Coca-Cola sucht das Glück

Man könnte böse sein. Aber jetzt? Zur Vorweihnachtszeit. Das gehört sich nicht - und überhaupt kennen die wenigsten hierzulande den Werbeklassiker der späten 1980er aus Großbritannien, wo die Frage nach dem Glück nicht gestellt, dafür binnen Sekunden beantwortet wurde: "Happiness is a cigar called Hamlet". Und überhaupt geht das ja gar nicht mehr: Werbung für Tabakwaren (noch einmal für alle: Rauchwaren sind Pelze) und die auch noch expressis verbis positiv darstellen - ein Unding.

Aber damals war das halt so. Was aber ist heute "Happiness"? Herr Rossi ist schon lange nicht mehr der einzige, der das Glück sucht. Alle scheinen sie es zu suchen und wähnen es an den unterschiedlichsten Stellen: Kneipe, Nepal, Stadion, Indien, Kibbuz, Internet. Und genau da - im letzteren - hat das "Happiness-Institut" von Coca-Cola sein Zuhause:

Happiness Institut

Sicherlich kann man auch dort sein Glück finden, aber halt auch eine Umfrage, die sinnfälliger "Happiness Umfrage" heißt, ganz wie die URL: happiness-umfrage.de

Sehr symbolische 49 schnell beantwortbare und sehr harmlose Fragen warten da auf einen. (Symbolik: "7" gilt allgemein in unserem Kulturkreis als Glückszahl. Und die die 7 geht wie oft in die 49? Voilà!) Dennoch dürften die Antworten in der Masse doch ganz interessant sein - für den einzelnen als auch Unternehmen, insbesondere jene, die doch noch nicht so den rechten Zugang zu den einst Neuen Medien fanden (Hallo, FR. Guten Tag, FTD.)

Das Goodie für die Teilnahme dabei ist leider nicht der Coca-Cola-Truck zu Weihnachten, aber wenn man möchte, kann man sich die Studie zukommen lassen. Dazu muss man allerdings erst auf "Speichern" klicken und dann die E-Mail schicken.

Naja, wenn es interessiert: Hier kann man an der Happiness-Umfrage teilnehmen. Und wer weiß: Vielleicht reichen dir ja schon die 7 Minuten (länger dauert's nicht) und du hast dein Glück gefunden. Und falls nicht, na dann findest du's vielleicht in 7 Tagen unterm Baum.

Nur mal kurz die Welt retten

Eine große Idee findet ihre Fortsetzung.

Tipp-Ex-Bärengeschichte findet ihre Fortsetzung. Diesmal wird aber nicht der Bär vom Jäger angegriffen, sondern beide von einem Meteoriten - und wieder sind Alternativen gefragt.
Klar, wenn man die Pointe kennt ist es natürlich immer schwierig, noch zu überraschen, aber Tipp-Ex ist mit der Variante eine sehr valide Fortsetzung gelungen, die sich wunderbar eignet, Zeit vorm Rechner zu verplempern und diese als Recherche abzurechnen:

Ich empfehle das Jahr 0



Ach ja - und wer das Original nicht kennt: Das haben wir hier ...

5 Jahre in 7 Minuten 35

Wie wird sich die Welt verändern? Niemand weiß das, aber man kann ja mal seine Theorien ent- und sie in ein ästhetisches Ganzes einwickeln:

Digital Life: Today & Tomorrow from Neo Labels on Vimeo.



Viel Vergnügen.

Abräumen mit Webvideos

Keine Kategorie, in der kein Preis vergeben wird. Jetzt gibt es auch eine Auszeichnung für Webvideos. In Anbetracht der Tatsache, dass bewegte Bilder im Web immer wichtiger werden, sicher keine schlechte Idee. Wer also mitmachen will, kann seine Beiträge noch bis zum 1. Februar 2011 einreichen. Ob es außer Ehre noch etwas zu gewinnen gibt, lässt sich aus der Veranstaltungs-Website nicht ablesen. Aber Ehre ist ja auch schon was... Hier der Aufruf zur Teilnahme:

Die Bahn kommt - auch in Indien

Wer sich diesen Sommer über ausgefallene Klimaanlagen und andere Pannen in unserer guten alten deutschen Bahn ärgern durfte, wird diesen wunderbaren Spot von Indian Railways zu schätzen wissen.



Flashmob war gestern - jetzt kommt das MP3-Experiment

kress.de macht uns auf etwas aufmerksam, das quasi eine Weiterentwicklung des Flashmobs ist.
Beim MP3-Experiment laden sich vor dem Start alle Teilnehmer ein MP3-File herunter, das allen Anweisungen gibt, die daran teilnehmen. Sie versammeln sich zur festgelegten Zeit an einem bestimmten Ort und machen alle dasselbe - gleichzeitig. Die Anweisungen hören sie über ihre Kopfhörer. Spannend? Ich finde schon!


Wiederbelebung



Herz-Lungen-Reanimations-Lehrvideo vom Wäschelabel Fortnight.

Online-Opa

In Österreich steht die Wahl zum Bundespräsidenten an. Und Amtsinhaber Heinz Fischer will jugendliche Wähler mobilisieren. Als Heifi scheint ihm das ganz gut zu gelingen, wie Spiegel online meldet. Angemerkt sei: der Mann ist 71!



Dass Heifi sich hat von Obama inspirieren lassen, ist sicher kein Geheimnis. Vor dem Hintergrund, dass acht Jahrgänge in Österreich diesmal Erstwähler sind, weil das Wahlalter auf 16 heruntergesetzt wurde, ist die geballte Internet-Aktivität aber leicht nachzuvollziehen. Ob er Erfolg hat, wird die Wahl am 25. April zeigen.

Der Wahkampfmanager Bachleitner ist überzeugt:
Das Internet sei im Wahlkampf ein neuer Baustein, aber sicher nicht der einzige: "Bei der Gewichtung, Mittelverteilung und dem Einsatz haben wir sicher mehr getan als bisher, in dem Sinne sind wir Vorreiter."
Und ist damit allein auf weiter Flur. Das bestätigt auch Filzmaier: "Das Team von Fischer hat frühzeitig die strategische Entscheidung für einen Medienmix getroffen. Und es ist aufgrund des Lebensalters des Kandidaten bemerkenswert, dass diese untypische Gratwanderung gelingt." Er starte aber auch keine Inszenierungsexperimente und verzichte auf unauthentische Spielereien.

Noch ein Grund, warum wir nicht twittern

140 Zeichen hat man.Mehr nicht. Das kann dann schon mal zu Missverständnissen führen. Gerade bei Frauen, wenn man an ihre Dings will, ihre Mö



bel.

Zitat

"Ich könnte mich selbst nicht mehr ertragen, wenn ich anfangen würde zu twittern. Ich finde, das führt geradewegs in den Wahnsinn.“

Wer's gesagt hat?
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