
Dienstag, 4. März 2008
Dass die LGT Bank vieles richtig macht, habe ich ja schon angemerkt. Und dass es sich auszahlt, fand ich nun auf Spiegel Online bestätigt:
Der liechtensteinischen LGT-Bank geht es so gut wie lange nicht mehr: Im vergangenen Jahr machte das Geldhaus einen Gewinn von gut 160 Millionen Euro, ein dickes Plus von 41 Prozent.
Andererseits .... Sind 160 Millionen Euro ein solch wahnsinnige Summe? Und, wenn ich noch richtig rechnen kann, lag der 2006 bei rund 113,5 Mio. €. Hm, sind das wirklich Zahlen, die beeindrucken?
Zum Vergleich: Die Gewinne der DAX-Unternehmen 2006 ...
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Montag, 18. September 2006
Hach, die Deutschen. Immer devot auf ihren Kassenzetteln: Kommen Sie bald wieder. oder Ihr Einkauf brachte Ihnen 321 Treue-Punkte. Alles nur fadenscheinig geheuchelt. Nur so ein schwedisches Klamottenhaus zeigt noch Ehrlichkeit und (dadurch) Humor (Sarkasmus), wenn auf dem Kontoauszug vermeldet wird: H&M sagt Dankeschön. Ganz anders der Zyprer, zumindest das Kiosk im Abflugbereich des Flughafen von Larnaka: Da wird noch Klartext geredet ...
deutsch: Nein, du behältst das jetzt und ich deine Kohle und überhaupt: Wenn du jetzt nicht sofort deinen Arsch bewegst, verpasse ich dir eine und du deinen Flieger. Endaxi?
Donnerstag, 8. Juni 2006
 Ausfallsichere und wohldosierte Aktivitätskompetenz, ein virtueller easy-to-use-Faktor machen diese bahnbrechende Best-Practice-Outlook-Applikation zweifelsfrei zu einem unverzichtbaren Tool für den bevorstehenden Zeitintervall (internationale Customer Care Anomalie) und supporten dessen Skalierung sowie Projektcontrolling.
Der Wortführer würde es reduziert, phrasenfrei und fundamental ultrastabiler ausdrücken:
Weniger arbeiten. Mehr schaffen.
WM Spielplan für Outlook
ready-to-go
gefunden bei Dimension 2k
Samstag, 11. Februar 2006
Becks hat im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit Phillips vermutlich für das Produkte des Jahres gesorgt. Mit dem Perfect Draft haben beide Firmen einen großen Coup gelandet. Die Bierzapfanlage für zu Hause ist ein ganz großer Hit.
Die Marketing-Planung hat die Nachfrage nach den Bierfässern für die Anlage allerdings in grandios dilettantischer Weise unterschätzt. Die passenden Fässer sind schlicht und einfach nicht zu bekommen. Die Getränkeeinzelhändler vertrösten die dürstenden Kunden inzwischen auf April. Becks schiebt die Schuld in der Werbung auf die Konsumenten, die das Leergut nicht zurückbringen. Dies wissen die Getränkehändler aber besser, denn die geben nach eigener Auskunft in den letzten Wochen nur noch Fässer zurück, sie erhalten aber keine neuen. Beck reagiert auf Beschwerde-Emails mit der typischen Leier.
„In der Tat haben wir eine besonders hohe Nachfrage nach Perfect Draft-Fässern bundesweit zu verzeichnen. Das führt zurzeit leider dazu, dass die Ware nicht immer gleichzeitig an allen potenziellen Verkaufsorten in jeder Region zur Verfügung steht. Dafür bitten wir um Entschuldigung.
Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die lückenlose Verfügbarkeit im Handel zu gewährleisten.
Wir bemühen uns jetzt, eine Bezugsquelle in Ihrer Nähe für Sie herauszufinden. Dies kann jedoch einige Tage in Anspruch nehmen.
Wir möchten Sie daher bezüglich dieser Information noch um etwas Geduld bitten.“
Die abgekündigte Email lässt dann aber seit Wochen auf sich warten. Dieses Verhalten ist natürlich noch schlechter als die angeblich unterschätzte Nachfrage. Böse Zugen behaupten, dass Becks schon einmal auf Halde produziert, um das prohibitiv teure Fassbier noch teurer machen zu können. Zudem wäre ein ähnlicher Engpass während der WM natürlich ein endgültiges Armutszeugnis.
Produktpolitik hui, Marketing-Planung pfui
Dienstag, 24. Januar 2006
Was ist das richtige Kundenbindungsprogramm? Oh, das ist ein Einstieg, der Deutschlands CRM-Elite i. w. S. mit Vehemenz an die Phrasendrescher treibt, aber haltet inne: Das Rätsel ist längst gelöst. Es geht nicht um Kundenbindung, sondern um Kundenhaltung (auch wenn es ein wenig nach "Käfighaltung" klingt, was nicht schön, aber auch nicht falsch ist). Einen verlorenern Kunde kriegt man nicht mehr. Also ist es wichtiger, ihn zu halten, denn ihn zu kriegen. Banal? OK, stimmt, aber warum gibt es dann jede Woche neue Angebote, wo es etwas noch günstiger gibt, mit noch mehr Schnickschnack. Fühlt sich da nicht der Neu- als auch der Altkunde verarscht? Ich zumindest tu das - und zumindest in dem Punkt glaube ich, völlig normal zu sein.
Tja - und für alle, die es genauer haben wollen oder nicht verstehen, wovon ich hier schon wieder fabuliere, eine Analogie aus dem Menschenleben, aber im Grunde isses la même chôse (frz: die gleiche Scheiße):
Studie: Ehen scheitern an nicht ausgewechselten Toilettenrollen
London (dpa) - Man hat es immer schon gewusst, aber jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Es sind Kleinigkeiten wie Nasebohren oder das Verstellen der Radiosender im Auto, die eine Ehe scheitern lassen.
«Schlechte Angewohnheiten, die im Grunde nicht schwer ins Gewicht fallen, scheinen das Gefühlsleben des Partners in einer Weise zu beeinträchtigen, die an Allergien erinnert», sagte der Leiter der Studie, Michael Cunningham von der Universität Louisville, der «Sunday Times». «Beim ersten Mal fällt die negative Reaktion wahrscheinlich noch schwach aus, aber bei wiederholtem Kontakt nimmt die Sensibilität dafür zu.»
Die amerikanischen Forscher untersuchten die «Entromantisierung» von 160 Beziehungen. Zu den meistgenannten Unarten gehörten die Verwendung kindischer Kosenamen im Beisein Dritter, zu viel Urlaubsgepäck, zu lange Einkaufstouren, erfundene Anekdoten, mit denen der Partner in der Gesellschaft von Freunden glänzt, Lachen über eigene Witze und kritische Anmerkungen zur Kleidung. Als harmonieschädlich ermittelten die Wissenschaftler weiter das Liegenlassen von Handtüchern auf dem Badezimmerboden, unterlassenes Auswechseln der Toilettenrollen (Rolle liegt stattdessen auf dem Halter) und Angstbekundungen des Mannes beim gemeinsamen Sehen von Horrorfilmen.
Gefunden auf Männerblog
Mittwoch, 11. Januar 2006
In meinem letzten Beitrag berichtete ich über ein traditionelles Schuhgeschäft, welches mittels Email-Marketing erfolgreich Kunden in ein echtes Schuhgeschäft in Dissen am Teutoburger Wald lockt. Ein weiteres gutes Beispiel für das Ableiten einer offline-Kampagne aus den Ecommerce-Strategien eines Online-Shops kommt aus dem Nachbarort Bad Iburg.
So wie amazon.com seinen Kunden das Schreiben von Rezensionen erlaubt, so ermöglichte in dem Kurort nahe Osnabrück ein kleiner Buchladen den Kindern einer Schulklasse Rezensionen ihrer Lieblingsbücher zu schreiben und hängte diese neben die entsprechenden Bücher ins Schaufenster.
Die Aktion ist in mehrerlei Hinsicht eine gelungene Marketingaktion. Die gemeinsam mit der Schule durchgeführte Geschichte ist geeignet, um sehr preiswert Aufmerksamkeit für das Buchgeschäft zu erzeugen. Sicher pilgern die stolzen Eltern zum Ladengeschäft und nehmen die Rezension des Sohnes oder der Tochter in Augenschein. Zudem sind die Kinder stolz und entwickeln eine potentiell lebenslange Kundenbeziehung zu eben diesem Buchladen. Und zu guter Letzt kann man sicher auch die Presse für die originelle Form der Schaufenstergestaltung begeistern.
Das Beispiel belegt, dass man mit ein wenig Phantasie typische Onlinestrategien in modifizierter Form für das Offlinegeschäft abwandeln kann. Fazit: Von amazon lernen, heißt siegen lernen!
Sonntag, 8. Januar 2006
Die erste Woche ist vorbei, das Jahr hat sich warmgelaufen, es geht wieder in die Schulen und Büros (auch in Ba-Wü und Bayern), ergo ans Werk.
2006 - ein Jahr, mit dem viel Hoffnung verbunden ist. Dabei sind es weniger die Olympischen Winterspiele (auch so ein Paradebeispiel für den Verfall der Werte), als vielmehr die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, auf die sich zum Großteil der Optimismus gründet. Nun will ich nicht gleich wieder mein Hirn bemühen, ihm erliegen und defätistisch sein (und nach der intrinsischen Logik fragen), sondern mich freuen und ebenfalls hoffen - dabei hätte alles so einfach sein können:
Schon vor über einem Jahr gab es WM-Tickets. Aber halt "nur" die VIP-Pakete. Statt aber diese zu bestellen, um daraus ein langfristiges und auch feines Kundenbindungsprogramm zu schnüren, wartet man lieber ab, macht nichts, um dann, so viel Nostradamus steckt wohl in jedem, spätestens ab Ende April bereit zu sein, wirklich jeden Preis für jedes Ticket zu berappen.
Man hätte es soviel besser machen können als die Großsponsoren, die jetzt Tickets in 1000er-Paketen auf den Markt werfen (ohne zu sagen, welches Spiel ;-), aber so überlässt man denen das Feld, die einfach auf Masse machen. Warum nicht mal auf Klasse? Wieder eine vertane Chance. Dabei erwarte ich ja nicht, dass ein Entscheider Visionen hat, denn dann müsste er ja gemäß Altkanzler Schmidt zum Arzt, aber Weitsicht und Verantwortung für die Weiterentwicklung hätte ich ja schon mal gern erlebt.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass viele Unternehmen im Grunde so seelenlos wurden wie Fußballmannschaften. Ob deren "Player" nun aus Südamerika oder irgendeiner Business School kommen, ob sie in jungen Jahren schon Beachtliches geleistet haben oder n Ball stoppen bzw. Bedenken (ganz im Gegensatz zu: Verantwortung!) tragen können, gleich ist, sie halten die Hand auf - sowie die Taschen, Koffer, Schließfächer - und verschwinden nach zwei Jahren - für mehr Geld. Nach mir die Sintflut ... (Sinnflut - wäre wünschenswerter)
Aber ich bin ja Optimist. Alles wird gut, sagt man. Aber wann, fragt man gern lakonisch zurück. Nun, dieses Jahr scheint es so zu sein. Warum auch immer, es freut mich. Es freut mich, dass dieses Land mal wieder so was wie Aufbruchstimmung verspürt- wenn auch spät (unsere Konzepte zur Refinanzierung der WM-Tickets waren einfach klasse
Und wem verdanken wir das letztlich? Richtig, der Politik. Denn auf die kann man sich nicht mehr verlassen. Und das hat zur Folge, dass - notwendigerweise - die Selbstverantwortung steigt. Und glücklicherweise kommt dieses Jahr der nötige Mut dazu. Wenn Sie Mut haben, haben Sie auch Ihren Spaß!
Es klappt. 100%. Und wenn nicht: Mailen Sie mir!
Und jetzt aber echt ans Werk!
Montag, 2. Januar 2006
Entscheider! Planer! Marketeers!
Aus nicht allzu lange zurückliegendem Anlass möchte ich Sie jetzt schon bitten, eure WLAN-Outlook-Palm-Synchronising-Infra-Bluetooth-Blackberry-Editoren zu aktivieren, folgende Termine vorzumerken und mit vierwöchiger Vorlaufzeit zu versehen: 24.12.2006 Heligabend (direkt im Anschluss: Weihnachten (bis incl. 26.12.2006)) 31.12.2006 Silvester (direkt im Anschluss daran: 2007 - Highlights: ua. Mehrwertsteuererhöhung) Dazwischen, vom 9.6. bis zum 9.7.2006 findet die Fußball-WM in Deutschland statt, aber darauf wird ja überall hingewiesen. Bei den oben genannten Terminen ist es doch so, dass, zumindest lässt meine Erfahrung diesen Schluss zu, sie immer ruckartig und urplötzlich daherkommen - und keiner weiß woher - und entsprechend hektisch, unstrukturiert und unüberlegt wird dann aktionistisch reagiert. Damit tun Sie sich und niemandem einen Gefallen. Also: Vermeiden Sie Stress. Sie vergeben sich nichts, wenn Sie Ihre Jahresendaufträge schon früher vergeben. Das entspannt alle(s) - und günstiger ist es auch noch. Zudem haben Sie mehr Zeit für was "Gscheits". Übrigens: Ich hätte da ja was - für Sie. Natürlich auch für KW 49. Und natürlich auch für/zur Fußball-WM, womit ich nicht meine Tickets ITA-USA meine Nehmen Sie sich ein Beispiel an 2005: 356 Tage* vergehen schneller, als Sie denken. * für alle, die glauben, es besser zu wissen: von heute bis Heiligabend
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Kommentare
Sa, 06.09.2008 18:59
Chrome sollte man nicht als reinen Browser sehen, sondern vielmehr als Schaltzentrale/Interfac [...]
Sa, 06.09.2008 18:33
PR-Frauen machen Männer langsam ansgt
Sa, 06.09.2008 10:46
Gerade die Zunahme der Nutzung des IE halte ich für nicht repräsentativ. Das Firefox substitui [...]
Fr, 05.09.2008 14:45
Meine Kunden fragen mich immer: Was ist denn ein Browser?
Fr, 05.09.2008 14:15
In der Tat, die Addons sind ein deutlicher Vorteil vom Firefox. Wenn man sich den ersteinmal k [...]
Fr, 05.09.2008 13:11
BBDO Düsseldorf packt tatkräftig mit an beim Umzug der AIDS-Hilfe Düsseldorf in ihr neues Zent [...]
Fr, 05.09.2008 13:00
Wer individuell zugeschnitte Texte haben möchte, wird dieses Tool bestimmt nicht nehmen.
Fr, 05.09.2008 10:55
Google-Chrome ist sehr schnell, aber es gibt keine addons…. Firefox ist “the best”.
Fr, 05.09.2008 09:37
... Frank, Du darfst das sagen. Für Standard-Meldungen mag das begrenzt funktionieren. Nur wen [...]
Fr, 05.09.2008 09:32
Man darf es wahrscheinlich gar nicht laut sagen. Ich find das Ding nicht mal übel.
Fr, 05.09.2008 08:09
Was musste meine müden Augen gestern entdecken? Es soll ein Tool geben, mit dem man kostenlo [...]
Do, 04.09.2008 18:04
Chrome nimmt halt denen zuerst Nutzer weg, die bereit sind, sich einen neuen Browser zu instal [...]
Do, 04.09.2008 17:14
Hoffentlich hat dieses Tool keine Zukunft, meine Werbetexte werden mit Sicherheit nicht vom Ge [...]
Do, 04.09.2008 11:34
Das ist ja das unsinnigste Tool, das ich seit langem gesehen habe. Besonders bescheuert werden [...]
Mi, 03.09.2008 22:43
Beim erschöpften Bloglesen (die neue Heizung läuft seit heute Abend, ab morgen kann ich endlic [...]
Mi, 03.09.2008 16:14
Hast doch studiert. Schaffste auch den P-schein.
Mi, 03.09.2008 14:00
Standing Ovations den Kreativen meinerseits.
Mi, 03.09.2008 11:02
Axel Springer Media Impact bewegt Deutschland mithilfe von BBDO BerlinBBDO Berlin zählt ab sof [...]
Di, 02.09.2008 12:22
Scholz & Friends Hamburg entwickelt neue Kampagne für die Hamburger Sponsoringinitiative/ Kamp [...]
Di, 02.09.2008 11:21
Danke für "die Blumen", Olaf und Andreas. Vor der Teleakquise haben viele Angst oder zumindest [...]