Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Spotify: For Music

Lürzer's Archive Spot der Woche 2013/14: Spotify 'For Music'

Ein Spot von Drogba5 für die erste Spotify-Kampagne: "For Music"



Spotify For MusicKunde: Spotify
Agentur: Droga5, New York
Kreation: Graham Douglas
Art: Kenny Kim
Text: Spencer Lavallee
Produktion: Park Pictures, New York
Regie: Seb Edwards


2 weitere Spots gibt es hier

IndieLisboa: Noooo

Lürzer's Archive Spot der Woche 2013/13: IndieLisboa 'Noooo'

Nein. Das ist kein Zalando-Spot. Auch anderswo wird geschrien, beispielsweise in Hollywood. Ebendort mitunter zu viel, meinen die Kampagnenmacher von Leo Burnett, die mit diesem Spot auf ein portugiesisches Independent Film Festival einladen.


“Hollywood is running out of ideas. Come see something new.”

IndieLisboa NooooKunde: IndieLisboa / International Independent Film Festival
Agentur: Leo Burnett, Lissabon
Kreation: Luciana Cani
Art: Leonardo Pinheiro, Thiago Cruz
Text: Steve Colmar, Pedro Pinho
Pruduktion: Stopline
Refie: Pedro Varela

Human Sushi

Ausdruckstanz aus Norwegen: Human Sushi



Der freie Tanz hat ja schließlich auch einen ennormen therapeutischen Wert...

Human SushiKunde: Norwegian Seafood Council
Agentur: Try/Apt, Oslo
CD: Markus Lind
AD: Odd-Inge Torrissen
Copywriter: Silje Helene Fjeld
Regie: Steinjo/Tangrystan

"Human Sushi" vollständig lesen »

Zur Feier des Tages

95 Thesen vom Wortführer

  1. Der Mensch ist dümmer, als er glaubt.
  2. Der Mensch ist umso verführbarer, für je unverführbarer er sich hält.
  3. Werbung sollte nicht nur zum Kauf anregen.
  4. Werbung zum Nachdenken ist Werbung zum Wegwerfen.
  5. Nur ein Kunde, der auch bietet, ist ein Partner.
  6. Ein Kunde, der nur fordert, ist ein Freier.
  7. Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient.
  8. Wer seine Zeit nicht managen kann, kann gar nichts managen.
  9. Wer sich eindeutig als Dienstleistungshure positioniert, darf sich nicht wundern, wenn er gefickt wird.
  10. Jeder will Bestätigung seiner gedachten Wirklichkeit. (Affirmation ersetzt Kommunikation, Wahrnehmung ersetzt Wahrheit.)
  11. Sex verkauft nicht alles, aber alles sollte mit Sex verkauft werden. (Obwohl das hierzulande auch gute Verkaufsargumente sind, steht „Sex“ nicht für „Sicherheit, Ersparnis, Xenophobie“.)
  12. Man achte besser auf hohe Absätze, denn einen niedrigen Zinsfuß.
  13. Wer keinen Mut hat, hat keine Zukunft.
  14. Normal ist nur ein anderes Wort für durchschnittlich.
  15. „sapere aude!“ (Danke, Immanuel Kant)
  16. Wer seine Zielgruppe nicht versteht, versteht nichts von seinem Job.
  17. Wer nur meint, was er sagt, hat keine Meinung, also nichts zu sagen.
  18. Ein Bild ist keine Idee. Ein bebildertes Briefing auch nicht.
  19. Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Danke, Johann Wolfgang Goethe)
  20. Das „Recht auf Meinung“ impliziert die „Pflicht zum Denken“.
  21. Wer nachdenkt, ist klug. Wer vordenkt, erfolgreich.
  22. Zählen Sie nicht die Leute, die Sie erreichen. Erreichen Sie die Leute, die zahlen.
  23. Kommen Sie auf den Punkt, kommen Sie ins Geschäft.
  24. Reiz ist geil.
  25. Wer nichts zu bieten hat, sollte wenigstens faszinieren./li>
  26. Niveaulosigkeit muss man sich leisten können.
  27. Glückliche Menschen sind nicht dumm.
  28. Dumme Menschen sind glücklich. (Das sollte man ihnen nicht vorwerfen. Darum sollte man sie beneiden!)
  29. Dumme Menschen sind nicht doof!
  30. Neue Besen kehren gut. Aber alte wissen, wo der Dreck liegt.
  31. Garbage in, garbage out.
  32. Wer sich ständig auf den Schlips getreten fühlt, sollte einfach mal aufstehen.
  33. „Nett“ ist tot.
  34. Der Kunde entscheidet sich immer für die „Fall back“-Version.
  35. Nehmen Sie keine Rücksicht auf Gutmenschen.
  36. Viel ankündigen schwächt das Vertrauen! (Danke, Horatius Flaccus)
  37. Präsentieren Sie nie mehr als zwei Vorschläge. Kunden wollen Auswahl, keinen Ramsch.
  38. Werbung ist keine Kunst, verführen schon …
  39. Man muss Menschen ignorieren, die nur befinden, denn sie empfinden nichts.
  40. Hüten Sie sich vor Menschen, die in der 2. Reihe stehen, aber die 1. Geige spielen wollen.
  41. Blogs sind die Klowände des Internet. (Danke, Jean-Remy von Matt)
  42. Sie müssen nicht können, was Sie dürfen, aber Sie sollten dürfen, was Sie können müssen.
  43. Werbung lügt nicht.
  44. Arbeiten Sie nur mit Menschen, die sich für Mannschaftssport interessieren und/oder einen solchen oder einem Orchester bzw. Chor gespielt haben.
  45. Umfangreiche Briefings sind Ausdruck von Faulheit des Kunden und Respektlosigkeit der Agentur gegenüber.
  46. Selbst Gott braucht Werbung. Er hat Glocken. (Danke, Aurélien Scholl)
  47. Lernen Sie die Menschen kennen, die Sie Zielgruppe nennen.
  48. 90% aller Kreativen in einer Agentur sind Autisten. Das muss einen nicht stören, das sollte man nur wissen. (Auch wenn das nicht absolut stimmt, sollte man doch davon ausgehen.)
  49. Eine gute Agentur wird von ihrem Kunden respektvoll gehasst.
  50. Kunden sind immer jung.
  51. Oma und Opa haben wahrscheinlich mehr Joints geraucht als Ihre Eltern.
  52. Heute 60jährige hatten ihr erstes Mal, als zum ersten Mal „(I can’t get no) Satisfaction“ im Radio gespielt wurde.
  53. „Stairway to heaven“ wurde auf dem Richtfest gespielt.
  54. Es kommt nicht darauf an, wer du bist, sondern wer du sein willst. (Danke, Paul Arden.)
  55. Bauch denkt, Hirn verwaltet.
  56. Intuitive Improvisation – das Geheimnis des Genies. (Danke, Max Zorin)
  57. Wer mehr schafft, arbeitet weniger.
  58. Annahmen sind keine Einnahmen.
  59. Man braucht kein Kundenbindungsprogramm mit einem Kundenbindungsprodukt.
  60. Die einzige Zeit, die man ändern kann, ist die Zukunft.
  61. „Ich bin gut!“
  62. Der Kunde braucht seine Agentur mehr als umgekehrt.
  63. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass nichts passiert.
  64. In der Tat gibt es den Unterschied zwischen Schein und Sein.
  65. Die Bedeutung des Internet wird maßlos überschätzt.
  66. Alles ändert sich, nichts geht unter! (Danke, Ovid)
  67. Perfektion erweckt Neider.
  68. Wichtiger als die Präsenz im Internet ist die Präsenz beim Kunden.
  69. Masse macht Kasse, Elite Rendite.
  70. Wer an einem Tag reich werden will, wird am nächsten Tag gehenkt. (Danke, Leonardo da Vinci)
  71. Demokratie wird zu einer Diktatur der Schwachen.
  72. Das beste Mittel gegen die Informationsflut ist Ignoranz.
  73. Der gesunde Menschenverstand wird eine Renaissance erleben.
  74. Die Aufklärung wird weiter ihre Kinder fressen. (Die Werte der Aufklärung sind und waren: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nicht Feigheit, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit. / Danke, Thea Dorn)
  75. Starrsinn ist gut. In fünf Jahren bewundert man ihn als Beharrlichkeit.
  76. Fleiß ist die Tugend der Versager.
  77. Toleranz ist die Arroganz der Feiglinge.
  78. Wer liebt, erzählt.
  79. Ein Arschloch ist ein Arschloch.
  80. Eine Sau erkennt eine andere am Gang.
  81. Web 2.0 ist nichts.
  82. Kommunikation ist alles.
  83. Wer nur angeben kann, wird schnell aufgeben müssen.
  84. Der Kunde weiß nicht, was er will. Wer glaubt, dass der Kunde will, was er sagt, will das glauben. (Gehen Sie in ein Restaurant, wo es nur so gut schmeckt wie bei Ihnen?)
  85. „Kenner“ kommt von „kennen“, „Könner“ von „können“ und ein „Kenner“ ist in gewisser Weise auch ein „Könner“, aber es reicht nicht, etwas zu kennen, um es zu können.
  86. Geben Sie einem Journalisten, was er will. Er macht es sonst selbst.
  87. Kritische Presse ist ein Widerspruch in sich.
  88. Kein Angst. Das bringt Glück!
  89. Konsens ist Nonsense.
  90. Agenturen geben immer ihr Bestes. (Schlechte Werbung ist also ein Zeichen für eine dumme Agentur oder ein miserables Briefing.)
  91. Wenn ein Kunde geht, hat er gute Gründe. Und man selbst die Chance auf einen besseren Kunden.
  92. Die Kunden der Konkurrenz sind noch undankbarer.
  93. Keine Diskussionen! Vorschläge!
  94. Das Ziel ist das Ziel.
  95. Akzeptieren Sie, dass niemand besser ist als Gott, und arbeiten Sie daran, dass keiner zwischen sie passt.


Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang und an diesem Tag auf Luthers Original sowie die 25 Tipps für den erfolgreichen Marketingleiter.

Bildquelle

Heilige der Gegenwart (I): Steve Jobs

Elvis Presley, John Lennon, Michael Jackson, meinetwegen auch Amy Winehouse oder gar Dirk Bach - alle einzigartige Künstler mit einer riesigen Fangemeinde. Und alle haben ihre Fans, die, von Letztgenanntem mal abgesehen, sich zumindest an deren Gedenktagen treffen und ihnen huldigen - in welcher Form auch immer.

Morgen jährt sich erstmalig der Todestag von Steve Jobs. Und natürlich bleibt auch da eine Huldigung nicht aus:

Wer des Französischen mächtig ist, für den mag dieser Artikel erhellend sein. Alle anderen können sich einfach nur an der Grafik ergötzen:



Wer jetzt in so richtig / schön / traurig / morbider Stimmung ist: In dem besagten Artikel findet man weitere Todesanzeigen, die man in seiner Lokalzeitung eher nicht sieht. Warum eigentlich nicht?

Prada, Polanski, Therapie

Roman Polanski inszenierte mit Helena Bonham Carter und Ben Kingsley einen WerbeFILM für Prada: A Therapy.



Prada TherapyPrada Suits Everyone

Danke

Dein Körper bleibt hier.

Das Thema Organspende mal völlig anders aufbereitet:



Spot "Soul" von DDB, Brazil für ABTO (Organ Transplant Association)

Mehr Infos zum Spot gibt es bei adflash.eu

Tag der deutschen Einheit

Klar, dass ich die Bildzeitung diesen Tag zur Selbstdarstellung nutzt. Überraschender-, aber auch angenehmerweise verfällt sie dabei nicht in die sogenannte Hasselhoff-Manie, sie habe mit ihrem Werk die Wiedervereinigung provoziert.

(Wäre ja auch schön doof, denn wäre sie ja auch mitverantwortlich für den "Soli" und überhaupt alle Kosten, die durch den Zusammenschluss der beiden Staaten enstanden sind, die zwischen 1,3 und 1,6 Billionen Euro liegen und jährlich um etwa 100 Milliarden Euro steigen (Quelle). Verglichen mit Hoyerswera sind die Hellenen ja gar nicht sooo ... aber das hier ja nicht Thema sein.)

Im Gegenteil. Die Bildzeitung passt sich dem Trend der Verwischung an. Und so wie die CDSU 2011 mit Atomausstieg, Abschaffung des Wehrdienstes und der Hauptschule (Zusammenhang?) aufwartet, was ja vor kurzem noch niemand für möglich hielt, erschien die Bildzeitung heute, am Tag der deutschen Einheit, mit gar nicht mal unkomischen Schlagzeilen aus dem Jahr 2031:









Sind die Konservativen jetzt auch noch die besseren Kabarettisten? Wie werden taz und Titanic reagieren?

Böse, böse Online-Wetten

Darf man Pornografie gut finden? Darf man sich fürs Rauchen aussprechen? Darf man Dumme als Dumme anprangern?

Darf man für Online-Wetten Werbung machen?



Online wetten

Es gibt so viele Themen auch jenseits der großen Politik, deren Thematisierung gewiefte PR-Berater sowie andere Medienexperten einem nur unter einer Suade von Konjunktiven an-, aber eigentlich einem eher strikt und vehement abraten würden.

Online-Wetten – was kommt einem da nicht alles in den Sinn: Spielmanipulation, Mafia, Schulden, Quoten, Verbrechen, Hinterhof, Halbwelt, herrlich.

Da macht wer sehr gut Anti-Werbung. Wer will denn mit so was was zu tun haben? Da lässt man dann lieber die Finger weg und greift auf „sauberes Glücksspiel“ zurück.

Das ist gut fürs Eigen-Image – und das scheint doch den meisten immer noch sehr wichtig zu sein. Wichtiger beispielsweise als gute Gewinnchancen.

Welcher Online-Wettanbieter würde überleben, wenn er als Top-Quote ca. 1:140.000.000 anbietet und dabei nicht einmal sagen kann, was der Einzelne im (höchst unwahrscheinlichen) Erfolgsfall in Summe gewinnt?

Der Staat kann das. Und er wäre ja doof, würde er es mit seinen Möglichkeiten zulassen, dass ihm einer da das Wasser = liquide Mittel abgräbt. Verhindern können wird er es auf lange Sicht nicht, wenn er sein System bewahren will.

Aber bis dahin kann man ja noch ein bisschen Anti-Werbung machen und dafür sorgen, dass die, die online wetten wollen, sich in die Halbwelt begeben müssen. Und die Chancen, dass sie da mit mehr Geld rauskommen, stehen so schlecht nicht. In der Halbwelt ist es ja wie überall: Es gibt solche und solche ?

Wetten?



"Böse, böse Online-Wetten" vollständig lesen »

Mut zur Wut

Heidelberg ist eine schöne Stadt, die sich gerne der Moderne verschließt, weil ihre Zukunft in der Vergangenheit liegt. Schloss, Universität, Romantik.

Natürlich ist das nicht die offizielle Lesart. Offiziell ist man auch hier inzwischen auf den Zug der "kreativen Klasse" gesprungen, wobei man den Begriff hier sehr weit fasst und dadurch gewährleistet, dass man sehr gut dasteht.

Klar sind auch Wissenschaftler kreativ - und Juristen sowieso, aber ist das so gemeint? Meist wird dieser Begriff der Kreativität, wenn er nicht gerade von Stadtverordneten passend definiert wird, mit Kunst und Kultur assoziiert - und damit mit Themen, auf die Heidelberg zwarviel hält, aber halt doch nur meist im Sinne der Alten Meister.

Eine schöne, ja wunderschöne Ausnahme stellt die Ausstellung "Mut zur Wut" dar. Zahlreiche Plakate zieren das Stadtbild. Eine wohltuende Abwechslung von den sonst üblichen Hinweisen auf House-, Independent-, Schulabschluss-, Studienanfangs-, Ü30-, Ü40- oder sonstige Motto-Parties, die sonst davon künden, dass in der stadt nichts los ist, aber davon reichlich.

Jetzt also prangen Plakate wie diese an den Straßenrändern und Bäumen:



Groß erklärt wird nichts. Das kann man schade finden oder auch gut, denn zumindest bei mir hat es funktioniert, dass ich mir die Mühe machte herauszufinden, was die Idee dieser Plakate ist. Dann ein bisschen googlen und schon (hö, hö) wird man fündig.

Auf der Website www.mutzurwut.de steht dann alles erklärt (und weitere Motive gibt es da auch).

Zugegeben etwas umständlich, aber so ist sie halt die Kunst bisweilen. Und ein wenig selbstverliebt und selbstüberschätzend allemal. Sind das wirklich, wie die Veranstalter vollmundig künden: "Plakate, die die Mund aufmachen!"? Geht das überhaupt? Oder ist das wieder ein Wortspiel eines Grafikers? Ist das wichtig?

Gewiss ginge es besser, wenn es den Veranstaltern wirklich um etwas ginge. Aber deren Empörung entspricht ja nicht selten der von Elternabendstammtischen. "WIR finden die Welt schlecht! Könnt IHR das bitte ändern?"

Auf jeden Fall ist es eine sehr gelungene Aktion Poster wie diese zwischen all die Partyplakate zu hängen. Und für eine Stadt wie Heidelberg sehr mutig. Das grenzt fast schon an modern.

Marketing Themen

Themenseiten werden präsentiert von
Vital Plus Media Ltd. materndienste

Provinzielles Marketing

Wacken, Wacken, Feuerwehr!
Wacken: Ein vorbildliches Beispiel
Sextourismus in der Schweiz
Nicht alles was muht wird gemolken
Tschüss, Möse!
Was Namensgebung ausmachen kann.

Verwaltung des Blogs

Login