Kreativität von unten: Werbung mit Bodenaufklebern

Es gab ja Zeiten in denen fast jedes Automobil von irgendwelchen Aufklebern verziert, wenn nicht gar verunstaltet wurde (Atomkraft,Sylt, Auch-für-Tiere-Bremser etc.), mitunter soll es sogar Karosserien gegeben haben, die nur noch von Aufklebern zusammengehalten wurden. Dank der sozialen Netzwerke werden Statusmeldungen aber mittlerweile seltener digital gedruckt, vielmehr digital übermittelt.

Werbung wird aber auch weiterhin über Aufkleber transportiert: Größer und auffälliger.

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"Die Qualität macht den Unterschied!"

Schon länger her, da sah ich diesen Spruch hinten auf einem Kleinlaster aus Dresden, direkt überm Nummernschild, d.h. lesbar, wenn man direkt hinter dem Wagen fährt. Sonst vermutlich nicht. Aber mal abgesehen davon, dass der Spruch entweder Kunst oder völlig hohl ist, sehe ich mehrere Probleme:

  • Wagen total dreckig, was bei einem weißen Auto natürlich besonders auffällt

  • Dynamo Dresden-Aufkleber

  • Was macht ein Maler aus Dresden in München? Ist er wegen irgendwelcher besonderen Kompetenzen hier? Wegen irgendwas, das mit Qualität zu tun hat? Wegen seiner einzigartigen Handschrift, wie er Wände weißelt? Oder weil er halt billig ist? Also Preisdumping betreibt?

  • Die Typo, in der das geschrieben war: irgendeine 08/15-Antiqua, in HKS 15 (dunkelrot), na bravo!

  • Überhaupt der ganze Typoverhau auf der Hecktür: Name, Telefon, Fax, Ort, URL, alles in einer eigenen Zeile und mit eigener Schrift und hübsch treppchenartig gruppert, in vielen bunten Farben

  • Last not least überhaupt die Tatsache, dass ein Handwerker Geld ausgibt, um so einen Schwund auf sein Auto zu schreiben

Ambient III: Auf gut Glück

Ferienzeit = Reisezeit. Und immer wieder dasselbe Spiel nach der Ankunft. Wann kommt mein Koffer? Dem Ganzen kann man aber auch was abgewinnen, vielleicht sogar etwas gewinnen, wenn man jemanden findet, der mitmacht. Naja, und wenn nicht, weiß man ja auch gleich wohin, wenn einen die Spielsucht packt.



Ginge wahrscheinlich auch nicht hierzulanden, weil man ja noch der Warnhinweis fehlt sowie Notruftelefonnummern, bei denen man wohl alles bekommt, außer dem, was man im Notfall wirklich braucht: Jetons, gute Karten oder einfach Geld.)
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Ambient II: Haarig

Hach, was waren das doch für herrliche Zeiten für Rasierklingenhersteller, als es auch Männer (???) attraktiv fanden, wie Schaufensterpuppen auszusehen. Überall glatt. Haupthaar war gerade so akzeptabel, aber alles andere musste weg.

Nun gibt es die Hipster und ähnliche Menschen. Und bei ihnen ist die Totalenthaarung gar nicht mehr hip. Was ehedem der "Brazilian" scheint heute der "Taliban". Schwierige Zeiten für Rasierklingenhersteller. Denen begegnen sie auf ganz unterschiedliche Weise. Diese hier ist besonders haarlustig.


Hätte in Deutschland wohl keinen Erfolg. Unpraktisch :-)
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Ambient I: Erregung für Erreger

Werbeflächen sind oft garstig - oft weil leer. Oder voll mit Werbung, die sagt, dass die Fläche leer ist, meist in den Worten "Hier könnte ihre Werbung stehen!"

Das geht auch kreativer - auch wenn das letztlich keine Kampagne eines Werbeflächenanbieters war:



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Leckerbussen

Mal wieder darf ein Bus für eine schöne Idee herhalten.

Wirklich perfekt wäre sie, wenn der Fahrer jetzt nicht nur Fahrscheine verkaufen würde.

Manner Neapolitaner Schnitte - Bus

1a 1.0-Werbung

Wer einen guten Rat will, sollte auf niemanden hören. Jeder erzählt einem doch eh nur das, was er kennt bzw. glaubt zu kennen bzw. können. Das gilt für Friseure, Kieferorthopäden und selbstverständlich auch Werber.

Und hier, in der sogenannten Blogosphäre, ist es natürlich besonders schlimm, denn hier bringt sich ja jeder zu Wort. Das klingt immer gut, aber Beweise gibt es wenig.

So begeistert uns ja stets die Eigenwerbung von irgendwelchen SEOs und Suchmaschinenoptimierern und Experten in Sachen Suchmaschinenmarketing. Gibt man aber einen Begriff wie "marketing" auf Google ein, wer steht da vorne? Keiner von denen :-)

Dennoch müssen wir jetzt noch nicht den Leuten erklären, hier in der Blogosphäre liege die Zukunft der Unternehmenskommunikation. Es gibt noch so viel mehr. Die Zukunft der Unternehmenskommunikation liegt in der Idee, im Besserwerben. Also doch bei uns - irgendwie :-)

Und das ist ja unser erklärtes Ziel: bessere Werbung (on- als auch offline).

Deshalb bringen wir hier mal ein paar Beispiele zur Anregung aus WWW 1.0 (wirkliche Warenwelt), gefunden im WWW auf Coloribus, einer der besten Werbeseiten:


Einfach, nicht wahr?

Die Werbung erreicht mehr als die mahnenden Worte manischer Eltern.

Na, wofür wirbt das? Nein, kein Nahrungsmittel. Genau, für ein Präzisionsmesser.

Für'n Arsch.

Da sieht man mal wieder, welche Kraft ein einfaches Logo haben kann (und mit dem entsprechenden Werbedruck auch hat)

Perfekt!

7 Jahre später

Lürzer's Archiv ist ein Quelle der Inspiration. Und auch Jahrbücher, "Rollen" sowie weitere Konglomerate ausgezeichneter Kreativität führt man sich auf Seiten der Kreativen gerne mal zu Gemüte, wenn einem mal nicht gleich spontan und so was einfällt. Aber auf gar keinen Fall will man den Guttenberg machen. Natürlich nicht. Nur mal schauen. Würden ja die anderen auch gleich merken. Also so was - nie. Zumindest nicht so schnell. Und auf gar keinen Fall 1:1 - wenn schon, dann umgekehrt, also schon 1:1, aber halt andersrum, kreativ eben. So wie Serviceplan, die im Februar 2011 damit rauskamen:


The Economist warb damit 2004:


Echt irre, oder? Crazy. Wirklich. Wahnsinnig kreativ. 1:1 eben - bloß andersrum. --- Naja, wenn das mit den Rechten geklärt sein sollte, ist ja alles OK. Aber halt nur dann ...

Tschüss Orangenhaut




Mal wieder ne hübsche Idee von TBWA für Nivea. Wie die sich von der Muse küssen lassen, darüber haben wir schon vor längerer Zeit referiert.
;-)


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