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Über Phrasen und Schw...afler

Ich schrieb dem DSF:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind sehr für die Einführung des Phrasenschweins zu loben. Eine sehr nette und lustige Idee, die aber leider immer mehr verkommt, nicht zuletzt, weil Herr Lattek immer wieder grundlos auf Zahlung auf 3 Euro pocht, denn er macht den großen, großen fehler Redewendungen zu den Phrasen zu zählen und das ist schlicht falsch und stört auch den durch die vielen Werbeunterbrechungen eh oftmals eher zähen Kommunikationsfluss, da sich der Redner nicht einer interessanten und bildhaften Sprache bedienen kann, ohne von Herrn Lattek auf hausmeisterliche Art und Weise unterbrochen zu werden.

Es wäre also wünschenswert, wenn Sie Herrn Lattek mal zur Seite nähmen, und ihm den Unterschied von Redewendung und Phrase beibrächten.

Oder Sie nehmen Herrn Buschmann als Referenz: "Fußball ist ein ergebnisorientiertes Spiel". Da kommt er mit Hartgeld noch zu günstig mit weg.

Mit freundlichen Grüßen,

Heiko Walkenhorst

VerbAgentur - Furtwänglerstr. 37 - 69121 Heidelberg

Data Base Delikatesse

Ausfallsichere und wohldosierte Aktivitätskompetenz, ein virtueller easy-to-use-Faktor, machen diese bahnbrechende Best-Practice-Outlook-Applikation zweifelsfrei zu einem unverzichtbaren Tool für den bevorstehenden Zeitintervall (internationale Customer Care Anomalie) und supporten dessen Skalierung sowie Projektcontrolling.
Der Wortführer würde es reduziert, phrasenfrei und fundamental ultrastabiler ausdrücken:
Weniger arbeiten. Mehr schaffen.

 



WM Spielplan für Outlook
ready-to-go :-)


gefunden bei Dimension 2k

Abonnement statt Silikon

Es ist ja fast schon so was wie normal geworden, dass man nicht mehr erschauert, wenn man die Begriffe "Schere" und "Busen" in nahem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang wahrnimmt. Und meinte ich einst noch, Kreative seien womöglich besonders sensibel, so leidet die Allgemeingültigkeit der Aussage bei dieser "Werbung" doch sehr.

Den Link fand ich hier - unter FUN (???????)

Produktpolitik hui, Marketing-Planung pfui

Becks hat im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit Phillips vermutlich für das Produkte des Jahres gesorgt. Mit dem Perfect Draft haben beide Firmen einen großen Coup gelandet. Die Bierzapfanlage für zu Hause ist ein ganz großer Hit.
Die Marketing-Planung hat die Nachfrage nach den Bierfässern für die Anlage allerdings in grandios dilettantischer Weise unterschätzt. Die passenden Fässer sind schlicht und einfach nicht zu bekommen. Die Getränkeeinzelhändler vertrösten die dürstenden Kunden inzwischen auf April. Becks schiebt die Schuld in der Werbung auf die Konsumenten, die das Leergut nicht zurückbringen. Dies wissen die Getränkehändler aber besser, denn die geben nach eigener Auskunft in den letzten Wochen nur noch Fässer zurück, sie erhalten aber keine neuen. Beck reagiert auf Beschwerde-Emails mit der typischen Leier.

„In der Tat haben wir eine besonders hohe Nachfrage nach Perfect Draft-Fässern bundesweit zu verzeichnen. Das führt zurzeit leider dazu, dass die Ware nicht immer gleichzeitig an allen potenziellen Verkaufsorten in jeder Region zur Verfügung steht. Dafür bitten wir um Entschuldigung.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die lückenlose Verfügbarkeit im Handel zu gewährleisten.

Wir bemühen uns jetzt, eine Bezugsquelle in Ihrer Nähe für Sie herauszufinden. Dies kann jedoch einige Tage in Anspruch nehmen.
Wir möchten Sie daher bezüglich dieser Information noch um etwas Geduld bitten.“


Die abgekündigte Email lässt dann aber seit Wochen auf sich warten. Dieses Verhalten ist natürlich noch schlechter als die angeblich unterschätzte Nachfrage. Böse Zugen behaupten, dass Becks schon einmal auf Halde produziert, um das prohibitiv teure Fassbier noch teurer machen zu können. Zudem wäre ein ähnlicher Engpass während der WM natürlich ein endgültiges Armutszeugnis.

Produktpolitik hui, Marketing-Planung pfui

Marken machen Geld - Menschen machen Fehler

Was ist das richtige Kundenbindungsprogramm? Oh, das ist ein Einstieg, der Deutschlands CRM-Elite i. w. S. mit Vehemenz an die Phrasendrescher treibt, aber haltet inne: Das Rätsel ist längst gelöst. Es geht nicht um Kundenbindung, sondern um Kundenhaltung (auch wenn es ein wenig nach "Käfighaltung" klingt, was nicht schön, aber auch nicht falsch ist). Einen verlorenern Kunde kriegt man nicht mehr. Also ist es wichtiger, ihn zu halten, denn ihn zu kriegen. Banal? OK, stimmt, aber warum gibt es dann jede Woche neue Angebote, wo es etwas noch günstiger gibt, mit noch mehr Schnickschnack. Fühlt sich da nicht der Neu- als auch der Altkunde verarscht? Ich zumindest tu das - und zumindest in dem Punkt glaube ich, völlig normal zu sein.

Tja - und für alle, die es genauer haben wollen oder nicht verstehen, wovon ich hier schon wieder fabuliere, eine Analogie aus dem Menschenleben, aber im Grunde isses la même chôse (frz: die gleiche Scheiße):

Studie: Ehen scheitern an nicht ausgewechselten Toilettenrollen

London (dpa) - Man hat es immer schon gewusst, aber jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Es sind Kleinigkeiten wie Nasebohren oder das Verstellen der Radiosender im Auto, die eine Ehe scheitern lassen.

«Schlechte Angewohnheiten, die im Grunde nicht schwer ins Gewicht fallen, scheinen das Gefühlsleben des Partners in einer Weise zu beeinträchtigen, die an Allergien erinnert», sagte der Leiter der Studie, Michael Cunningham von der Universität Louisville, der «Sunday Times». «Beim ersten Mal fällt die negative Reaktion wahrscheinlich noch schwach aus, aber bei wiederholtem Kontakt nimmt die Sensibilität dafür zu.»

Die amerikanischen Forscher untersuchten die «Entromantisierung» von 160 Beziehungen. Zu den meistgenannten Unarten gehörten die Verwendung kindischer Kosenamen im Beisein Dritter, zu viel Urlaubsgepäck, zu lange Einkaufstouren, erfundene Anekdoten, mit denen der Partner in der Gesellschaft von Freunden glänzt, Lachen über eigene Witze und kritische Anmerkungen zur Kleidung. Als harmonieschädlich ermittelten die Wissenschaftler weiter das Liegenlassen von Handtüchern auf dem Badezimmerboden, unterlassenes Auswechseln der Toilettenrollen (Rolle liegt stattdessen auf dem Halter) und Angstbekundungen des Mannes beim gemeinsamen Sehen von Horrorfilmen.


Gefunden auf Männerblog

Von amazon lernen, heißt siegen lernen!

In meinem letzten Beitrag berichtete ich über ein traditionelles Schuhgeschäft, welches mittels Email-Marketing erfolgreich Kunden in ein echtes Schuhgeschäft in Dissen am Teutoburger Wald lockt. Ein weiteres gutes Beispiel für das Ableiten einer offline-Kampagne aus den Ecommerce-Strategien eines Online-Shops kommt aus dem Nachbarort Bad Iburg.

So wie amazon.com seinen Kunden das Schreiben von Rezensionen erlaubt, so ermöglichte in dem Kurort nahe Osnabrück ein kleiner Buchladen den Kindern einer Schulklasse Rezensionen ihrer Lieblingsbücher zu schreiben und hängte diese neben die entsprechenden Bücher ins Schaufenster.

Die Aktion ist in mehrerlei Hinsicht eine gelungene Marketingaktion. Die gemeinsam mit der Schule durchgeführte Geschichte ist geeignet, um sehr preiswert Aufmerksamkeit für das Buchgeschäft zu erzeugen. Sicher pilgern die stolzen Eltern zum Ladengeschäft und nehmen die Rezension des Sohnes oder der Tochter in Augenschein. Zudem sind die Kinder stolz und entwickeln eine potentiell lebenslange Kundenbeziehung zu eben diesem Buchladen. Und zu guter Letzt kann man sicher auch die Presse für die originelle Form der Schaufenstergestaltung begeistern.

Das Beispiel belegt, dass man mit ein wenig Phantasie typische Onlinestrategien in modifizierter Form für das Offlinegeschäft abwandeln kann. Fazit: Von amazon lernen, heißt siegen lernen!
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