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Nie wieder zu viele Socken!

Die Stadt Celle bringt uns die Rettung. Wo das liegt? In Niedersachsen, aber das tut hier gar nix zur Sache.

Die in Celle nämlich, die haben eine ganz tolle Idee gehabt. Die verlängern jetzt ihren Weihnachtsmarkt. Da muss der Weihnachtsmann jetzt Überstunden schieben. Tagelang. Und warum? Weil die anderen nicht zielgruppenorientiert schenken können.

Denn in Celle gibt es jetzt die Tauschbörse für Weihnachtsgeschenke. Quasi After-Party-Wichteln mit Unbekannten. Man kann ungeliebte Geschenke mitbringen und dort direkt eintauschen. Das ist cool.

Seit vier Jahren gibt es mit steigender Teilnehmerzahl die unterhaltsame "Rettung" auf dem Celler Weihnachtsmarkt. Am 26.12. ab 15 Uhr muss der Weihnachtsmann in Celle wieder Überstunden schieben. "Unbezahlte Wiedergutmachung" nennt das der Veranstaltungsleiter Alexander Hass von der Tourismus Region Celle GmbH. "Schließlich hat der Weihnachtsmann uns das ja auch eingebrockt" ergänzt Hass.


Da muss man in Zukunft nicht mehr so ein gequältes Lächeln aufsetzen, wenn man das 77te Paar Socken von Tante Amalie bekommt. Man kann sich richtig freuen, die Socken in die schrillste Krawatte auf Gottes Erdboden umzutauschen. Und dabei den Glühwein genießen, der in allen anderen Gemeinden nach Heiligabend auch nicht mehr fließt.

Die Stadt Celle freut sich wahrscheinlich doppelt. Erstmal, weil über ihre Idee berichtet wird. Und außerdem, weil die Leute, die den Glühwein verkaufen, ein paar Tage länger ihre Standmiete zahlen.

Eine Frage hätte ich allerdings noch: Was mache ich, wenn ich Tante Amalie treffe und sie mich in flagranti ertappt?

Statt Kohle

Mit großer Freude weise ich auf folgenden Vortrag an der Ruhr-Uni Bochum hin. Referent ist PD Dr. Steffen Bender, OG a.D. und Pate meines Erstgeborenen.


Branchen im Fokus

Meine Mutter hat mir ja immer gesagt, dass Andere kein Masstab für mich seien und ich mich nicht auf Notendurchschnitt und sowas rausreden solle. Bis heute versuche ich mich daran zu halten.

Wen aber dennoch interessiert, was der Durchschnitt, äh - die Branche so treibt, ob´s auf- oder abwärts geht, wer schonmal wissen möchte, welche Texte der Hausbanker bei der nächsten Verhandlung aufsagt, der ist mit den Branchen-Fokussen auf impulse.de, herausgegeben vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband ganz gut bedient.

Ihre Branche im Blick

Die Sparkassen-Finanzgruppe veröffentlicht regelmäßig ausführliche Branchenreports über die wirtschaftliche und konjunkturelle Entwicklung sowie die Zukunftsperspektiven der wichtigsten Branchen. Den Firmen wird damit eine Erfolgs- und Standortbestimmung ermöglicht. Eine Kurzform der Reports stellen die BranchenFokusse dar, die impulse exklusiv im Internet präsentiert.


Zum Start des neuen Services werden die Branchen "Einzelhandel mit Bekleidung, Schuhe und Sportartikel", "Hoch- und Tiefbau" und "Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung" näher beleuchtet. Kernthemen sind dabei unter anderem die aktuelle Marktsituation, Chancen und Risiken, Rentabilität und Kostenstruktur sowie Cashflow.

Offener Brief an Dr. Florian Langenscheidt: 250 Gründe, dieses Land heute zu lieben

Sehr geehrter Herr Dr. Langenscheidt,

Sie haben mit dem Ihrem „250 Gründe“-Buch wahrlich ein großes Buch herausgegeben. Hierbei bezieht sich „groß“ allerdings leider nur auf die Ausmaße. Ich hatte mir das Buch zu meinem 37. Geburtstag gewünscht und es auch bekommen. Schon beim ersten Durchblättern wurde die Freude zu mindestens latent getrübt.

Das liegt im Wesentlichen an drei Dingen:

- es werden zu viele Persönlichkeiten der Gegenwart vorgestellt. Die Auswahl ist zudem echt grotesk auch im Hinblick auf den Untertitel „250 Gründe dieses Land heute zu lieben“. Angela Merkel kann man vielleicht respektieren, sie ist aber kein Grund ein Land zu lieben. Gleiches gilt für Xavier Naidoo, Michael Schumacher, Stefan Raab und die meisten anderen Hauptdarsteller der Bunten. Im Gegensatz zu dem gleich folgenden Punkt mit den Markenartikeln, liegt der Schwerpunkt zu stark auf Personen der Gegenwart, an die sich sicher in zehn Jahren kaum noch jemand erinnern wird (Veronica Ferres, Johannes B. Kerner)

- es wird zuviel Wert gelegt auf Markenartikel. Dass der Focus auch noch den Vorzug vor dem Spiegel bekommt, ist noch grotesker als die oben erwähnte Sache mit Frau Merkel.

- es wird leider gar kein Wert gelegt auf gelegt auf gute Fotos. Das ist sicher der schlimmste Vorwurf. Neuschwanstein und vorallem der Leuchtturm Roter Sand sind doch in Wirklichkeit echte Augenweiden. Warum dann solch schlechte Fotos? Überhaupt kommen die schönen Landschaften dieses unseren Landes viel zu kurz.


Also das ganze Buch wirkt wenig konsistent. Alte Markenartikel stehen neben zu vielen Sternchen der Gegenwart. Da wäre es aufregender gewesen, Sie hätten auch einmal neue innovative Markenartikel der Gegenwart aufgegriffen. Wie wäre es mit Bionade oder einem Nomos Tangomat? Naja, vielleicht kommt das ja eines Tages in einer Neuauflage mit hoffentlich schöneren Fotos. Dann wird es auch ein Buch sein, welches beim Standortmarketing für den Standort Deutschland ein gewichtige und wichtige Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Martin Meyer

PS: die Leser von marketing-blog.biz sind herzlich dazu eingeladen zu ergänzen, was ihnen in dem genannten Buch fehlt.

Come on over to my place

Gerade erst hat Richard Edelman so richtig über sein Bach-Päckchen abgelästert, da hat man im Land der Ideen die nächste gaaanz grosse Kampagne zur Investorengewinnung ersonnen. So frei nach dem Motto: Wenn mit Kantaten bei den Amis nichts zu holen ist, versuchen wir es halt mit einer ganz ganz vorsichtigen Sex-Sells-Variante in der Londoner U-Bahn (immer noch besser als eines von vielen Zettelchen in den örtlichen Telefonzellen).
Ob Schiffers Londoner Appartement in U-Bahn-Nähe liegt oder ob ihr Landsitz bei Suffolk über den subway erreichbar ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


Claudia Schiffer wirbt für „Deutschland – Land der Ideen“
Auf insgesamt 11 Plakaten präsentiert das deutsche Topmodel Claudia Schiffer die neue Kampagne der Initiative „Invest in Germany – Land of Ideas“. Das berühmteste deutsche Fotomodell ist ab sofort auf verschiedenen Plakatwänden der zentralen U-Bahn Station „Bankstation“ in London zu bewundern.

Ziel der Kampagne ist es, in den weltweit wichtigen Finanzmetropolen auf den Investitionsstandort Deutschland aufmerksam zu machen. Hier eine Auswahl der Foto-Motive, für deren Realisierung der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh gewonnen wurde.

Sextourismus in der Schweiz



Ja, ja, die Fußball-WM macht auch das noch möglich ....

Wenn sich alles um Fußball und Rasenkampf dreht, sollen die Schweizer Berge WM-müden Frauen Zuflucht bieten. Die Tourismuszentrale lockt mit halbnackten Beaus und propagiert offen den Sextourismus in der Schweiz.


Dabei ist das natürlich mindestens so bescheuert wie die Werbung hierzulande, denn da die Schweiz seit 1994 erstmals wieder bei einer WM dabei ist, wird wohl nicht alles, was muht, gemolken, nicht alles, was groß und mächtig ist, bestiegen werden. Vielleicht nach der Vorrunde? Aber vielleicht hat der Deutsche da auch wieder mehr Zeit ... ??? Und wer gibt den Damen die Garantie, dass die Herren den Mund nicht öffnen - zumindest nicht zum Schbchächchn ...

Mehr Worte zum Thema von einer Frau im Spiegel online...
Europadruck

Akquise und Verkauf

Kein Angebot einfach so ins Blaue
Was mache ich, wenn der Kunde sagt: “Machen Sie mir ein Angebot.”, und ich bin noch gar nicht so weit?
Das Verkaufsgespräch mit dem vielversprechenden Interessenten
Worauf kommt es im Verkaufsgespräch an?
Wie man im Verkaufsgespräch Notizen macht
Warum überhaupt Notizen machen?
Wie man Trigger Events nutzt, um Kunden zu gewinnen.
Ein Trigger Event ist das Ereignis, das einem Kunden seinen Bedarf bewusst macht.

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