Esel streck dich

Tischlein deck dich, Esel streck dich und Knüppel aus dem Sack. Das Märchen mit dem Esel, der Dukaten schei... Ganz wunderbare Vorstellung aber halt nur ein Märchen.

Goldesel App

Vielleicht aber auch nicht so ganz. Was auf den ersten Blick anmuten mag wie der leise Einstieg ins Tittytainment-Zeitalter könnte sich tatsächlich zu einer soliden Art des Geldverdienens entwickeln. Die Rede ist von der Goldesel-App.

Mit der Mobile-App Goldesel sollen Android-Smartphones, iPhones oder iPads zum virtuellen und doch real Gold schei... Esel werden. Die Goldesel-Macher versprechen Geld für die Betrachtung von Werbevideos, das Verfassen von Bewertungen und Rezensionen, die Teilnahme an Umfragen, die Installation von Spielen und Apps, das Teilen und Liken von Facebook-Seiten.

Wer fleissig guckt, teilt, rezensiert, der bekommt aber zunächst mal Credits, die dann in echtes Geld umgewandelt werden können, sobald der Kontostand 5000 ebensolcher Credits aufweist. Diese 5000 haben einen realen Gegenwert von 5 Euro, die man sich als Gutschein (Amazon, Gooogle Play Store, iTunes, Steam) abholen kann. Ab 30000 Credits, also 30 Euro, gibt es dann die Möglichkeit, das vom Esel gestreckte Guthaben aufs Paypal-Konto überweisen zu lassen.

Die Kollegen von chip haben die App getestet und technisch für o.k. befunden. Sie schreiben zudem, dass es schon bei der Erstinstallation der App erste Credits, so in etwa 10 bis 20 Cent, zu verdienen gibt. Für die Teilnahme an Umfragen können sogar 1000 Credits, sprich nen Euro, abgestaubt werden.

Mal davon ausgehend, dass hier nach wie vor Besserwerber lesen, ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass diese Verdienstaussichten unsere Stammleser vom Hocker reissen. Aber vielleicht entwickelt jemand von Ihnen eine App-Erweiterung, die dann selbständig liked, teilt, rezensiert oder guckt. Also einen völlig autonom agierenden Goldesel.

Und außerden: man weiß ja nie...

Die Goldesel App gibt es bei itunes und bei Google Play.




Smartphone Zombies

Früher, in der guten alten Zeit, da hätte Martin Oetting sein Video einfach in sein Blog gestellt und schon hätte es sich in Windeseile verbreitet. Heute, in der schönen neuen Welt, bedient er sich des wahrscheinlich einflussreichsten deutschen PRlers. Glückwunsch!




Martin Oetting denkt in seinem neuen Projekt öffentlich über die Folgen von übermäßigem Handy-Gebrauch nach und exerziert durch, was alles passieren muss, bis der Gegenüber endlich den Blick vom Bildschirm nimmt. Und dann ist es vielleicht schon zu spät ...

Neue Zielgruppen und Wettbewerbsvorteile mit der Terminapp

Sie kennen das bestimmmt. Wenn nicht von sich selbst, so doch gewiss aus dem Bekannten-, Kollegen- oder gar Freundeskreis. Da bricht sich jemand beinahe die viel zu großen Finger auf einer viel zu kleinen Tastatur ab um eine SMS zu versenden, statt kurz durchzurufen und Bescheid zu sagen, dass die Kartoffeln aufgesetzt sind, die Liebe groß, der Zeitpunkt günstig ist etc. Andere verwenden unverhältnismäßig viel Zeit auf das Schreiben von E-Mails, nehmen ggf. nicht enden wollende Korrespondenz in Kauf, nur um nicht telefonieren zu müssen.

Bei solch einem Verhalten handelt es sich nicht selten um Symptome einer Telefon- oder gar sozialen Phobie. Worum es sich dabei genau handelt, dass können Sie in diesem Artikel des Spiegel nachlesen. Sollten Sie aber unter Catoptrophobie (Angst vor Spiegeln) leiden, dann klicken Sie um Himmels willen bitte nicht.

Sehen Sie es aber mal so: Die Gruppe derer, die sich dem Telefon, ja sogar der verbalen Kommunikation ansich, verweigern steigt unaufhaltsam (Behauptung, kein gesichertes oder gar representatives Studienergebnis!).
Und die fortschreitende Digitalisierung, schöne Erfindungen wie Nichtraucherschutzgesetze und Coffee-to-Go unterstützen den Weg in die soziale Isolation nach besten Kräften.

Wer nun mit seinem Business diese stetig wachsende Anzahl von Marktteilnehmern erreichen will, der sollte über das nächste richtig dicke Ding, die Terminapp, nachdenken. Die Terminapp nämlich macht die völlig wortlose Buchung von Terminen bei Friseuren, Ärzten, Masseuren, Anwälten, Hausverwaltern, Steuerberatern und allen Unternehmen die Termine vergeben möglich. Vielleicht gibt es diese hochinnovative Tool bald sogar im Einsatz beim LaGeSo, Finanzamt, Bewährungshelfer. Kurz reingeklickt und direkt eingebucht.

Screenshot terminapp.com
Ein Screenshot- Ein schlichter, etwas schlampiger Screenshot der Internetseite von terminapp.com.


Unternehmen, Dienstleister und (wie vorstehend erwähnt und warum nicht?) Behörden, die diese Terminapp (meines Wissens gibt es die in dieser Form nur von terminapp.com) in ihre "Kommunikation" einbinden, können somit die angesprochene wachsende Zielgruppe, die Digital Natives sowieso und eventuell sogar den einen oder anderen Nacht- und Schichtarbeiter erreichen. Wer - Achtung Friseure - seine neuen Kunden nicht zuquatscht, kann sie ggf. sogar binden.

Aufgemerkt! Die Terminapp ist vor allem ein Tool für Dienstleister, welche diesen ermöglicht Termine schnell und gänzlich stress- wie wortfrei zu organisieren, die Übersicht zu behalten und so ein professionelles Kundenmanagement zu betreiben. Vielleicht sind Sie der Meinung, dies käme in diesem Artikel bislang nicht in der gebotenen Form zum Ausdruck? Daher, an dieser Stelle, in aller Deutlichkeit und in Form eines Management Summmary in Social Media-Sprech: #Tool #Termine #Dienstleister #Terminapp #ganz_ganz_viele_neue_Kunden

Nutzen Sie vielleicht schon die Terminapp? Sagen Sie es uns in den Kommentaren. Erzählen Sie uns doch bitte auch, wie Sie mit abgesagten oder gar Fake-Terminen (sofern so etwas denn vorkommen kann) umgehen. Sollten Sie hingegen ein Problem mit einer wie auch immer gearteten sozialen Phobie haben, erzählen Sie es bitte nicht uns sondern einem qualifizierten Arzt oder Therapeuten.
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Mobile-Marketing-Chemie

Ein Gastbeitrag von Michael J. BeckerMichael J. Becker, Managing Director bei der North America Mobile Marketing Association und Gründer von iLoop Mobile, einem Anbieter für mobile Marketing-Lösungen

Vergessen Sie Do Re Mi. Beim Marketing gilt Mo So Lo Co – eine Verbindung, die die Wirtschaft beflügeln könnte.

In der mobilen Welt sorgt relevante Information – oder relevantes Marketing – zunehmend für Verbraucherbindung. Vier Elemente, ähnlich jenen im Periodensystem, sind die Triebkraft für diesen Wandel: Mobile (Mo), Social (So), Local (Lo) und Commerce (Co). Wenn sie im richtigen Mischungsverhältnis zueinander stehen wie zwei Teile Wasserstoff und ein Teil Sauerstoff, entsteht eine Verbindung, die das moderne Marketing und die globale Wirtschaft antreiben wird.

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Genau. Perfekt. Sicher. - GPS-Ortung

Früher war alles irgendwie privater. Niemand sollte was von mir erfahren, keiner durfte wissen, wo ich bin. Und das ist auch ein Grundrecht. Artikel 10 unseres Grundgesetzes besagt: „Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.“ Das ist zwar immer noch ein Grundrecht, aber es mutut anachronistisch an. Heute erzählen Menschen aber problemlos alles über ihren Arztbesuch, während sie auf den Bus warten. Und wer wissen will, welches Unternehmen demnächst größere Probleme zu erwarten hat, muss nur morgens mit dem ICE 1. Klasse nach Frankfurt fahren. Moderne Kommunikationsmaßnahmen haben die Wahrnehmung verändert.

GPS-OrtungWährend in Filmen wie „Staatsfeind Nr. 1“ die Möglichkeit der GPS-Ortung als Kern allen Übels dargestellt wurde - und wer war nicht auf der Seite von Gene Hackman, wer wollte nicht so einen Aufzug zu seiner Wohnung nehmen? -, nutzt heute jeder die Möglichkeit einer GPS-Ortung, freiwillig, ohne Angst davor zu haben, dass man gezwungen ist, sein Eigenheim in die Luft zu blasen.

Fast jeder Facebook-Eintrag hat einen Orts-Vermerk. Niemand scheint heute ein Problem damit zu haben, dass alle wissen, wo er/sie sich gerade aufhält. GPS-Ortung sei Dank.

(Und selbst wenn GPS ausgeschaltet ist, gibt Facebook zumindest eine ungefähre Ortsangabe, was zu Irritationen führen kann, insbesondere wenn die Schätzung falsch ist. „Du hast gesagt, du bist in München.“ „ Ja, und?“ „Dein letzter Eintrag stammt aber „aus der Nähe von München!“ Andererseits, wenn man sich dessen nicht bewusst ist, dass man seine GPS-Ortung eingeschaltet hat, ist die beliebte Lüge „Ich bin im Museum.“ durch eine klare Ortsangabe, z. B. Rotlichtviertel, schnell ad absurdum geführt.)

Wie auch immer das privat sein mag, für Firmen, insbesondere Speditionen und Geldtransportunternehmen, bietet die GPS-Ortung extreme Vorteile. Das kann man als Überwachung der Mitarbeiter interpretieren, was aber bei solchen Unternehmen mehr als nachvollziehbar ist, gleichzeitig dient es aber auch der Sicherheit. Wenn ein Fahrzeug nicht auf der besprochenen Route ist, könnte das ja auch ein Hinweis auf eine Entführung sein.

Und kosteneffizient ist es auch. Denn gewiss gäbe es statt GPS-Ortung auch die Möglichkeit der Telematik, einer Technik, die man aus der Formel 1 kennt. Aber das ist viel zu kompliziert und fehleranfällig – vielleicht nicht die Technik an sich, aber die Interpretation der gelieferten Daten.

Welches Unternehmen hat schon die Zeit und die Lust, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange zu schulen? Das kostet zusätzlich und eine Garantie dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch die Daten richtig analysieren, darf bezweifelt werden. Man sieht das ja in der Formel 1, wo es immer wieder Fehler der Box bei der Auswertung gibt – und das sind Spezialisten, die nichts anderes machen.

Mehr ist es nicht. Das ist ja das Schöne daran – für Unternehmen.

Privat ... naja, da sollte einfach jeder selbst wissen, was man will, dass andere wissen sollen. Oder einfach mal wirklich in ein Museum gehen ... Ist auch bestimmt besser fürs Eigenmarketing.



Mobile SEA

Wie die Verbreitung von Smartphones und Tablets das Suchmaschinenmarketing verändert

Ein Gastbeitrag von Jens Bargmann, Country Manager bei der Marin Software GmbH, Hamburg.
Mobile SEA


Marin Software Studie „Mobiles Suchmaschinenmarketing in Europa 2012“

Google hat mit der Einführung von AdWords im Jahr 2000 das Suchgeschäft revolutioniert, indem Werbeausgaben mit der Kaufintention verknüpft wurden. Heute entfacht der Boom mobiler Hochleistungsgeräte wie Smartphones oder Tablets eine neue Revolution. Die mobile Internetnutzung wächst exponentiell. Verbraucher können überall und jederzeit suchen, kaufen und sich mit anderen austauschen. Dabei sind Suche, soziales Netz und Standort von der ersten bewussten Wahrnehmung bis hin zum Kauf eng miteinander verwoben. Mit dem Smartphone oder Tablet als Dreh- und Angelpunkt für alle Kauf- und Entscheidungsprozesse nutzt der mobile Konsument von heute ganz selbstverständlich Kupons sowie Produktbewertungen und informiert sich über Preise und alternative Angebote. Um in dieser Welt Erfolg zu haben, müssen Marketingverantwortliche in der Lage sein, aus großen Datenvolumina relevante Erkenntnisse herauszuziehen und bei Bedarf rasch mit entsprechenden Aktionen gegenzusteuern.

Höchste Zeit für Marketingleute in Unternehmen und Agenturen, sich zu fragen: Welche Bedeutung sollten wir mobilen Nutzern in unserer Suchmaschinenmarketing-Kampagne einräumen? Welches Budget sollten wir für Mobile SEA einplanen? Als zusätzliche Investition oder als Ersatz für bisherige Kampagnen? Einige Anhaltspunkte, diese Fragen zu beantworten, geben wir mit der umfangreichen Studie „Mobiles Suchmaschinenmarketing in Europa“.

Als Anbieter von Online Marketing-Managementplattformen haben wir untersucht, wie sich Parameter wie Klick- und Konversionsraten und Kosten im Vergleich von Smartphones, Tablets und PCs entwickeln. Die Mobile SEA Studie vergleicht zudem die Eurozone mit Großbritannien. Jenseits des Kanals ist man bei Mobile SEA schon weiter als auf dem Kontinent und die Unterschiede zwischen Nutzern verschiedener Gerätetypen treten deutlicher hervor. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass diese stärkere Differenzierung bei zunehmender Adaption von Mobile SEA auch in der Eurozone nachvollzogen wird, sodass die aktuelle Situation in Großbritannien als ein mögliches Modell für die Zukunft der mobilen SEA hierzulande betrachtet werden könnte.

Trends beim mobilen Suchmaschinenmarketing

2011 war für die Mobilsuche in Europa ein entscheidendes Jahr.
Im Januar 2011 machten intelligente Mobilgeräte 5,4 % der bezahlten Klicks von Google in Großbritannien aus. Bis Dezember generierten Smartphones und Tablets ca. 15 % aller bezahlten Klicks. In kaum 12 Monaten stieg der Anteil der bezahlten Google-Klicks aus dem Mobilbereich in Großbritannien um 280 %. Im Vergleich dazu stieg der Anteil bezahlter Klicks von intelligenten Mobilgeräten in der Eurozone von 2,1 % auf 5,8 %, ein prozentualer Anstieg, der mit dem in Großbritannien vergleichbar ist.

Die Ausgaben oder Anzeigenbudgets für Mobilgeräte nahmen mit einem noch rasanteren Tempo zu. Im Jahr 2011 erhöhten die Werbekunden in Großbritannien ihren Anteil von intelligenten Mobilgeräten am SEA-Budget von 3,2 % auf 9,3 %, ein erstaunlicher Sprung um 291 %. Gleichzeitig stiegen in der Eurozone die Investitionen in mobiles Suchmaschinenmarketing von 1,2 % auf 4,7 % der SEA-Gesamtbudgets. Dies entspricht einem Anstieg von fast 400 %! Trotz Bemühungen, die Ausgaben für Mobile Marketing kontinuierlich zu steigern, bleibt der „mobile Anteil“ in den Suchmaschinenmarketing-Budgets hinter dem Anteil der „mobilen Klicks“ zurück. Die mobilen SEA-Trends in Europa ergeben ein Bild von einer Welt der zwei Geschwindigkeiten. An einem Ende liegt Großbritannien, das hinsichtlich des Anteils bezahlter Suchklicks von intelligenten Mobilgeräten nur hinter Japan zurücksteht. Am anderen Ende die Eurozone, die eine langsamere Akzeptanz von Suchmaschinen-Anzeigen auf Smartphones und Tablets verzeichnet, aber eine höhere Wachstumsrate aufweist. Für Werbende, die versuchen, in Großbritannien und Europa an Einfluss zu gewinnen, ist es besonders wichtig, diese Unterschiede zu verstehen und Such- und Mobilbudgets entsprechend zu planen.

Mobile SEA
In Großbritannien machte der Mobilbereich im Dezember 2011 bereits 15,1 % aller bezahlten Klicks und 9,3 % der Suchbudgets aus. Die Eurozone hinkt noch hinterher, wächst aber ebenso stark.

Mobile Suchbudgets
In der Eurozone wurden die Investitionen in Suchbudgets für Smartphones und Tablets im Verlauf des letzten Jahres nahezu vervierfacht.

Unterschiede zwischen Smartphones, Tablets und PCs

Die mobile Suche unterscheidet sich beträchtlich von der Suche auf herkömmlichen Desktop-Computern. Smartphones und Tablets bieten weniger verfügbares Anzeigeninventar, weil der Platz auf dem Bildschirm viel stärker begrenzt ist. Dies hat den Nebeneffekt, dass die Anzahl der Impressions, die auf diesen neueren Geräten geliefert werden, reduziert wird. Aber wie sieht es mit der Anzahl der Klicks auf die Anzeigen aus? Das folgende Diagramm zeigt die durchschnittliche Click-Through-Rate (CTR) für die verschiedenen Geräte. Während in Großbritannien mobile Geräte eine deutlich höhere CTR aufweisen als Desktop-Computer, ergibt sich in der Eurozone ein weniger eindeutiges Bild. Hier liegt die CTR bei Smartphones leicht unter, bei Tablets dagegen über den Werten für PCs.

Mobile Suchanzeigen
Smartphone- und Tablet-Benutzer klicken mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit auf Suchanzeigen als Desktop-Benutzer.

Auch bei der Betrachtung der Cost-per-Click (CPC) setzen sich jenseits des Ärmelkanals die mobilen Geräte deutlicher von den PCs ab als in der Eurozone. Wie das folgende Diagramm illustriert, sind Smartphone-Klicks in Großbritannien billiger als die entsprechenden Desktop- und Tablet-Klicks. In der Eurozone kosten Tablet- und Computer-Klicks ungefähr gleich viel, während Smartphone-Klicks insgesamt am günstigsten zu haben sind.

CPC Geräte
Smartphone-Klicks sind billiger als Klicks vom Desktop-Computer.

Während feststeht, dass Mobilgeräte im Suchmaschinenmarketing effizient für Traffic sorgen, ist nicht klar, ob die Konversionsraten mit denen von PCs vergleichbar sind. Werbekunden möchten aber wissen, ob Klicks auf Mobilgeräten zu relevanten und quantifizierbaren Umsätzen führen.

Kundenübergreifend haben wir festgestellt, dass sich auch die Konversionsraten bei verschiedenen Geräten unterscheiden. Wir haben ermittelt, dass Smartphones durchschnittlich
die niedrigste Konversionsrate unter allen Geräten aufweisen, während die Konversionsrate von Tablets mit der von Desktop-Computern vergleichbar ist.

Konversionsraten
Computer und Tablets bringen bessere Konversionsraten als Smartphones.

Wie schon bei den Klickraten bringen Tablets in der Eurozone auch die besten Werte bei der Konversion. Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Tablet-Nutzer einer besonders
konsumfreudigen und werbeaffinen Zielgruppe zuzurechnen sind. Während unsere Daten darauf hinweisen, dass Smartphones in diesem Bereich keine so guten Leistungen bringen, glauben wir, dass hier genauere Untersuchungen nötig sind. Viele Konversionen von Suchwortanzeigen auf Smartphones könnten in einem Ladengeschäft erfolgen, was schwieriger nachzuverfolgen ist. Außerdem macht der rapide Anstieg bei Einkaufs-Apps das Conversion Tracking sehr kompliziert. Der Wert von Smartphone-Werbung hängt daher stärker vom Geschäftsmodell und der Branche des Werbekunden sowie vom Produkt ab. Die Wirksamkeit von Smartphones grundsätzlich infrage zustellen, wäre ein Fehler. Wir glauben, dass Marketingverantwortliche vielmehr differenzierte Strategien für die unterschiedlichen Geräte-Typen entwickeln sollten. Um Smartphone-Besitzer zu adressieren, müssen sie beispielsweise den kleineren Bildschirm berücksichtigen und Inhalte sowie Funktionen anbieten, die für die Nutzung unterwegs optimiert sind. Tipps zur Optimierung mobiler Suchmaschinenkampagnen und weitere Erkenntnisse aus der aktuellen Mobile SEA-Studie sind in unserem Whitepaper zu finden.

Fazit

Mit dem steigenden Marktanteil von Smartphones sowie Tablets kommt dem mobilen Suchmaschinenmarketing eine immer größere Bedeutung zu. Es ist jedoch wichtig, zwischen Gerätetypen zu differenzieren. Während Suchwortanzeigen auf Tablets bei Klick- und Konversionsraten noch vor PCs am besten abschneiden, bringen Smartphones eine schlechtere Performance. Das lässt sich zwar teilweise dadurch erklären, dass hierbei die Konversion auch im Ladengeschäft oder am Telefon erfolgen kann und damit schwieriger nachweisbar ist. Aber vor allem zeigt dies die Notwendigkeit, die Gestaltung, Platzierung und Inhalte der Suchanzeigen sowie die Landing Pages auf die Bedürfnisse und Erwartungen der hoch mobilen Smartphone-Nutzer anzupassen. Wir sehen auf unserer Plattform beispielsweise, dass unsere Kunden gute Erfolge erzielen, wenn sie einige Regeln beim Bid-Management beachten und spezielle Anzeigeninhalte wie Click-to-Call oder Standortinformationen anbieten.

TellMe ist dein Lebensgefährte, Siri dein Freund

Natürlich kann es für Macianer nur das eine geben: Apple Siri. Der Butler im iPhone scheint ja ein MustHave zu Jobs' Jünger zu sein. Ich habe durch Siri erkannt, dass einige Grafiker, die ich kenne, tatsächlich ganzer Sätze fähig sind, seitdem sie Siri haben. Früher waren das mehr Ellipsen wie "Schau, schlecht, schrecklich, aber sowas von", "Ich finde das echt ich weiß nicht" etc.

Und natürlich hat jetzt auch Microsoft so ein System. Und auch MS (kurz für Microsoft, nicht die Krankheit) hat so seine Fans, die der Meinung sind, dass TellMe besser zumindest ebenso gut sei.

Grundlos - wie die Nutzer von Siri sagen. Die wiederum sagen das zurecht, wie dieses wunderbare Video beweist. Der wohl einfachste und beeindruckendste Test zum Thema Apple Siri vs. Microsft TellMe:

Vergleich zwischen TellMe und Siri

Ich denke, jetzt versteht man (endlich) auch die Überschrift :-)

Bester Gag: 0:40

TellMe ist dein Lebensgefährte, Siri dein Freund

Mobile Commerce

Sandra GriffelMobile Commerce 2011 – Das Smartphone als Shopping Companion.


Ein Gastbeitrag von Sandra Griffel, Director User Experience bei denkwerk


Das mobile Web ist im Alltag angekommen.

In Asien schon lange selbstverständlich, setzt sich das mobile Surfen spätestens in diesem Jahr endgültig auch bei uns durch. – Dank Smartphones, Breitbandnetzen und Datenflats gehen laut ARD/ZDF Onlinestudie aktuell schon etwa 16% der Deutschen über 14 Jahren auch mobil ins Netz. Vor allem für die unter 30-jährigen „Digital Natives“ ist es inzwischen selbstverständlich das mobile Web zur Unterhaltung in Pausensituationen oder für als schnelle Informationsquelle für News/Verkehr/Wetter zu nutzen.

Aber auch als Shopping Companion, z. B. für den schnellen Preisvergleich und die Recherche nach Produkten und Dienstleistungen, wird das Mobiltelefon immer wichtiger. Trotzdem gibt es Hürden, die den endgültigen Durchbruch des Mobile Commerce bisher verhindert haben. Vor allem hinsichtlich der User Experience haben Shops im stationären Web nach wie vor die Nase vorne. Und so wechseln Nutzer auch heute noch spätestens, wenn es um die Kaufabwicklung geht, allzu oft das Medium.

Die Nutzer erwarten einen spezifischen Mehrwert von mobilen Shops, welcher das Manko des kleinen Bildschirms und der damit zwangsweise oft etwas schwierigeren Handhabung wettmacht. Dieser Mehrwert ist nicht allein durch eine optische Anpassung der Such-, Bestell- und Kaufprozesse zu generieren, sondern kann von innovativen Sucheinstiegen über Couponing bis hin zu Social Shopping Features reichen.

"Mobile Commerce" vollständig lesen »

Eine Idee ohne Chance in Deutschland

Es gibt zahlreiche technische Entwicklungen, manchmal sind es sogar richtige Erfindungen, aber nur in den seltensten Fällen wird daraus eine massentaugliche Idee. Manchmal kommt es aber nur darauf an, das, was es gibt, in der richtigen Kombination zusammenzubringen, z. B. modernste Drucktechnik, QR-Codes, Smartphones und eine hart arbeitende und dem Wandel aufgeschlossene Bevölkerung, und schon gibt es einen Grand Prix in Cannes: Willkommen in Südkorea. (Den erhielt "Home Plus", wie das britische "Aldi" "Tesco" dort heißt.)

Die lt. Präsentation zweithärtest arbeitende Bevölkerung kaum Zeit und keine Lust hat, in einem Lebensmittelgeschäft einkaufen zu gehen, hat man sich einer der ältesten Kreativregeln der Welt bedient und die ganze Sache umgedreht: Wenn also der Kunde nicht zum Laden kommt, kommt der Laden zum Kunden.

Aber damit sind keine "Schweinebauch-Wurfsendungen" gemeint, mit denen deutsche Discounter Druckereien und Schüler mit Arbeit versorgt, keine Mailings, sondern einfache, riessiges Fotos mit den Regalen aus dem Laden.

Shopping via Smartphone und QR-Decoder

So mancher kunstbeflissene Leser erinnert das vielleicht an Gurskys Klassiker "99 Cent", aber auch damit hat das nichts zu tun.

Auf einem Foto finden sich einfach nur mit QR-Codes versehene Artikel, die via Smartphone und QR-Decoder in seinen virtuellen Einkaufswagen gelegt, online bezahlt und dann real geliefert werden. Home Plus steigerte seinen Online-Umsatz mit dieser Idee um 130%.



Tja, kein Tomatendrücken, Mindesthaltbarkeitsdatumvergleichen, Momentichhabsgleich an der Kasse mehr - die K.O.-Kriterien für eine Adaption dieser Idee für dieses Land. Vielleicht haben wir aber auch einfach nur das Glück, dass wir noch Zeit zum Einkaufen haben.

Quelle: DIE ZEIT

Silvester-App

Fast schon Kult ist der Spruch "There's an App for that", denn das iPhone hat den Markt für Smartphones bereitet. Das macht sich jetzt IKEA zunutze. Dort hat man es geschafft, auf richtig sympathische Weise die Funktionen des iPhone und Silvesterbräuche mit sozialen Netzwerken zu kombinieren. Witzig und ganz bestimmt ein Renner zu Silvester.



Skål!

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