Thailand hat's kapiert - und kopiert!

Oh, der beste Job der Welt - der brachte Queensland jede Menge Ausmerksamkeit (auch bei uns). Da es sich bei der dort ausgeschriebenen Tätigkeit nur um die Stelle für eine Person handelte (auch wenn er angeblich Verstärkung sucht), dachte man sich bei Thailands Tourismusverantwortlichen: Das machen wir auch - nur anders. (Man will ja nicht wegen Urheberrechtsverletzung drankommen, ne?)

Sie suchen nun fünf Blogger-Paare (ich glaube ja, dass das ein Oxymoron, also ein eckiger Kreis ist), denen die Regierung Reisen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Stränden des Landes finanziert. Es gibt 10.000 Dollar Gehalt, eine Videokamera, ein Blackerry und eine Traumreise in und um Bangkok, Phuket, Pattaya, Chiang Mai und Koh Samui, über die die Paare dann - und das ist der Job LIVE berichten sollen.

Kein Wunder, dass man ins Anforderungsprofil schrieb, man erwarte, dass die Bewerber gut erzählen können und sich mit YouTube, Twitter, Facebook und Flickr auskennen.

Wer gewinnt, bekommt noch mal 10.000 Dollar.
Und von uns gibt's den Direktlink zur Bewerbung.



Roman Stettler, Trainwell AG, CH-8890 Flums, Schweiz

Bereis gestern habe ich hier im Blog meine Erfahrungen und Erlebnisse rund ums Thema Content- und Ideendiebstahl und all dem Kladderadatsch drumherum geschildert.
Heute möchte ich mal am Beispiel Roman Stettler, Trainwell AG, CH-8890 Flums, Schweiz aufzeigen und dokumentieren mit welch Geistes Kindern es man in solchen Auseinandersetzungen so zu tun bekommt.

Totales Befindlichkeitsbloggen (Teil 3)
"Roman Stettler, Trainwell AG, CH-8890 Flums, Schweiz" vollständig lesen »

Der beste Job der Welt: Bloggen!

Er ist vergeben: der beste Job der Welt!

Ein britischer Sozialarbeiter hat sich gegen 35 000 Bewerber aus aller Welt durchgesetzt und wird nun ein halbes Jahrlang auf Hamilton Island in einer Villa wohnen, am Strand spazieren gehen, schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben. Salär für die 6 Monate: 80 000 Euro!

Was für eine großartige Idee des Tourismunsverbandes von Queensland.

Johannes 8,7

Ich will mich jetzt nicht päpstlicher als der Papst geben oder wie die Laus im Muttertier aufführen, aber ich finde es schon sehr hübsch, passt auch rigendwie zum Wort der Woche, dass gerade die liebe BILD-Zeitung, die sich genüsslich über die Pannenseuche bei der Tagesschau (falsche Flagge, falsches Datum etc.) hermacht, so ihre liebe Mühe zu haben scheint zwischen Ost und West.


Margot flüchtete nach Chile, nicht China. Im Artikel stand es dann ja auch richtig, aber lustig fand ich es allemal.

Ich musste sofort an Joh. 8,7 denken.

Berlin, Berlin

Bis vor kurzem glaubte ich, dank Clap, ganz fest an eine völlig triviale Entstehungsgeschichte für die neue Berlin-Kampagne.



Vielleicht war es aber noch viel einfacher:



Mehr Infos bei Justberlin





Nordkorea: Erst ein Online-Shop und nun ein IT Joint Venture

Wie wir hier lesen konnten, betreibt die Volkrepublik Nordkorea seit kurzen einen ersten Onlineshop, wenngleich dieser scheinbar die meiste Zeit offline ist. Nordkorea unternimmt aber offenbar weitere Anstrengungen IT-Kompetenz aufzubauen. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen ist die Firma Nosotek. Wie auf der Webseite der Firma zu lesen ist, handelt es sich dabei um das erste westliche „IT Venture in DPRK (North Korea)“. Gegen die Gründung einer solchen Company ist vermutlich alles, was sich auf deutsche-startup.de abspielt eher so was wie Kinderkarneval. Auf jeden Fall hat Nosotek im Gegensatz zu einem typischen hiesigen Startup nicht nur drei Coder sondern mehr als 50 Programmierer, die auch noch zur Crème de la Crème der nordkoreanischen Mathematiker gehören. Mit etwas Glück wird es in Kürze ein Interview mit dem chinesischen Marketingchef der Company geben. Der kann dann vielleicht etwas darüber plaudern, ob Bangalore nicht heute schon viel zu teuer ist. Auf jeden Fall will sich Nordkorea offensichtlich auch zu einem IT-Standort mausern.

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