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6 Schritte zum erfolgreichen E-Mail-Marketing (1)

Ich hoffe sehr, dass Sie den nachfolgenden Blogpostings den einen oder anderen Tipp entnehmen können, der Ihnen hilft, das einzigartige Marketinginstrument E-Mail noch effektiver als bisher einzusetzen. Jede Folge behandelt einen anderen Aspekt des Emailmarketing. Sollten Sie sich erst mit dem Gedanken tragen, E-Mail-Marketing in ihren Marketing-Mix zu integrieren, so können Sie sicher erst recht einige Basics mitnehmen.


E-Mail-Adressen kann man nicht kaufen

Das Wichtigste gleich vorweg: Sie dürfen Ihre Mailings nur an Personen schicken, die dem Erhalt ausdrücklich zugestimmt haben. Hier liegt ein großer Unterschied zum klassischen Direktmarketing: Während Sie in der Offline-Welt bei diversen Anbietern die Postadressen potentieller Neukunden kaufen und diese mit gedrucktem Werbematerial beschicken dürfen, existiert im E-Mail-Marketing eine solche Möglichkeit nicht.

Hüten Sie sich deshalb vor windigen Angeboten ("20 Millionen AOL-E-Mailadressen auf CD-ROM für nur EUR 99,-" o.ä.). Wenn Sie solche Adressen anmailen, verstoßen Sie gegen geltende Gesetze.

Das richtige Vorgehen: Bitten Sie die User um Erlaubnis, ihnen Ihren Newsletter schicken zu dürfen. Auf dieser Erlaubnis (engl. "permission") basiert seriöses E-Mail-Marketing - Stichwort "Permission Marketing".

Der einfachste und kostengünstigste Weg zu neuen Abonnenten ist der folgende: Bieten Sie den Usern Ihrer Website eine einfache Abomöglichkeit. Integrieren Sie dazu am besten direkt auf der Homepage ein kleines Formular, in das der User seine E-Mailadresse eingeben kann. Wenn er auf den Abschicken-Button klickt, landet seine E-Mailadresse bei Ihnen in der Datenbank.

Confirmed Opt-In vs. Double Opt-In

Direkt im Anschluss daran sollte der User per E-Mail a) eine Bestätigung seiner Aufnahme in den Verteiler oder b) eine Aufforderung, den Abowunsch per Klick auf einen Link aktiv zu bestätigen, erhalten. Im ersten Fall spricht man von "Confirmed Opt-In", im zweiten von "Double Opt-In". Ihr E-Mailmarketing-Dienstleister wird diese Funktionalität auf Wunsch gerne für Sie aufsetzen.

Für welches der beiden Verfahren Sie sich entscheiden, sollten Sie von Ihrer Strategie abhängig machen: setzen Sie auf schnelles Wachstum Ihres Verteilers oder auf absolute Rechtssicherheit?

Im ersten Fall ist Double Opt-In nicht zu empfehlen, da niemals 100% aller Personen, die Ihren Newsletter angefordert haben, auch wirklich in Ihrer Empfängerliste landen werden. Das hat diverse Gründe. So kann es z.B. sein, dass einige der Mails mit der Bestätigungsaufforderung aufgrund von Spamfiltern gar nicht erst beim User ankommen. Und selbst wenn die Zustellung erfolgreich ist: die Erfahrung zeigt, dass ein gewisser Prozentsatz der Empfänger schlicht und einfach nicht versteht, dass eine Bestätigung erforderlich ist. Alles in allem gehen Ihnen im besten Fall wenige Prozent, schlechtestensfalls mehr als die Hälfte Ihrer potentiellen Leser verloren.

Auf der anderen Seite bietet Ihnen nur Double Opt-In die Sicherheit, im Falle des Falles nachweisen zu können, dass Ihnen die Einwilligung eines bestimmten Empfängers wirklich vorliegt. Schließlich war die E-Mail mit dem Bestätigungslink ja nur ihm zugänglich. Dieses Wissen kann hilfreich sein, falls es zum Rechtsstreit mit einem User kommen sollte, der behauptet, Ihren Newsletter nie angefordert zu haben.

Übrigens: Je weniger Daten Sie neben der E-Mailadresse abfragen, desto höher wird Ihre "Ausbeute" an neuen Abonnenten sein. Schließlich hat niemand Lust, im Web lange Formulare auszufüllen. Halten Sie sich also an das Gebot der Datensparsamkeit.


Ulf Richter ist Geschäftsführer der optivo GmbH. optivo ist ein Fullservice-Dienstleister im Wachstumssektor E-Mail-Marketing.


Alle 6 Schritte zum erfolgreichen E-Mail-Marketing im Überblick

Open Source - E-Mail Marketing

Ab dem 13.Juli gibts die E-Mail Marketing Software "OpenEMM" von Agnitas als Open Source.
In leicht abgespeckter deutscher sowie englischer Sprachversion kann sie dann unter www.openemm.org heruntergeladen werden.

Quelle: computerwoche.de

E-Mail-Marketing in Theorie und Praxis

Kaum ein Tag vergeht, an dem mein Google-Alert nicht mit News zum Thema e-mail-Marketing aufwartet: Normalerweise klingt das dann so: E-Mail-Marketing auf dem Vormarsch, E-Mail-Marketing mit hervorragender Performance, Erfolgreiches E-Mail Marketing etc.

Und wenn ich dann eine Pressemitteilung finde, die gleich zu Beginn mit dem geistreichen Satz "eMail-Marketing ist aus dem Kommunikationsmix moderner Unternehmen nicht mehr wegzudenken" daherkommt, bin ich normalerweise geneigt wegzuklicken und mich mit Sinnvollerem zu beschäftigen.

Den kostenlosen Report von emarsys (Formulare im e-mail - Kommen sie an? PDF) habe ich mir dennoch angesehen. Schon weil ich erfahren wollte, ob sich die HTML-Tüfftelei denn überhaupt lohnen könne. Spannendes Fazit - und dafür mal Respekt emarsys: Es loht sich nicht, weil´s nicht wirklich funzt.

Bleibt letztlich die Frage, wie ein eMarketing-Systems-Anbieter (und "Marketing" steckt da ja schliesslich drin) überhaupt auf die Idee kommen konnte, dass Formulare in e-Mails irgendwie zur Steigerung der Interaktivität und somit auch zur Steigerung der Verkäufe beitragen könnten.
Schliesslich hat der OnlineShopBerater schon vor Monaten gezeigt (und auch wir haben drauf verwiesen), wie´s wirklich geht.

Humoristisches Projekt gegen Spam!

Unter www.spam-museum.de ist heute ein kleines, bescheidenes Projekt gegen allzu aggressives E-Mail-Marketing – genannt Spam - an den Start gegangen. Vielleicht werden zukünftige Generationen darüber lächeln, wie es passieren konnte, dass vernuftbegabte Menschen große Summen Geld nach Nigeria überweisen, um einem Häuptlingssohn dabei zu helfen, sein verschollenes Vermögen wieder zurückzugewinnen.

E-Mails sind missverständlicher als gedacht

Fast schon wollte ich "Banale Brüller - Part 2" zu obiger Überschrift verfassen, bis sie anfing, mich eher zu verwundern. Hat je jemand geglaubt, eine E-Mail wäre unmissverständlich? Die Meldung in Gänze:
Die Kommunikation mit E-Mails führt häufiger zu Missverständnissen als gemeinhin gedacht. Einer Studie der University of Chicago zufolge ist es purer Zufall, ob der Adressat einer E-Mail genau dasselbe darin versteht, was der Absender gemeint hat. Schuld daran sind die Tücken und die unausgesprochenen und erwarteten Dinge der nonverbalen Kommunikation.
Die Forscher beauftragten je eine Hälfte von 30 Studentenpaaren damit, sich gegenseitig banale Aussagen über das Wetter, das Essen in der Mensa oder andere Alltagsthemen zu zuschicken. Einmal sollten die Aussage nüchtern-neutral, Anzeige das andere Mal sarkastisch formuliert sein.
Die Aussagen wurden vom Empfänger der E-Mail nur in 50 Prozent der Fälle auch so verstanden, wie der Absender sie verfasst hatte. Die Forscher folgern daraus, dass die Absender beim Verfassen einer E-Mail auch eventuelle Stimmungen und Tonfälle im Hinterkopf haben, die der Empfänger aber nicht kennen und wissen kann. Auch Symbole wie Smileys oder allgemeingültige Abkürzungen von Verhaltensregeln im Internet könnten die Missverständnisse bei dieser Art der nonverbalen Kommunikation nur bedingt vermeiden.
Fazit der Studie: In wichtigen Dingen ist ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch allemal besser als eine E-Mail.
Naja, bei dem Fazit kann ich nicht anders, als mich zu revidieren: Banale Brüller - Part 2 (Part 1 gibt's hier)

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Kennen? Können!

So sagt unser Wortführer ja immer wieder gern. Auf ähnlicher Spur (Unterschied zwischen Wissen und Machen) fährt der OnlineShopBerater und beschreibt den Erfolg eines extrem simplifizierten E-Mail-Newsletters:
Kürzlich erlebt: eine simple 5-zeilige Textemail schlägt den (schon hochoptimierten) HTML-Newsletter des Onlineshops um das 5-fache.


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