Mittwoch, 9. April 2008
berichtete vor acht Tagen über fliegende Pinguine:
Natürlich hielten das einige für eine Sensation, die meisten für einen Aprilscherz, aber ganz, ganz weniger (sprich: uns) erinnerte es daran, warum Hasen nicht fliegen können. (Einen Verlag haben wir übrigens immer nicht nicht  )
Dienstag, 25. Dezember 2007
Ja, ja, ja, auch mal wieder so ne gar nicht mal so aktuelle Meldung, aber unsere geneigten Leser haben ja schobn lange erkannt, dass wir zwar werben, aber keine Google-Ads. Warum? Nun, wäre das typisch Besserwerber das zu tun, was viele tun? Und wofür die eigene Seite verschandeln? Für ein paar Cent? Nun, angeblich hat es ja einige ein Ein- und damit Auskommen beschert, aber das scheint bald auch nicht mehr so lange gut zu gehen:
Wer bei Google Werbung kauft, muss mit harten Euros bezahlen. Wer auf seinem Blog Google-Werbung zeigt, wird mit weichen Dollar abgespeist. Ein schlechtes Geschäft für deutsche Blogger - die ersten boykottieren den Konzern.
berichtet Dirk Kunde (nicht erfunden, zumindest nicht von uns) auf Spiegel Online. Unser geschätzer Herr Basic gibt an dortiger Quelle sogar an, dass die Werbeerlöse dank Eigenvermarketung, also ohne Google, in seinem Blog von durchschnittlich 1.000 Euro auf 3.500 Euro im November gestiegen seien.
Ho - Ho - Ho
Montag, 9. Juli 2007
"Wer Visionen hat, der soll zum Arzt!, sagte einst Helmut Schmidt und seitdem ist er mein Guru. Er wurde ja in der Tat als "Macher" beschimpft. So war das in den kritischen 70ern. Und ist es heute anders? Heute sind Macher beliebt. Sie sind der Nährboden für Sozialschmarotzer. Oh, zu hart? Tja, so bin ich wohl und sehr belustigt, über den Beitrag auf blog.welfare.de:
Wie viele Forenmitglieder braucht man…
…um eine Glühbirne zu wechseln?
"Ich bin kein Visionär!" vollständig lesen
Mittwoch, 23. Mai 2007
Ich bin kein Freund von Ratgeberbüchern. Spätestens als ich Vater wurde, wurde mir ihre verhehrende Wirkung offenbar. Menschen werden an einem schwachen Punkt erwischt und mittels Modalverbenbombardement und Konjunktivstakkato völlig weich und panisch gemacht. Ausschlag könnte das sein, bei unruhigem Schlaf wäre das und das möglicherweise die Ursache, man sollte auf hü und hott achten, um dann am Schluss zu sagen, dass man auch mal auf seine innere Stimme hören müsste. Horror. Die Stärke der Position des Mannes in einer Partnerschaft steht in umgekehrtem Verhältnis zur Anzahl der im gemeinsamen Haushalt befindlichen Ratgeberbücher. Aber das ist ein anderes Thema.
Ist es das? Auch in den Billys in den Büros derer, die was zu sagen haben, stehen jene Werke, in denen das Wissen anderer kommuniziert wird. Das kann von Vorteil sein, kann! Wie in dem zu besprechenden Fall.
Normalerweise sind ja Unternehmensratgeber meist gut getarnt. Sie sagen nicht „Wie Sie …“ oder „XYZ in X Tagen/Wochen“, sondern auf ihren breiten Rücken prangt in dicken Lettern nur ein Wort, z.B. „Marketing“. Das klingt kernig. Schließlich steht auch auf dem Buch der Bücher nicht „Das Buch der Bücher“, sondern „Die Bibel.“
 Eine solche geschrieben zu haben, geben Tobias Meyer und Michael Schade nicht vor. Dazu ist der Titel zu lang und der Rücken zu schmal: „ Cross-Marketing – Allianzen, die stark machen. Mit Partnern schneller erfolgreich werden.“, heißt ihr Werk, das in der Edition PRAXIS.WISSEN beim Verlag BusinessVillage erschienen ist.
Auch darin kommen viele, viele Modalverben vor, was typisch ist, und Interviews, was in einem Buch eher selten der Fall ist. Aber sei’s drum. Auch ne Art Koop-Marketing für die Interviewten.
Das, wir nennen es trotzdem so, Buch ist schnell zu lesen (Angabe der Autoren: zwei Stunden), voll mit Best Practise-Beispielen und Tipps, auf die man, aber das ist ja nicht neu, auch durch eigenes Nachdenken hätte kommen können. So aber spart man Zeit, was ja auch schomma von Vorteil ist.
Für alle, die sich erstmalig dafür interessieren, ein tolles Einstiegswerk. (Das dürfte der Halbsatz sein, den der Verlag dann zur Werbung auf dem Buchdeckel nutzt.  ) Es erklärt, gibt einen Überblick und bestätigt sich selbst mit (selbst) ausgesuchten Beispielen. Daran ist nichts falsch oder auszusetzen, es ist eben, wie jedes Ratgeberbuch, mit Vorsicht im Sinne einer „kritischen Distanz“ zu genießen.
Achten Sie auf die Modalverben! Achten Sie auf die Form! Indikativ? Konjunktiv? Und achten Sie darauf, es nicht in ihr Büroregal zu stellen. Wenn, dann legen Sie es quer über die Wälzer. Sieht einfach cooler aus. Denn wie Sie wissen, ob nun Cross-Marketing oder nicht, Image ist entscheidend.
Dienstag, 6. März 2007
Die vier ersten Arbeitstage beim neuen Arbeitgeber sind absolviert und schon ist ein neuer Corporate-Blog online. Da soll noch einer sagen, dass Marketing erst ein halbes Dutzend Powerpoint-Präsentationen erfordert. Andererseits, die eigentliche Arbeit kommt wohl erst jetzt. Aber was soll’s Blog-Marketing ist ja angeblich mega-angesagt.
Samstag, 3. März 2007
Die Interview-Blogger haben Dr. Torsten Schwarz interviewt, der ja auch hier im Blog aktiv ist. Weitere Interview-Partner waren in der letzten Zeit Kolja Hebenstreit, der Farmblogger und Dieter Rappold (today.net). Für Leute, die sich intensiv mit der Zukunft von Suchmaschinen auseinandersetzen, ist das Interview mit Stan James – CTO von Lijit Networks – sicher von besonderem Interesse.
Sonntag, 18. Februar 2007
Freitag haben wir das Interview mit Lars Hinrichs (XING) online gestellt. Er hat auf die Frage nach dem Aktienkurs der XING-Aktie in fünf Jahren, die vermutlich intelligenteste aller Antworten gegeben. Dafür gebührt ihm mein aufrichtiger Respekt. Die Antwort hätte man besser nicht geben können!
Samstag, 10. Februar 2007
Ein Blog zu betreiben, bringt den Gewinn von interessanten Erkenntnissen mit sich. Beim Start des Interview-Blogs war die Ausgangsmotivation, sich einerseits mit dem Phänomen „Bloggen“ beschäftigen zu wollen und andererseits testen zu wollen, ob ein Blog auch ein Geschäftsmodell sein kann.
Inspiriert durch zwei, drei Interviews, die hier im Besserwerberblog eingestellt wurden, wählten wir Interviews zum Inhalt des Blogs. Unsere Hoffnung war, dass die Interviewten z.B. aus Eitelkeit auf die Interviews zurückverlinken. Aus diesem Grund wurden Unternehmer und Blogger als Hauptzielgruppen gewählt.
Die Strategie ging voll auf. Im Schnitt bringt ein Interview mehr als zwei Backlinks. Bei mehr als 120 Interviews zeigt Technorati zudem eingehende Links von 125 verschiedenen Blogs an.
Überraschender Weise bringen Interviews, die man selbst für besonders spektakulär sind ( z.B. diese Woche das Gespräch mit den Chef von AOL Deutschland) z.T. kaum Resonanz, während vermeintlich unspektakuläre Interviews mit irgendwelchen Tierschützern oder Jugendgruppenleitern Backlinks und auch Traffic bringen bis der Arzt kommt.
Am besten man versucht gar nicht erst, da Sinn und Verstand rein bringen zu wollen. Stattdessen ist es angezeigt, einfach im Long Tail weiter nach Anglern zu fischen, die dann die Fische (Besucher) egal ob dick oder dünn über das Zitieren der eigenen Interviews herbeizaubern.
Interessante Interviews in dieser Woche:
- Markus Pöhlmann Crowdwisdom.de
- Informationen zu Second Life
- Whiskyempfehlung der Woche Kilchoman
Samstag, 3. Februar 2007
In der letzten Woche gab es wieder echt spannende Interviews im Interview-Blog. Das Gespräch mit Andreas Meyer von fotocommunity.de ist vermutlich innerhalb von nur zwei Tagen zum am zweit meisten gelesenen Interview überhaupt geworden (nach dem PennerVZ-Gespräch). Corporate-Blogs wie das von fotocommunity.de werden sicher noch eine echte Herausforderung für Technorati insbesondere bei der Erstellung von Hitlisten. Vermutlich treiben sich da sehr viel mehr Leser rum als bei so machem Blog aus den Top100-Blogs in Deutschland.
Ebenfalls sehr gut besucht war das Interview mit Michael Jung und Daniel Schäfer von e-commerce-blog.de. Weitere Themen waren Hanfmilch (war hier im Blog auch schon einmal ein Thema), ein Kunststoff aus Hanf, sparen beim Online-Einkauf von Medikamenten und eine Blog-Schnitzeljagd. Für Blogger ist sich das Interview mit Andre Alpar von Hitflip von besonderem Interesse. Andre nimmt darin Stellung zum Spannungsfeld bei Werbung in Blogs. Das ist sicher ein Thema, welches in Zukunft noch viele Diskussionen anheizen wird.
Montag, 29. Januar 2007
Mal wieder angeregt durch eines meiner Lieblingsblogs, wo ein Beitrag erschien mit der Überschrift „ Blog-Roi messen: Ein Konzept“, habe ich mir einmal vorgenommen eine kleine „Ökonomie der Bloggerei“ zu verfassen. Was tut die Wirtschaftswissenschaft in solchen Fällen? Richtig, sie fasst die Anreizmechanismen für ein bestimmtes menschliches Verhalten zusammen.
Welche Anreize hat also der Blogger zu bloggen?
- Da der Blogger ein Produzent von Inhalten ist, hat er die Möglichkeit z.B. über Werbung, Mietlinks, Sposoring oder bezahlte Beiträge Geld zu verdienen. Da die Postings potentiell für immer online bleiben, kann sich der Blogger so etwas wie einen Kapitalstock an Inhalten aufbauen. Rutschen dann in der Zukunft Menschen mit der Maus aus und klicken z.B. auf eine adsense-Anzeige, dann erhält der Betreiber des Blogs noch potentiell in Jahrzehnten einen Zins aus diesem Kapital.
- Verweist man auf die Referenz eines gut frequentierten Blogs, kann man zudem regelmäßig für lau Fachliteratur schnorren. (bei gut frequentiert kann man übrigens auch erfolgreich bluffen). Man spart ergo finanzielle Mittel.
- Ein weitgehend ignorierter Punkt ist der Spaßfaktor. Auch die Lust am Bloggen stiftet Nutzen. So wie die Mehrheit in der Demokratie wählen geht, obwohl der Nutzen aus einer einzelnen abgegebenen Stimme gegen Null tendiert, so kann man auch einfach ein Blog betreiben, weil es Spaß macht, ohne dass ein richtiger Ökonom das Verhalten als irrational einstufen wird.
- Ein wichtiger Punkt ist Reputation. Ein Blog kann dabei helfen, persönliche und fachliche Reputation zu erlangen und zu demonstrieren. Gewinnt man diese Reputation, so kann es funktionieren, ein indirektes Einkommen aus einem Blog zu generieren. Es soll auch Sportler geben, die bei den Oly*****n Spielen teilnehmen. Gewinn man dort, kann man auch nur indirekt daraus Kapital schlagen. Für den Sieg allein, gibt es keinen Pfennig. Es gibt auch Ökonomen, die behaupten die erlangte Wahrnehmung an sich, sei in der heutigen Zeit so etwas wie eine Währung. In der Währung „Wahrnehmung“ kann man durchaus eine Menge einnehmen.
- An den Punkt Reputation knüpft der Netzwerkgedanke an. Durch das Betreiben eines Blogs kann man jede Menge Kontakte knüpfen, die vielleicht eines Tages einmal nützlich sein könnten. Wer weiß das schon, die Welt ist verrückt.
Wenn diese Nutzen stiftenden Faktoren die Kosten eines Blogs (Hosting, Implementation, Zeitaufwand, potentielle Abmahngebühren, Schädigung der eigenen Reputation etc. pp) übertreffen, dann macht es unter dem Strich Sinn, sich dem Bloggen hinzugeben. Hierbei sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass das Ergebnis, der direkt dem Blog zuzurechnenden Zahlungsströme durchaus negativ sein kann. In diesem Fall ist z.B. der Spaßfaktor wichtiger als die Kohle.
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Kommentare
Di, 13.05.2008 16:23
"Hm, was glaubst du, ist Pfingsten? Jetzt mal außer "frei"?" Haha, find ich gut!
Mo, 12.05.2008 19:55
Hm, was glaubst du, ist Pfingsten? Jetzt mal außer "frei"? Tipp: Apostelgeschichte 2,1-4 [...]
Mo, 12.05.2008 19:36
Liebe ist nicht alles im Leben!
Mo, 12.05.2008 19:07
So richtig komm ich jetzt nicht hinter den Sinn, das dir der heilige Geist erschienen ist und [...]
So, 11.05.2008 20:31
Cooler Tip
Sa, 10.05.2008 18:41
Ich kannte Sie nicht, nun kenne ich Sie
Sa, 10.05.2008 11:38
Für wieviel ist das Ölgemälde denn versteigert worden?
Fr, 09.05.2008 21:47
Danke Anonymus anonym
Do, 08.05.2008 21:33
Ich glaube es nicht. Auf französisch hat es mit Salz zu tun. Man sagt 'mettre son grain de sel [...]
Do, 08.05.2008 16:09
Meine Bitte, Bitte Dankt Babs, Weil Babs Sich Ziemlich Zottellich Macht, Das Sie ....BL Ne: [...]
Do, 08.05.2008 14:46
Wofür steht eigentlich MBBDBWBSZZMDSBL ?
Do, 08.05.2008 11:54
Na da schließe ich mich natürlich an und gratuliere den Macherinnen des Bewerberblogs ganz fein.
Do, 08.05.2008 11:34
Beim Marketing-Blog gibt es den genialen Archetyp des Presseverhinderers. Der Presseverhindere [...]
Di, 06.05.2008 21:10
Glückwunsch und .... Gude Laune mit dem Schokobrunnen
Di, 06.05.2008 21:09
… 6 ztalP fua hci nib ßiew hci leivoS :SP .nenniweg uz esierP eretiew iebad se tbig hcil [...]
Di, 06.05.2008 14:25
Ein verdienter Sieg wie ich finde. Herzlichen Glückwunsch!
Fr, 02.05.2008 17:51
Sehr richtig - wenn sich diese Erkenntnis bloss mal allgemein durchsetzen würde....
Fr, 02.05.2008 14:09
Bedauerlicherweise ist die Pointe dieses Spots leider nicht mehr ganz frisch. http://youtub [...]
Fr, 02.05.2008 14:08
nicht auf jeden fall
Mi, 30.04.2008 15:11
Hallo, ich würde gerne nebenbei als telefonsexluder arbeiten da mir und meinem mann seit n [...]