Was kann eigentlich ... Intext-Werbung?

Intext-Werbung, Intext-Ads, grüne Links ...
... nennen Sie es doch, wie Sie wollen. Wichtig ist doch nur, dass es wirkt.

Tut es das? Fragen Sie sich selbst: Welche Werbeform eines Produkts erzielt beim Konsumenten langfristig die meiste Wirkung? Das Mailing, die Printanzeige, der Kino- respektive der TV-Spot? Oder doch eher der Deckenhänger beziehungsweise das POS-Display?

Die langfristig meiste Wirkung erzeugt das Produkt selbst.

Das klingt banal, wird aber oft vergessen. Und entsprechend liegt auf Platz 2 der langfristigen Werbewirkung die Verpackung. OK, anfänglich ist sie wichtiger und nimmt sogar den 1. Platz ein (wie beim Menschen, der ja erst mal nach dem Äußeren geht, um das Innere kennenzulernen.), aber wenn das Produkt, der Inhalt (sprich: der Charakter) nicht überzeugen kann? .... und tschüss!

Kommen wir nun zu Platz 3: die Platzierung der Werbung oder des Produkts. Müsli bei den Winterreifen wäre zwar originell, aber viel mehr auch nicht. (Sie merken es schon, nicht wahr: So langsam dreht sich’s wieder in Richtung Intext-Werbung bzw. Intext-Ads.) Müsli inmitten aller anderen Müslis wäre wenig originell, aber würde die Chance erhöhen, gefunden zu werden, wenn einer Müsli sucht. Oder aber das Müsli steht zudem neben Brot, Marmelade, Honig. In diesem Frühstücksumfeld mag es überraschen, aber es würde nicht stören. Vielleicht weckt es das Interesse, wird als „praktisch“ oder „prima“ angesehen, dass man nicht noch lange nach ihm suchen muss, sondern es ist da und wird genommen. Die bloße Existenz als Service.

Intext-Werbung ist nichts anderes. Sie nutzt die Konzentration des Users, um auf sich aufmerksam zu machen. Der Kunde hat keinen Nachteil, wenn er nicht klickt, aber einen klaren Mehrwert, wenn er es tut. Er sieht etwas, will spontan mehr dazu erfahren, klickt und voilà: hat’s!

Und genau dieser intrinsische Service macht die Intext-Werbung eben besonders – auch wenn es das werbepsychologisch gar nicht ist. Dennoch: Mit Intext-Links befriedigen Sie sofort den Hunger des Users nach Informationen – und das ganz ohne Ballaststoffe, was diesmal ebenfalls ein Vorteil ist.
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