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Einfach schenken

Aenne Burda hat den Deutschen - und viel später den Russen auch - Schnittmuster geschenkt und der liebe Gott ihr wohl dafür ein langes Leben. Frieder Burda hat Kunst hergeschenkt. Hubert Burda verschenkt Corporate Art Preise, Steven-Spielberg-DVD´s an Schulen, Geld an jüdische Gemeindehäuser, schenkt dem Web2.0 sein Interesse und und und...

Unsere Logfiles verraten uns, dass man bei Burda auch uns täglich Aufmerksamkeit schenkt. (Danke.)

Da ist es wohl kein Wunder, dass Burda sich nun - wenngleich minder - an edelight, jener company, die sich "einfach schenken" auf die Fahne Webseite geschrieben hat, beteiligt.

Und warum wir darüber berichten? Nehmt es einfach als Geschenk.

Heute: nichts. Demnächst: etwas.

Das ist keine Verlautbarung dieses Blogs, vielmehr sind es inhaltlich die ersten gesprochenen Worte des E-Commerce-Frühchens Myby. Die Eltern: Karstadt-Quelle und Springer.




Und es scheint zu funktionieren... ;-)

Sind wir auf dem Weg zur Bubble 2.0?

Allgemein wird - und das zu Recht - begrüßt, dass auch und besonders im Internet wieder gegründet wird. Das Stichwort Web 2.0 ist vielleicht die Vokabel, die an die Stelle des Wortes Paradigmenwechsel getreten ist, mit dem vor der Bubble 1.0 aberwitzige Kurs-Gewinnverhältnisse von >1000 gerechtfertigt und ein ewiger Wachstumspfad prophezeit wurden.

Dann kam der Crash. Plötzlich sagte die Mehrheitsmeinung, dass das Scheitern vorhersagbar und klar war. Geschäftsmodelle im Internet, die nur auf Werbung beruhten, konnten ja nicht funktionieren. Dabei wurde ausgeblendet, dass das private Fernsehen seit Jahrzehnten mit diesem Modell reüssierte. Es folgte eine negative Übertreibung in die andere Richtung.

Die negative Stimmung ist weg. Junge Leute gründen im Anschluss an das oder während des Studiums. Viele Geschäftsmodelle scheinen schon einmal da gewesen zu sein, andere erscheinen nicht besonders originell, wieder andere hoffen als copy-cat nur auf die Übernahme durch das Original. Dann gibt es verrückt aber sympathisch erscheinende Start-ups wie mymuesli.com, denen man die Daumen drückt. Auf jeden Fall sind es aufregende Zeiten für Gründer und Beobachter.

Gibt es eine Bubble 2.0? Das schöne an einer richtigen Blase ist, dass man nicht wirklich weiß, ob es überhaupt eine Blase gibt und schon gar nicht, wann sie platzt.

Es gibt nur Indikatoren. Es gibt scheinbar manchmal zu viel Risikokapital, es gibt viele Gründungen, es gibt wieder Medien, die sich auf das Thema Gründungen spezialisieren. (Auf dem Höhepunkt der ersten Blase bei Eisenbahnaktien gab es in den USA eine Tageszeitung zum Thema mit drei täglichen Ausgaben!)

Vergessen wir die obige Fragestellung und genießen die Party. Zudem sollten wir uns vornehmen, hinterher nicht zu erzählen, die Party war schlecht und die Gäste unsympathisch. Auch die Eisenbahnblase vor mehr als 100 Jahren hat viel Positives hervorgebracht: Eisenbahnstrecken, die auch noch da waren, als die Aktien schon verdampft waren…

Drei, zwei, eins, keins?

Also, wenn ich manchmal ganz viel Zeit habe, oder wenn ich mich einfach nicht so gut konzentrieren kann, dann surf ich auf Unternehmensseiten. Und schau mir an, was bei denen so im Pressebereich steht. Wenn sie einen haben. Und der auch mit Inhalt gefüllt ist. Vorhin habe ich mal wieder bei eBay vorbeigeschaut. Und es trieb mir die Tränen in die Augen. Denn die Mitgliederporträts dort sind wirklich herzzerreißend.

Zum Beispiel Hochzeitspaar Alexandra und Michael Schindler aus Wuppertal. Ganz zufällig ein Paar, das sich alles, was man so für das Fest der Feste benötigt, auf eBay gekauft hat. Kranz, Schleier und der schicke, weiße Anzug, alles mit der Drei-Zwei-Eins-Masche erworben, oder?

Sie hatten Schleier, Brautkleid und -collier, Schuhe für den Bräutigam, Ringkissen, Frack für den Sohn, Kleider für die Töchter, Brauthandschuhe, Tischdekoration sogar die Haarnadeln für die Hochsteckfrisur, Rosenblätter, Tortendekoration und Ballons in Herzform bei eBay gekauft. Dank ihrer gezielten Suche, die sich manchmal sogar auf die US-amerikanischen Seiten des Online-Marktplatzes erstreckte, blieb kein Wunsch offen. Fasziniert waren die beiden nicht nur von der Angebotsvielfalt, sie hatten außerdem auch eine Menge Spaß beim Bieten rund um den Globus. Bezahlt hat das Paar möglichst immer per PayPal, dem Online-Zahlungsservice von eBay oder per Überweisung.


Brav, die beiden. Haben immer alle eBay-Services genutzt. Komisch, dass Journalisten, die Kontakt aufnehmen möchten, erstmal an eine e-mail-Adresse anwenderberichte@ebay.de schreiben sollen. Sind das denn die echten Schindlers? Oder gibt es die Schindlers vielleicht gar nicht? Könnte ja auch dem Hirn eines ganz fleißigen eBay-Mitarbeiters entsprungen sein. Son schickes Hochzeitsfoto kann man dann auch noch organisieren. Fakes gibt es ja bei eBay genug.
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Wird „Verlag der Deutschen Wirtschaft“ auf Artikelportal aktiv?

Bei Suchmaschinenoptimieren sind die Artikeldienste „très à la mode“. Meine kleine Liste aus dem Juli wurde zu einer der am häufigsten besuchten Beiträge auf diesem Blog.

Selber betreibe ich mit einem genialen Kollegen einen kleinen Artikeldienst über Unternehmer und ihre Geschäftsmodelle. Heute bekomme ich eine Email von einer Mitarbeiterin des „Verlages der Deutschen Wirtschaft“ mit einer Anfrage, ob für eine Internetseite für einen Fernkurs zum Thema „Werbetexten“ ein Beitrag beigesteuert werden könnte.

Der Ansatz ist neu. Hätte die Dame einen solchen einfach eingestellt, hätte ich diesen sicher ohne Probleme und einfach so freigeschaltet. Da es aber ein so bekannter Verlag ist, habe ich der Dame vorgeschlagen, für den Beitrag einmal 50€ zu zahlen. Man muss das Geschäftsmodell ja immer wieder neu überdenken. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich werde die werten Leser bei einem positiven Ausgang ganz sicher auf dem Laufenden halten.


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Gefahren eines „MFA“-Geschäftsmodells

Kürzlich las ich, dass es so genannte „MFA“-Internetprojekte gebe. „MFA“ steht für „made for adsense“. Es handelt sich also um Projekte, die ins Leben gerufen wurden, damit adsense-Werbebanner eingeblendet werden. Der Sachverhalt war natürlich grundsätzlich bekannt, wenngleich mir die Abkürzung noch nicht untergekommen war.

Diese Projekte sind in doppeltem Maß von google abhängig. In der Regel ist google der einzige Traffic-Bringer dieser Projekte und dann ist google auch noch der Vermarkter der Werbeflächen.

Gefahren auf der Traffic-Seite:

- google kann die erstellten Webseiten ganz aus dem Index schmeißen oder aber die Seiten nach weit hinten durchreichen.

Gefahren auf der Adsense-Seite:

- wie man hört und in Foren ließt schmeißt google schon mal jemanden aus dem adsense-Programm ohne, dass der Betreiber der Webseite irgend etwas dafür kann, angeblich weil von von Seiten des Webseitenbetreibers verdächtige Klicks erfolgten. Zuweilen erfolgen diese Klicks offenbar von dritter Seite, so dass der Webmaster zu Unrecht seiner Einnahmen beraubt wird. Bereits erzielte Einnahmen werden auch noch einbehalten.
- Dollarschwankungen können potentiell nerven.

Wer mit einem „MFA“-Projekt langfristig Erfolg haben will, muss also an zwei Fronten mit einem Monopol fertig werden. Aber was soll’s: Viel Feind, viel Ehr!
Europadruck

Ethnomarketing

Geile Weiber haben Lust aufs F......
...orschen, natürlich. Was denn sonst?
Deutschland auf der Hut
Darf man mit Hitler Werbung machen?
Die Gunst der Hunde
Immer dem anpassen, den man trainiert.
Du bist Finnland!
Oder etwa nicht?

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