Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Zunftschreiber im Abmahnwahn

Klum ./. Werbeblogger, Sozialgericht Bremen ./. Shopblogger, DOSB ./. Saftblog, Marions Kochbuch gegen den Rest der Welt.
Mehr oder weniger jeder der bloggt kennt sich mittlerweile mit dem Thema Abmahnung aus...

Heute gibt es hier mal die andere Sicht der Dinge.
Totales Befindlichkeitsbloggen. (Teil 1)
"Zunftschreiber im Abmahnwahn" vollständig lesen »

Nach der Krise

Jene Wirtschaftskrise, die ich bereits vor gut 2 Wochen für beendet erklärte, scheint beim ein oder anderem Unternehmen Spuren hinterlassen zu haben. Im Corporate Design... ;-)





Mehr Wirtschaftskrisenlogos

Online-Marketing und Medienpartner

Na klar, dieses Jahr treffen wir uns im September alle wieder auf der OMD. Käffchen trinken, Eis essen, Gadgets einstreichen und ein bisschen drüber bloggen.
Und wenn ich mich so an die letzten Jahre erinnere, dann fällt mir doch auf, wie oft ich in Messegesprächen - mal mehr, mal weniger dezent - darum gebeten wurde doch über die allerdollsten Neuheiten und Entwicklungen oder schlicht über die Präsenz der Aussteller zu bloggen. Ich habe das dann eher selten gar nicht getan, weil: Kein Plan von allerdollsten Neuheiten.

Andere Blogger machen das aber sehr ausführlich. Vor, während und nach der OMD.

Ich hau jetzt mal einen raus und behaupte: Ohne Blogs wäre die OMD lange nicht so erfolgreich.
Motor des Online-Marketings sind heutzutage Blogs. Die alte Frau Google wird das ganz sicher bestätigen.

Aber hat es auch die Igedo, das Team der OMD begriffen?

Allenfalls wohl ansatzweise. Zwar hat man dieser Tage einen eigenen Blog gestartet, sich mit Djure Meinen sogar einen höchst respektablen Blogger ins Boot geholt, und am Rande gibt es sogar eine extern organsierte, Night of the Bloggers (man bleibt halt gerne unter sich!?), auf den Hauptseiten der OMD finden sich jedoch ausschliesslich Verweise auf jene Medienpartner, die jeder kennt, jedoch - in den meisten Fällen - kaum noch einer - online- liest.



Will sagen: Die echten Medienpartner, zumal für eine Online-Marketing-Messe, finden keine Berücksichtigung.

Ebenso verhält es sich bei den Presseakkreditierungen. Ein Presseausweis ist Pflicht. Und welcher Blogger hat bzw. braucht sowas heutzutage noch?

Aber was will man verlangen in einer Zeit, in der sogar eine Bloggerveranstaltung wie die re:publica von Bloggern, die ein re:publica’08-Banner in ihr Blog integrieren 40 Euro Eintritt nimmt, gleichzeitig aber jenen, die ggf. noch kein Wort drüber verloren haben (begrenzt) freien Eintritt gewährt.


Nachtrag: Zumindest gibt es zwischenzeitlich hier eine recht umfangreiche Blogroll. Wenngleich: Es ist halt eine Blogroll - nicht mehr.

Logogestaltung = Algebra

Endlich wird mal erklärt wie Logos entstehen: Durch Mathematik.




Danke

Die neue virtuelle Handelsware: Accounts

Domainhandel ist nun schon lange ein höchst lukratives Geschäft auf einem inzwischen fast leergeschürften Markt. Aussagekräftige Internetadressen mit gutem Merk- und Suchmaschinenpotenzial sind für Marken und Produkte reines Gold und als Grundstein einer strategischen Online-Positionierung unverzichtbar. Sehr ärgerlich ist es, wenn ein Mitbewerber eine entscheidende Adresse für sich registriert hat.

Inzwischen ist allerdings die Online-Präsenz längst nicht mehr auf eine Website begrenzt. Eine moderne Marke kommuniziert nicht allein über die eigene Website, sondern über viele Kanäle. Sie informiert, diskutiert und teilt allerlei relevante Multimedia-Daten mit der immer hungrigen Zielgruppe. Auf flickr, YouTube, Twitter, FriendFeed, Facebook, Mr. Wong, deli.cio.us, Netvibes und zig anderen Plattformen, auf denen sich Fans und potenzielle Kundschaft herumtreiben.

Wen wundert es, dass namensgebundene Accounts zuhauf gekapert werden wie anno dazumal Domains? Was früher Domaingrabbing war, wird nun Accountgrabbing, und Cybersquatting greift aktuell vor allem auf Twitter um sich. Gerade wurde bekannt, dass eine anonyme Person sämtliche Accounts für die bekanntesten dänischen Zeitungen registriert hat.

Hier wird es zukünftig juristisch noch viel Spaß geben. Und alle Markenverantwortlichen, die auf diese Art von Zeitvertreib gerne verzichten, tun gut daran, immer die Augen offen zu halten, ob irgendwo gerade eine neue, vielversprechende Community entsteht, in der man sich besser rechtzeitig "einen Namen macht". Bevor jemand anders schneller ist. Accounts sind die neuen Domains.

Das Patent (12)

Christine Kienhöfer zündete sich eine Zigarette an und sah in die erwartungsvollen Gesichter ihres Cheftüftlers und ihres Geschäftsführers. „Wer sind wir heute, wo stehen wir im Jahr 2020? Ich denke, es ist an der Zeit, sich darüber wieder Gedanken zu machen.“ Gemeinsam saßen sie im Jagdzimmer ihres Elternhauses, das einst der passionierte Jäger Klaus Kienhöfer mit Trophäen geschmückt hatte. Hier waren schon viele wichtige Geschäftsabschlüsse besprochen und unzählige Kunden empfangen worden. An den holzgetäfelten Wänden hingen Bärenfelle und Hirschgeweihe, über der Kopfseite des Tisches prangte das Haupt eines gewaltigen Keilers. An kaum einem anderen Ort konnte man so passend ein Viertele Trollinger-Lemberger schlürfen und die Ideen sprudeln lassen, zumal mit Aussicht auf die selbstgemachten Maultaschen des Ehemanns von Christine Kienhöfer, der als versierter Hobbykoch die Küche unsicher machte.

Winfried Richter setzte sein Viertele-Glas ab und dachte nach. Die Ausgangssituation von Felss war denkbar gut. Fünf Unternehmen prosperierten unter dem Dach der Gruppe, aus der ursprünglich einen Handvoll Mitarbeiter waren mittlerweile fast 500 Beschäftigte geworden. Er wusste, dass Christine Kienhöfer stolz war auf ihr Team: Da gab es gut ausgebildete, hoch motivierte Nachwuchskräfte genauso wie langjährige Mitarbeiter, deren Fachwissen und Erfahrung für das Unternehmen unentbehrlich waren. Zudem arbeitete die Führungsriege effizient und souverän – mit dieser Belegschaft konnte man mutig in die Zukunft gehen. Jetzt ging es darum, diese Zukunft zu gestalten.



Abrupt riss Christine Kienhöfer ihn aus seinen Überlegungen. „Meine Herren, was schlagen Sie vor?“, fragte sie mit einem Lächeln. Darauf hatte Binhack nur gewartet. „Beim Automobil steht die nächste Phase des Leichtbaus bevor“, schwärmte er. „Und wir wissen doch, wie man Bauteile leicht macht! Das eröffnet uns unzählige Möglichkeiten!“ Die Kunden legten immer mehr Wert darauf, bei den hohen Stahlpreisen nicht auch noch eine Menge Abfall zu produzieren, erklärte er. „Wir setzen neue Maßstäbe“, warf Richter begeistert ein. „Wir halbieren den derzeitigen Einsatz von Ressourcen. Der Kunde spart, die Natur wird geschont, wir lösen eine Effizienzrevolution aus!“

Auf dem richtigen Weg waren sie schließlich schon längst: So hatte ein Großkunde aus der Automobilbranche in den vergangenen zehn Jahren mit Hilfe von Felss sage und schreibe 25.000 Tonnen Stahl eingespart, weil Antriebswellen, aber auch Kopfstützbügel und Stoßdämpferkolbenstangen durch den Einsatz der Felss’schen Technologie stabil und leicht zugleich gefertigt wurden.

Die Natur konnte für diese Art der Effizienz als meisterliche Inspiration dienen, das wusste Christine Kienhöfer. Man musste nur an die Bionik denken, bei der sich Wissenschaftler und Ingenieure an der Natur orientierten, um technische Neuerungen zu entwickeln. Da stand dieKlette Pate für den Klettverschluss; mit der imitierten Struktur derHai-Haut auf den Tragflächen senkte man bei Flugzeugen den Luft-widerstand und sparte Kerosin; Autoreifenentwickler nahmen sich Katzenpfoten zum Vorbild, um auf der Straße mehr Haftung zu erzielen.
„In der Schatztruhe der Natur liegen Millionen Produktideen und Verfahrensweisen verborgen“, fasste sie zusammen. „Wie wäre es, auch nur einen Teil dieses erstaunlichen Schatzes zu heben, indem wir uns bei der Entwicklung neuer Produkte die Errungenschaften der Evolution zum Vorbild nehmen?“ Winfried Richter begann bereits, Stichworte zu notieren. Bald häuften sich Papiere mit Notizen am Rand des großen Holztisches und es wurde Wein nachgeschenkt.



Unterdessen schweiften Binhacks Gedanken ab. Voller Stolz ließ er die vielen Patente für die Firma Felss Revue passieren, die auf seinen Erfindungen beruhten, die zahllosen Ideen, die er jedes Mal aus dem Urlaub mitbrachte, und das eine besondere Patent, das nun so erfolgreich bestätigt worden war. Sein Blick blieb an den gewaltigen Hauern des Keilers hängen, der die Wand gegenüber zierte. Unwillkürlich musste er an ein Buch über die Gestaltprinzipien der Natur denken, das er erst neulich gelesen hatte. Das Grundprinzip war bei vielen Strukturen ähnlich einfach, aber höchst effektiv: Wo von der Belastung her eine Überbeanspruchung entstand, fügte die Natur Material hinzu. Bei einer Unterbeanspruchung wurde Material abgebaut, und zwar gleichgültig, ob es sich um eine Astgabel handelte, um die Kralle eines Schwarzbären oder um einen Wildschweinhauer.

Fritz Binhack stutzte, schob den Stuhl zurück und stand auf, um sich den Hauer des Keilers genauer anzuschauen. Vorsichtig strich er mit dem Zeigefinger über die Wölbung und befühlte das Material. Äußerst seltsam. Es konnte doch nicht … Ging das an?

Die Lösung konnte unmöglich so einfach sein.



Das Patent (Trailer) Das Patent (11)
"Das Patent (12)" vollständig lesen »

Ethnomarketing

Geile Weiber haben Lust aufs F......
...orschen, natürlich. Was denn sonst?
Deutschland auf der Hut
Darf man mit Hitler Werbung machen?
Die Gunst der Hunde
Immer dem anpassen, den man trainiert.
Du bist Finnland!
Oder etwa nicht?

Verwaltung des Blogs

Login