Fototermin

Falls sie es noch nicht wussten, jetzt wissen sie es: Kommenden Montag haben Sie einen Fototermin mit Rankin.

Rankin LIVE

BBDO Düsseldorf und der Künstler höchstselbst laden Sie am Montag, den 3. April 2017, zum ersten Rankin LIVE in Düsseldorf ein. Das tun die nicht nur weil Sie - ganz zweifellos - ungemein fotogen sind und es zudem natürlich auch verdient haben mit James Bond, Elisabeth II, Mick Jagger und Konsorten in einer Liga zu spielen. Die tun das, weil es für den guten Zweck ist: Für eine gerechte Welt. Ohne Armut..

Diesen Termin sollten Sie unbedingt wahrnehmen und auch möglichst früh mit nem Fuffi auf der Matte stehen. Denn wenn Sie das hier lesen gilt wohl „first come first serve“. Es sei denn Sie hatten vorher Losglück oder einen Auktionszuschlag.

Rankin LIVE in Düsseldorf ist eine Kooperation von BBDO Düsseldorf, Intercontinental Düsseldorf, GFG Haircare, Adstream und Seifenfabrik Dr. Thompson`s.

Die Unsterblichkeit des Markenkerns

Aktuell erfreuen sich zwei Spots des dänischen Reiseveranstalters Spies Rejser großer Beliebtheit im Netz, denn er hat alles, was im Netz interessiert: Sex, Sport, Reisen, Geld - und handelt damit auch zwangsläufig irgendwie von Muschis und Hunden, zumal auch ein "Dackel" auftritt - und witzig ist das Ganze auch noch.



Nun, bevor von den nach 1980 Geborenen wieder der dämliche Einwurf kommt, warum es etwas Derartiges nicht von deutschen Firmen gibt, der kann ja mal seine Großeltern, inzwischen wohl besser: Urgroßeltern fragen, was ihnen der Satz "Kinder für den Führer" sagt. Denn sie kennen bestimmt noch den "Lebensborn", ein von der SS getragener, staatlich geförderter Verein, dessen Ziel es war, auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die Erhöhung der Geburtenziffer „arischer“ Kinder herbeizuführen. Und auch außerhalb dieses Vereins gab es nach Ansicht von Himmler, des Chefs der SS, die »Pflicht« einer jeden deutschen Frau, Reich und Führer Kinder zu schenken.Man kann sich also vorstellen, was hierzulande los wäre, wenn wer eine derartige Kampagne fürs Kinderkriegen machen würde - und das, obgleich sie hierzulande rein faktisch aus den in dem Spot genannten Gründen ebenso geboten wäre.

Diese Gefahr besteht für "Spies Rejser" steht, was nicht nur damit zu tun hat, dass sie aus Dänemark kommen, dem Land der immer noch geilsten ÖPNV-Werbung der Welt, sondern den Namen eines ganz besonderen Zeitgenossen des 20. Jahrhundert in sich trägt: Simon Ove Christian Oglivie Spies.

Er gründete das Unternehmen 1956 und bot als erstes günstige Bus-/Schiffsreisen nach Mallorca an. Anfang der 60er kaufte er die bankrotte Fluglinie "Flying Enterprise" auf und machte daraus "Conair of Scandinavia."

Bis dahin klingt das noch alles recht normal. Das trifft aber so gar nicht auf seinen Lebenswandel zu, der mit extravagant-hedonistisch nur sehr mangelhaft beschrieben ist. Dazu zählten unter anderem morgenbolledamer, also Damen, die morgens für bolle zuständig sind. Hierzu ist es ganz hilfreich, wenn man weiß, dass bolle sowohl Brötchen heißen kann als auch ficken.



Doch damit nicht genug. Anfang der 70er Jahre tat er sich mit Mogens Glistrup zusammen, der 1972 die Fremskridtspartiet (Fortschrittspartei) gründete, die 1973 als zweitstärkste Fraktion ins dänische Parlament einzog, wo sie von ihm 1973?1983 und 1987?1990 vertreten wurde.

Landesweite Bekanntheit erhielt er bereits am 30. Januar 1971, als er live im dänischen Fernsehen das Zahlen von Steuern für unmoralisch erklärte und die Ansicht vertrat, Steuerhinterzieher würden ebenso patriotisch handeln wie die Eisenbahnsaboteure während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, und als großer Patriot zeigte er dann seinen Steuerabschluss vor - mit einem Lohnsteuersatz von 0 Prozent.

Auf die Frage, was er als Verteidigungsminister machen würde, schlug er vor, das dänische Militär abzuschaffen und durch einen Anrufbeantworter zu ersetzen, der in allen Weltsprachen „Wir ergeben uns“ melden sollte. Das spare bares Geld und im Ernstfall Menschenleben, weil Dänemark ohnehin nicht verteidigungsfähig sei.

Dieser Radikalität nahm mit den Jahren nicht ab, nur brachte sie ihm weniger Applaus und Lacher ein, dafür Haftstrafen wegen Steuerhinterziehung sowie Geldstrafen, denn auch sein Verständnis von Patriotismus wurde über die Jahre und Jahrzehnte nicht milder. 1999 erklärte er: Natürlich bin ich Rassist – das sind alle guten Dänen. Man ist entweder Rassist oder Landesverräter.“

Direkt nach seiner Haftentlassung 1985 gab es bereits die erste Geldbuße für "Alle Muslime sind zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen erzogen worden." 2005 verbüßte er eine 20-tägige Haftsrafe für „Die Anhänger Mohammeds sind nach Dänemark gekommen, um die Dänen aus ihrem Vaterland zu vertreiben”.

2008 starb er in der Lyngby-Taarbæk Kommune, wo sich unter anderem auch der Sommersitz des dänischen Ministerpräsidenten befindet. Damit überlebte er Simon Spies um ganze 24 Jahre.

Die beiden waren ein so ungleiches wie unwirkliches, aber doch reales Paar, das 2013 auch Einzug in die Kinos hielt. Ihr gemeinsamer Werdegang wurde in dem Film "Spies & Glistrup – Sex, Drugs & Taxation" festgehalten und war einer der großen Erfolge auf dem Filmfestival Heidelberg-Mannheim:



Also wenn man sich das mal alles so sieht, wirken die Videos vielleicht gar nicht mal mehr sooo lustig. Sind sie trotzdem. Und die Idee ist ja nicht falsch. Also, äh ... Schönes Wochenende ...


Lego und die Kunst der Vorstellungskraft

Serviceplan Campaign hat für Lego ein Konzept entwickelt und gemeinsam mit dem Münchner Lenbachhaus ein Projekt für sehbehinderte und blinde Kinder initiiert.

Lego Vorstellungskraft
Für das 'LEGO Blind Art Project' beschreiben Museumspädagogen den Kindern ein Kunstwerk in allen erdenklichen Einzelheiten. Aus der Vorstellungskraft der Kinder und Lego Steinen entstehen neue Kunstwerke.
"Lego und die Kunst der Vorstellungskraft" vollständig lesen »

Kindesmissbrauch - so macht man das ...

Ups, pardon - eine irreführende Überschrift. Natürlich meinen wir, wie man richtig und vor allem richtig clever GEGEN Kindesmissbrauch "wirbt".

Die Frage ist wie immer: Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Und das Problem ist hierbei vor allem, dass die "Zielgruppen" derart heterogen sind: die missbrauchenden Erwachsenen, die das natürlich niemals zugäben, sowie die Kinder, die das entweder leider Gottes "normal" finden oder verständlicherweise zu ängstlich sind, um etwas dagegen zu unternehmen, vor allem, wenn es die eigenen Eltern wären.

Die Lösung ist wie so oft, den vermeintlichen Nachteil in einen Vorteil zu drehen. Kinder sind ja nicht nur schwächer, sie sind auch kleiner. Das erlaubt es, zwei Botschaften über ein Plakat zu transportieren. Es kommt nämlich auf den Blickwinkel an.

FUNDACIÓN ANARWährend die Erwachsenen höchstens eine subtile Drohung wahrnehmen und für sie das Ganze wie ein normales Plakat aussieht, was sie geflissentlich ignorieren können, offenbart das Plakat denen, die kleiner sind, im wahrsten Sinne ein ganz anders Bild.

Der Junge, der für Erwachsene vermeintlich unversehrt aussieht, ist für sie als Opfer mit deutlichen Spuren einer Misshandlung erkennbar. Mehr noch: Nur die Kleinen sehen die Telefonnummer, die Hilfe bei Misshandlungen verspricht.

Wir finden eine ganz großartige Idee, ...



... wenngleich überrascht, dass die spanischen Macher von einer Durchschnittsgröße eines Erwachsenen von 1,75m ausgehen. :-)


Grey, Spain für Fundación ANAR: Only for Children

Auch im Besserwerberblog: Refuge: Lauren Luke / Hit The Bitch / Versteckte Gewalt

Überleben ist eine Kunst

Anlässlich der Nacht der Museen 2013 in Düsseldorf setzte Ogilvy & Mather ganz besondere Künstler in ganz besonderer Weise in Szene.

Obdachlose in Düsseldorf: Überleben ist eine Kunst.
Dabei entstand ein TV- und ein Kinospot, der die Botschaft dieser Nacht über Düsseldorfs Grenzen hinaustragen soll. Wir tun das Unsrige dafür:
"Überleben ist eine Kunst" vollständig lesen »

Exportschlager

2011 war Deutschland der der fünftgrößte Rüstungsexporteur der Welt. Für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat Serviceplan einen Kinospot realisiert, der die tödlichen Auswirkungen des Exportschlagers "Waffen" thematisiert.
Auf www.menschenrechte.de ruft die IGFM zur zur Unterzeichnung einer Petition zur schärferen Kontrolle des Waffenexports auf.


Spot "Beautiful Beast"

Beautiful BeastExportschlagerKunde: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Agentur: Serviceplan Campaign
Produktion: Mr. Bob Films
Kamera: Jann Döppert
Musik und Ton: Mona Davis
Regie: Oliver Würffell
"Exportschlager" vollständig lesen »

Stempelgeld

Für den guten Zweck realisierte MAD, unterstützt durch Serviceplan, eine schier atemberaubende Geldvermehrung. Aus 100 Euro Stempelgeld wurden binnen einer zehntägigen Auktion auf ebay und mit dem 51. Gebot 611,06 Euro.

MAD Alfred E. Neumann 100 Euro

Auf diese Weise sollte sich Alfred E. Neumann eigentlich als ständiger Begleiter im Portemonnaie, wenn nicht gar für die Schäuble-Nachfolge qualifizieren.

Im wahrsten Sinne des Wortes: Social Advertising

Menschen wollen Gutes tun. Und dann, Kästner sei Dank (?), darüber reden.

Gut, wenn das Ergebnis stimmt ... dann kann man auch mal über diese eigentliche hochegoistische Motivation gelassen hinwegsehen und, da wir hier ja eine Marketing-Blog sind, nehmen wir hier halt diesen Marketing-Begriff, von einer "Win-Win-Situation" sprechen.

Wie aber zeigt sich dieses "Gutes tun"? Meist in Form eines Riesenschecks, den man in der Zeitung oder auf Unternehmensseiten unter "Engagement" oder "Sponsoring" sehen kann - samt Namen mindestens eines Guttuers.

Oder aber es sind "Kreative", die in Designerbüros mitleidstriefende Aktionen oder Plakate entwerfen, und darüber dann in mitgefühlheuchelnden Worten und maßgeschneiderten Klamotten und angesagten Locations par- und fabulieren.

Tun ist das nicht. Tun ist das: Es geht nicht um Frondienste, sondern um Frontdienst. Sich SELBST hinzustellen, das SELBST zu erleben, was die Betroffenen erleben. Das ist SELBSTlos. Das ist eine so einfache wie großartige Idee:







Social Advertising von Publicis für The Passage



Kunde: The Passage
Agentur: Publicis Life Brands Resolute, London
Creative Direction: Shaheed Peera
Art Direction: Nick Robinson, Shaheed Peera
Illustration: Nick Robinson
Fotografie: Nick Robinson


In diesem Zusammenhang erinnern wir auch gerne noch einmal an diesen schönen Film, der einem die Augen öffnent, wie man mit Wort und Tat helfen kann.


Oder so...

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Was nun tun? Harald Schmidt rezitieren, der meinte die Frauenhäuser seien inzwischen so leer, dass man seine Frauen schon hinprügeln müsse? Oder scheut man die Auseinandersetzung mit den Gutmenschen, die einen mit dem Verweis auf die Ernsthaftigkeit langweilen? In Dänemark, wo man ja mal gerne das ein oder andere Problem kreativ löst, gibt es eine Seite, die gut zu diesem Thema passt: hitthebitch.dk

Hit the Bitch

Nichtdänen können das Spiel zwar dort nicht "spielen", aber sich über das Ansinnen und die Absicht der Macher informieren. Wem das zu doof und gar nicht erst in Versuchung kommen will, hier ist das Anschauungsmaterial:
"Oder so..." vollständig lesen »

Brot

BBDO Stuttgart entwickelte eine bemerkenswerte Social-Kampagne für die evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim: „Brot – Ein Mittel zum Leben.“

Brot – Ein Mittel zum Leben.Um ein gutes Brot zu backen, braucht man vor allem eines: Respekt.

Mit dem Grundgedanken "Dialog statt Predigt" wirbt die evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim für die abendlichen Gottesdienste. Für die so genannte „Nachtschicht“ hat BBDO Stuttgart das diesjährige Motto „Brot – Ein Mittel zum Leben.“ aufgegriffen und eine Kampagne entwickelt, die sich ungewöhnlicher Werbeplätze bedient.

Nachtschicht: Brot – Ein Mittel zum Leben.Wer sein Brot teilt, teilt mehr als sein Brot.

Beworben werden die Gottesdienste dort, wo das Brot hergestellt und verkauft wird: in Bäckereien rund um Obertürkheim

Bäckereien rund um Obertürkheim: Brot – Ein Mittel zum Leben.Für 60 % der Menschheit ist Brot der Inbegriff von Luxus. Wollen wir, dass das so bleibt?

„Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln„Vor tausenden von Jahren lernte der Mensch, Brot zu backen. An der gerechten Verteilung arbeiten wir noch.“

Während der Nachtschicht-Gottesdienste wird das Thema „Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Von den verdienten Brötchen bis zum Brot, das den Armen fehlt.

Geballte Kompetenz

Frank Herold
F.Herold auf xing

Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
H. Walkenhorst auf xing

Gerold Braun
Direktmarketing Blog
Gerold Braun auf xing

Torsten Matthes
Marketing - Projektmanagement - Text
Torsten Matthes auf xing


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