5 Jahre plus: Derdiedas Besserwerber-Blog hat Geburtstag

Vor etwas mehr als fünf Jahren startete marketing-blog.biz. Mit großer Klappe, eigener Meinung, resonanzstarken Aktionen haben wir es geschafft, einereineeines der reichweitenstärksten Blogs zum Thema Marketing zu werden und der Top-Rank aller Blogs zu diesem Thema bei "Google".

Seit Jahren unter den Top 5 bei den Suchergebnissen, meist auf dem Silberrang, zum Allerweltswort "marketing" - ja, das freut dann schon und hilft, so manche Kommentare, Tipps & Tricks vermeintlich allwissender SEOs mit großer Belustigung statt Verärgerung zur Kenntnis zu nehmen.

Ja, es geht auch ohne Pansenkommunikation (= Meldungswiederkäuen), ohne sich als Affirmationsschleuder ("find ich auch") zu verdingen, einfach nur mit großen oder kleinen Ideen, wie z. B. den Presseverhinderern, dem Werbe-Kolleg, dem Experten-Newsletter, den aktuellen Branchen-News.

Und weil es heutzutage bei allem, was so gesagt wird, nicht nur auf das Was, sondern auch das Wie ankommt, tragen wir ab heute ein neues, schönes Kleidchen.

Lob, Kritik, Glückwünsche und Aufträge stets willkommen.

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Jambischer Hinweis zu Nutzungs- und Urheberrecht

Wenn du hier Content klaust,
du es dir mit uns versaust,
allerdings den Anwalt freust,
genau aber das schnell bereust.

So raten wir dir fürs neue Jahr:
Finger weg! Ist das klar?

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Avatar: Blockbuster oder Flopbuster?

Es gibt eigentlich kein größeres Signal für den Misserfolg einer TV-Serie als ihre werbliche Präsenz im Vorfeld ihrer Premiere. Wenn es ganz besonders schnell mit dem Absetzen der Serie gehen soll, werden noch Kritiken der filmirrelevanten Medien aus den angeschlossenen Verlagshäuser aufs Plakat geknallt ("Welt der irgendwas" oder was Ein- maximal Zweisilbiges) und in Features im jeweiligen Sender das jeweilige Casting gepriesen, Stichwort: top besetzt bis in die Nebenrollen.

Ende der Woche läuft nun der neue Film von James Cameron an. AVATAR heißt er und wird zumindest in Sachen Geld und Technik Maßstäbe setzen. So ist von 500 Millionen US-Dollar Produktionkosten die Rede, was ihn zum teuersten Film aller Zeiten mache. Auch die Software, die dabei zum Einsatz kam, erlaube neue, nie dagewesene Bilder. Das glaube ich gern. Schon mit seinen früheren Meisterwerken wie Terminator, Terminator 2, Alien und Titanic hat James Cameron Computer auf eine bis dahin einzigartige Art und Weise eingesetzt - und immer Erfolg gehabt.

Und damit dies auch mit diesem Film passiert, läuft das Marketing auf Hochtouren. Making ofs ... auf allen Kanälen und Besprechungen in allen Journaillen. Kein gutes Omen, wenn man an TV-Serien denkt. Aber vielleicht ist es gerade das Richtige zu Weihnachten. Da hat man Zeit, da will man Geschichten hören, sich Märchen erzählen lassen - warum nicht von guten hellblauen Naturwesen, die mit Pfeil und Bogen gegen eine Übermacht des Bösen kämpfen? David vs. Goliath, Gut gegen Böse, die Weißen gegen die Blauhäute - das klingt nach gutem Popcornkino: High Noon Reloaded. Oder so.

Und gewinnen wird eh das Gute. Und die Liebe. Und das ist ja auch gut und schön so. Im Film. Und dazu gibt es natürlich auch ein Gewinnspiel (von Clevergy), so dass auch Sie gewinnen können. Nein, keinen Pfeil und Bogen, sondern einen Touch-PC.

So jetzt haben Sie die Wahl:
Mehr Infos zum Film
Mehr Infos zum Gewinnspiel




Die 10 größten Fehler, die Sie beim Bloggen machen können!

Wichtige Blogger Tipps
  1. Sie nehmen sich ernst.
  2. Sie glauben, andere nähmen sie ernst.
  3. Sie glauben, man läse Sie.
  4. Sie glauben, man interessierte sich für Sie.
  5. Sie glauben, Sie wären ein Teil einer Community.
  6. Sie glauben, Sie wüssten, was das ist, eine Community.
  7. Sie glauben, Sie wären relevant.
  8. Sie glauben, die Blogosphäre wäre relevant.
  9. Sie benutzen Worte wie Blogosphäre.
  10. Sie posten die 10 größten Fehler, die Sie beim Bloggen machen können!


Bildquelle

Marketing ist...

Oft treffe ich auf Menschen in Unternehmen, die glauben, es gibt eine Marketingabteilung. Das wundert mich dann. Und siehe da, da gibt es dann wirklich Abteilungen, die in ihrer Beschreibung den Begriff Marketing erkennen lassen. Das wundert mich dann noch mehr.

Im Laufe der Zeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die meisten das Wort Marketing benutzen, ohne genau zu wissen, was das ist geschweige denn bedeutet. Wenn man es studiert hat, dann hat man natürlich einen anderen Wissensstand. Das kann und darf man natürlich nicht voraussetzen. Zu meinem Erschrecken nicht mal in großen Unternehmen. Und keiner traut sich offensichtlich mehr die Sachlage richtig zu stellen. Das ist wie mit Herrn Bruno Kreisky, einem ehemaligen Kanzler der Republik Österreich. Der hat es als Lebensleistung geschafft, der ganzen Welt klar zu machen, Mozart war Österreicher und der Führer Deutscher. Dabei stimmt das nicht. Aber alle akzeptieren das, weil es so mühsam wäre, die Richtigkeit wieder herzustellen.

Also noch mal für alle: Marketing beschreibt in Bezug auf ein Businessmodell alles, was das Geschäft direkt und/oder indirekt beeinflusst. Diese Faktoren sind vier an der Zahl:

Kommunikation / Werbung
Distribution / Vertrieb
Wertgestaltung / Preis
Produkt / Dienstleistung

Das war’s. Somit gibt es keine Marketingabteilung, weil diese ja alles beinhalten würde, was mit dem Begriff Unternehmen eigentlich schon geregelt ist. Am meisten wird Marketing mit Werbung verwechselt. Was falsch ist. Oder Marketing und Vertrieb haben in der Regel kein gutes Verhältnis miteinander. Was eigentlich auch nicht geht, denn Vertrieb ist ein Bestandteil des Marketings. Die Produktleute beklagen ständig, dass Marketing zu wenig Verständnis und Wissen für und um das Produkt mitbringt. Auch das ist seltsam und falsch. Alles ist Marketing. Und alles ist in Marketing.

Es ist wie das Meer. Das Meer ist wie Marketing. Und alles ist in diesem Meer. Was es zum Meer macht. Also machen diese vier Faktoren zusammengenommen das Marketing aus, was wiederum das Businessmodell eines Unternehmens darstellt. Wenn man es weiß, ist es ganz einfach. Wenn.

Auch über diesem Blog steht Marketing. Und eigentlich ist der Inhalt bei weitem mehr Werbung. Das wollte ich nur mal erwähnen. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen. Oder auch nicht.

Das musste mal geklärt werden: I‘ll be back.

Der Flop - Unternehmensblogs

Absolit bringt es an den Tag: die meisten Unternehmensblogs haben sich als Flop erwiesen. In der neuen Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ haben absolit und die Rogator AG herausgefunden, dass sich die meisten Corporate Blogger wohl schwer tun, ihr Thema interessant zu vermitteln. Das Fazit von Torsten Schwarz:

„Außer Frosta, Walther und dem Shopblogger gibt es nur wenige Beispiele guter Unternehmensblogs“


Und das wundert wenig. Die meisten sind doch wohl eher Plattformen, auf denen man versucht, glattgebügeltes PR-lisch ans Volk zu bringen. Und das funktioniert eben nicht. Wer sich die Mühe macht, einen Blog zu betreiben, sollte auch das Ziel haben, seine Leser bei der Stange zu halten. Die mögen nicht so sehr die rosarote Hochglanz-Schmuse-Welt. Die wollen entweder Unterhaltung oder Fakten und am liebsten beides.

Die Folge ist wohl, dass wieder einmal einige PR-Etats sinnlos im Universum verpufft sind. Der Ruf derjeniger, die das Instrument Blog als Allheilmittel gepriesen hatten, ist jetzt hoffentlich beschädigt. Die Chancen derer, die wirklich gute Blogs machen wollen, dürften jedoch nach wie vor ganz gut stehen.

Doppelte Anti-Krise

Die Post arbeitet kräftig mit. Heute kam meine Postkarte an. Und diese automatischen Abstempler finden die Briefmarke wohl gar nicht. So kam meine Briefmarke vollkommen unversehrt an. Gestempelt wurde stattdessen unser preisgekröntes Logo. Das passt.

Und so sah das dann aus:



Danke!

Das Anti-Krisen-Blog

Cheffe hat die Krise ja bereits letztes Jahr für beendet erklärt. Womit? Mit Recht! Und um unsere Position als Deutschlands offizielles Anti-Krisen-Blog nicht nur im WWW zu festigen, haben wir mal wieder eine Postkartenaktion gestartet.




Willste? Kriegste! / Kriegste nich ...

Cheffe hat sich von einer Frau was sagen lassen - indirekt zumindest. Jedenfalls erfreuten ihn die Worte von Ms Blair (die von Tony, ex-PM von GK/UK)):

"Der schlimmste Fehler, den man begehen könne, ist, sich von der Basis zu entfernen."

Halte ich ja für Kokolores. Ich halte es ja für viel schlimmer, der Basis das zu geben, was sie sagt, das sie will, denn wenn sie was will, dann ist es überrascht werden, damit sie dann nach Lust und Laune den Daumen heben oder senken kann. Oder hat sie Recht? Ich bin gespannt:

Wer hat Recht:
Ich
(gebt der Basis bloß nicht, was sie sagt, dass sie will) oder
Ms Blair/Cheffe
(und macht dann doch bitte auch gleich einen Vorschlag)?

Umfrage endet am 17. Januar 2009.

Exklusiv für ausgesuchte Briefkästen und Messestände

Morgen beginnt sie: die OMD. Und da nicht nur wir nicht fehlen, sondern auch unsere seit Alters her beliebten Postkarten sowie unser hübsches "Guten Tag. Guten Tag." nicht fehlen darf, ist es auch diesmal wieder dabei. Natürlich etwas modivisi... motifizi... verändert. In diesem Sinne: Guten Tag.

Haiku zur OMD

Geballte Kompetenz

Frank Herold
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Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
H. Walkenhorst auf xing

Gerold Braun
Direktmarketing Blog
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Torsten Matthes
Marketing - Projektmanagement - Text
Torsten Matthes auf xing


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