Donnerstag, 15. März 2012
18:04
SEOs aufgepasst: Google goes Teekesselchen
Ein schöne Nachricht für alle SEOs, Suchmaschinenoptimierer und Algorithmusfetischisten: Laut netzwelt.de will Google seine Suche verbessern.
Dabei liegt dem ganzen das alte Kinderspiel "Teekesselchen" zugrunde. Kennt man das noch? "Mein Teekesselchen sieht man nicht immer und wenn, dann nur morgens, und man bindet Schiffe damit fest." (Das wäre zum Beispiel ein leichtes. (= Tau))
Oder: "Mein Teekesselchen ist schön auf der Wiese, aber nicht schön im Portemonnaie." (auch nicht sooo schwer, oder? (= Blüte)).
Naja, wie dem auch sei. Google kann das wohl in Bälde auch:
Sprich: Es funktioniert wie das Spiel.
Aber, hm, das klingt nett, aber ist das auch richtig? Semantik? Es geht doch um Worte mit mehreren Bedeutungen, z. B. Homonymen, z. B. Arm, arm; Fest, fest, aber auch Kiefer (Baum) und Kiefer (Knochen), oder Polysem, z. B. Geist, Flügel, Zug sowie das Wort mit den meisten Bedeutungen: Läufer. Zur Gruppe der Äquivokationen zählen auch Homographen, z. B. August (männlicher Vorname) und August (Monat), Rentier (skandinavischer Hirsch) und Rentier (frz. Pensionär), modern ("hip") und modern ("verrrotten").
Aber da sich der Unterschied letztlich aus dem Umfeld, in dem das Wort steht, seine Bedeutung ("Semantik") ergibt. Außerdem ist es auch leichter zu kommunizieren.
Semantik dürfte ja jeder mal gehört haben. Aber welcher SEO hätte verstanden, wenn es geheißen hätte: Google will sein System durch eine äquivokative Suche ergänzen?
Nicht, dass SEO keine Fremdworte beherrschen würden. Ganz im Gegenteil: Für die meisten sprechen sie ja eine Sprache, die den meisten Nicht-SEOs höchst fremd sein dürfte.
Oder: "Mein Teekesselchen ist schön auf der Wiese, aber nicht schön im Portemonnaie." (auch nicht sooo schwer, oder? (= Blüte)).
Naja, wie dem auch sei. Google kann das wohl in Bälde auch:
- Dieses System soll nun durch eine semantische Suche ergänzt werden, sodass mehr relevante Ergebnisse angezeigt werden. Eine solche Suche erfasst die Bedeutung eines Wortes und unterscheidet zwischen verschiedenen Bedeutungen, etwa dem Auto Jaguar und dem Tier.
Sprich: Es funktioniert wie das Spiel.
Aber, hm, das klingt nett, aber ist das auch richtig? Semantik? Es geht doch um Worte mit mehreren Bedeutungen, z. B. Homonymen, z. B. Arm, arm; Fest, fest, aber auch Kiefer (Baum) und Kiefer (Knochen), oder Polysem, z. B. Geist, Flügel, Zug sowie das Wort mit den meisten Bedeutungen: Läufer. Zur Gruppe der Äquivokationen zählen auch Homographen, z. B. August (männlicher Vorname) und August (Monat), Rentier (skandinavischer Hirsch) und Rentier (frz. Pensionär), modern ("hip") und modern ("verrrotten").
Aber da sich der Unterschied letztlich aus dem Umfeld, in dem das Wort steht, seine Bedeutung ("Semantik") ergibt. Außerdem ist es auch leichter zu kommunizieren.
Semantik dürfte ja jeder mal gehört haben. Aber welcher SEO hätte verstanden, wenn es geheißen hätte: Google will sein System durch eine äquivokative Suche ergänzen?
Nicht, dass SEO keine Fremdworte beherrschen würden. Ganz im Gegenteil: Für die meisten sprechen sie ja eine Sprache, die den meisten Nicht-SEOs höchst fremd sein dürfte.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in SEO
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