Artikel mit Tag E-Commerce
Sonntag, 10. Februar 2008
Nordkorea macht erste Gehversuche in der Onlinevermarktung. Das Land, welches bisher auf der Weltkarte des Internets ein buchstäblich schwarzes Loch war, betreibt mit Hilfe einer chinesischen Firma einen Onlineshop. Allerdings ist dieser Shop regelmäßig tagelang offline, so dass man nicht immer shoppen kann. Theoretisch gibt es auf der Webseite die Vorzeigeprodukte der kommunistischen Wirtschaft zu kaufen: Fahrräder, Briefmarken, Rollschuhe und Taekwondo zu kaufen. Ein russischer Nordkoreaexperte kommentiert den Shop mit Dieter Bohlen mäßiger Kritik "Sie haben nichts Ernsthaftes zu verkaufen. Niemand will ihre Produkte. Alles ist schlecht." Fazit: Interessant ist das nur für Menschen, die etwas Exotisches suchen.
Sonntag, 11. November 2007
So manch miserable CSI-Folge schließt mit der Feststellung, dass es sich bei dem meistens Todesfall um eine unglückliche Verkettung von Umständen handelt. In der Werbung sind solche Verkettungen gar nicht unglücklich. Ganz im Gegenteil. Und wenn Sie wirklich gut gemacht sind, sind Sie entweder schlicht riesig oder wahnsinnig detailliert und Gewinn bringend. So ist gute Werbung halt: extrem.
 Und medienübergreifend, denn liefen solche Verkettungen bislang nur in TV- bzw. Kinospots, hat nun auch ein niederländischer Onlineshop deren Werbewirksamkeit für sich entdeckt und glücklicherweise umgesetzt.
Sonntag, 24. Juni 2007
Aenne Burda hat den Deutschen - und viel später den Russen auch - Schnittmuster geschenkt und der liebe Gott ihr wohl dafür ein langes Leben. Frieder Burda hat Kunst hergeschenkt. Hubert Burda verschenkt Corporate Art Preise, Steven-Spielberg-DVD´s an Schulen, Geld an jüdische Gemeindehäuser, schenkt dem Web2.0 sein Interesse und und und...
Unsere Logfiles verraten uns, dass man bei Burda auch uns täglich Aufmerksamkeit schenkt. (Danke.)
Da ist es wohl kein Wunder, dass Burda sich nun - wenngleich minder - an edelight, jener company, die sich " einfach schenken" auf die Fahne Webseite geschrieben hat, beteiligt.
Und warum wir darüber berichten? Nehmt es einfach als Geschenk.
Dienstag, 5. Juni 2007
Das ist keine Verlautbarung dieses Blogs, vielmehr sind es inhaltlich die ersten gesprochenen Worte des E-Commerce-Frühchens Myby. Die Eltern: Karstadt-Quelle und Springer.
Und es scheint zu funktionieren...
Samstag, 5. Mai 2007
Allgemein wird - und das zu Recht - begrüßt, dass auch und besonders im Internet wieder gegründet wird. Das Stichwort Web 2.0 ist vielleicht die Vokabel, die an die Stelle des Wortes Paradigmenwechsel getreten ist, mit dem vor der Bubble 1.0 aberwitzige Kurs-Gewinnverhältnisse von >1000 gerechtfertigt und ein ewiger Wachstumspfad prophezeit wurden.
Dann kam der Crash. Plötzlich sagte die Mehrheitsmeinung, dass das Scheitern vorhersagbar und klar war. Geschäftsmodelle im Internet, die nur auf Werbung beruhten, konnten ja nicht funktionieren. Dabei wurde ausgeblendet, dass das private Fernsehen seit Jahrzehnten mit diesem Modell reüssierte. Es folgte eine negative Übertreibung in die andere Richtung.
Die negative Stimmung ist weg. Junge Leute gründen im Anschluss an das oder während des Studiums. Viele Geschäftsmodelle scheinen schon einmal da gewesen zu sein, andere erscheinen nicht besonders originell, wieder andere hoffen als copy-cat nur auf die Übernahme durch das Original. Dann gibt es verrückt aber sympathisch erscheinende Start-ups wie mymuesli.com, denen man die Daumen drückt. Auf jeden Fall sind es aufregende Zeiten für Gründer und Beobachter.
Gibt es eine Bubble 2.0? Das schöne an einer richtigen Blase ist, dass man nicht wirklich weiß, ob es überhaupt eine Blase gibt und schon gar nicht, wann sie platzt.
Es gibt nur Indikatoren. Es gibt scheinbar manchmal zu viel Risikokapital, es gibt viele Gründungen, es gibt wieder Medien, die sich auf das Thema Gründungen spezialisieren. (Auf dem Höhepunkt der ersten Blase bei Eisenbahnaktien gab es in den USA eine Tageszeitung zum Thema mit drei täglichen Ausgaben!)
Vergessen wir die obige Fragestellung und genießen die Party. Zudem sollten wir uns vornehmen, hinterher nicht zu erzählen, die Party war schlecht und die Gäste unsympathisch. Auch die Eisenbahnblase vor mehr als 100 Jahren hat viel Positives hervorgebracht: Eisenbahnstrecken, die auch noch da waren, als die Aktien schon verdampft waren…
Donnerstag, 19. Oktober 2006
 Also, wenn ich manchmal ganz viel Zeit habe, oder wenn ich mich einfach nicht so gut konzentrieren kann, dann surf ich auf Unternehmensseiten. Und schau mir an, was bei denen so im Pressebereich steht. Wenn sie einen haben. Und der auch mit Inhalt gefüllt ist. Vorhin habe ich mal wieder bei eBay vorbeigeschaut. Und es trieb mir die Tränen in die Augen. Denn die Mitgliederporträts dort sind wirklich herzzerreißend.
Zum Beispiel Hochzeitspaar Alexandra und Michael Schindler aus Wuppertal. Ganz zufällig ein Paar, das sich alles, was man so für das Fest der Feste benötigt, auf eBay gekauft hat. Kranz, Schleier und der schicke, weiße Anzug, alles mit der Drei-Zwei-Eins-Masche erworben, oder?
Sie hatten Schleier, Brautkleid und -collier, Schuhe für den Bräutigam, Ringkissen, Frack für den Sohn, Kleider für die Töchter, Brauthandschuhe, Tischdekoration sogar die Haarnadeln für die Hochsteckfrisur, Rosenblätter, Tortendekoration und Ballons in Herzform bei eBay gekauft. Dank ihrer gezielten Suche, die sich manchmal sogar auf die US-amerikanischen Seiten des Online-Marktplatzes erstreckte, blieb kein Wunsch offen. Fasziniert waren die beiden nicht nur von der Angebotsvielfalt, sie hatten außerdem auch eine Menge Spaß beim Bieten rund um den Globus. Bezahlt hat das Paar möglichst immer per PayPal, dem Online-Zahlungsservice von eBay oder per Überweisung.
Brav, die beiden. Haben immer alle eBay-Services genutzt. Komisch, dass Journalisten, die Kontakt aufnehmen möchten, erstmal an eine e-mail-Adresse anwenderberichte@ebay.de schreiben sollen. Sind das denn die echten Schindlers? Oder gibt es die Schindlers vielleicht gar nicht? Könnte ja auch dem Hirn eines ganz fleißigen eBay-Mitarbeiters entsprungen sein. Son schickes Hochzeitsfoto kann man dann auch noch organisieren. Fakes gibt es ja bei eBay genug.
"Drei, zwei, eins, keins?" vollständig lesen
Freitag, 8. September 2006
Beim letzten Mal durften wir Sascha Langner ein Besserwerberinterview geben.
In der aktuellen Ausgabe von marke-x wirds eExciting: Jochen Krisch von Exciting Commerce stand Sascha Langner Rede und Antwort.
Besonders bemerkenswert fand ich die diese Aussage:
Das Erlebnis steigernde Element, das die meisten Händler heute einsetzen, ist der Newsletter. Newsletter sind letztlich nichts anderes als rudimentäre (Offline-)Blogs. Einmal abonniert, bekommt man die aktuellsten Themen/Angebote zugesandt und kann entsprechend darauf reagieren. Wer das Gefühl hat, dass Newsletter verkaufsfördernd wirken, aber bei den Stammkunden ein natürliches Limit erreicht haben, sollte sich überlegen, ob er auf Dauer nicht mit einem öffentlichen Weblog besser fährt.
Dienstag, 5. September 2006
Bei Suchmaschinenoptimieren sind die Artikeldienste „très à la mode“. Meine kleine Liste aus dem Juli wurde zu einer der am häufigsten besuchten Beiträge auf diesem Blog.
Selber betreibe ich mit einem genialen Kollegen einen kleinen Artikeldienst über Unternehmer und ihre Geschäftsmodelle. Heute bekomme ich eine Email von einer Mitarbeiterin des „Verlages der Deutschen Wirtschaft“ mit einer Anfrage, ob für eine Internetseite für einen Fernkurs zum Thema „Werbetexten“ ein Beitrag beigesteuert werden könnte.
Der Ansatz ist neu. Hätte die Dame einen solchen einfach eingestellt, hätte ich diesen sicher ohne Probleme und einfach so freigeschaltet. Da es aber ein so bekannter Verlag ist, habe ich der Dame vorgeschlagen, für den Beitrag einmal 50€ zu zahlen. Man muss das Geschäftsmodell ja immer wieder neu überdenken. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich werde die werten Leser bei einem positiven Ausgang ganz sicher auf dem Laufenden halten.
Mittwoch, 30. August 2006
Kürzlich las ich, dass es so genannte „MFA“-Internetprojekte gebe. „MFA“ steht für „made for adsense“. Es handelt sich also um Projekte, die ins Leben gerufen wurden, damit adsense-Werbebanner eingeblendet werden. Der Sachverhalt war natürlich grundsätzlich bekannt, wenngleich mir die Abkürzung noch nicht untergekommen war.
Diese Projekte sind in doppeltem Maß von google abhängig. In der Regel ist google der einzige Traffic-Bringer dieser Projekte und dann ist google auch noch der Vermarkter der Werbeflächen.
Gefahren auf der Traffic-Seite:
- google kann die erstellten Webseiten ganz aus dem Index schmeißen oder aber die Seiten nach weit hinten durchreichen.
Gefahren auf der Adsense-Seite:
- wie man hört und in Foren ließt schmeißt google schon mal jemanden aus dem adsense-Programm ohne, dass der Betreiber der Webseite irgend etwas dafür kann, angeblich weil von von Seiten des Webseitenbetreibers verdächtige Klicks erfolgten. Zuweilen erfolgen diese Klicks offenbar von dritter Seite, so dass der Webmaster zu Unrecht seiner Einnahmen beraubt wird. Bereits erzielte Einnahmen werden auch noch einbehalten.
- Dollarschwankungen können potentiell nerven.
Wer mit einem „MFA“-Projekt langfristig Erfolg haben will, muss also an zwei Fronten mit einem Monopol fertig werden. Aber was soll’s: Viel Feind, viel Ehr!
Montag, 28. August 2006
Die E-Commerce Fachgruppe hat ein Leitfaden für Anfänger zusammengestellt. Dabei wird am Anfang kurz das Thema Marketing an sich beschrieben. Marketing ist ja nicht gleich Marketing. Sehr viele denken immer noch, dass Marketing reiner Verkauf ist. Im weiteren Verlauf wird auf jedes Segment eingegangen und eine "ROI" Skala aufgeführt. Wer keine Ahnung von E-Commerce hat, sollte sich das durchlesen! Zumal die PDF ja kostenlos ist und alles enthält was in jedem E-Commerce Buch steht. Die Werkzeuge sind nun mal gleich, was man mit ihnen anstellt, ist eine andere Sache.
Hier der Link
Wer mich noch net kennt... Ich bin der Neue, Paul Buchhorn
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