Werbemittel oder Werbemittelmaß

T-Shirts. Kugelschreiber. USB-Sticks. Regenschirme. Traubenzucker. Werbemittel für Millionen gibt es en masse. Und dazu Milliarden von Werbemittelanbietern. Und die greifen wahrscheinlich auf ein bloßes Dutzend von Werbemittelherstellern zurück. Aus Taiwan, Hongkong, weiß der Kuckuck.

Werbemittelvia www.maxilia.de


Wie bereits zu dem Thema schon einmal gesagt, ist es nicht das Werbemittel selbst, das über Wohl und Wehe des Erfolgs eines solchen Artikels entscheidet, sondern eben das, was man daraus macht. Kreativität ist das A und O, aber es muss sich halt auch von A bis Z rechnen.

Und dabei ist es, man kann es nicht oft genug sagen, nicht der Preis entscheidend, sondern der Wert. Wie schnell kann einer liefern? Wie gut ist die Qualität des Gelieferten? Wie will man das beurteilen?

Natürlich kann man sich Muster schicken lassen. Aber das ist nur dann sinnvoll, wenn man die entsprechende Aktion auch entsprechend gut zeitlich plant, denn so eine Musteranfrage kostet natürlich neben dem ein oder anderen Euro auch Zeit. Bis das Muster da ist, bis es alle gesehen und bewertet haben und und und.

bedruckbarer Regenschirm

Außerdem, wie will man beispielsweise die Qualität eines Regenschirms beurteilen? Belässt man es beim einfachen Auf und Zu oder will man die Feuerwehr Wind und Wetter simulieren lassen?

Dann ist vielleicht das Ausgangsprodukt ganz gut, aber bei der Individualisierung gibt es Probleme. Stick ist nicht gleich Stick, Druck ist nicht gleich Druck.

Bei einer Ruckzuckaktion dürfte z. B. Stick eh nicht infrage kommen und der Druck muss vielleicht auch nur begrenzt halten – wer trägt denn wirklich ein Werbe-T-Shirt derart oft, dass es 500 Wäschen aushalten muss? Wenn es aber eh kaum getragen wird, muss es dann wirklich die Top-Qualität sein?

Und dann sollte man sich natürlich die Fragen aller Fragen stellen: Braucht es überhaupt einen Werbeartikel? Natürlich erhalten kleine Geschenke die Freundschaft, aber das impliziert ja das Bestehen einer solchen.

Wenn ich noch keine Freundschaft zu einem Kunden aufgebaut habe, warum ihm dann was schenken. Verziehe ich ihn da nicht? Ich will ihn zum Kauf meines Angebots ködern, sollte ich mich da nicht auf mein Angebot fokussieren?

Wenn ein Artikel das unterstützt, prima. Aber das hängt, wie bereist erwähnt, weniger von dem Werbeartikel selbst ab, sondern seiner kommunikativen Kraft. Und falls das zu kompliziert oder theoretisch war, lässt sich das auch in einer Formel darstellen, die ganz schnell zeigt, ob sich ein Werbeartikel rechnet:

Standardartikel + Logo = Wirkung < 0
Standardartikel + angebotsbezogener Kommunikation = Wirkung > 0


Wer dann auch noch nachhaltig etwas über den Erfolg einer solchen Aktion lernen möchte, sollte ich vielleicht noch überlegen, den Werbeartikel situationsbezogen zu kommunizieren, so dass eine klare Zuordnung möglich ist, denn bloß weil etwas auf der Messe in Hannover nicht funktionierte, muss ja nicht heißen, dass es für den Außendienst schlecht ist.

Man darf den Erfolg von Werbung nicht outsourcen. Keine Werbeartikel, kein Mailing, kein Spot entscheidet über den Erfolg eines Produkts, es ist in den meisten Fällen nicht einmal das Produkt selbst und schon gar nicht sein Preis: Es ist immer seine Kommunikation. Sie ist immer noch das beste Werbemittel. Aber leider sehr oft auch nur Mittelmaß.

100% Top Marketing-News 24/7

Ich bin Marketingberater und informiere meine Klientel stets über die neuesten Erkenntnisse, die ihnen mehr Effizienz, mehr Erfolg und mehr Ansehen bringen.

Dabei bin ich völlig ah-, meinungs- und wertungsfrei. Bei mir steht die Innovation im Vordergrund, wobei vor allem wichtig ist, dass die Quelle, die ich zitiere, dies als Innovation deklariert, denn mir selbst fehlt jegliches Einschätzungspotenzial. Mir ist es nur wichtig, dass ich immer etwas mitzuteilen habe, wobei nichts, aber auch rein gar nichts auf meinen Mist gewachsen ist oder gar meiner Erfahrung beruht.

Das heißt natürlich nicht, dass ich das nicht suggerieren kann. Dank des Internets und einer 3 im Englisch-GK bin ich in der Lage, jederzeit mit zahlreichen Beispielen aufzuwarten, die immer gerade das unterstreichen, was ich aktuell glaube zu denken. Oder umgekehrt?

Jedenfalls ist das Internet ein Segen für mich. Denn nicht nur versorgt es mich mit den aktuellsten Aktualitäten, den neuesten Neuigkeiten und den kreativsten Kreationen, sondern es vertreibt mir auch die Zeit, die ich im Gegensatz zu zahlenden Kunden en masse habe.

Dafür habe ich Follower, Friends, Klicks, Likes und für wenig Geld auch Hunderte toller Kommentare, die ganz klar belügen ... belegen, dass ich eine Konifere ... Koryphäe bin.

Rene Magritte

Deshalb kann ich auch Ihnen nur den Rat geben (sonst natürlich nichts): Machen Sie es wie ich. Machen Sie nichts. Es geht ums Kopieren, nicht ums Kapieren. Sagen Sie das aber nicht oder falls Sie das durcheinander bringen, gewöhnen Sie sich an dazu zu lächeln. Ganz wichtig: LÄCHELN!

Lächeln gilt in unserer Zeit als Ausdruck von Freundlichkeit - und idealerweise auch Intelligenz. Und es ist intelligent, freundlich zu sein, denn die Menschen liebe schöne Worte noch mehr als schöne Zähne. Und was Leute mögen, ist ihnen etwas wert. Es bringt ihnen nämlich etwas. Etwas, was sie schon immer haben wollten und von jedem und jeder jederzeit einfordern: Bestätigung ihrer selbst.

Und sollte wem auffallen, dass Sie gar nichts wissen, alles nur irgendwo aufgeschnappt haben und weiter nutzen, wahrscheinlich ohne die Rechte daran zu besitzen, dann seien Sie so klug wie ich, zuzugeben, dass Sie in Wahrheit dumm sind, denn Dummsein ist in Wahrheit klug. Wenn Sie dumm sind, ist Ihr Kunde klug. Ist Ihr Kunde klug, ist er zufrieden. Und muss ich Ihnen wirklich sagen, wie eng die Zufriedenheit Ihres Kunden mit Ihrer Zufriedenheit Ihres Kontos zusammenhängt? Nein? Sehen Sie ... gar nicht doof, oder?

Sollte Ihnen das aber aus irgendwelchen Gründen nicht zusagen, weil sie vielleicht selbst unter einer Art CADS ("Consultants' Affirmation Deficiency Syndrome") leiden, dann schlafen Sie mit einem Chinesen/einer Chinesin.

Damit kann Ihnen wer die Seiten der Illuminaten aus dem Reich der Mitte übersetzen (Warum sollte es die nach nicht geben? Schon Albert Einstein wusste (sinngemäß): Dummheit ist grenzenlos. - Und gab es einen klügeren Kopf als ihn? Sehen Sie ...) und Sie können daraus "Konzepte für Erleuchtete" machen - oder sonst etwas, was nach der perfekten Kombination aus Weisheit, Tradition und Innovation klingt. Außerdem suggeriert es, dass Sie "international aufgestellt" ist - und nicht nur den ganzen Tag mit Ihrem iPad in Cafés, sprich: auf den Latte-Macchiato-Strich gehen, damit Sie zumindest noch optisch wahrgenommen werden.

Zweifeln Sie nicht. Die Menschen, vor denen Sie einst Ehrfurcht oder gar Angst hatten, weil sie womöglich so viel wussten oder gar klar denken konnten, werden ihnen nichts tun. Eltern lieben ihre Kinder immer. Und Ihre Lehrer von ehedem interessieren sich auch heute nicht für Sie.

Wen also könnte es geben? Höchstens irgendwelche BA-Absolventen aus den Diskussions- oder Dekorationswissenschaften, aber sie verfügen über noch weniger Ah- und Meinung. Und BWLer und Juristen? Die besten Verbündeten, die man haben kann, denn sie wissen auch nichts, außer dass man vorsichtig sein muss, genau prüfen muss, man nichts überstürzen sollte und weitere Informationen benötigt.

OK, es kann natürlich sein, dass Sie an einen Auftraggeber geraten, der selbstsicher ist, selbstkritisch, gerne selbst denkt, Ahnung von seiner Sache, seinen Märkten und seinen Vertriebswegen hat, ja, auch inklusive WWW und SM - in Ergänzung dazu von Ihnen Input will, der ihm mehr Effizienz, mehr Erfolg und mehr Ansehen bringt.

Dann hatten Sie halt Pech. Oder irgendwie auch Glück, denn ich wähnte diesen Typen ausgestorben. Wie sonst könnte ich so erfolgreich sein?

Was ist der Unterschied zwischen Werbung und Kunst?

Kunst bedient sich der Werbung, in Collagen beispielsweise, Werbung bedient sich der Kunst, massiv etwa der Musik, aber auch, um nicht immer so dröge zu wirken. By the way, was macht eigentlich Michael Schirner? Ach ja, Kunst, na klar. Was also ist der Unterschied? Sehen ja schließlich verflucht ähnlich aus, Werbung und Kunst. Gibt es überhaupt einen Unterschied?

Werbung und Kunst

Eigentlich ist es einfach. Jenseits von allem, was Werbung und Kunst ähnlich macht, gibt es einen kategorischen Unterschied in den Kommunikationsstrategien von Werbung und Kunst: Werbung arbeitet mit Stereotypen. Denn Werbung will schnell und leicht verständlich sein. Kunst dagegen ist das egal. Im Gegenteil, Kunst sucht Ausdrucksformen, die sich dem unmittelbaren Verständnis nicht sofort erschließen. Um nicht bedeutungslos zu sein, macht sich Kunst nicht leicht zu kapieren. Um nicht pure Deko oder Wandbehängung oder Parkplatzverschönerung zu sein, versucht Kunst, neu zu sein. Grob gesagt. Für Werbung andererseits wäre es blöd, wenn die Zielgruppe sich erst mal hinsetzen und nachdenken müsste, um zu verstehen, was jetzt eigentlich die Botschaft ist. (Obwohl es natürlich genug Kampagnen gibt, bei denen wir uns fragen ... aber, egal)

Insofern ist Werbung affirmativ. Kunst dagegen will in dieser Hinsicht mindestens neutral sein. Um Bedeutung zu haben, bürdet Kunst die Aufgabe, eine Botschaft aus ihren Formen herauszulesen, dem Rezipient auf. Werbung andererseits verwendet Vorgekautes, das im Gehirn zuverlässig keine Irritation auslöst, um ihre Bedeutung zu transportieren. Werbung ist das Reich der Geläufigkeit. Stereotypen sind ihr Vaseline. Normalerweise. Denn es gibt auch andere Werbung. Sie wissen, welche ich meine, diese Werbung fällt auf, wenn wir sie sehen. Sie hat das gewisse Etwas, Sie wissen schon, ein bisschen ist sie wie Kunst. Amen!

Zustellqualität schafft Werbeerfolg: Das GPZ Siegel hilft.

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Mazola Keimöl ist in dieser Woche im Angebot, Langnese Cremissimo auch. Beim örtlichen Sportartikelhändler liegen Stan Smith Sneaker zum kleinen Preis aus, der Elektronik-Fachhändler bietet einen schicken 40-Zoll Fernseher für kleines Geld feil.
Diese weltbewegenden und wertvollen Informationen habe ich nicht etwa gegoogelt, vielmehr habe ich sie komplett komprimiert und konzentriert den Werbebeilagen der örtlichen Käseblä, äh… Anzeigenblätter, entnommen.

Dass mir dieser Informationsgewinn wie selbstverständlich zuteilwurde, ist dabei nicht ausschließlich dem ansprechendem redaktionellen Teil der Gazetten, vielmehr vielleicht dem schlichten Vorhandensein an sich, zu verdanken. Sie liegen halt da, jeden Dienstag, jeden Mittwoch, im Hausflur. Zuverlässig.

Nun werden Sie verstehen, dass ich mir in meiner Eigenschaft als kleinster Teil der Zielgruppe, nie zuvor Gedanken um die Zustellqualität der Anzeigenblätter bzw. der Werbebeilagen gemacht habe. Warum auch? Kreisen meine Gedanken doch vielmehr darum, ob die Stan Smith Sneaker wohl auch in schwarz und 46 erhältlich sind… Hingegen kommt man aus Sicht des Verkäufers bzw. des Marketings (hey, das hier ist ja ein Marketing- nicht etwa ein Sportschuh-Blog) naturalmente nicht am Thema vorbei.

BVDA GPZ-SiegelWomit wir, nach langer Vorrede, endlich bei eben jenem sind: Dem GPZ-Siegel des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter.

Mithilfe dessen liefern Verlagshäuser ihren Handelskunden nämlich einen wirklich messbaren wie transparenten Nachweis über die Zustellqualität. Natürlich nicht alle Verlage. Nur jene, die sich regelmäßig von unabhängigen Instituten kontrollieren lassen, Qualitätsstandards bei der Zustellung einhalten und zudem kontinuierlich mindestens 85 Prozent der Zielgruppe* erreichen, dürfen das GPZ-Siegel tragen.

Unterm Strich: Wer je ein ansprechendes Werbeprospekt an den Start und letztlich unter die Leute gebracht hat, der weiß ohnehin, dass diese Werbeform nach wie vor funktioniert. Dank des GPZ-Siegels wird der Werbeerfolg durch zuverlässige Zustellqualität auch messbar. Händler können hier Woche für Woche rund 23 Millionen Haushalte erreichen.

Weitere Informationen zum Gütesiegel gibt es unter www.gpz-siegel.de


*die durchschnittliche Zustellquote GPZ-zertifizierter Partner liegt tatsächlich bei 91,2 Prozent

Wohin fliegt ein Flyer?

„Bei mir sofort weg!“ , „Rundablage P“, „Auf den Müll!“ – Klassische Antworten, die, wenn man ganz ehrlich ist, null Aussagekraft haben. Dennoch ist es so, dass Flyer ein Gschmäckle der Ineffizienz haben, was auch mit ihrer schieren Masse zu tun hat.

Früher war ein Flyer etwas Besonderes – und der Flyerdruck teuer. Heute ist der Flyerdruck günstig, dafür der Druck auf dem Flyer umso höher. Denn nach wie vor erwarten sich Werbetreibende wahre Wunderdinge von diesem mal zweimal, mal einmal, mal gar nicht gefalteten Stück bedruckten Papieres.

Flyer

Sind Flyer für Marketingzwecke überhaupt noch zeitgemäß?

Natürlich. Und selbst wenn nicht, darum geht es nicht. Auch wenn viele Agenturen meinen, Kommunikation müsse zeitgemäß sein, also Moden folgen, es ist ein Fehler. Kommunikation muss erfolgreich sein, sonst gar nichts. Und wenn man dafür auf unzeitgemäße Mittel zurückgreift, egal – solange sie nicht unlauter sind.

Otto Rehagel wurde mit Griechenland mit höchst unzeitgemäßer Spielweise mit Libero und kontrolliertem Querpass Fußball-Europameister. Was glauben Sie, wie sehr die Griechen das Unzeitgemäße gestört hat?

Jeder kann sich einen Flyer drucken lassen. Aber nicht jeder hat eine Idee. Und wer eine hat, ist auch nicht unbedingt in der Lage, sie mit den richtigen Worten und Bildern zu kommunizieren. Und dann ist natürlich noch das Medium wichtig. Es kann ein Flyer sein muss aber nicht. Inspiration gibt es ggf. bei flyeralarm.de

So günstig der Flyerdruck heute auch ist, wenn der Flyer keinen Druck auf den Konsumenten erzeugt, also nicht nicht zum Kauf, zur Kontaktaufnahme oder was immer sein Ziel ist, führt, dann wäre es Geld zum Fenster rausgeschmissen gewesen.

Deshalb kommt es auf die Idee an, nicht das Medium. Und wenn die stimmt, dann lässt ein Flyer fliegen – und zwar die Kunden zu Ihnen.


Bildquelle: istockphoto

So Broschüren drucken? Oder: Broschüren drucken? So!

Ich bin ein einfacher Mensch. Ich verstehe nichts. Früher musste man für ein Kotelett 98 Minuten arbeiten, heute 29, wir haben mehr Schulden. Alles wird billiger, keiner hat Geld. Natürlich stimmt das nicht in Gänze, aber ist mal ne Aussage.

Anderes Beispiel: „Broschüren drucken“. Früher ein Riesenprojekt. Litho, Proofs, 1000 Sachen, viel Geld. Heute: Klick, klick, online, fertig. Viel billiger. Wenn man’s kann. Wenn’s passt. Online-Druckerei. Das Zauberwort für viele Unternehmen. Das mutet günstig an. Und schnell.

„Wo lassen Sie Ihre Broschüren drucken?“
„Online.“

Broschüren drucken

Das hat was. Zu sagen: „Unsere Broschüren drucken wir online“ ist ungefähr so klug zu sagen, wie „Zum Essen gibt’s bei uns Wein.“ Das kann gut gehen, muss aber nicht. Und weiß man überhaupt, wem man da sein Werk in der Hoffnung übergibt, dass es in der Qualität Papier wird, was bis dahin PDF war?

Man kann sich beim Wein auf seine Erfahrung verlassen, auf seinen Gaumen oder einen Sommelier. Nun müssen Sie ja nicht gleich, wenn Sie eine Broschüre drucken lassen wollen, auf die Dienste einer „Jahrgangs-Druckerei“ zurückgreifen, aber es wäre schon sinnvoll, sich nicht nur von seinen Assoziationen leiten zu lassen. Ein „Blauer Lemberger“ ist kein Mensch aus Lwiw, der zu tief ins Glas geschaut hat, sondern ein Rotwein.

Und genauso ist es nicht unbedingt billiger und schneller, seine Broschüren online drucken zu lassen. Schließlich muss die Vorbereitung perfekt sein. Und man muss vieles verstehen, wofür Grafiker und Designer die Hochschulbank drücken.

Aber man muss sagen: Online-Druckereien machen an sich (!) ein gutes Marketing. Aber das Problem der einzelnen: Sie differenzieren sich halt durch so rein gar nichts – außer Preis.

Wer an Online-Druckereien denkt, denkt der nicht zuerst an Boxen? Kaum eine Woche, wo nicht irgendwer irgendwem für irgendeinen Titel irgendeinen Verbandes das Gesicht mit was-weiß-ich-wievielen Unzen massiert – umrahmt von der Werbung irgendeiner Online-Druckerei. Auch andere Sport-Großveranstaltungen warten mit den Namen diverser Anbieter auf. Der Effekt ist doch der, dass man am Ende nur zu hören bekommt: „Wenn Sie die Broschüren drucken lassen, nehmen Sie doch eine Online-Druckerei.“ Und dahinter steckt die Idee, dass es ja so viele gibt davon, dass man es noch billiger bekommt. An dieser Stelle: Dank an www.hartmanndruck.de

Und wer ist schuld, wenn es dann doch nicht so aussieht, wie man sich das so dachte? Mit der Print App sah das ja alles so einfach aus. Aber auf einmal stelt man fest: 250-Gramm-Papier ist so toll gar nicht und „glänzend“ sollte besser „spiegelnd“ heißen. Und außerdem ist der Kreuzbruchfalz falsch rum.

Vielleicht (und das ist nur ein politisch korrektes Wort für „Auf jeden Fall) ist es oft besser, doch vielleicht die Druckerei für Ort mit dem Broschürendruck zu beauftragen. Vielleicht ist sie etwas teurer, aber sie hat einen unvergleichlichen Vorteil gegenüber einer Online-Druckerei:

Wenn es nicht so klappt, wie Sie wollten, können Sie dort einem echten Menschen in einen echten Hintern treten – anstatt sich selbst in den eigenen zu beißen, weil sie mal wieder Ihrer eigenen Gier zum Opfer gefallen sind.

Dabei gibt's ja für die Gier jetzt billig Kotelett.

Haben Sie eine Kundenkarte?

Die Frage nervt. Regelmäßig an der Kasse. Wenn ich da stehe, mit Geld in der Hand, auf meine Ware wartend und die Dame / der Herr hinter der Kasse sagt nicht etwa „Vielen Dank für Ihren Einkauf“ und/oder „Beehren Sie uns bald wieder“, sondern eben „Haben Sie eine Kundenkarte?“.

Haben Sie eine Kundenkarte?

Da frage ich mich: Muss ich mich etwa ausweisen um ggf. ein halbes oder ein volles Prozent Rabatt zu erhalten? Hätte ich feilschen wollen, ich hätte es doch schon vor dem Kauf getan. Und zudem: ich strahle doch wohl mit jeder Faser meines Körpers und noch dazu mit besagtem Geld in der Hand aus, wer ich bin. Ich bin Kunde. König Kunde, wohlgemerkt.
OK. Die Frage nach der Kundenkarte hätte ggf. eine Berechtigung, wären Kundenkarten noch das, was sie einmal waren, nämlich eine Art Beleg für eine ganz besondere Geschäftsbeziehung. Sprich: Ganz automatisch 10 Prozent, ein freundliches Lächeln der/des Verkäuferin/Verkäufers, Geleit zum Ausgang inkl. Tüten tragen und Tür aufhalten… dann wäre das sehr nett mit so nem Kärtchen.

Andererseits: Wir sind ja hier weder Ponyhof noch Verbraucherwunschblog. Insofern lohnt es sich die andere Perspektive, die des Händlers, einzunehmen

Ich komme drauf, weil ich via Facebook auf der Seite eines neuen Onlineshops für Büroartikel gelandet bin. ready-to-office.com ist zwar noch nicht ganz ready, kündigt aber schon vor Start der Geschäftstätigkeit die Ausgabe von Kundenkarten an.
Das kann man unter gesundem Selbstbewusstsein des Händlers verbuchen oder als Teil einer durchdachten Strategie würdigen. Denn de facto bietet so eine Kundenkarte natürlich jede Menge detaillierter Informationen, die es möglich machen anhand des Kaufverhaltens und persönlicher Merkmale (Männlein oder Weiblein, jung oder alt, Wohnsitz im Villenvorort oder in der No-Go-Area usw.) künftige Aktionen und natürlich auch Werbemaßnahmen genau zu planen. Wer seine Kunden kennt, tut sich natürlich auch leichter mit Einkaufspolitik und Kalkulation, kann anhand konkreter Daten schnell agieren, König Kunde in nahezu jeder Hinsicht gerecht werden.

Drum gebt dem König was dem König ist: Eine Kundenkarte.


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Esel streck dich

Tischlein deck dich, Esel streck dich und Knüppel aus dem Sack. Das Märchen mit dem Esel, der Dukaten schei... Ganz wunderbare Vorstellung aber halt nur ein Märchen.

Goldesel App

Vielleicht aber auch nicht so ganz. Was auf den ersten Blick anmuten mag wie der leise Einstieg ins Tittytainment-Zeitalter könnte sich tatsächlich zu einer soliden Art des Geldverdienens entwickeln. Die Rede ist von der Goldesel-App.

Mit der Mobile-App Goldesel sollen Android-Smartphones, iPhones oder iPads zum virtuellen und doch real Gold schei... Esel werden. Die Goldesel-Macher versprechen Geld für die Betrachtung von Werbevideos, das Verfassen von Bewertungen und Rezensionen, die Teilnahme an Umfragen, die Installation von Spielen und Apps, das Teilen und Liken von Facebook-Seiten.

Wer fleissig guckt, teilt, rezensiert, der bekommt aber zunächst mal Credits, die dann in echtes Geld umgewandelt werden können, sobald der Kontostand 5000 ebensolcher Credits aufweist. Diese 5000 haben einen realen Gegenwert von 5 Euro, die man sich als Gutschein (Amazon, Gooogle Play Store, iTunes, Steam) abholen kann. Ab 30000 Credits, also 30 Euro, gibt es dann die Möglichkeit, das vom Esel gestreckte Guthaben aufs Paypal-Konto überweisen zu lassen.

Die Kollegen von chip haben die App getestet und technisch für o.k. befunden. Sie schreiben zudem, dass es schon bei der Erstinstallation der App erste Credits, so in etwa 10 bis 20 Cent, zu verdienen gibt. Für die Teilnahme an Umfragen können sogar 1000 Credits, sprich nen Euro, abgestaubt werden.

Mal davon ausgehend, dass hier nach wie vor Besserwerber lesen, ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass diese Verdienstaussichten unsere Stammleser vom Hocker reissen. Aber vielleicht entwickelt jemand von Ihnen eine App-Erweiterung, die dann selbständig liked, teilt, rezensiert oder guckt. Also einen völlig autonom agierenden Goldesel.

Und außerden: man weiß ja nie...

Die Goldesel App gibt es bei itunes und bei Google Play.




Astra: Saug geil

Der neue Spot von Philipp und Keuntje für Astra. Eine Liebesgeschichte. Saug geil.




Dazu ist heute auch das aktuelle Printmotiv erschienen. Viel mehr Astra-Plakate gibt es hier.

Astra Kampagne 2017

Fototermin

Falls sie es noch nicht wussten, jetzt wissen sie es: Kommenden Montag haben Sie einen Fototermin mit Rankin.

Rankin LIVE

BBDO Düsseldorf und der Künstler höchstselbst laden Sie am Montag, den 3. April 2017, zum ersten Rankin LIVE in Düsseldorf ein. Das tun die nicht nur weil Sie - ganz zweifellos - ungemein fotogen sind und es zudem natürlich auch verdient haben mit James Bond, Elisabeth II, Mick Jagger und Konsorten in einer Liga zu spielen. Die tun das, weil es für den guten Zweck ist: Für eine gerechte Welt. Ohne Armut..

Diesen Termin sollten Sie unbedingt wahrnehmen und auch möglichst früh mit nem Fuffi auf der Matte stehen. Denn wenn Sie das hier lesen gilt wohl „first come first serve“. Es sei denn Sie hatten vorher Losglück oder einen Auktionszuschlag.

Rankin LIVE in Düsseldorf ist eine Kooperation von BBDO Düsseldorf, Intercontinental Düsseldorf, GFG Haircare, Adstream und Seifenfabrik Dr. Thompson`s.

Geballte Kompetenz

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