Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Ade Google-Ads

Ja, ja, ja, auch mal wieder so ne gar nicht mal so aktuelle Meldung, aber unsere geneigten Leser haben ja schobn lange erkannt, dass wir zwar werben, aber keine Google-Ads. Warum? Nun, wäre das typisch Besserwerber das zu tun, was viele tun? Und wofür die eigene Seite verschandeln? Für ein paar Cent? Nun, angeblich hat es ja einige ein Ein- und damit Auskommen beschert, aber das scheint bald auch nicht mehr so lange gut zu gehen:

Wer bei Google Werbung kauft, muss mit harten Euros bezahlen. Wer auf seinem Blog Google-Werbung zeigt, wird mit weichen Dollar abgespeist. Ein schlechtes Geschäft für deutsche Blogger - die ersten boykottieren den Konzern.

berichtet Dirk Kunde (nicht erfunden, zumindest nicht von uns) auf Spiegel Online. Unser geschätzer Herr Basic gibt an dortiger Quelle sogar an, dass die Werbeerlöse dank Eigenvermarketung, also ohne Google, in seinem Blog von durchschnittlich 1.000 Euro auf 3.500 Euro im November gestiegen seien.

Ho - Ho - Ho

Ich bin kein Visionär!

"Wer Visionen hat, der soll zum Arzt!, sagte einst Helmut Schmidt und seitdem ist er mein Guru. Er wurde ja in der Tat als "Macher" beschimpft. So war das in den kritischen 70ern. Und ist es heute anders? Heute sind Macher beliebt. Sie sind der Nährboden für Sozialschmarotzer. Oh, zu hart? Tja, so bin ich wohl und sehr belustigt, über den Beitrag auf blog.welfare.de:

Wie viele Forenmitglieder braucht man…

…um eine Glühbirne zu wechseln?

"Ich bin kein Visionär!" vollständig lesen »

Trittbrettfahren leicht gemacht

Ich bin kein Freund von Ratgeberbüchern. Spätestens als ich Vater wurde, wurde mir ihre verhehrende Wirkung offenbar. Menschen werden an einem schwachen Punkt erwischt und mittels Modalverbenbombardement und Konjunktivstakkato völlig weich und panisch gemacht. Ausschlag könnte das sein, bei unruhigem Schlaf wäre das und das möglicherweise die Ursache, man sollte auf hü und hott achten, um dann am Schluss zu sagen, dass man auch mal auf seine innere Stimme hören müsste. Horror. Die Stärke der Position des Mannes in einer Partnerschaft steht in umgekehrtem Verhältnis zur Anzahl der im gemeinsamen Haushalt befindlichen Ratgeberbücher. Aber das ist ein anderes Thema.

Ist es das? Auch in den Billys in den Büros derer, die was zu sagen haben, stehen jene Werke, in denen das Wissen anderer kommuniziert wird. Das kann von Vorteil sein, kann! Wie in dem zu besprechenden Fall.

Normalerweise sind ja Unternehmensratgeber meist gut getarnt. Sie sagen nicht „Wie Sie …“ oder „XYZ in X Tagen/Wochen“, sondern auf ihren breiten Rücken prangt in dicken Lettern nur ein Wort, z.B. „Marketing“. Das klingt kernig. Schließlich steht auch auf dem Buch der Bücher nicht „Das Buch der Bücher“, sondern „Die Bibel.“


Eine solche geschrieben zu haben, geben Tobias Meyer und Michael Schade nicht vor. Dazu ist der Titel zu lang und der Rücken zu schmal: „Cross-Marketing – Allianzen, die stark machen. Mit Partnern schneller erfolgreich werden.“, heißt ihr Werk, das in der Edition PRAXIS.WISSEN beim Verlag BusinessVillage erschienen ist.

Auch darin kommen viele, viele Modalverben vor, was typisch ist, und Interviews, was in einem Buch eher selten der Fall ist. Aber sei’s drum. Auch ne Art Koop-Marketing für die Interviewten. :-)

Das, wir nennen es trotzdem so, Buch ist schnell zu lesen (Angabe der Autoren: zwei Stunden), voll mit Best Practise-Beispielen und Tipps, auf die man, aber das ist ja nicht neu, auch durch eigenes Nachdenken hätte kommen können. So aber spart man Zeit, was ja auch schomma von Vorteil ist.

Für alle, die sich erstmalig dafür interessieren, ein tolles Einstiegswerk. (Das dürfte der Halbsatz sein, den der Verlag dann zur Werbung auf dem Buchdeckel nutzt. :-)) Es erklärt, gibt einen Überblick und bestätigt sich selbst mit (selbst) ausgesuchten Beispielen. Daran ist nichts falsch oder auszusetzen, es ist eben, wie jedes Ratgeberbuch, mit Vorsicht im Sinne einer „kritischen Distanz“ zu genießen.

Achten Sie auf die Modalverben! Achten Sie auf die Form! Indikativ? Konjunktiv? Und achten Sie darauf, es nicht in ihr Büroregal zu stellen. Wenn, dann legen Sie es quer über die Wälzer. Sieht einfach cooler aus. Denn wie Sie wissen, ob nun Cross-Marketing oder nicht, Image ist entscheidend.

Berufliches vom Majordomus II

Die vier ersten Arbeitstage beim neuen Arbeitgeber sind absolviert und schon ist ein neuer Corporate-Blog online. Da soll noch einer sagen, dass Marketing erst ein halbes Dutzend Powerpoint-Präsentationen erfordert. Andererseits, die eigentliche Arbeit kommt wohl erst jetzt. Aber was soll’s Blog-Marketing ist ja angeblich mega-angesagt.

Interview mit dem Besserwerberblog-Kollegen

Die Interview-Blogger haben Dr. Torsten Schwarz interviewt, der ja auch hier im Blog aktiv ist. Weitere Interview-Partner waren in der letzten Zeit Kolja Hebenstreit, der Farmblogger und Dieter Rappold (today.net). Für Leute, die sich intensiv mit der Zukunft von Suchmaschinen auseinandersetzen, ist das Interview mit Stan James – CTO von Lijit Networks – sicher von besonderem Interesse.

Wir kriegen Sie alle!

Freitag haben wir das Interview mit Lars Hinrichs (XING) online gestellt. Er hat auf die Frage nach dem Aktienkurs der XING-Aktie in fünf Jahren, die vermutlich intelligenteste aller Antworten gegeben. Dafür gebührt ihm mein aufrichtiger Respekt. Die Antwort hätte man besser nicht geben können!

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