Der Traum vom Quan

Vergangene Woche hat sich hier ein Vermarkter gemeldet, der unser Blog vermarkten möchte.
Der Bruder war nicht bereit, hatte nicht das Feeling...



Sollte sich sonst jemand zum Botschafter des Quan berufen fühlen...?

Orte der Worte

Unter der Überschrift "Mediaplaner aufgepasst" haben wir hier schon einmal über, sagen wir mal: thematisch unglückliche Platzierung von Werbung berichtet. Klar kann man sich, wenn man ganz, ganz streng ist, darüber ärgern, dass man viel Geld für das Gegenteil der intendierten Ziele ausgegeben hat. Andererseits ist dadurch Aufmerksamkeit garantiert und ein Leben weitaus länger, als es Werbung sonst zuteil wird, zum Beispiel als eMail-Attachment unseres Händlers für Präsentationsprodukte ("Danke.") und folglich in einem Blog für Besserwerber:


Köstliches Product Placement
McDonalds / Burger King

Wer wirbt wofür?
Seniorenheim WerbungMediaplanung im Stadverkehr
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Wie weit reichen Reichweiten?

Es zählt zu den am häufigsten zitierten Dichterworten:
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh! Das Gute liegt so nah!“

Die Frage, ob das so stimmt, stellt sich nicht, da es darum nicht geht. Es geht um Bescheidenheit, Zufriedenheit, das Wahrnehmen des Schönen, das einen umgibt, für das man blind ist, weil man es kennt, weil man es schon 1000mal gesehen hat.

Reichweiten in Reichweite

Doch was hat Poesie auf solch einer Webseite zu suchen? Hier geht es ja nicht um Nähe, sondern um das glatte Gegenteil: Reichweite

Aber schließt sich das in einem Medium ohne Dimensionen nicht aus?
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Arecibo

Arecibo-MessageMarketing-Geekism oder "Because we can..."

Ein Abstecher in die Ufologie hat mich über eine schöne Analogie für einen momentan recht häufig zu beobachtenden Marketing-Fehler stolpern lassen: Haben Sie schon einmal von der Arecibo-Botschaft gehört? Das ist die Nachricht, die wir Menschen im Jahre 1974 an mögliche Außerirdische geschickt haben.

Die Arecibo-Botschaft - natürlich erdacht von Genies auf dem Gebiet - ist sowohl was den Inhalt als auch was die technische Realisierung angeht ein Bravourstück. Sie besteht aus insgesamt 1.679 Bit und enthält binär codierte Informationen über die Biologie und Anatomie des Menschen, sowie über die menschliche Population und die Herkunft des Signals.

Verschickt wurde die Arecibo-Botschaft als Radiowellensignal über das weltweit zweitgrößte Radioteleskop (in der Nähe von Arecibo, daher der Name). Sollte es da draußen halbwegs intelligentes (naja, eben so wie der Mensch in etwa) geben, wäre damit ein guter Anfang für Small Talk gemacht.

Die Sache hat nur einen Haken: Die Arecibo-Botschaft wird bis zu ihrem anvisierten Ziel über 25.000 Jahre unterwegs sein. Und dann bräuchte eine potenzielle Antwort auch noch eine Weile für den Rückweg. Sehr, sehr, sehr wahrscheinlich hat sich bis dahin so einiges verändert. Unter Anderem die Koordinaten beider Parteien. Realistisch betrachtet ist die Arecibo-Botschaft also ein Schuss in den gakaktischen Ofen.

Und man war sich dessen eigentlich auch bewusst.

    "According to the Cornell News press release of November 12, 1999, the real purpose of the message was not to make contact, but to demonstrate the capabilities of newly installed equipment."
    Quelle


Mich erinnert das wie eingangs erwähnt an so einige Cannes-Palmen etc.. Und vor allem auch an aktuelle Kampagnen, die die Wunder neuester Kommunikationstechnologien - oder z.B. auch im Neuromarketing - mit einer Hingabe feiern, die eigentlich mehr der Profilierung und Eigenbespaßung dienen als wirklich Dialog im Auge zu haben.

Aber weil ich nicht einfach nur rumkritteln will, gebe ich zu, dass mir sowas vor Kurzem auch beinahe passiert wäre. Die Versuchung ist groß. Außerdem sind Training, Tests, Eigenwerbung und Gepose schließlich wichtig! Und um so richtig positiv abzuschließen: Laut Moore´s Law kommen die Aliens im Mai 2011 von ganz alleine. Dann haben wir schon was Tolles in der Schublade.

Soziale Netzwerke brauchen differenzierte Mediaplanung

Ein Gastbeitrag von Jan Dirk Kemming, Director Creative Planning bei Weber Shandwick in Deutschland.

„Mediaplanung“ in sozialen Netzwerken aus Sicht von kommunikationstreibenden Marken, die Nutzern Kontaktmöglichkeiten anbieten wollen, ist noch immer Stückwerk in Deutschland. Zwar sind die unterschiedlichen Dimensionen (standardisierte Reichweitenausweise bei IVW oder AGOF, Integration in Markt-Media-Studien wie etwa die TdW, Prinzipien der Reichweitenmessung für die Erfolgsmessung der Diskussion in den vergangenen Monaten sichtbar in Bewegung geraten, ein einheitliches Planungsmodell und entsprechende Tools werden aber weiterhin sehnsüchtig erwartet.

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Mediaplaner aufgepasst!

Was lernt man nicht alles als Mediaplaner. Themenaffines Umfeld und so, maximale Awareness, stimmt ja alles, aber trotzdem, irgendwie isses auch nicht immer richtig/glücklich ...

Mediaplaner aufgepasst!Wie Mediaplanung richtig daneben gehen kann: Ein Artikel über Auschwitz neben EON-Gaswerbung in der Landeszeitung Lüneburg.

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