Da ist er - und er ist genauso kostenlos wie das Angebot, das dahinter steckt: der QR-Code fürs Lürzer's Archiv App für iPhone, Mac und iPad.
Damit fällt die Recherche im wahrsten Sinne des Wortes noch leichter, denn das Angebot
über 160 Ausgaben gebündelte Kreativleistung
über 50.000 herausragende Printanzeigen
über 8.000 Full-Screen TV- Spots in HD
= weit, weit über 500 Gigabyte Daten
würde in papierner Form über 230 Kilo wiegen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Rücken des Praktikanten aus, der die ganzen Magazine fürs Brainstorming im Konfi zusammentragen darf, sondern auch auf die "Verlustquote" des Magazin nach eben jenem Hirnsturm. (Lürzer's Archiv wirbt damit, das meistgestohlene Werbemagazin der Welt zu sein.)
Weitere Fakten:
Die neue Suchfunktion liefert schnell den gewünschten Inhalt.
Mit der my Archive - Funktion lassen sich die favorisierten Kampagnen zusammenstellen.
Spezielle Tutorials helfen hierbei und gewährleisten die Benutzerfreundlichkeit.
Preis der App: 0,00 €. (nach Download gibt's eine komplette Ausgabe als Testversion)
Ich habe nicht die geringste Ahnung von Fotografie. Also zumindest nicht als Fotograf(ierender).
Welcher Teufel mag mich also geritten haben, einen Auftrag anzunehmen um eine Rezension über ein Objektiv bzw. den TV-Spot darüber zu verfassen?
Ich erkläre es mal mit den Worten des Auftraggebers - mit seinem Claim:
Ich lasse mir nichts mehr entgehen!
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Also, wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Fotografie. Dabei schau ich mir schon gerne Fotografien an. Ich erinnere mich gerne an Ausstellungen und Werkschauen von Robert Lebeck oder Andreas Gursky, die ich besucht habe. Auch Thomas Struth in der Kunstsammlung NRW will ich mir in den kommenden Tagen ansehen.
Mitunter noch schönere Erinnerungen habe ich an das eine oder andere Fotoalbum, dass ich mich, wenn es nicht eine Schallplatten- oder Briefmarkensammlung war, bereit erklärt habe anzusehen, letztlich aber allenfalls überflogen habe...
Aber selber fotografieren? Ne. Bin schon mit meiner Handykamera überfordert.
Was also soll ich schreiben über das neue SIGMA 18-250mm Reise-Zoom? Ich kann mir nicht mal was unter einem Reise-Zoom vorstellen. Wird ja wohl kaum eine Ergänzung oder schlicht das Gegenteil eines Zuhause-Zooms sein, oder?
Zeige ich also erst mal den TV-Spot von Sigma.
Der gesamte SIGMA Werbespot wurde mit SIGMA eigenen Objektiven gedreht.
YES. Sophie Schütt. Könnte ich wenigstens was zu Sophie Schütt sagen?
Dienstagabends auf SAT1, Sonntagabends im ZDF. Meine Mutter hat sie gemocht.
Die hat aber auch keine Objektive gekauft.
Jetzt könnte während der vergangenen 5einhalb Jahre bei so manchem Leser dieses Blogs der Eindruck entstanden sein, ich hätte Ahnung von Werbung. Das trifft natürlich, wenn überhaupt, auch nur sehr bedingt zu. Und insofern befinde ich mich jetzt in einer echten Bredouille. Ich kann nichts übers Objektiv ansich schreiben, ich kann auch nichts fundamental Richtiges über den Sigma-TV-Spot schreiben. Also, was schreibe ich jetzt eigentlich hier hin?
Ich versuche es mit einer Disziplin, die innnerhalb der meisten Online-PR-Kampagnen ohnehin oft zu kurz kommt: Vernetzung.
Will heißen: Ich greife einfach mal auf und verlinke, was andere schreiben:
Alexander Kempe zum Beispiel, hätte offenbar gerne drüber gebloggt, wurde aber scheinbar nicht beauftragt, sinniert aber mal darüber was er hätte schreiben können.
Witzig finde ich die Tatsache, daß mir Hallimash passend zum Hobby eine Kampagne vorgeschlagen hat, wo ich eine Rezension über ein neues Objektiv von Sigma schreiben soll. Die Bewerbung läuft zwar von mir aber falls ich tatsächlich ausgewählt werde habe ich irgendwie keinen Plan, was ich schreiben soll denn ohne die Linse zu kennen lässt sich irgendwie schlecht darüber bloggen. So bleibt mir dann nur ein Blick in die technischen Daten und darüber zu schreiben, welchen Vorteil ein Reise-Zoom mit 18-250mm bietet.
Auf bilderrampe.de scheint man - wer wundert sich angesichts des Blognamens - Ahnung von der Materie zu haben und schreibt:
Das SIGMA 18-250mm F3,5-6,3 DC OS HSM, wie es vollständig heißt, ist ein Mega-Zoomobjektiv, das erstaunlich breit aufgestellt ist. Vom starken Tele bis zum Superweitwinkel deckt dieses Objektiv ab. Die allermeisten Motive, egal ob nah oder fern, können damit in sehr guter Qualität eingefangen werden.
Ich will zwar nicht all zu sehr ins Schwärmen kommen, ich möchte jedoch diese Gelegenheit nutzen um zu sagen, dass ich kein Käufer von Objektiven bin, auf denen das Label meiner Kamera stehen muss! Es sei denn es geht um ein L-Objektiv… versteht sich von selber. Habe ich allerdings nun die Wahl zwischen den beiden, eigentlich einzigen, Bewerbern von „Fremdobjektiven“, also Sigma und Tamron, so werde ich ein Sigma-Objektiv in der Regel vorziehen
Für mich, als absoluten Laien, schon fast völlig unverständlich aber ganz sicher richtig schreibt man auf photo-video-online.com:
Der optische Bildstabilisator erweitert Ihre Möglichkeiten zu Aufnahmen ohne Stativ um bis zu vier Belichtungszeitstufen und sorgt somit auch bei schlechten Lichtverhältnissen für scharfe Bilder.
Für Besitzer von Sony oder Pentax-Kameras, bei welchen der Bildstabilisator im Gehäuse eingebaut ist ergibt sich der Vorteil, dass durch die Benutzung des im Objektiv eingebauten Bildstabilisators bereits das Sucherbild stabilisiert wird
Auch wenn ich mich nicht zu Leuten zähle, die ganze Monatsgehälter in ihr Foto-Equipment stecken, beeindruckt mich das SIGMA 18-250mm Zuperzoom Objektiv, da es mit seinen Eigenschaften, viele zusätzliche Objektive erspart und in einem vereint.
wer nicht des Öfteren die Objektive an seiner DSLR wechseln möchte oder nicht viel Geld für unterschiedliche Objektive ausgeben möchte ist mit einem Sigma Zoom-Objektiv gut beraten. Egal ob man weites nah ran holen möchte, oder viel aufs Bild bringen möchte – Superweitwinkel, mit diesem Objektiv ist alles möglich.
Mein Fazit: SUPER Objektiv. Toller Spot.
Und: Danke, SIGMA. Ich bin ein ganz klein bisschen schlauer und weiß jetzt: Ein Reise-Zoom ist nicht zwangsläufig das gegenteil eines Zuhause-Zooms.
Ein Abstecher in die Ufologie hat mich über eine schöne Analogie für einen momentan recht häufig zu beobachtenden Marketing-Fehler stolpern lassen: Haben Sie schon einmal von der Arecibo-Botschaft gehört? Das ist die Nachricht, die wir Menschen im Jahre 1974 an mögliche Außerirdische geschickt haben.
Die Message - natürlich erdacht von Genies auf dem Gebiet - ist sowohl was den Inhalt als auch was die technische Realisierung angeht ein Bravourstück. Sie besteht aus insgesamt 1.679 Bit und enthält binär codierte Informationen über die Biologie und Anatomie des Menschen, sowie über die menschliche Population und die Herkunft des Signals.
Verschickt wurde sie als Radiowellensignal über das weltweit zweitgrößte Radioteleskop (in der Nähe von Arecibo, daher der Name). Sollte es da draußen halbwegs intelligentes (naja, eben so wie der Mensch in etwa) geben, wäre damit ein guter Anfang für Small Talk gemacht.
Die Sache hat nur einen Haken: Die Nachricht wird bis zu ihrem anvisierten Ziel über 25.000 Jahre unterwegs sein. Und dann bräuchte eine potenzielle Antwort auch noch eine Weile für den Rückweg. Sehr, sehr, sehr wahrscheinlich hat sich bis dahin so einiges verändert. Unter Anderem die Koordinaten beider Parteien. Realistisch betrachtet war die Aktion also ein Schuss in den gakaktischen Ofen.
Und man war sich dessen eigentlich auch bewusst.
"According to the Cornell News press release of November 12, 1999, the real purpose of the message was not to make contact, but to demonstrate the capabilities of newly installed equipment." Quelle
Mich erinnert das wie eingangs erwähnt an so einige Cannes-Palmen etc.. Und vor allem auch an aktuelle Kampagnen, die die Wunder neuester Kommunikationstechnologien - oder z.B. auch im Neuromarketing - mit einer Hingabe feiern, die eigentlich mehr der Profilierung und Eigenbespaßung dienen als wirklich Dialog im Auge zu haben.
Aber weil ich nicht einfach nur rumkritteln will, gebe ich zu, dass mir sowas vor Kurzem auch beinahe passiert wäre. Die Versuchung ist groß. Außerdem sind Training, Tests, Eigenwerbung und Gepose schließlich wichtig! Und um so richtig positiv abzuschließen: Laut Moore´s Law kommen die Aliens im Mai 2011 von ganz alleine. Dann haben wir schon was Tolles in der Schublade.
Mehr als Text: Mit TextGuard gegen den Textklau
Die Lernhaus GmbH bietet mit ihrem TextGuard, eine Software, die im Internet permanent nach Textplagiaten sucht und gleiche oder auch veränderte Texte und Textteile findet. Biggi Mestmäcker hat gute Erfahrungen germacht.
PR-Doktor: Was tun bei Textklau im Web?
Man kann auch bei der Polizei eine Strafanzeige erstatten. Urheberrechtsklau ist eine Straftat! Die Beweissicherung ist, wie beschrieben, essenziell. Man sollte sich zudem nicht vom Verletzer vertrösten lassen, sondern darauf bestehen, dass der Text umgehend entfernt wird.
SEO Marketing Blog: Text- und Contentklau, kein Kavaliersdelikt
Hielten sich die Gerichte früher mit Schadensersatzansprüche des Urhebers gegen den Verletzer zurück, sind mittlerweile einige Landes- und Oberlandesgerichte dazu übergegangen, den Urhebern Schadensersatz zuzusprechen, wenn der Verletzer den geklauten Text auf seinen gewerblichen Internetseiten öffentlich zugänglich gemacht hat.