Gute iD von Apple: Alles wie alle, aber mehr denn je

Alle mögliche Menschen versuchen nicht nur mit, sondern auch im Internet zu Geld zu verdienen. Die meisten bemühen sich so redlich wie erfolglos. Andere vergessen vor lauter Wollen das Tun - und andere glauben nicht daran, dass das, was möglich sein muss, auch möglich ist. Paradeausnahme ist seit geraumer Zeit Steve Jobs.

AppleEr, dessen Unternehmen Apple ja auch mal alles andere als rosige Zeiten gesehen hat, drängt nun in den Werbemarkt und das, wie es so seine Art ist, richtig. Warum in einem Medium, in dem es Sender und Empfänger gibt, nur einen zahlen lassen? Dachte er sich wohl. Und außerdem haben die eh alle ein deratiges Imageproblem, dass sie sich nur allzugern in meinem Glanz, also dem Glanz meiner Marke suhlen, dass sie auch gewiss bereits sein werden, jeden Preis hierfür zu zahlen. Und warum sollte er diese Bereitschaft nicht annehmen? Natürlich gibt es auch die Möglichkeiten, dies anders zu sehen:

    iAd - Apple will für Werbung doppelt kassieren

überschreibt SpOn seinen Bericht über den Einstieg von Apple ins Werbegeschäft. Dabei greift man auf einen Artikel aus dem Wall Street Journal zurück, der das wenig klassenkämpferisch sieht:

    Apple to Charge a Premium to Put Ads in Mobile Apps

Das ist nett sachlich formuliert, denn das sind Konditionen:

- Wer zu den wenigen Unternehmen gehören will, die zum Start der Werbeplattform Anzeigen schalten dürfen, muss ein Werbevolumen im Wert von zehn Millionen Dollar kaufen.
- Wer im ersten Jahr per iAd werben will, muss ein Paket für mindestens eine Million Dollar buchen. (sonst seien lt. WSJ 100.000 bis 200.000 US-Dollar üblich)
- Apple will Apple sowohl pro Werbeeinblendung (ein Cent) als auch pro Klick (2 Dollar) bezahlt werden.

Und die, die sich darüber echauffieren, was Apple da macht, fehlt es drei Dingen: den Möglichkeiten, dem Angebot und, wie so oft, dem Mut der Konsequenz.
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