Mittwoch, 14. März 2007
Was haben Leben, Qualität, Zukunft, Erfolg, Liebe, Mehr, Sicherheit, Bier, Werbung, Einfach, Kaffee, Service, Besser, Schön, Auto, Natur, Partner, Gut, Sport und Beste gemeinsam? Das sind die 20 Begriffe, die lt. Slogans.de am häufigsten in deutschen Sprüchen vorkommen.
Was fällt (mir) dabei auf?
- kein Anglizismus (wenn man mal „Service“ als ein romanisches Lehnwort sieht)
- das Adjektiv „gut“ ist gut genug, um in allen drei Deklinationsformen Anklang zu finden
- davon ausgehend, dass alle Sprüche auf ihre Wirksamkeit hin geprüft sind, ist die für mich soziologische Erkenntnis aus diesem Wortkonglomerat, dass wir unverbesserlich romantische Angsthasen sind - mit einer nicht zu leugnenden Neigung zu berauschenden Getränken.
Das Rennen ist eröffnet. Welche Bank/Versicherung o.Ä. kommt als Erste mit
"Einfach Leben. Mehr Qualität. Beste Zukunft."
oder so ....
Sonntag, 10. Dezember 2006
Erfolgsmessung und Optimierung
Warum messen?
Keine andere Werbeform bietet derart vielfältige Möglichkeiten, die Effektivität einer Kommunikationsmaßnahme zu messen, wie das E-Mailmarketing. Während die Nutzung klassischer Medien durch den Verbraucher – und damit der Werbeerfolg – nur näherungsweise über Umfragen oder Stichproben festgestellt werden kann, lässt sich die Wirkung eines E-Mailings auf den Cent genau ermitteln. So können Sie u.a. feststellen, wie viele Empfänger eine bestimmte E-Mail geöffnet haben, wie viele von ihnen auf welchen Link geklickt haben, und sogar, wie viel Umsatz auf Ihrer Website daraus generiert werden konnte (falls ein Online-Shop angeschlossen ist).
Es gibt viele gute Gründe für eine Messung aller relevanten Größen. An vorderster Stelle steht sicherlich die Kontrolle über den effektiven Einsatz der Werbegelder: Wenn Sie feststellen können, wie viel Umsatz Sie über ein Mailing generiert haben, wissen Sie auch, ob Sie die Kosten, die die Aktion verursacht hat, wieder hereinholen konnten.
Mindestens genauso wichtig sind die gewonnenen Erkenntnisse aber für die ständige Optimierung Ihrer Maßnahmen. Stellt sich beispielsweise heraus, dass die Öffnungsrate steigt, wenn der Empfänger schon im Subject der E-Mail mit seinem Namen angesprochen wird, werden Sie diese Vorgehensweise sicher beibehalten. So lässt sich durch ständiges Anpassen einiger Parameter und die nachfolgende Messung der Veränderung der Empfängerreaktion Schritt für Schritt herausfinden, wie eine E-Mail aussehen muss, um größtmöglichen Erfolg zu haben.
Noch einen bedeutenden Schritt weiter geht das "Closed Loop Marketing". Hierbei wird die Optimierung eines Newsletters bis auf die Empfängerebene fortgesetzt. Dies bedeutet, dass im Extremfall jeder Empfänger einen völlig anderen Newsletter erhält, der optimal auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Möglich wird dies erst durch die Messung der Aktionen (Öffnungen, Klicks, Käufe) des Empfängers. Sein gespeichertes Profil wird ständig durch die Messdaten ergänzt. Beim nächsten Newsletter können Sie dann darauf zurückgreifen.
Stellen Sie z.B. fest, dass ein Empfänger häufig auf Produktangebote aus einer bestimmten Kategorie klickt, ist es ein Leichtes, diesem Empfänger in der nächsten E-Mail automatisch ein passendes Angebot zu unterbreiten. Durch die ständige Wiederholung von Useraktion, Messung und Anpassung der Angebote entsteht ein geschlossener Kreislauf ("Closed Loop"), durch den Sie Ihren Empfänger immer besser kennen lernen.
Was sollten Sie messen? Die Pflicht
Einige Messgrößen gehören im E-Mailmarketing zum "Standardprogramm" der Erfolgsmessung:
versandte E-Mails: Diese Zahl ist die Basis für die Ermittlung aller weiteren Messwerte, da diese jeweils als Prozentsatz der Anzahl versandter E-Mails angegeben werden.
Bounces: Hier handelt es sich um alle nicht zustellbaren E-Mails (s. Posting 5).
Öffnungsrate: Die Messung erfolgt über dasselbe Verfahren, das auch die IVW für die Messung der Reichweite von Websites verwendet ("IVW-Pixel"): Bei jeder Öffnung einer Mail wird ein kleines Programm auf dem Server der E-Mailmarketingsoftware aufgerufen, das dann in der Datenbank festhält, dass eine Öffnung stattgefunden hat. Über dynamisch für jeden Empfänger vergebene eindeutige IDs lässt sich jeder Öffnungsvorgang zweifelsfrei einem bestimmten User zuordnen. Allerdings ist die Öffnung nur messbar, wenn es sich um ein HTML-Mailing handelt (ansonsten lässt sich kein Zählpixel integrieren) und der User während der Öffnung der Mail online ist.
Klicks: Klickt der Empfänger auf einen Link in einer E-Mail, so wird er nicht direkt zur entsprechenden URL weitergeleitet, sondern über einen nicht merklichen Umweg über den Server der E-Mailmarketingsoftware, wo der Klick gezählt wird. Auch hier lässt sich jeder Klick zweifelsfrei einem bestimmten Empfänger zuordnen.
Unsubscribes: Die Anzahl der Abmeldungen (per Klick auf den Unsubscribe-Link, der in jeder seriösen E-Mail enthalten sein sollte).
Aus diesen "Basics" lassen sich schon allerhand interessante Rückschlüsse auf Erfolg oder Misserfolg eines Mailings ziehen. So gibt die prozentuale Verteilung der Gesamtklicks auf die einzelnen Links Aufschluss darüber, welches Angebot die Empfänger am meisten interessiert hat. Sinkt von einem Mailing zum nächsten die Öffnungsrate, war das Subject wohl schlecht gewählt. Eine ungewöhnlich hohe Unsubscribe-Rate kann darauf hindeuten, dass der Inhalt des Mailings beim Empfänger nicht mehr auf Interesse stößt, während eine hohe Bouncerate die Alarmglocken schrillen lassen sollte, weil es eventuell darauf hindeutet, dass das Unternehmen bei einem großen Provider auf der sogenannten Blacklist steht, was bedeuten würde, dass die Mailings bei dessen Usern nicht mehr zugestellt werden.
Was können Sie sonst noch messen? Die Kür
Gute E-Mailmarketing-Softwares können aber deutlich mehr Informationen bereitstellen, u.a.:
Weiterleitungen: Viele Newsletter enthalten eine Funktion "Newsletter weiterempfehlen". Nach dem Klick kann der User via Webformular die E-Mailadresse einer/mehrerer Personen eingeben, die dann ein "Ansichtsexemplar" des Newsletters erhalten. Da über diese weitergeleiteten Mails oftmals ein nicht unerheblicher Zusatzumsatz generiert wird, ist eine Auswertung interessant.
Post-Click-Tracking: Dies ist die "hohe Schule" der Erfolgsmessung im E-Mailmarketing. Es geht um die Erfassung aller Aktionen der Newsletterempfänger, die nach dem Klick auf einen Link im Newsletter stattfinden, also meistens auf der Website des Werbetreibenden.
Beim Post-Click-Tracking kommt das schon bei den Öffnungen erwähnte "Zählpixel" wieder zum Einsatz, nur wird es diesmal direkt auf der Website eingebunden, und zwar ein Pixel auf jeder Seite, die ausgewertet werden soll. In Verbindung mit Cookies erlaubt es diese Methode, die genau so auch für die Abrechnung vieler Affilitate-Programme verwendet wird, zum Beispiel detaillierte "Clickstream-Analysen" zu realisieren, die die von den Usern meistgenutzten Pfade durch die Site aufzeigen.
Noch wichtiger, gerade für eCommerce-Anbieter, ist das ROI-Tracking. Dabei lässt sich im Detail auswerten, wie viel Umsatz die Leser einer bestimmten Newsletter-Ausgabe dem Werbetreibenden gebracht haben. Die Auswertungen lassen sich auf Wunsch bis auf einzelne Produktkategorien, Ländermärkte o.ä. herunterbrechen.
Gutes Rüstzeug ist wichtig
Natürlich lassen sich solche Auswertungen nicht via Outlook realisieren. Um die geballten Vorzüge des E-Mailmarketing voll auszuschöpfen, sollten Sie sich für eine professionelle Softwarelösung oder für einen erfahrenen und seriösen Dienstleister entscheiden.
Der Vorteil gegenüber dem Kauf einer Lizenzsoftware: Die Dienstleister kümmern sich um die in Zeiten steigenden Spam-Aufkommens immer wichtiger werdenden guten Beziehungen zu den großen Providern. Dadurch soll Sorge getragen werden, dass ein möglichst großer Prozentsatz der versendeten E-Mails auch in den Postfächern der Empfänger ankommt.
Auf jeden Fall sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Software bzw. Ihres Dienstleisters darauf achten, dass ausreichende Funktionalitäten für die Erfolgsmessung und -auswertung zur Verfügung stehen.
"6 Schritte zum erfolgreichen E-Mailmarketing" - das wars. Ich hoffe, Sie konnten den Ausführungen die eine oder andere hilfreiche Anregung entnehmen.
Ulf Richter ist Geschäftsführer der optivo GmbH. optivo ist ein Fullservice-Dienstleister im Wachstumssektor E-Mail-Marketing.
Alle 6 Schritte zum erfolgreichen E-Mail-Marketing im Überblick
Samstag, 30. September 2006
Ebay selber kann wohl eine sehr gute Story liefern. Die Erfolgsgeschichte von ebay ging nicht immer geradeaus nach oben. Genau das möchte ebay nun küren. Gesucht werden Unternehmen, die eine kuriose Karriere hingelegt haben. Die Geschichte sollte aber keine 0815 Story sein, sondern wirkliche Spannung und Kuriosität bieten. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen („ebay-Käufer“ und „ebay-Verkäufer“). Die Gewinner erhalten jeweils ein Gutschein im Werte von 2000 € von Paypal.
Wer mitmachen möchte, hier der Link Wettbewerb
Montag, 10. April 2006
Es sind wenige Dinge die uns immer wieder Stark gemacht haben. Die den Kopf aus der Schlinge gezogen haben. Deutschland ist immer dann am Stärksten, wenn niemand damit rechnet. Wenn es am Boden zerstört scheint. Auferstanden aus Ruinen - ist ein sehr deutsches Bild. Somit sind wir auf dem besten Weg, wieder mal von ganz hinten, nach ganz vorne zu kommen.
Aber da ist noch mehr. Was macht uns so besonders:
1. Das scheiß Wetter.
In einem Land, in dem 7 Monate das wetterliche Grauen herrscht, kann man nur eins tun - arbeiten. Der Dauerregen schafft Bruttosozialprodukt wie kein Anderer in diesem Land. Da muss man sich irgendwie beschäftigen. Oder abhauen. Aber dazu haben immer weniger das nötige Geld. Deshalb, ein positiver Standortfaktor ist und bleibt - das scheiß Wetter.
2. Die miese Stimmung.
In einem Land, in dem alle davon ausgehen, dass eigentlich nichts gut gehen kann. In dem alles schlecht geredet wird. Das kann man sich auf eines immer verlassen, auf seine kollektive Trotzreaktion. Das was mal aus Überheblichkeit geboren wurde, landet schon bald in der Realität und dann will der Deutsche allen zeigen wo der Hammer hängt und Bartel den Most holt. Wartet nur ab.
3. Das schlechte Umfeld.
Es ist einfach alles zu schön und glatt gewesen. Das kotzt den Deutschen an. Der deutsche ist dann am Besten wenn er alles wieder in Ordnung bringen kann. Dafür muss er aber erst alles in Unordnung bringen. Weil das niemand für ihn macht, muss er sogar das selbst machen. Wer würde das - außer der Deutsche - freiwillig für sein Land tun?
4. Die bodenlose Überheblichkeit.
Das ist ein Garant für die goldene Zukunft Deutschland. Made in Germany.German Quality. The german. It´s german. Just german. Wir glauben dass alle Atome die diesen Planeten zusammenhalten, von deutschen Teilchen gehalten werden. Das ist die Einstellung aus der echte Sieger gemacht sind. Du bist Deutschland. Du bist Patex. Deutschland ist Papst. Wir werden Weltmeister. Ach was rede ich, wir sind Weltmeister.
5. Die Lobby-Dichte.
Darauf ist verlass. Nichts ändert sich, wenn nicht die Richtigen daran profitieren. Kontinuität im Selbstbedienungsladen Lobby-Deutschland. Na, zu welcher gehören Sie? Keiner? Mist! Da bleiben Ihnen bis auf weiteres nur die Krümel. Oder treten Sie bei, dem Land der Vereine und Verbände. Es gibt viel zu mauscheln, fangen Sie an.
6. Die geografische Lage.
Wenig Küstenstreifen, wenn man mal Frankreich, Spanien, Portugal und England ansieht. Da bleibt keine Zeit am Strand rum zu hängen und den ganzen Tag zu kiffen. Keine wirklichen Berge, betrachtet man mal Österreich und die Schweiz. Das heißt, wir haben Weitblick. Egal in welche Richtung wir auch schauen. Grenzen über Grenzen. Außer Guatemala und Kyerbirgusistan grenzen alle Länder dieser Welt an unser Land. Die müssen immer an uns vorbei, wenn die an uns vorbei wollen.
7. Der Bermuda-Ruhrpott.
Wer uns nicht gefällt den schicken wir von Düsseldorf aus auf die alte B1 über Essen nach Gelsenkirchen. Der ist für immer weg. Da sind über 20 % der Arbeitsplätze verschwunden. Da ist das ganze Wirtschaftswunder der 50er drin versunken. Die ganze deutsche "Bloß nicht wieder die Bayern" Fußballhoffung. Da verschwindest auch Du, wenn Du nicht mitziehst.
Das sind 7 gute Gründe an Deutschland zu Glauben, weil man daran verzweifelt. So sind wir. Wenn wir alle am meisten ärgern wollen, dann werden wir auch noch Weltmeister. Es muss nur schiffen wie aus Kannen. Alle müssen gegen uns sein. Ein völlig desolates Umfeld in Form des DFBs. Der Trainer muss nur behaupten, dass wir natürlich im eigenen Land wie immer Weltmeister werden. Auf den Rängen dürfen nur Funktionäre und Lobbyisten sitzen. Das Turnier ist in Deutschland. Das Endspiel in Dortmund. Und der Bus von Brasilien fährt von Düsseldorf aus los. Dann nur dann werden wir Weltmeister. Und alle werden uns dafür hassen. Und wir werden uns genau darüber am meisten freuen.
Mittwoch, 22. Februar 2006
Nein, es geht hier nicht um Manager, obgleich diese Interpretation bei dieser Überschrift nahe liegend ist. Nein, es geht um Freiheit, Menschen und Geld:
Auf der einen Seite ein freies Land mit einer nicht nur aus Filmen weltbekannten Währung, begrenzt vom Atlantischen Ozean im Osten und dem Pazifischen im Westen, belebt von Menschen voller Lebensfreude und Kultur, auf der anderen die USA.
Die schotten sich bekanntermaßen gegen die Einwanderer aus dem Süden ab und nutzen dabei alles, was technisch möglich ist - z.B. Medien. Nun schlägt der Subkontinent zurück, wie BBC berichtet.
Die Argentinierin Juni Werthein entwarf speziell für alle, die von Tijuana nach San Diego rüber machen wollen, die Brincos ("Springer"), Schuhe, die alles haben, was man zur perfekten Flucht braucht:
 einen Kompass,
eine Taschenlampe,
Schmerzmittel,
Landkarte auf der Sohle
Symbolik, denn die Ferse schmückt der Adler der Azteken, während der US-Adler die Zehen ziert.
Und weil es schon immer etwas Besonderes war, als Borderliner Erfolg zu haben, gibt es diese Schuhe inzwischen auch nicht mehr umsonst,  sondern nur noch in einem hippen Laden in San Diego zu kaufen - für 215 $. (Ob das eine Art Intershop ist, weiß ich nicht, aber es gab leider keine Angaben in Pesos oder durchschnittlich mexikanischem Monatseinkommen)
Vielleicht könnten adidas, Puma, Nike etc. auch so was kreieren für all die Fußballer aus den Nationen, die nach Ansicht ihrer Fans zu früh nach Hause fahren müssen - und das dürfte mindestens 30 Nationen betreffen, unter anderem Mexiko und die USA.
Sonntag, 5. Februar 2006
Das virales Marketing funktioniert bestätigt nun auch Electronic Commerce Info Net mit dieser kleinen Nachricht:
Virales Marketing als Erfolgsrezept?
03.02.2006 Ecin
Funktionierendes virales Marketing gehört wahrscheinlich zu den Träumen eines jeden Marketers: Kampagnen, die sich nach Start ohne weiteres Zutun ‚wie ein Virus verbreiten.
Die gute alte Gerüchteküche hat in Zeiten von eMail-Kommunikation Hochkonjunktur. Dass allerdings fast 90 Prozent der Internetnutzer in den USA regelmäßig Inhalte per eMail austauschen, hätte niemand auf Anhieb vermutet. Eine Studie der Marktforscher von Sharpe Partners über virales Marketing hat dieses Ergebnis an den Tag gebracht und auch herausgefunden, dass knapp zwei Drittel der amerikanischen User mindestens einmal pro Woche eine für sie interessante Nachricht weiterleiten. Ein Viertel aller Befragten verschickt sogar täglich Forwards an Bekannte. Dabei mailen drei Viertel aller Befragten die Inhalte an sechs oder mehr Empfänger, so die Marktoforscher.
Das sind natürliche gute Nachrichten für Anhänger des viralen Marketings, bei dem es darauf ankommt attraktive Inhalte, die einen hohen unterhaltenden und informativen Gehalt haben, zu produzieren und per eMail zur Verfügung zu stellen. Die Studie hat außerdem herausgefunden, dass humoristisches Material besonders gut bei dieser Art der Marketing-Strategien funktioniert, da 88 Prozent der Befragten solche Inhalte am ehesten weiterleiten. Auf Platz zwei und drei der beliebtesten Kategorien sind informative Inhalte (56 Prozent) und gesundheitsbezogene Themen (32 Prozent).
Wenn Unternehmensdaten offen in den Inhalten angegeben sind, verschlechtert dies den Erfolg zwar ein wenig, aber 79 Prozent der Befragten haben mit solchen Inhalten kein Problem und würden – Gefallen vorausgesetzt – diese Inhalte auch austauschen. Lediglich fünf Prozent der User gab an, bei Markennennung von einer weiteren Verbreitung abzusehen. Die Moral und Herausforderung, die sich aus der Geschichte leicht ableiten lässt: Wenn gute und interessante Inhalte produziert werden und diese auch ankommen, kann das virale Marketing seine eigene Dynamik entwickeln und funktionieren.
Ein wirkliches Problem mit Viralem Marketing stellt sich in meiner täglichen Arbeit nur immer dann ein, wenn ich diese Termina in ein Gespräch mit dem einen oder anderen Marketingverantwortlichen einfliessen lasse: "Ich habe Sie akustisch nicht verstanden... Viral? Sagten Sie was von Schnupfen oder so?"
Es gibt viel zu tun!
Sonntag, 15. Januar 2006
Zuletzt haben wir zum Ende des vergangenen Jahres 2 Telemarketing-Projekte zur Medica Messe durchgeführt, ein aktuelles zur Boot-Düsseldorf steht kurz vorm Abschluss. Nicht etwa, das wir Messebesucher für Aussteller eingeladen hätten, vor einem solchen Investment in Telemarketing-Services schrecken die meisten Marketingverantwortlichen zurück und verschicken lieber schlechte Mailings.
Nein, wir haben für unsere Kunden das Pferd von hinten aufgezäumt, haben Messebesucher in die Rolle von Verkäufern, Messeaussteller in die Position von Einkäufern gebracht.
Sprich: Wir vereinbarten Gesprächstermine am Messestand um Ausstellern etwas zu verkaufen.
Das diese Projekte ungeheuer erfolgreich verlaufen (Wann haben Sie schon mal die Möglichkeit mit 10, 20 oder 30 Zielkunden an einem Tag zu sprechen...), liegt u.a. daran, dass eine Vielzahl der Messeaussteller wenig bis garnicht auf den Messeauftritt vorbereitet ist.
Das bekommt man insbesondere immer dann mit, wenn die angesprochenen Zielpersonen auf den vorgetragenen Terminwunsch so oder ähnlich reagieren:
"Kommen Sie ruhig vorbei, wir haben eh noch keine konkreten Termine vereinbart."
Nun bin ich heute über einen Artikel gestolpert:
Der Manager von morgen wird sich auch in Zukunft auf Messen einen Überblick über Geschäftsfelder und Neuheiten verschaffen. Die Messe ist und bleibt ein unersetzbares Marketing-Instrument auch für die junge Generation. So lautet die Erkenntnis der jüngsten Studie, die das Laubenheimer Messe Institut zu Beginn des neuen Jahres vorgelegt hat.
Aus unserer Forschungsarbeit ist eine Fülle an Hinweisen und Methoden hervorgegangen, um den Messeauftritt effizienter zu gestalten", berichtet Wolf M. Spryß. So entstand aus einem der Projekte zum Beispiel eine Software, mit der ein Aussteller die Effizienz seines Messeauftritts messen kann.
Seine Aufträge erhält das Messe Institut von der Interessengemeinschaft Messeforschung, deren Ziel es ist, die ausstellende Wirtschaft durch praxisnahe Forschung zu unterstützen.
Für erfolgreiche Messeauftritte, braucht es in aller Regel keine Software und keinen Wahnsinns-Etat. Ein Messeplan, sinnvolle Vorbereitung, gute Infomationen sowie ein wenig verkäuferisches Talent und bequeme Schuhe reichen völlig um gute Geschäfte zu machen.
Un im Hinblick auf den Manager von morgen sei Messeausstellern (Verkäufern auf Messen?) ein Zitat von Machiavelli (Grandmaster of Verkaufe) mit auf den Weg gegeben:
"Der unbewaffnete Reiche ist die Belohnung des armen Soldaten. "
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Kommentare
So, 06.07.2008 11:43
Stimme voll zu. Wer hat das gesagt: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne?" Bachmann.. weiß nich [...]
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]