Freitag, 6. Juni 2008
Wieder einmal wartet Spiegel-Online mit Charts auf, auf denen abzulesen sein soll, was man im aktuellen Fall als Berufseinsteiger der Wirtschaftswissenschaften in diversen Wirtschaftszweigen angeblich so verdient. Hübsch finde ich vor allem die Überschrift des Charts, in dem die Werbebrangsch aufgeführt wird.

Erinnert mich irgendwie an Jacques Séguélas legendären Satz: "Sagen Sie meiner Mutter nicht, dass ich in der Werbung arbeite. Sie denkt, ich bin Pianist in einem Bordell." Schließlich wollen Mütter ja, dass ihren Kindern Erniedrigungen erspart bleiben. Ein Trost gibt es: Wenn man als Wiwi in die Werbung kommt, zählt man immer noch zu den intern Besserverdienenden.
Freitag, 14. März 2008
Hübsch, was ich da fand und da las. Auch wenn die Überschrift des Spiegel Online-Artikels ("Radikale Dominanz-Strategie") eher an das Motto von Schalke 04 aus der Vorsaison erinnert (und der ein oder andere erinnert sich daran, wie es ausging), so ändert das ja nichts an der Grundaussage:
YouTube für alle
und wahrscheinlich werden es auch alle nutzen - alle, die in SecondLife sind, MyMiniCity oder die sich durch besonders animierte PowerPoint-Präsentationen hervortun. Aber das ist ja nur die eine der Seite der Medaille. Die andere: Wer verschenkt, weil er bereits genug Geld verdient hat, verhindert, dass einer mehr Geld verdienen kann. Und so gesehen ist das schon sehr clever.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Wir haben ja hie und da schon über trigami berichtet, die ja mit Erfolg Links versteigern. Jetzt haben wir da mal mitgemacht, und einfach mal so beworben und dann auch den Zuschlag bekommen. Also sind wir jetzt angehalten, 300 Wörter über www.browser1.de zu schreiben.
Eins vorweg: Ich finde es ja schomma gut, dass mal ne andere Zahl in der URL auftaucht als 24. Das ist ähnlich innovativ wie in den 70ern, als jeder Laden mit „2000“ firmierte. Heute mutet das doch eher lächerlich an – auch wenn auch in 30 Jahren der Tag weiter zwei Dutzend Stunden weilen wird. Das ist aber nicht das Thema, sondern eben die Seite, die sich im Grunde nicht um ein Thema kümmert, sondern um ein Produkt eines Themas: den Firefox, den man dort natürlich auch runterladen kann.
Der Firefox! Für Mac, Windows, Word, Linux, Portable. Alles da. Als ich mit dem Internet anfing, gab es ihn nicht. Da gab es eine Glaubensfrage: Netscape oder Tod. Heute hat Ersteres wohl Letzteres ereilt, denn so „out“ Netscape, so „in“ ist Firefox. Warum?
Ich weiß es nicht. Klar, lese ich, dass der Browser schnell, sicher und auch sonst toll, toll, toll ist. Aber ich bin kein Nerd, ich verstehe überhaupt nicht, inwiefern man schneller, sicherer und sonst wie besser mit dem einen Browser im Internet unterwegs sein soll als mit dem anderen. Alle sagen sie doch, dass sie die und die Features hätten. Für mich ist es, dass es eine Adresseingabezeile gibt, da trage ich was ein, klicke auf Enter und meist sehe ich dann auch das, was ich will. Wo sind also die Unterschiede?
Was mir als erstes auffällt, ist das ich den Firefox-Browser individuell gestalten kann. Sofort fragte ich mich, wozu das gut sein soll, aber dasselbe fragte ich mich auch bei Handyschalen und Handyschmuck, und daraus wurde ein Markt. Warum also nicht seinen Browser individualisieren, zumal es da Features gibt, die mir sofort als hochsinnig einleuchten:
Die Erweiterung FootieFox zeigt auf einen Blick die Spielstände europäischer Ligaspiele an. Einstellungen dazu können über das Optionsmenü vorgenommen werden. Werden Tore geschossen oder ereignen sich andere Ereignisse, so öffnet die Erweiterung ein Fenster und zeigt das Spielereignis an.
Das ist natürlich wichtig. Auch das Kultspiel „Pong“ ist verfügbar, was ich allein auch deshalb so hübsch finde, weil dieses Spiel in dem Medium Internet schon etwas wie „Nostalgie“ darstellt. Fast 20 solche Erweiterungen sind hier verfügbar.
Dazu kommen „Themen“, z. B. „Xmas“. Naja, das Thema hat zwar nicht ganzjährig Konjunktur, aber zumindest zur Zeit erfreut es sich größter Beliebtheit und ist auch nicht weniger kreativ oder „lustig“ als so manches Sonnenuntergangsfoto als Bildschirmhintergrund. Über ein Dutzend dieser kleinen Spielereien gibt es auf der Seite. Plus eben Infos und Links zu Browserspielen. Jetzt frag ich mich bloß: Gibt’s das alles nur bei Firefox? Wenn ja oder wen’s allgemein interessiert, dann bitte sehr: browser1
Montag, 23. Oktober 2006
Wer wird es machen? Das Rennen um die 100 Euro, die er, der Herr Schmidt, über den wir hie und da ja schon berichteten, auslobt, um ein Blog zu kaufen. Er nennt es

Wir nennen es "schmutzig" (sprich: geil). C'est la vie ...
Montag, 9. Oktober 2006
 
Leo Burnett, Rumänien für Western Union
gefunden bei Advertisig/Design Goodness.
Werbehinweis: Und wer kein Geld zum transferieren hat, der holt sich einfach einen Online Kredit?
Mittwoch, 12. Juli 2006
Es wurde einfach mal Zeit, dass wir hier unserem Sponsor ein wenig Platz einräumen:
Ich mach dich nieder, Schimmerlos. Wenn du mich jetzt hier stehen lässt wie nen Deppen, dann mach ich dich nieder. Ich ruinier dich, ich mach dich fertig, ich kleb dich zu, von oben bis unten. Mit meinem Geld. Ich kauf dich einfach. Ich kauf dir ne Villa, stell dir noch nen Ferrari davor, deinem Weib schick ich jeden Tag nen Fünfkaräter. Ich schieb es dir hinten und vorne rein. Ich scheiss dich so was von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast. Ich schick dir jeden Tag Cash in einem Koffer. Das schickst du zurück.Einmal, zweimal, vielleicht sogar ein drittes Mal. Aber ich schick dir jedes Mal mehr. Und irgendwann kommt dann mal der Punkt, da bist du so mürbe und so fertig und die Versuchung ist so gross, da nimmst du es. Und dann hab ich dich, dann gehörst du mir, dann bist du mein Knecht. Ich mach mit dir, was ich will. Verstehste Junge, ich bin dir einfach über. Gegen meine Kohle hast du doch gar keine Chance.
Donnerstag, 18. Mai 2006
Meine Ex-Ex hat ja immer bei der Merci-Werbung feuchte Augen bekommen. Laut einer Studie der Agentur Leo Burnett fällt sie damit wohl nicht unter "die neuen Frauen" (klaro: ist ja auch Ex-Ex  ).
persönlich.com:
Studie: Wie Werbung das Herz einer Frau erobern kann
Weg führt über Geld, Sex, Humor und Emotion.
Werbung an Frauen verfehlt oft ihre Wirkung. Dies belegt die Studie "Miss Understood -- sie kauft uns unsere Werbung nicht ab" von der Agentur Leo Burnett. Bildsprache und Kommunikationsstil sind meist an Männer gerichtet. Zudem ist Werbung an Frauen oft klischeehaft, wenig kreativ oder gar beleidigend.
Donnerstag, 16. März 2006
Dienstag, 21. Februar 2006
Ich war immer der Meinung: "Wenn Du kein oder wenig Geld hast, bist du auf anderer Leute Geschmack angewiesen."
Das fängt beim Lebensmitteleinkauf an, setzt sich fort beim Einkleiden und Einrichten.
Was für die Stange, den Wühltisch oder - ganz allgemein - am Fliessband produziert wird, taugt in aller Regel nicht um groß Staat zu machen. Mit ´nem Anorak von kik kommste halt nicht aufs Titelbild der Vogue und wahrscheinlich nicht mal in die Dorfdisco, mit ner Küche aus´m Baumarkt nicht ins Schöner Wohnen.
Natürlich gibt es mitunter Anreize Billiges zu kaufen. Aber wenn schon, dann bitte auch richtig billig!
Warum sollte sich das mit Musik anders verhalten? Ich habe Verständnis für jeden, der sich die Einheitskacke, die die Musikindustrie seit Jahren verbrät, quasi ganz umsonst aus dem Netz zieht.
Lt. golem.de will die Musikindustrie "Intelligente Aufnahmesoftware" verbieten.
Der Musikmarkt habe in den letzten Jahren Umsatzeinbußen von mehr als 40 Prozent hinnehmen müssen. Schuld sei die ungebremste Ausweitung privater Vervielfältigungen durch neue digitale Technologien sowie die durch das Internet ausgelöste Flutwelle von Piraterie, wiederholen die Deutschen Phonoverbände ihr Klagelied.
Liebe Leutz, die Schuld liegt allein bei Euch! Schuld seid Ihr, weil ihr seit Jahren eine Produktpolitik fahrt, die sich an eine Zielgruppe wendet, die über kein oder wenig (das der Eltern) Geld verfügt, weil Ihr in Künstler investiert, die keine sind, weil Ihr schlichtweg den Weg des geringsten Widerstandes geht.
Für die wirklich guten Künstler waren die Musiktauschbörsen mit Sicherheit die beste Werbung.
Niemand der im Netz einen wirklich spannenden Künstler entdeckt hat, wird sich auf Dauer mit einer mp3-Datei zufrieden gegeben haben.
Meine Bezugsquelle für günstige Musik heißt übrigens ebay.
Donnerstag, 9. Februar 2006
Gerade habe ich diese Meldung auf w&v gefunden:
Tchibo, Motorola, Google und USB sind Best Brands
Am Mittwochabend wurden auf einer feierlichen Gala im Bayerischen Hof in München die erfolgreichsten Marken Deutschlands mit dem Award Best Brands 2006 ausgezeichnet. Die Gewinner dieses Jahres sind Tchibo in der Kategorie 'Stärkste Produktmarke', Motorola in der Kategorie 'Wachstumsstärkste Produktmarke' und Google in der Kategorie 'Stärkste Unternehmensmarke'. UBS gewinnt den Award in der Sonderkategorie 'Stärkste Finanzmarke bei Entscheidern'. Die Preisträger erhalten von SevenOne Media, der "WirtschaftsWoche" und Serviceplan Kommunikations- und Medialeistungen im Wert von insgesamt einer Million Euro.
Das Besondere an der Auszeichnung, die nun zum dritten Mal verliehen wird: Nicht eine Jury entscheidet über die Gewinner, sondern eine Marktforschungsstudie der Nürnberger GfK. Damit ist 'Best Brands' der erste wissenschaftlich fundierte Marketingpreis. Er misst die Markenstärke an zwei Kriterien: dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Erfolg, dem so genannten Share of Market, und der Markenstärke in den Köpfen der Verbraucher, dem so genannten Share of Soul.
Die sechs Initiatoren von 'Best Brands' sind die Agenturgruppe Serviceplan, die GfK Marktforschung, der TV-Vermarkter SevenOne Media, die WirtschaftsWoche, der Markenverband und die GWP Media-Marketing.
Um den Informationscharakter von 'Best Bands' zu unterstreichen, wurde die diesjährige Verleihung erstmals zu einer ganztägigen Veranstaltung ausgebaut. In Kooperation mit dem Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München präsentierten Wissenschaftler aus aller Welt die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich Markenforschung, Markenführung und Markenallianzen.
Richtig spannend finde ich die Sonderkategorie 'Stärkste Finanzmarke bei Entscheidern
Jetzt frage ich mich, wie man weitere Sonderkategorien - und vor allem welche - schaffen kann, um dem einen oder anderen Unternehmen weitere Kohle nachzuwerfen.
Gibt´s Vorschläge?
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Kommentare
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.
Di, 24.06.2008 16:38
In der Marketing- und Kommunikationsbranche gibt es besonders viele Fachblogs, zumindest is [...]
Mo, 23.06.2008 17:19
Ich kann nur sagen, dass wir mit den Artikelverzeichnissen bislang noch immer Erfolge einfahre [...]
Mi, 18.06.2008 10:01
Ja, da freuen sich die Leser! Noch als Ergänzung. Es war weniger die Uni Fribourg selbst, die [...]