

Das Schöne an Persönlichkeitstests in Frauenzeitschriften und Lifestylemagazinen ist, dass sie in aller Regel das Selbstbild bestätigen. Natürlich bin ich ein sensibler und zärtlicher Liebhaber, aufmerksamer Freund, ein Macho - immer dann, wenn es einen echten Kerl braucht, ein großartiger Redner, der kleine wie große Menschengruppen durch Charme, Esprit und Eloquenz begeistert. Ich bin einfach ein super Typ, egal ob es dazu 17, 33 oder 95 Punkte bei der großen Aulösung braucht. Jeder Test hat es bisher bestätigt.

Daher:
Danke, Brigitte. Danke, Frau im Spiegel. Danke an meinen Friseur.

Heute aber schüttet LinkedIn, höchst wissenschaftlich unterstützt durch ein „BrandYou Gremium“ aus führenden europäischen Marketingexperten Wasser auf meine persönlichsten Mühlen.




Danke, LinkedIn.
Danke, Andrzej Moyseowicz, Media & Innovations Director, Saatchi & Saatchi.
Danke, John Woodward, Global Planning Director bei Publicis Worldwide.
Danke, David Midgely, Marketing Professor, INSEAD.
Danke, Katie Ledger, Kommunikationstrainerin und Autorin des Buchs „And What Do You Do?“

Mehr zu BrandYou

Aufreißen 2.0

Wo lernt man heute noch Frauen kennen? In Discos? Hm, dazu müsste man hingehen. In sogenannten Partnerschaftsbörsen? Hm, Geld ausgeben ohne Aussicht auf Erfolg? Was bleibt? Hm, soziale Netzwerke.

Um die Chancen hierfür zu eruieren habe ich meine ganz eigene Statistik entwickelt:

Ex-Freundinnen in sozialen Netzwerken.


Studiendesign: Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Autoanalyse am 08.10.2010 zwischen 11.19 und 11.48 Uhr erhoben. Mehrfache Zuordnungen möglich.


The Smartphone Experiment - Marktforschung als Werbung

Auch mal eine sehr nette Idee ... eine DokuAd.

Natürlich ist es nicht wirklich neu, Marktforschungsszenarien zu Werbezwecken einzusetzen, aber so lang und so subtil habe ich es zumindest noch nie gesehen. Wäre da nicht der Abbinder, man könnte glauben, es wäre echt.



Ein Lob auch an die Marketingleitung, dass sie das nicht kommentierte mit den Worten:

"Hervorragend, genau so. Das sind wir, das ist unsere Marke.
Subtil, intelligent, fokussiert auf den Kunden. Genau den Spot brauchen wir.

Machen Sie doch bitte einen 30-Sekünder draus.
Ach ja, bevor ich's vergesse: Und noch eine Kurzversion mit Allonge."


Wie gesagt, zum Glück nicht. Danke dafür - und die ganze Serie an Smartphone Experimenten ...

"The Smartphone Experiment - Marktforschung als Werbung" vollständig lesen »

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