Webdesign-Papst sucht Bischof

Konnten Sie früher so gut kicken wie, na sagen wir mal, Guardiola, Löw oder auch Neid? Ich nicht. Sorry, geb ich unumwunden zu. Macht aber nichts, weil es natüüüürlich nichts über Fußballsachverstand sagt. Heute, in der alles entscheidenden Disziplin, nämlich "Mannschaftsaufstellung", sind wir doch eh alle besser, oder? Fürs halbe Geld, vom Sessel aus.

Ganz ähnlich wie mit Fußballdingens verhält es sich ja in nahezu jeder Internetdisziplin. Eigentlich jeder mit einem Twitter-Account ist ein Social Media-Guru. Wer mal einen Kommentar samt Link in einem Blog oder Forum in mehr oder weniger themenrelevantem Umfeld hinterlassen hat ist ein SEO-Experte und.... -schenkelkopf - ... Ach was, das mit dem Content-Marketing verkneif ich mir. Matthes, bitte.

Und Webdesign? Webdesign kann - naja, naja ... fast - jeder. Die Wenigen, die es nicht können, schieben es gewöhnlich auf den Mangel an Zeit, haben in der Regel aber einen Nachbarsjungen in der Hinterhand, der das regeln kann.

Ich selbst bin ein Webdesign-Papst. Mal an obigen Maßstäben gemessen. Ich lege größten Wert auf W3C-valide Programmierung, weiß so ungefähr was ein Spaghetticode ist (die Anderen kochen halt auch nur mit Wasser), bin mir sicher, dass Flash und Widgets böse sind und das sogar Like-Buttons die Performance versauen können.
Blöd nur, dass ich in meiner Eigenschaft als Webdesign-Papst keine einzige Zeile HTML fehlerfrei schreiben kann. Aber was soll es? Oder haben Sie Ferdinand Piech (die Punkte überm "e" krieg ich auch grad nicht programmiert) mal mit Schraubenschlüssel in der Hand gesehen? Bin halt Generalist.

Und ganz aktuell sucht der Generalist - weil keinen Nachbarsjungen im Backup - einen Soldaten, der dieses Blog mal in Sachen "mobile" auf Vordermann bringt (b.t.w.: Danke für die Erinnerung. Auch firmennest.de darf gerne ein Angebot machen.) Das klingt einfach, ist es sicher auch, sofern Sie sich der geneigte Bewerber mit den Sonderheiten von Serendipity, dem hier verwendetem System, auskennt. Das ist zwar eine sensationelle Blogsoftware, sie nährt sich allerdings vornehmlich aus einer eher technisch orientierten und, ganz im Gegensatz zu Wordpress, weniger aus einer kreativen Community. Dementsprechend scheiße sehen die meisten Themevorlagen aus.

Aber unser Blog soll schöner werden: . Sollten Sie Lust, Zeit und einen noch verträglichen Stundensatz haben, melden Sie sich bitte hier: das-ist-aber-n@marketing-blog.biz
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