Freitag, 9. März 2012
10:24
Invisible Mercedes: Kreativ-Ökologie
Während Kreativwirtschaft allenthalben propagiert und von Städten und Gemeinden als DAS Ding schlechthin gepriesen wird (ist aber ein anderes, mehr als abendfüllendes Thema) und somit Kreativität und Ökonomie auch im Bewusstsein der Bevölkerung nicht länger als Naturfeinde angesehen werden, scheint dies bei Kreativität und Ökologie durchaus der Fall zu sein.
Es gibt ja wohl nichts Biedereres als Öko-Kommunikation: moralindurchsetzte Gutmenschenkommunikation. Die natürliche Reaktion eines normalen Menschen ist natürlich die Reaktanz. "Lasst mich mit eurem Scheiß in Ruh! Ich weiß, ich sollte, aber ich kann es mir nicht leisten."
Erfolg: das Gegenteil des Gewünschten. Man kehrt sich ab. Niemand will es sehen, niemand schaut hin, keiner interessiert sich. Das wird bei der Aktion von Mercedes-Benz ("Invisible Mercedes") garantiert nicht der Fall sein.
Eingefleischte James Bond-Fans werden sich vielleicht noch an den unsichtbaren Aston Martin aus "Stirb an einem anderen Tag erinnern" erinnern, die Kreativen der F-Cell-Tour taten es bestimmt, als sie auf die Idee kamen, das Auto verschwinden zu lassen.
"Invisible Mercedes" kommuniziert: Keine Emissionen, kein "Fußabdruck".
Und dabei sorgt "Invisible Mercedes" für große Augen. Für das Unsichtbare. Keine Belehrung, sondern Erkenntnis. Großartig!
"Invisible Mercedes" zeigt also, dass man auch Kreativität und Ökologie zusammenbringen kann.
Hat wer noch mehr Beispiele für "Kreativ-Ökologie"?
Es gibt ja wohl nichts Biedereres als Öko-Kommunikation: moralindurchsetzte Gutmenschenkommunikation. Die natürliche Reaktion eines normalen Menschen ist natürlich die Reaktanz. "Lasst mich mit eurem Scheiß in Ruh! Ich weiß, ich sollte, aber ich kann es mir nicht leisten."
Erfolg: das Gegenteil des Gewünschten. Man kehrt sich ab. Niemand will es sehen, niemand schaut hin, keiner interessiert sich. Das wird bei der Aktion von Mercedes-Benz ("Invisible Mercedes") garantiert nicht der Fall sein.
Eingefleischte James Bond-Fans werden sich vielleicht noch an den unsichtbaren Aston Martin aus "Stirb an einem anderen Tag erinnern" erinnern, die Kreativen der F-Cell-Tour taten es bestimmt, als sie auf die Idee kamen, das Auto verschwinden zu lassen.
"Invisible Mercedes" kommuniziert: Keine Emissionen, kein "Fußabdruck".
Und dabei sorgt "Invisible Mercedes" für große Augen. Für das Unsichtbare. Keine Belehrung, sondern Erkenntnis. Großartig!
"Invisible Mercedes" zeigt also, dass man auch Kreativität und Ökologie zusammenbringen kann.
Hat wer noch mehr Beispiele für "Kreativ-Ökologie"?
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Augmented Reality
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Screenshot: Augmented Reality Pop-up Book