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OMD

"Wie war's?" fragte ich Cheffe.
"Wie wohl?", antwortete er:

   "Guten Tag." "Guten Tag."
   "Guten Tag." "Guten Tag."
   "Guten Tag." "Guten Tag."

   "Ach so?" "Soso."
   "Ah, ja?" "Aha!"

   "Guten Tag." "Guten Tag."
   "Guten Tag." "Guten Tag."
   "Auf Wiedersehen."

Hm, vielleicht sollte ich nächstes Jahr mal selbst hin ...

Kurz gebloggt und eingelocht

Hach, was wüsste ich von der Welt, läse ich nicht bild.de? Alles, was völlig irrelevant ist, ist dort auf Platz 1. Es scheint jemanden zu interessieren. Und dann das:

    Immer mehr Blogger landen im Knast

prangt oben auf der Homepage und schafft es damit unter den Bronzemedaillengewinner, der sein Metallstück am Band zu Boden wirft (Ringer. Das kann er.) und neben die Newsrotation, die einem alles bietet, was Kant, Fichte, Schelling nie verstünden.

Und so geht's weiter im Text:

    Haftstrafen für Internet-Tagebücher So gefährlich kann Bloggen sein
    Satire, Erotik, Regime-Kritik...

    Blogger weltweit sollten noch einmal ganz genau in ihre Online-Tagebücher schauen: Denn immer mehr Schreiber landen wegen ihrer Veröffentlichungen im Gefängnis.
    Logo des digitalen Filmfestivals Twinity

    Die eigenen Gedanken und Ideen im World Wide Web zu veröffentlichen, gehört heute fast schon zum guten Ton. Doch viele Menschen ziehen bei ihrem Blog nicht in Betracht, dass es tatsächlich von jedem gelesen werden kann.

    Unangenehm kann es werden, wenn der zukünftige Chef mal vorbeischaut. Richtig gefährlich wird es jedoch, wenn das Heimatland mit dem Geschriebenen nicht einverstanden ist. Dann droht sogar Verhaftung. In erster Linie betrifft das typische Zensur-Länder wie China, Iran oder Burma. Doch auch in Frankreich oder Kanada gab es bereits die ersten Haftstrafen für Blogger.

    Übrigens: Nicht nur Selbstverfasstes ist gefährlich – auch für Links oder Eintragungen im Gästebuch kann man ins Gefängnis wandern!

Hm, soll ich jetzt auf den Artikel verlinken?

Und dabei wird da dann doch von 20 Einzelschicksalen erzählt.

Naja, wenn Sie die lesen wollen, müssen Sie nur klicken und
"Kurz gebloggt und eingelocht" vollständig lesen »

Die BBC

berichtete vor acht Tagen über fliegende Pinguine:



Natürlich hielten das einige für eine Sensation, die meisten für einen Aprilscherz, aber ganz, ganz wenige (sprich: uns) erinnerte es daran, warum Hasen nicht fliegen können. (Einen Verlag haben wir übrigens immer nicht nicht :-))

Ade Google-Ads

Ja, ja, ja, auch mal wieder so ne gar nicht mal so aktuelle Meldung, aber unsere geneigten Leser haben ja schobn lange erkannt, dass wir zwar werben, aber keine Google-Ads. Warum? Nun, wäre das typisch Besserwerber das zu tun, was viele tun? Und wofür die eigene Seite verschandeln? Für ein paar Cent? Nun, angeblich hat es ja einige ein Ein- und damit Auskommen beschert, aber das scheint bald auch nicht mehr so lange gut zu gehen:

Wer bei Google Werbung kauft, muss mit harten Euros bezahlen. Wer auf seinem Blog Google-Werbung zeigt, wird mit weichen Dollar abgespeist. Ein schlechtes Geschäft für deutsche Blogger - die ersten boykottieren den Konzern.

berichtet Dirk Kunde (nicht erfunden, zumindest nicht von uns) auf Spiegel Online. Unser geschätzer Herr Basic gibt an dortiger Quelle sogar an, dass die Werbeerlöse dank Eigenvermarketung, also ohne Google, in seinem Blog von durchschnittlich 1.000 Euro auf 3.500 Euro im November gestiegen seien.

Ho - Ho - Ho

Ich bin kein Visionär!

"Wer Visionen hat, der soll zum Arzt!, sagte einst Helmut Schmidt und seitdem ist er mein Guru. Er wurde ja in der Tat als "Macher" beschimpft. So war das in den kritischen 70ern. Und ist es heute anders? Heute sind Macher beliebt. Sie sind der Nährboden für Sozialschmarotzer. Oh, zu hart? Tja, so bin ich wohl und sehr belustigt, über den Beitrag auf blog.welfare.de:

Wie viele Forenmitglieder braucht man…

…um eine Glühbirne zu wechseln?

"Ich bin kein Visionär!" vollständig lesen »

Trittbrettfahren leicht gemacht

Ich bin kein Freund von Ratgeberbüchern. Spätestens als ich Vater wurde, wurde mir ihre verhehrende Wirkung offenbar. Menschen werden an einem schwachen Punkt erwischt und mittels Modalverbenbombardement und Konjunktivstakkato völlig weich und panisch gemacht. Ausschlag könnte das sein, bei unruhigem Schlaf wäre das und das möglicherweise die Ursache, man sollte auf hü und hott achten, um dann am Schluss zu sagen, dass man auch mal auf seine innere Stimme hören müsste. Horror. Die Stärke der Position des Mannes in einer Partnerschaft steht in umgekehrtem Verhältnis zur Anzahl der im gemeinsamen Haushalt befindlichen Ratgeberbücher. Aber das ist ein anderes Thema.

Ist es das? Auch in den Billys in den Büros derer, die was zu sagen haben, stehen jene Werke, in denen das Wissen anderer kommuniziert wird. Das kann von Vorteil sein, kann! Wie in dem zu besprechenden Fall.

Normalerweise sind ja Unternehmensratgeber meist gut getarnt. Sie sagen nicht „Wie Sie …“ oder „XYZ in X Tagen/Wochen“, sondern auf ihren breiten Rücken prangt in dicken Lettern nur ein Wort, z.B. „Marketing“. Das klingt kernig. Schließlich steht auch auf dem Buch der Bücher nicht „Das Buch der Bücher“, sondern „Die Bibel.“


Eine solche geschrieben zu haben, geben Tobias Meyer und Michael Schade nicht vor. Dazu ist der Titel zu lang und der Rücken zu schmal: „Cross-Marketing – Allianzen, die stark machen. Mit Partnern schneller erfolgreich werden.“, heißt ihr Werk, das in der Edition PRAXIS.WISSEN beim Verlag BusinessVillage erschienen ist.

Auch darin kommen viele, viele Modalverben vor, was typisch ist, und Interviews, was in einem Buch eher selten der Fall ist. Aber sei’s drum. Auch ne Art Koop-Marketing für die Interviewten. :-)

Das, wir nennen es trotzdem so, Buch ist schnell zu lesen (Angabe der Autoren: zwei Stunden), voll mit Best Practise-Beispielen und Tipps, auf die man, aber das ist ja nicht neu, auch durch eigenes Nachdenken hätte kommen können. So aber spart man Zeit, was ja auch schomma von Vorteil ist.

Für alle, die sich erstmalig dafür interessieren, ein tolles Einstiegswerk. (Das dürfte der Halbsatz sein, den der Verlag dann zur Werbung auf dem Buchdeckel nutzt. :-)) Es erklärt, gibt einen Überblick und bestätigt sich selbst mit (selbst) ausgesuchten Beispielen. Daran ist nichts falsch oder auszusetzen, es ist eben, wie jedes Ratgeberbuch, mit Vorsicht im Sinne einer „kritischen Distanz“ zu genießen.

Achten Sie auf die Modalverben! Achten Sie auf die Form! Indikativ? Konjunktiv? Und achten Sie darauf, es nicht in ihr Büroregal zu stellen. Wenn, dann legen Sie es quer über die Wälzer. Sieht einfach cooler aus. Denn wie Sie wissen, ob nun Cross-Marketing oder nicht, Image ist entscheidend.
Europadruck

Ethnomarketing

Geile Weiber haben Lust aufs F......
...orschen, natürlich. Was denn sonst?
Deutschland auf der Hut
Darf man mit Hitler Werbung machen?
Die Gunst der Hunde
Immer dem anpassen, den man trainiert.
Du bist Finnland!
Oder etwa nicht?

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