Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Kann man bei Ihnen vom Boden essen?

Ist es eine optische Täuschung? Oder ideal für Junggesellenwohnungen? Oder einfach nur typisch deutsch?

Jedenfalls wartet "Flachbild" mit dem Wurstteppich auf:

    Die Teppiche sind aus reiner Schurwolle und werden von CoDesign individuell im Tuftverfahren hergestellt. Sie sind rund und in jeder Durchmessergrösse von einem Meter bis fünf Meter lieferbar. Die Teppichdicke beträgt ca. 1,8 Zentimeter.

Damit können nicht nur Frischfleischwarenhersteller und -fachverkäufer/innen ihr Eigenheim verschönern, auch Kampfvegetarier- und -veganer/innen können von nun an die Wurst nach Lust und Laune mit Füßen treten. Darf's ein bisschen mehr sein ...?

Bierschinken
Blutwurst
Salami
Mortadella


Form und Unschuld

Gestern war also Premiere: die erste Podiumsdiskussion des Wortführers - und er war es nicht. Der Gewinner der Silben war eindeutig der Studiendekan, der mit großer Eloquenz und elaborierten Codes, die weder einer, der seine namentliche Existenz dem Autor eines Vogelbuches verdankt, noch ein Ethan Hunt knacken würde, die Diskussion in die Länge und nicht nur die Zuhörer in die Verwirrung führte. Aber es war allemal unterhaltsam und findet einen Tag vor dem Beginn der Fußball-WM 2006, exakt 22 Stunden, bevor Deutschland offiziell die Fußball-WM 2006 eröffnet zu einem noch nicht definierten Thema seine Fortsetzung. Dazu passend noch die Schlussbemerkung der Veranstaltung "Form und Schuld":

Auf die Frage eines Zuschauers, die sich der Aussage anschloss, dass er sich bei dem Thema etwas anderes vorgestellt habe und über andere Themen diskutieren wollte, nämlich wann beispielsweise die Form, zum Beispiel wann ein Ball Schuld auf sich geladen hätte, fiel mir nichts Besseres und nach dem Lachen der Zuschauer zu urteilen Richtigeres ein als:

Wembley '66

(Für alle, die es nicht wissen: Endspiel der Fußball-WM 1966 in England)

Form und Schuld

Das ist das Thema: Form und Schuld - Design in der Verantwortung
Das ist das Datum: Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
Das ist der Ort: Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
Das ist der Veranstalter: der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein - zusammen mit dem Kulturbüro der Stadt Krefeld
Das ist der Hammer: marketing-blog.biz podiumsdiskutiert mit (in Person des Wortführers)

"Forum und Schuld" ist die vierte Veranstaltung aus der Reihe "designdiscussion", die Studiendekan Prof. Dr. Erik Schmid ins Leben gerufen hat.
Diesmal greift die Diskussionsrunde die Frage der Schuldfähigkeit von Design auf – einmal im Hinblick auf die Tatsache, dass ein Dosenöffner etwa oder ein Türgriff Schuld am Nichtfunktionieren bzw. sogar an Verletzungen haben kann, zum anderen im Hinblick darauf, dass Design insgesamt eine mehr oder weniger verantwortungsvolle Rolle in unserem Gesellschaftssystem übernimmt.
Wer das nicht versteht, dem geht's wie mir, aber er kann sich, wie ich es gedenke zu tun, positiv überraschen lassen. Zumal im Einladungstext abschließend steht: Alle Interessenten sind herzlich willkommen, zuzuhören und mitzureden.

Und da das Ganze auch nichts kostet, kann es auch nichts schaden.

Außerdem sei an dieser Stelle auch auf einen weiteren Bereich der Hochschule verwiesen: Das Kompetenzzentrum für angewandtes Marketing schlussfolgert aus einer selbst durchgeführten, unabhängigen empirischen Studie:
Viel Nachholbedarf im Marketing von Unternehmen.
Das Marketing vieler Unternehmen bleibt hinsichtlich Effektivität und Effizienz unterhalb der Möglichkeiten. ...

Nach ihrer Marketing-Effizienz befragt, zeigen sich die Unternehmen sehr selbstkritisch. Fast 40 Prozent der Firmen bezweifeln, dass ihre Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse "meist unkompliziert und schnell" sind, bei 35 Prozent der Befragten sind die Abläufe "manchmal nicht optimal", bei immerhin 4 Prozent sogar "meist umständlich und komplex". Bezeichnenderweise stuften 71 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen ihre Prozesse hingegen als "umkompliziert und schnell" ein.

Bei der Festlegung von Marketing-Zielen – ohne diese lässt sich die Effektivität einer Aktion nicht beurteilen – gibt es die größten Defizite: Bei 72 Prozent aller durchgeführten Maßnahmen werden keine Ziele bestimmt. Selbst in Großunternehmen fällt die vorherige Zieldefinition mit 37 Prozent relativ gering aus.
Über den Lösungsvorschlag der Krefelder Wissenschaftler ("stärkere Systematisierung und mehr Controlling") könnte man auch diskutieren, tun wir aber nicht. Wir sprechen

am Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
in Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
über "Form und Schuld - Design in der Verantwortung"

DFB - Design für Blinde???

Soeben erhielt ich eine eMail vom Deutschen Fußball-Bund, in der ich (41) mal locker geduzt werde - und das vom DFB-Fan-Corner-Team (deesen Alter nicht bekannt ist, aber ich würde mal gut und gerne auf Anfang/Mitte 60 tippen) mit folgendem Wortlaut:
nach der Niederlage im Länderspiel unserer Nationalmannschaft am 01.03.06 sind die Spieler für das anstehende Spiel in Dortmund am 22.03.06 gegen die USA hochmotiviert und möchten den Fans in Deutschland beweisen, dass die Leistung in Florenz eine Ausnahme war. Am Spieltag selbst steht eine ganz besondere Aktion auf dem Programm:
Super. Jetzt wird es spannend. Ich dachte an so etwas wie den Olympischen Eid. Jürgen Klinsmann stellt sich "ganz, ganz" nah neben die Flagge und schwört "viel, viel" Einsatz oder so, aber wie immer im Leben kommt es anders - und nicht selten schlimmer. Wer denkt, nach dem offiziellen WM-Logo, Goleo und Pille da ist eine Steigerung nicht möglich, dem sei gesagt, Irrtum. Beim DFB ist alles möglich. Wir lesen weiter:
Im Vorfeld des Länderspiels wird das neue DFB-Maskottchen Paule offiziell vorgestellt. Paule wird im Rahmen des Länderspiels für Fotos mit den Fans bereitstehen und im Rahmenprogramm der Stadionshow, zusammen mit den Fans, die Mannschaft anfeuern.
Oh, mein Gott. Erst das Gespräch bei Angie, dann diese Maskotzchen .... Und wie sieht Paule aus? Nun, nicht wie Breitner. Sondern, aber bevor ich das Vieh hier präsentiere, möchte ich das schöne Beispiel lyrischer Logik aus der Otto-Fleck-Schneise präsentieren:
In guter Erinnerung ist uns die letzte Partie der DFB-Elf gegen die amerikanische Nationalmannschaft. Diese fand während des WM-Turniers 2002 statt, wo die Mannschaft durch ein Tor von Michael Ballack zu einem 1:0 Sieg kam und ins WM-Halbfinale einzog. Das letzte Freundschaftsspiel der Amerikaner fand ebenfalls am 01.03.06 im WM- Stadion Kaiserslautern gegen Polen statt. Diesen Test für die WM konnte das Team aus den USA gegen unseren Vorrundengegner Polen mit 1:0 für sich entscheiden. Wie Ihr seht, können wir auf eine spannende Partie hoffen.
Wo, bitte, ist da der Zusammenhang? Ich sehe nichts. Statt dessen hilft mir der DFB, sein Wesen besser zu verstehen, denn
Im Vorfeld dieses Länderspiels unserer Nationalmannschaft möchten wir es natürlich nicht versäumen, Euch einige DFB-Produkte aus unserem DFB-Fan-Corner Sale ans Herz zu legen:


Natürlich werden danach diverse "Fan-Artikel" zu Salekonditionen angepriesen.
Doch nun haltet inne und preiset Paule, mit dem der DFB wohl endgültig den Vogel abgeschossen haben dürfte.

---

PS: Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung. Wie ich soeben auf der Newsseite des DFB lese, bin ich eh mit dieser Nachricht seeeeehr spät dran und dann muss ich wohl Abbitte leisten und so etwas wie Dankbarkeit entwickeln, denn wie ich lesen durfte gab es eine Abstimmung, in der sich
die Leser der SPORT-BILD mit der deutlichen Mehrheit von 42,5 Prozent für "Paule" aus(sprachen). Dieser setzte sich gegen die anderen zur Auswahl stehenden Namen Horst (24,0 Prozent), Knipsi (19,1) und Butzi (14,4) durch.
Tja, Demokratie hat ihre Grenzen.
(siehe dazu auch unten anschließenden Artikel) ;-)
Europadruck

Twitter

Gastbeiträge

Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit wird quantifizierbar
Karoshi
Karoshi, der Tod durch Überarbeitung. Es geschah in einer Werbeagentur
Kundenkommunikation
Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke
Mediaplanung
Soziale Netzwerke brauchen differenzierte Mediaplanung
Radiowerbung
Vier Regeln, wie Radiowerbung besser im Gehirn ankommt
Reputationsmanagement
Reputationsmanagement mit (Online-)PR

Verwaltung des Blogs

Login