E wie Erektionsstörungen

Dass nicht wenige deutsche Kreative massive Probleme mit Sex haben, dürfte offensichtlich sein. Wahllos werden da gerne Zusammenhänge zwischen dem zu bewerbenden Produkt bzw. Serviceangebot mit Erotik hergestellt, gerne auch verrucht, frivol und oder kombiniert mit einem vermeintlichen Tabubruch, die einen rätseln und wundern lassen, welches spätestens postpubertäre Trauma dieser "Werbung" zugrundeliegt.

e.on Spot
Selbiges gilt für diesen Spot von Heimat für Eon:


Nicht lustig. Sehr plump. Aber noch unlustiger: die "Social Media-Community", "Blogosphäre", d.h. Biedermeier 2.0.

Einen Shitstorm habe dieser Spot entfacht, schreibt die wuff und dass e.on den Spot deshalb zurückzieht. "Sexismus", "Gewaltverherrlichung" etc. lauten auch nicht wirklich kreativen Vorwürfe.

Und wo der Spot schon zeigt, wo die Probleme liegen bei den Professionellen (Kreativen), frage ich mich, ob die Verantwortlichen (Marketing) überhaupt Eier in der Hose haben. Erst freigeben und dann, weil Kreti und Pleti blökt, den Schwanz einziehen, ist ja ein bisschen schwach. Naja, aber in dem Zusammenhang auch irgendwie passend.

Statt der Kopfnuss hätte der Mann der Frau doch einfach einen Kuss geben können. Evtl. hätte man noch sehen können, wie sie sich ihres Tops entledigt und auch das hätte wunderbar zu "E wie Einschlafen" gepasst. Kitschig, romantisch, schön. Aber wohl zu "einfach". Oder einfach für die Macher schlicht undenkbar - seit der Geschichte damals ... mit Vati, Kati, was weiß ich ... :-)
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