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Gar nicht mal so nett – die AllNet-Flats

Bevor wir uns ganz und gar der Verwirrung widmen, widmen wir uns ein wenig dem Spaß und starten mit der guten Nachricht:

Sollten Sie auch im englischen Sprachraum eine Flatrate für Ihr Handy benötigen, können Sie die genau so bestellen. „A flat rate“ ist korrekt, kann aber natürlich auch die Rate sein, die man für eine Wohnung (a flat) zahlen muss.

Bitte bestellen Sie diese Flatrate (oder „flat rate“) aber nicht für Ihr „Handy“, denn man wird Sie fragen: „Your handy what?“, schließlich heißt „handy“ „praktisch“, während „Handy“ „mobile“ heißt.

Zurück zum Thema: Im Deutschen können Sie sich natürlich auch eine Flatrate bestellen – und das ganze ohne sprachliche Verwirrung, aber verwirrt ist man trotzdem.

Wer aktuell viel fernsieht – und wer tut das bei dem Wetter nicht, zumal Ostern –, sieht unweigerlich zahlreiche Werbeblöcke, die zur Zeit doch fast nur aus Werbung für Flatrates zu bestehen scheinen, noch besser AllNet-Flats.

9,90 hier, 19,90 da, die einen bieten das eine exklusiv, die anderen das inklusiv. Telekom, Congstar, Vodafone, O2, e-Plus, Simyo, Base. Flatrate gleich Flatrate? Mitnichten. Denn es kommt ja immer darauf an, was es da pauschal gibt: Bei den einen ist das Telefonieren im eigenen Netz plus eine Zeit X in andere Netze bzw. zu ausgesuchten Nummern im Preis enthalten, beim anderen sind auch die SMS dabei, während man beim Wettbewerber in alle Netze ohne Mehrkosten telefonieren kann, aber jede SMS in das andere Netz kostet.

Bei aller Verwirrung, die da zwischen Flatrate und AllNet-Flat beziehungsweise zwischen den verschiedenen AllNet-Flats untereinander besteht, und die einen auch bisweilen nervt, das ist gut so.

Denn die Alternative wäre der eine AllNet-Flatate-Tarif für alle. Ups, das fänden Sie gar nicht schlimm? OK, wie wäre es dann mit dem einen Auto für alle?

Außerdem bietet genau diese Vielfalt auch neue Chancen für Unternehmer, die genau diesem Chaos Struktur geben und daraus ein Angebot für all jene schaffen können, die selbst nicht durch die Fußgängerzonen von Shop zu Shop der einzelnen Mobilfunkanbieter dackeln wollen und am Ende dieser (Tor-)Tour gewiss mehr über AllNet-Flatrates wissen, aber auch nicht klüger sind.

Da es aber im bekanntlich im Netz nichts gibt, was es nicht gibt, gibt es auch hierzu eine Seite, die die einzelnen All-Net-Flatrates der einzelnen Anbieter sowie ihrer Submarken vergleicht.

AllNet Flat Vergleich

Was ich an dieser Vergleichsseite für AllNet-Flats (allnet-flats-vergleich.de) ganz spannend bzw. clever finde, ist, dass man dort nicht nur die einzelnen Flats gegenübergestellt bekommt und so sehr übersichtlich die Vor- und Nachteile abwägen kann, man kann auch das gewünschte Handy bzw. Smartphone in das Kalkül miteinbeziehen, denn oft werden ja diese AllNet-Flats auch mit Mobilvertrag angeboten und da kann das Package, das eben noch so lukrativ erschien, schnell an Attraktivität verlieren.

Und jetzt an Ostern kann man da ja mal spielen (sonst natürlich auch). Im Fernsehen kommt ja eh bloß Werbung von Telekom, Congstar, Vodafone, O2, e-Plus, Simyo, Base für deren Flatrates. Und bevor man sich in einigen Monaten aufgrund einer uninformierten Spontanentscheidung sagt: „Ach, du dickes Ei!“, wenn man auf seine Kosten schaut, schaut man sich die ganzen Tarife in Kombination mit Endgeräten am besten in Ruhe nebeneinander an.

Mobile-Marketing-Chemie

Ein Gastbeitrag von Michael J. BeckerMichael J. Becker, Managing Director bei der North America Mobile Marketing Association und Gründer von iLoop Mobile, einem Anbieter für mobile Marketing-Lösungen

Vergessen Sie Do Re Mi. Beim Marketing gilt Mo So Lo Co – eine Verbindung, die die Wirtschaft beflügeln könnte.

In der mobilen Welt sorgt relevante Information – oder relevantes Marketing – zunehmend für Verbraucherbindung. Vier Elemente, ähnlich jenen im Periodensystem, sind die Triebkraft für diesen Wandel: Mobile (Mo), Social (So), Local (Lo) und Commerce (Co). Wenn sie im richtigen Mischungsverhältnis zueinander stehen wie zwei Teile Wasserstoff und ein Teil Sauerstoff, entsteht eine Verbindung, die das moderne Marketing und die globale Wirtschaft antreiben wird.

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Genau. Perfekt. Sicher. - GPS-Ortung

Früher war alles irgendwie privater. Niemand sollte was von mir erfahren, keiner durfte wissen, wo ich bin. Und das ist auch ein Grundrecht. Artikel 10 unseres Grundgesetzes besagt: „Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.“ Das ist zwar immer noch ein Grundrecht, aber es mutut anachronistisch an. Heute erzählen Menschen aber problemlos alles über ihren Arztbesuch, während sie auf den Bus warten. Und wer wissen will, welches Unternehmen demnächst größere Probleme zu erwarten hat, muss nur morgens mit dem ICE 1. Klasse nach Frankfurt fahren. Moderne Kommunikationsmaßnahmen haben die Wahrnehmung verändert.

GPS-OrtungWährend in Filmen wie „Staatsfeind Nr. 1“ die Möglichkeit der GPS-Ortung als Kern allen Übels dargestellt wurde - und wer war nicht auf der Seite von Gene Hackman, wer wollte nicht so einen Aufzug zu seiner Wohnung nehmen? -, nutzt heute jeder die Möglichkeit einer GPS-Ortung, freiwillig, ohne Angst davor zu haben, dass man gezwungen ist, sein Eigenheim in die Luft zu blasen.

Fast jeder Facebook-Eintrag hat einen Orts-Vermerk. Niemand scheint heute ein Problem damit zu haben, dass alle wissen, wo er/sie sich gerade aufhält. GPS-Ortung sei Dank.

(Und selbst wenn GPS ausgeschaltet ist, gibt Facebook zumindest eine ungefähre Ortsangabe, was zu Irritationen führen kann, insbesondere wenn die Schätzung falsch ist. „Du hast gesagt, du bist in München.“ „ Ja, und?“ „Dein letzter Eintrag stammt aber „aus der Nähe von München!“ Andererseits, wenn man sich dessen nicht bewusst ist, dass man seine GPS-Ortung eingeschaltet hat, ist die beliebte Lüge „Ich bin im Museum.“ durch eine klare Ortsangabe, z. B. Rotlichtviertel, schnell ad absurdum geführt.)

Wie auch immer das privat sein mag, für Firmen, insbesondere Speditionen und Geldtransportunternehmen, bietet die GPS-Ortung extreme Vorteile (mehr dazu auch hier). Das kann man als Überwachung der Mitarbeiter interpretieren, was aber bei solchen Unternehmen mehr als nachvollziehbar ist, gleichzeitig dient es aber auch der Sicherheit. Wenn ein Fahrzeug nicht auf der besprochenen Route ist, könnte das ja auch ein Hinweis auf eine Entführung sein.

Und kosteneffizient ist es auch. Denn gewiss gäbe es statt GPS-Ortung auch die Möglichkeit der Telematik, einer Technik, die man aus der Formel 1 kennt. Aber das ist viel zu kompliziert und fehleranfällig – vielleicht nicht die Technik an sich, aber die Interpretation der gelieferten Daten.

Welches Unternehmen hat schon die Zeit und die Lust, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange zu schulen? Das kostet zusätzlich und eine Garantie dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch die Daten richtig analysieren, darf bezweifelt werden. Man sieht das ja in der Formel 1, wo es immer wieder Fehler der Box bei der Auswertung gibt – und das sind Spezialisten, die nichts anderes machen.

Mehr ist es nicht. Das ist ja das Schöne daran – für Unternehmen.

Privat ... naja, da sollte einfach jeder selbst wissen, was man will, dass andere wissen sollen. Oder einfach mal wirklich in ein Museum gehen ... Ist auch bestimmt besser fürs Eigenmarketing.



Mobile SEA

Wie die Verbreitung von Smartphones und Tablets das Suchmaschinenmarketing verändert

Ein Gastbeitrag von Jens Bargmann, Country Manager bei der Marin Software GmbH, Hamburg.
Mobile SEA


Marin Software Studie „Mobiles Suchmaschinenmarketing in Europa 2012“

Google hat mit der Einführung von AdWords im Jahr 2000 das Suchgeschäft revolutioniert, indem Werbeausgaben mit der Kaufintention verknüpft wurden. Heute entfacht der Boom mobiler Hochleistungsgeräte wie Smartphones oder Tablets eine neue Revolution. Die mobile Internetnutzung wächst exponentiell. Verbraucher können überall und jederzeit suchen, kaufen und sich mit anderen austauschen. Dabei sind Suche, soziales Netz und Standort von der ersten bewussten Wahrnehmung bis hin zum Kauf eng miteinander verwoben. Mit dem Smartphone oder Tablet als Dreh- und Angelpunkt für alle Kauf- und Entscheidungsprozesse nutzt der mobile Konsument von heute ganz selbstverständlich Kupons sowie Produktbewertungen und informiert sich über Preise und alternative Angebote. Um in dieser Welt Erfolg zu haben, müssen Marketingverantwortliche in der Lage sein, aus großen Datenvolumina relevante Erkenntnisse herauszuziehen und bei Bedarf rasch mit entsprechenden Aktionen gegenzusteuern.

Höchste Zeit für Marketingleute in Unternehmen und Agenturen, sich zu fragen: Welche Bedeutung sollten wir mobilen Nutzern in unserer Suchmaschinenmarketing-Kampagne einräumen? Welches Budget sollten wir für Mobile SEA einplanen? Als zusätzliche Investition oder als Ersatz für bisherige Kampagnen? Einige Anhaltspunkte, diese Fragen zu beantworten, geben wir mit der umfangreichen Studie „Mobiles Suchmaschinenmarketing in Europa“.

Als Anbieter von Online Marketing-Managementplattformen haben wir untersucht, wie sich Parameter wie Klick- und Konversionsraten und Kosten im Vergleich von Smartphones, Tablets und PCs entwickeln. Die Mobile SEA Studie vergleicht zudem die Eurozone mit Großbritannien. Jenseits des Kanals ist man bei Mobile SEA schon weiter als auf dem Kontinent und die Unterschiede zwischen Nutzern verschiedener Gerätetypen treten deutlicher hervor. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass diese stärkere Differenzierung bei zunehmender Adaption von Mobile SEA auch in der Eurozone nachvollzogen wird, sodass die aktuelle Situation in Großbritannien als ein mögliches Modell für die Zukunft der mobilen SEA hierzulande betrachtet werden könnte.

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TellMe ist dein Lebensgefährte, Siri dein Freund

Natürlich kann es für Macianer nur das eine geben: Apple Siri. Der Butler im iPhone scheint ja ein MustHave zu Jobs' Jünger zu sein. Ich habe durch Siri erkannt, dass einige Grafiker, die ich kenne, tatsächlich ganzer Sätze fähig sind, seitdem sie Siri haben. Früher waren das mehr Ellipsen wie "Schau, schlecht, schrecklich, aber sowas von", "Ich finde das echt ich weiß nicht" etc.

Und natürlich hat jetzt auch Microsoft so ein System. Und auch MS (kurz für Microsoft, nicht die Krankheit) hat so seine Fans, die der Meinung sind, dass TellMe besser zumindest ebenso gut sei.

Grundlos - wie die Nutzer von Siri sagen. Die wiederum sagen das zurecht, wie dieses wunderbare Video beweist. Der wohl einfachste und beeindruckendste Test zum Thema Apple Siri vs. Microsft TellMe:

Vergleich zwischen TellMe und Siri

Ich denke, jetzt versteht man (endlich) auch die Überschrift :-)

Bester Gag: 0:40

TellMe ist dein Lebensgefährte, Siri dein Freund

Mobile Couponing

Paul Bates, Sybase 3652012: Das Jahr der mobilen Kundenbindung
Ein Gastbeitrag von von Paul Bates, Global Business Development Director bei Sybase 365


2010 wurden Waren und Services im Wert von 167 Milliarden US-Dollar per Remote Digital Payment bezahlt, Prognosen zufolge werden es 2014 mehr als 633 Milliarden US-Dollar sein. Mit zunehmendem Fortschritt mobiler Technologien haben Unternehmen die Chance, das volle Potenzial zur Umsatzsteigerung, das mobiles Customer Relationship Management (CRM) birgt, auszuschöpfen. Dabei ist es wichtig, dass man gleichzeitig dem Kunden einen echten Mehrwert bietet und das Einkaufserlebnis verbessert. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen herkömmliche stationäre Ladengeschäfte der wichtigste Touchpoint im Kundenlebenszyklus und zum Aufbau von Kundentreue waren. Heutzutage erwarten Verbraucher ein personalisiertes und erweitertes Shopping-Erlebnis über eine Vielzahl an Kanälen und nützliche Services. Sie wünschen nicht nur, sondern erwarten geradezu personalisierte Belohnungen in Echtzeit in sämtlichen Verkaufsphasen. Im Gegenzug bildet diese Form der Interaktion die Möglichkeit, den Kunden direkt einzubeziehen und mit Mobile Marketing die Markentreue aufzubauen. Aber wie erfüllen Unternehmen diese Anforderungen, um sich im wettbewerbsintensiven mobilen Markt durchzusetzen?

Mobile Kundenbindung / Couponing

Mobile CouponingBesonders Einzelhändler haben eine große Chance, die Nutzung und Akzeptanz von mCRM und mobilem Marketing durch Mobile Couponing voranzutreiben. Die Meinungsforscher der Aberdeen Group haben festgestellt, dass 57 % der Einzelhändler nach neuen Verkaufs- und Service-Kanälen suchen, und das Mobiltelefon bietet als immer wichtiger werdendes Medium ein immenses Wachstums- und Umsatzpotenzial für Einzelhändler. Zudem hat ComCost in einer Studie festgestellt, dass 52 % der Smartphone-Nutzer aufgrund von Coupons ihre Einkäufe via mCommerce-Kanäle tätigen.

Mit seiner einfachen Anwendung verschafft Mobile Couponing sowohl Kunden als auch Einzelhändlern umfassende Vorteile. Gegenwärtig ist Mobile Couponing in den USA ein aufstrebender Geschäftszweig, in Europa ist Mobile Couponing noch weniger populär. Man stelle sich vor, wie man die Straßen von Manhattan entlang läuft und währenddessen SMS mit Rabattangeboten auf das Mobiltelefon geschickt bekommt, sobald man an den entsprechenden Geschäften und Restaurants vorbeiläuft. Die Macht von standortbasiertem Marketing und Mobile Couponing als Instrumente im Marketing-Mix werden deutsche Einzelhändler früher oder später anerkennen müssen. Es gibt eine Menge Vorteile, jedoch ist es wichtig, dass die Werbeaktion und der Kaufabschluss in Zusammenhang gebracht werden, damit der Return on Investment (ROI) eruiert werden kann - und diese Möglichkeit bietet die mobile Umgebung. denn nur, wenn der Gewinn klar auf der Hand liegt, werden Unternehmen in den mobilen Kanal investieren.

Hohes Wachstumspotenzial

Neben dem Einzelhandel möchten Unternehmen, die Verbrauchsgüter (Consumer Packaged Goods - CPG) herstellen, zunehmend über den mobilen Kanal direkt mit ihrer Zielgruppe kommunizieren. Über das Mobiltelefon können sie unmittelbar und effizient mit den Verbrauchern in Verbindung treten. Bisher hatten die Einzelhändler die Vorherrschaft über POS-Daten. Jetzt haben auch CPG-Unternehmen über mobile Kanäle Zugang zu diesen Informationen und können somit ihre Marketinginitiativen und das Kauferlebnis für den Kunden optimieren.

Zudem versuchen diese Unternehmen Markentreue kollektiv statt über individuelle Marken aufzubauen. In einer Branche, die von Standardmarken geprägt ist und eine Vielzahl an Produkten anbietet, nutzen die größten CPG-Anbieter der Welt mobile Kanäle, um einen markenübergreifenden Nutzen für Kunden zu schaffen. Dies belegen die europaweite TV-Kampagnen bspw. von Procter & Gamble oder Unilever.

Multichannel-Kundenbindung

Eine der großen Herausforderungen in Deutschland ist es nach dem e-Commerce-Boom, dass große Einzelhandelsketten zur Kundenbindung nun einen ganzheitlichen Ansatz finden müssen, um treue Verbraucher zu halten. Heute fordern die Kunden ein konsistentes Multi-Channel-Angebot, um Einkäufe auf dem Mobiltelefon, im Internet und im Geschäft zu tätigen. Kunden werden einem Unternehmen die Treue halten, wenn ihnen Services angeboten werden, die ihnen wirklich eine Nutzwert verschaffen. Eine aktuelle Studie von ATG Consumer Research zeigt, dass 30 % der Verbraucher drei oder mehr Kanäle nutzen. 20 % aller Befragten, die älter sind als 18 Jahre, nutzen ihr Mobiltelefon monatlich ,um nach Produkten zu suchen und 21 % tun dies wöchentlich, 23 % tätigen Bestellungen via Mobiltelefon. Diese Ergebnisse zeigen: Wenn ein Service funktioniert, werden Verbraucher ihn auch nutzen.

Fazit

2012 werden die Unternehmen verstärkt die Möglichkeiten des mobilen Kanals zur Interaktion mit ihrer Zielgruppe austesten, z.B. um bessere Treueprogramme anbieten zu können. Mobiles Marketing, insbesondere Mobile Couponing, hat das Potenzial, die Kundenkommunikation zu optimieren und gleichzeitig dem Verbraucher einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Die Kanäle mögen sich verändert haben, aber die Botschaft ist immer noch die gleiche. Die Technologie ist prädestiniert, um mit Verbrauchern auf Augenhöhe zu kommunizieren, aber es muss die richtige Umsetzung gefunden werden.

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Mobile Commerce

Sandra GriffelMobile Commerce 2011 – Das Smartphone als Shopping Companion.


Ein Gastbeitrag von Sandra Griffel, Director User Experience bei denkwerk


Das mobile Web ist im Alltag angekommen.

In Asien schon lange selbstverständlich, setzt sich das mobile Surfen spätestens in diesem Jahr endgültig auch bei uns durch. – Dank Smartphones, Breitbandnetzen und Datenflats gehen laut ARD/ZDF Onlinestudie aktuell schon etwa 16% der Deutschen über 14 Jahren auch mobil ins Netz. Vor allem für die unter 30-jährigen „Digital Natives“ ist es inzwischen selbstverständlich das mobile Web zur Unterhaltung in Pausensituationen oder für als schnelle Informationsquelle für News/Verkehr/Wetter zu nutzen.

Aber auch als Shopping Companion, z. B. für den schnellen Preisvergleich und die Recherche nach Produkten und Dienstleistungen, wird das Mobiltelefon immer wichtiger. Trotzdem gibt es Hürden, die den endgültigen Durchbruch des Mobile Commerce bisher verhindert haben. Vor allem hinsichtlich der User Experience haben Shops im stationären Web nach wie vor die Nase vorne. Und so wechseln Nutzer auch heute noch spätestens, wenn es um die Kaufabwicklung geht, allzu oft das Medium.

Die Nutzer erwarten einen spezifischen Mehrwert von mobilen Shops, welcher das Manko des kleinen Bildschirms und der damit zwangsweise oft etwas schwierigeren Handhabung wettmacht. Dieser Mehrwert ist nicht allein durch eine optische Anpassung der Such-, Bestell- und Kaufprozesse zu generieren, sondern kann von innovativen Sucheinstiegen über Couponing bis hin zu Social Shopping Features reichen.

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Mobile Landingpages

10 Tipps für bessere mobile Landingpages

Ein Gastbeitrag von Henning Langer, Senior Consultant SEO & Mobile bei der Performance Marketing Agentur eprofessional

Henning LangerVermutet hatten es die Mobile-Experten schon lange – nun ist es amtlich. Auch mobile Landingpages gehen seit Ende September in den Quality Score (QS) von Google mit ein und bestimmen so das Ranking und die Kosten für mobile Adwords-Kampagnen mit. Spätestens jetzt müssen Websitebetreiber, die über mobile Endgeräte Traffic bekommen, in technisch optimale Landingpages für die Nutzer von iPads, Smartphones und Tablets investieren. Bislang haben nach Auskunft von Google 79 Prozent der großen Werbekunden noch keine mobilen Landingpages.

Hauptfehler sind bei den meisten mobilen Landingpages zu lange Ladezeiten, unübersichtliches Layout und lange Fließtexte. Gerade lange Ladezeiten wirken sich negativ auf den Quality Score aus und verärgern zudem die User.

Damit Ihre mobilen Landingpages Ihre Mobile-SEA-Kampagne optimal unterstützen, sollten Sie die folgenden zehn Punkte berücksichtigen.
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Eine Idee ohne Chance in Deutschland

Es gibt zahlreiche technische Entwicklungen, manchmal sind es sogar richtige Erfindungen, aber nur in den seltensten Fällen wird daraus eine massentaugliche Idee. Manchmal kommt es aber nur darauf an, das, was es gibt, in der richtigen Kombination zusammenzubringen, z. B. modernste Drucktechnik, QR-Codes, Smartphones und eine hart arbeitende und dem Wandel aufgeschlossene Bevölkerung, und schon gibt es einen Grand Prix in Cannes: Willkommen in Südkorea. (Den erhielt "Home Plus", wie das britische "Aldi" "Tesco" dort heißt.)

Die lt. Präsentation zweithärtest arbeitende Bevölkerung kaum Zeit und keine Lust hat, in einem Lebensmittelgeschäft einkaufen zu gehen, hat man sich einer der ältesten Kreativregeln der Welt bedient und die ganze Sache umgedreht: Wenn also der Kunde nicht zum Laden kommt, kommt der Laden zum Kunden.

Aber damit sind keine "Schweinebauch-Wurfsendungen" gemeint, mit denen deutsche Discounter Druckereien und Schüler mit Arbeit versorgt, keine Mailings, sondern einfache, riessiges Fotos mit den Regalen aus dem Laden.

Shopping via Smartphone und QR-Decoder

So mancher kunstbeflissene Leser erinnert das vielleicht an Gurskys Klassiker "99 Cent", aber auch damit hat das nichts zu tun.

Auf einem Foto finden sich einfach nur mit QR-Codes versehene Artikel, die via Smartphone und QR-Decoder in seinen virtuellen Einkaufswagen gelegt, online bezahlt und dann real geliefert werden. Home Plus steigerte seinen Online-Umsatz mit dieser Idee um 130%.



Tja, kein Tomatendrücken, Mindesthaltbarkeitsdatumvergleichen, Momentichhabsgleich an der Kasse mehr - die K.O.-Kriterien für eine Adaption dieser Idee für dieses Land. Vielleicht haben wir aber auch einfach nur das Glück, dass wir noch Zeit zum Einkaufen haben.

Quelle: DIE ZEIT

Silvester-App

Fast schon Kult ist der Spruch "There's an App for that", denn das iPhone hat den Markt für Smartphones bereitet. Das macht sich jetzt IKEA zunutze. Dort hat man es geschafft, auf richtig sympathische Weise die Funktionen des iPhone und Silvesterbräuche mit sozialen Netzwerken zu kombinieren. Witzig und ganz bestimmt ein Renner zu Silvester.



Skål!

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