DER HORRORKUNDE

Mördergeschäfts-,... zumindest: -beschäftigungsidee für die Generation "Projekt", denn leider dürfte es schwierig werden, damit Geld zu verdienen, aber an Input mangelt es null:

DER HORRORKUNDE

Das Gejammer über die Servicewüste Deutschland ist groß. Unternehmen behandeln ihre Kunden wie Dreck. Aber ist das so? Was ist mit dem Kunden/der Kundin? Ist er/sie nicht selten unverschämt, dreist und zuvörderst dumm wie die Nacht? Und damit meinen wir nicht den/die Auftraggeber/in für den/die kleine/n Selbstständige/n, sondern den Horrorkunden schlechthin: den/die Endverbraucher/in.

Drei Beispiele - von Millionen:
A)
Anruf bei dem Ticketing bei Borussia Dortmund, am Dienstag vor dem Spiel gegen Bayern München:
"Ich hätte gerne zwei Karten für das Spiel."
"Welches Spiel?"
"Das am Samstag."
"Gegen Bayern München?"
"Welches denn sonst? Oder gibt es da noch ein anderes?"
"Das ist seit Monaten ausverkauft."
"Ja, das habe ich gelesen."
"Ja, und ...?"
"Ich will zwei Karten. Für meinen Mann. Zum Geburtstag."
"Wie gesagt, ausverkauft."
"Ich bitte Sie. Ich habe mich schlau gemacht: Ihr Stadion hat über 80.000 Plätze."
"Ja, und?"
"Ich will ja nur zwei."
"Werte Frau, das Spiel ist seit Monaten restlos ausverkauft."
"Jetzt erzählen Sie mir doch nicht so einen Quatsch. Als ob Sie nicht irgendwo bei über 80.000 Plätzen nicht noch zwei frei hätten. Egal, wo. Das. Kann. Gar. Nicht. Sein."
"Ist aber so."
"Ich möchte Ihren Vorgesetzten sprechen."
"Ich verbinde ..."
... "... hat er gesagt, aber ne, der hat aufgelegt. Was glaubt der denn, wer er ist?" - Ihr Mann erzählte mir die Geschichte. :-)

B)
Auf der Mailbox des Privathandys eines Malermeisters:
"Bitte stornieren Sie den Auftrag."
Zwei Tage später sollte das bereits eingekleidete Haus gestrichen werden. Wurde dann von nem anderen gemacht.

C)
Gastronomie mit Jazz-Keller. Gastkonzert. Tickets konnten online per Lastschrift geordert werden.
"Ich habe zehn Tickets für das Konzert nächste Woche gekauft."
"Ja."
"Ich brauch die nicht mehr. Nehmen Sie sie zurück!"
"Wir haben den Betrag bereits eingezogen."
"Keine Sorge, das habe ich bereits rückgängig gemacht. Danke."
(Aufgelegt.)

A kümmert das nicht.
Bei B mag man ja noch eine rechtliche Handhabe haben, aber da hat man vor allem Stress.
Bei C hat man auch nur Ärger.

Und warum? Weil er überall und unkritisiert, schad- und schamlos sein Unwesen treibt - und im Netz meist auch noch gefeiert wird. Diese Armada der selbstgefälligen Jammerlappen brauchen einfach mal einen Pranger sowie die ganzen Unternehmen auch mal ein Frustabwälzungsportal. Das tut ihnen psychisch gut und ökonomisch auch, denn diese Wesen verursachen mit ihren saudämlichen Fragen und durch nichts zu rechtfertigenden Ansprüchen Kosten, die jedwedes Unternehmen, ob das jetzt der/die kleine Selbstständige ist oder ein globales Unternehmen, natürlich abwälzt - auf dich/Sie/seine normalen Kund/inn/en.

Ein Portal oder besser noch: YouTube-Channel wäre ein erster Anfang seines Endes:

DER HORRORKUNDE

P.S.: Die Idee darf gerne gemopst werden. Wir würden nur gerne in Vor- und Abspann erwähnt. Danke.
  • Twitter
  • Bookmark DER HORRORKUNDE at del.icio.us
  • Facebook

Trackbacks

Trackback-URL für diesen Eintrag

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA




Verwaltung des Blogs

Login