Der ADC und der Levitenleser Winterscheidt

Gestern kam das ADC-Jahrbuch 2015. In der branchenüblichen Bescheidenheit tituliert als "Die Design-Bibel der Kreativbranche."

Was natürlich Quatsch ist, denn eine Bibel erscheint nicht jährlich mit wechselndem Inhalt. Zudem wirft sie nur bedingt einen Blick zurück, eher warnt sie davor (s. Lukas 17,32).

Aber derartige Unstimmigkeiten haben die/meine Brangsch noch nie gestört. Hauptsache, es verkauft. (Klingt auch irgendwie gottlos, aber so isses ja halt auch.)

Und ebensowenig kümmert es die Werbung, wenn man sie basht. Im Gegenteil, das gefällt ihr - und den Part übernimmt in dem Werk Joko Winterscheidt mit einem Vorwort, das gewiss insgesamt nicht so viel Applaus erhält wie sein Video, in dem er mit seinem Circus Halligalli-Partner Stellung zu Rechtsradikalen bezieht, aber von uns.

Denn irgendwie halten wir es dann doch mit dem Wort aus der echten Bibel (Johannes, 3,18):

"Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."

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