Montag, 3. Januar 2011
14:42
Presseverhinderer sitzen auch in der Bundesregierung
Eigentlich dachte ich ja, unsere Regierung hätte das Spiel mit den Medien relativ gut drauf. Nicht zuletzt sollte doch Ex-heutejournal-Mann Steffen Seibert ein Garant dafür sein, dass professionell ans Werk gegangen wird.
Etwas weniger professionell geht es bekanntermaßen im Bundesfinanzministerium zu, wo man ja auch gern mal den Pressesprecher vor laufenden Kameras rügt. Es ist also kein Wunder, dass gerade in diesem Ministerium tolle Gepflogenheiten herrschen.
Gerade wollte ich eine Info-Grafik aus dem Pressebereich des Bundesfinanzministeriums verwenden, da fiel mir der kleine Vermerk auf:
Ein Link verweist mich dann auf die Website der Bundesbildstelle, die mir acht Bildschirmseiten mit Liefer- und Geschäftsbedingungen zumutet. Ich verzichte lieber auf die Grafik und suche mir anderes Material. In vier Tagen ist Redaktionsschluss. Bis dahin hab ich bestimmt keine Genehmigung von denen. Nicht auszudenken, was wäre, wenn ich für die Tagespresse arbeiten würde...
Etwas weniger professionell geht es bekanntermaßen im Bundesfinanzministerium zu, wo man ja auch gern mal den Pressesprecher vor laufenden Kameras rügt. Es ist also kein Wunder, dass gerade in diesem Ministerium tolle Gepflogenheiten herrschen.
Gerade wollte ich eine Info-Grafik aus dem Pressebereich des Bundesfinanzministeriums verwenden, da fiel mir der kleine Vermerk auf:
Hinweis
Die Weiterverwendung der Bilder ist nur nach vorheriger Vereinbarung mit dem Bundesministerium der Finanzen bzw. der Bundesbildstelle erlaubt.
Ein Link verweist mich dann auf die Website der Bundesbildstelle, die mir acht Bildschirmseiten mit Liefer- und Geschäftsbedingungen zumutet. Ich verzichte lieber auf die Grafik und suche mir anderes Material. In vier Tagen ist Redaktionsschluss. Bis dahin hab ich bestimmt keine Genehmigung von denen. Nicht auszudenken, was wäre, wenn ich für die Tagespresse arbeiten würde...
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
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