Werbung in eigener Sache

Jeder, der schon einmal versucht hat, für sich selbst Werbung zu machen, weiß, wie schwierig das ist. Jeder Aufrissversuch in der Disse ist ja Akquise - und wie oft hat die wirklich Erfolg. Nun in der närrischen Zeit sind die Ansprüche vielleicht geringer und die Chancen größer, auf sich positiv aufmerksam zu machen. Zwei Anregungen, an denen man sich kein Beispiel nehmen sollte. Sie sind zwar sehr lustig. Aber ob sie erfolgreich im Sinne des "Kundengewinns" sind .... hm, fragwürdig. Sagen wir mal so: Imagewerbung, die klar positioniert :-)

Überleben am Arbeitsplatz

Da die Krise immer auch eine Chance ist, insbesondere für Arbeitgeber, unliebsame Kollegen loszuwerden, verweisen wir hier gerne noch einmal auf die Büroregeln für den Mann, die der amerikanische Anwalt Sidney Siller aufstellte.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Nur bei strikter Einhaltung folgender Gebote, so argumentiert er, entginge man dem Vorwurf sexueller Belästigung und damit der Kündigung:

  1. Schließe nie die Tür, wenn eine Kollegin zu dir ins Büro kommt. Bitte deine Sekretärin, bei dem Gespräch anwesend zu sein.
  2. Versuche nie, dich mit einer Kollegin zu verabreden. Halte dich strikt an eine Trennung von Privat- und Geschäftsleben.
  3. Fahre sie nie nach Hause oder nimm sie mit dem Auto mit, wenn du allein bist.
  4. Wenn eine Kollegin Interesse an dir zeigt, lass sie abblitzen.
  5. Iss nie mit einer Kollegin zu Mittag oder Abend. Nimm auch keinen Drink mit ihr.
  6. Sage ihr nie, dass sie gut aussieht. Mach keine Komplimente.
  7. Vermeide Themen wie Emanzipation, Sex, Abtreibung oder erotische Kunst.
  8. Benutze in ihrer Gegenwart nur anständige Ausdrücke.
  9. Stell ihr keine Fragen über ihr Privatleben. Kurz: Interessiere dich nicht für sie.


Merke: Selbst der ungerechtfertigte Vorwurf sexueller Belästigung kann dein Leben ruinieren!

Nur mal so: Öffentlich furzen!

Heute ist Weltmännertag.

P. S. zur Orientierung:
1,78 cm
82,4 kg
44
14,48 cm
38,2h/Wo.
3.216 €/Monat

Treuebonus

Krieg ich den? Denn ich bleib trotzdem da.


Auf
via

Was ist spanisch und heißt "große Decke"?

oder: Die ganze Wahrheit über die Manta-Witze:

Die Manta VerschwörungDie Manta Verschwörung

Es heißt der Sportwagenhersteller Porsche hätte in den Achtzigern die Mantawitze lanciert, um die "riesige Konkurrenz" des überlegenen Opel Manta abzuhängen.



Grundgesetz 3, 5 und 6 (Theorie und Praxis)

Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Artikel 5
(1) ... Eine Zensur findet nicht statt.

Artikel 6
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Und nun das:

Frauenbeauftragte verbietet Anti-Aids-Plakat von Michael Stich

Um folgendes Plakat geht es in dem Artikel auf bild.de:



Das Argument der Dame ist aber nicht Artikel 6, sondern die ihrer Ansicht nach "falsche Umsetzung" des Plakats.

„Es vermittelt die falsche Botschaft. Auf den Plakaten werden Frauen als Täterinnen, als Teufelinnen, dargestellt, die ihre Kinder umbringen, wenn sie keinen HIV-Test während der Schwangerschaft machen.“

Hübsch ist ja auch, sollte der Bericht richtig sein, dass sie nicht mit Herrn Stich darüber sprechen wollte.

„Er wollte mit mir telefonieren. Aber ich wollte nicht. Ich möchte jetzt aber einen schriftlichen Kontakt mit ihm haben. Da kann man dieses Problem besser diskutieren.“

Also zusammengefasst: Frau Ulrike Hauffe, Bremer Landesbeauftragte für Frauen, missfällt ein Plakat, lässt es verbieten und "diskutiert" besser schriftlich.

Sehr schön. Rät die Diplom-Psychologin ihren Klienten auch, einem klärenden Gespräch aus dem Weg zu gehen? Die Selbstdäm-, äh, die Selbstherrlichkeit ist schon erschreckend!

Der Mensch denkt nicht mit dem Kopf allein ...

Kaum ist das Marketing-Kamasutra geschrieben, schon sehe ich diese kleine Anzeige, die mich darin bestätigt, dass es bei einem Auto nicht nur auf den Ver-, sondern eben auch und gerade den Gebrauch ankommt:

Schlechte Werbung

Dass es Parallelen beim Werben bei Mensch und Tier gibt, hatten wir schon erwähnt. Und dass es mehr als eine zufällige Gleichheit zwischen dem aufmerksamkeitsgierenden Gebaren natürlicher wie juristischer Personen gegenüber der zum Zwecke der Inanspruchnahme adressierten Person ist jetzt auch von anderer Seite bestätigt worden:

    Eine Umfrage unter 4500 Nutzern der Online-Community "Spin.de" hat unlängst ergeben, dass 65 Prozent aller Frauen das Weite suchen, wenn sie mit abgedroschenen, überheblichen oder sexistischen Flirt-Sprüchen behelligt werden.


So steht es auf Spiegel Online - und ich frag mich: Spinn ich denn? ist PR sooo einfach? Was für eine Quelle ist das denn? Und was für ein Ergebnis: im Grunde ein wahrer banaler Brüller. Andererseits: So schlecht die Sprüche der Menschen, sind sie soviel schlechter als die der Unternehmen?

Fangen wir mit denen des homo sapiens sapiens (auch n Brüller) an:

    auf 10: "Ich trink Ouzo - was machst du so?"

    auf 9: "Wusstest du, dass Polen und Indianer die besten Liebhaber sind? Ach, übrigens, ich heiße Winnetou Koslowski."

    auf 8: "Hey, ich habe meine Telefonnummer verloren. Gibst du mir deine?"

    auf 7: "Hast du 'ne Zigarette für mich? Meine sind noch im Automaten."

    auf 6: "Ich würde gerne mit dir frühstücken. Darf ich dich zum Abendessen einladen?"

    auf 5: "Na, Baby, auch hier?"

    auf 4: "Ist dein Vater Terrorist, oder warum siehst du so bombig aus?"

    auf 3: "Und ich dachte, Engel hätten Flügel."

    auf 2: "Kennen wir uns nicht irgendwoher?"

    auf 1: "Dein Vater muss ein Dieb sein. Er hat die Sterne vom Himmel gestohlen und sie dir als Augen gegeben"


Klar, dass die Sprüche aller Umfrageblabla zum Trotz funktionieren. (OK, 65% Ablehnung, aber das heißt auch = 35% Erfolg!!!) Es kommt ja nur darauf an, dass man sie der richtigen Person gegenüber zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Umfeld sagt. Aber welche Frau würde zugeben, auf so einen Müll zu stehen? Welcher Mann würde einräumen, Felgen der Frauen auf dem Foto wegen zu erwerben?

Demnächst hier: Die miesen Sprüche der Unternehmen (Vorschläge werden per Kommentar gerne angenommen.)


Respekt, Respekt. (Der Humor ist wieder da.)

Lange Zeit sah man sich ja genötigt, immer wenn man Herrn Mehdorn sah, ihn darauf hinzuweisen, dass aus einem verkniffenen Arsch kein fröhlicher Furz entweicht. Doch jetzt strahlt er über alle Backen, scheint mir, denn statt Preiserhöhungen und Streckenstillegung wartet sein Unternehmen mit was ganz anderem auf: Zum Valentinstag gibt es den

Flirt Express Aktion Deutsche Bahn

Irgendwie gibt das dem Bahn-Spruch Die Bahn kommt ne schöne Nebenbedeutung. Etwas unglücklich finde ich ja die Überschrift auf der Aktionsseite auf bahn.de

    Mit dem Flirt-Express in den siebten Himmel

Aber vielleicht ist das einfach der Preis dafür, dass Chef wieder gute Laune hat. Ich finde ihn zu hoch. Egal, Anmeldeschluss: 10.02.2008.

Kein Witz

Nun, es soll ja Männer geben, die die wenige Zeit, die sie mit ihrer Partnerin hätten, durch exzessive Online-Nutzung weiter reduzieren. Den Damen kann geholfen werden. Eine britische Online-Boutique hat sich ein virtuelles blondes Gift ausgedacht, um den Herren der Schöpfung ganz real die Früchte ihrer Arbeit aus der Tasche zu ziehen.

Santa's helperMich erinnert zumindest das Motto ("She's been good all year") keine Ahnung, warum, ein klitzeklein wenig an den Uralt-Gag, wo die eine Freundin zur anderen meint:

"Ich bekomme von neuen Schuhen immer Blasen",
woraufhin ihre Freundin antwortet:
"Bei mir ist es gerade umgekehrt."

Anyway, wem's gefällt...

Geballte Kompetenz

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