Freitag, 31. März 2006
19:42
Money for nothing
... and chicks for free, aber in Zeiten der Vögelgrippe ... wie dem auch sei: Deutschland hat mal wieder gezeigt, worum es geht: Zertifikate, Papier, irgendwie was Offizielles. Können reicht dem Michel nicht, schwarz auf weiß muss er es besitzen. Das, so glauben zumindest die Jungs und Mädels vom BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft, ja, so etwas gibt es, aber warum auch nicht, schließlich gibt es ja auch den Verein - samt Fachzeitschrift: "Pfarrer & PC"), die jedenfalls glauben, meinen bzw. wünschen sich, dass ohne ihr Zertifikat für Suchmaschinenoptimierung gar nichts geht.
In ihrer Presseerklärung finden sie auch tatsächlich ein paar Gründe für das Zertifikat. Auf ihrer Website hingegen fand ich tausende dagegen:
Das lässt sich bestimmt noch optimieren ...
In ihrer Presseerklärung finden sie auch tatsächlich ein paar Gründe für das Zertifikat. Auf ihrer Website hingegen fand ich tausende dagegen:
- Erstprüfung (Durchsicht des Fragebogens + erstes Feedback): 500,00 EUR einmalig (Nicht-Mitglieder: 750,00 EUR)
- Detailprüfung (genaue Nachweisprüfung + Teilnahme an einem Zertifizierungsmeeting) : 1.500,00 EUR einmalig (Nicht-BVDW-Mitglieder: 2.000,00 EUR)
Führungskosten
Für die Verwaltung, Vermarktung und die jährliche Überprüfung der zertifizierten Agenturen werden pro Jahr zusätzlich 750,00 EUR berechnet (Nicht-Mitglieder: 1.000,00 EUR).
Das lässt sich bestimmt noch optimieren ...
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Internet-Marketing
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