Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Webanalyse: Fragen über Fragen!

Nach dem wir nun mit dem Tante Emma Vergleich ein wenig ins Thema Webanalyse eingeführt haben, soll es nun konkreter werden. Dazu wird der Versuch gemacht, mit einigen grundsätzlichen Fragen, Neugierde für das was kommt zu wecken.

Geschäftsmodelle im Web und deren grundsätzliche Zielsetzung

Websitebetreiber verfolgen je nach Geschäftsmodell unterschiedliche Zielsetzungen. Bei Onlineshops geht es darum die Kundenbindung zu erhöhen und mehr Aufträge zu erhalten. Media- und Contentsitebetreiber zielen auf hohen Traffic und möglichst viele Seitenaufrufe pro Besuch, um attraktiver für Werbekunden zu sein. Im Support soll ein möglichst hoher Anteil der Anfragen über das kostengünstigere Web abgewickelt werden.


Fragen, die sich Websitebetreiber stellen sollten:


Onlineshops

Wie hoch ist die Konversionsrate? D. h., wie viele Besucher kommen auf die Website und wie hoch ist der Prozentsatz derer, die bestellen?

Wie hoch ist die Konversionsrate bei neuen und wie bei wiederkehrenden Besuchern?

Ist die Konversionsrate tagsüber oder abends oder unter der Woche oder am Wochenende unterschiedlich?

Lassen sich besonders wertvolle Besuchersegmente identifizieren? Wie hoch ist deren Konversionsrate?

Welche Keywords führen zu Konversionen? Welche von externen Quellen (z. B. Google, Yahoo, MSN) und der internen Suche „laufen“ am besten?

Welche Keywords führen zu hohen Abbruchraten (extern/intern)?

Wie viele Aufträge gehen monatlich ein und wie ist die Veränderung zum Vormonat, zum gleichen Monat des Vorjahres etc.?

Wie hoch ist der durchschnittliche Auftragswert grundsätzlich und unterschieden nach Besuchersegmenten?

Unterliegt das Geschäft saisonalen Schwankungen?

Was ist das Produkt mit den größten Abbruchraten?

Welchen Kampagnen erzeugen den höchsten Return On Invest?

Auf Basis welcher Kriterien entscheiden Sie, wann Seitensektionen oder Produkteinformationen aktualisiert werden sollen?


Media

Wie viele Seiten werden pro Besuch konsumiert? Wie ist durchschnittliche Besuchstiefe?

Wie häufig kommen Besucher wieder?

Gibt es Schwankungen je nach Tageszeit oder innerhalb der Woche oder am Wochenende?

Wie hoch ist die Abbruchrate auf der Homepage?

Wie identifiziert man wertvolle Besuchersegmente? Was ist deren Ratio Seitenaufrufe pro Besuch?

Differenzieren Sie Preise nach Premiumbereichen für Werbekunden z.B. auf Basis von Kategorien mit hohen Seitenaufrufen oder wertvollen Besuchersegmenten?

Auf Basis welcher Daten entscheiden Sie Seitensektionen zu aktualisieren?

Welche Marketingkampagnen führen Besucher auf die Website, die nicht nur unmittelbar Seitenaufrufe generieren, sondern auch „konvertieren“, d. h. sich z .B. registrieren, die abonnieren oder sich in die Mailingliste eintragen?


Interessentengewinnung

Wie hoch ist die Konversionsrate? D. h., wie viele Besucher kommen auf die Website und wie hoch ist der Prozentsatz derer, die z. B. eine Anfrageformular ausfüllen oder sich in die Mailingliste eintragen?

Wie hoch ist die Konversionsrate bei neuen und wie bei wiederkehrenden Besuchern?

Ist die Konversionsrate unter der Woche und am Wochenende unterschiedlich?

Wann konvertieren Besucher (beim ersten, zweiten oder x-ten Besuch)?

Wie identifizieren Sie besonders wertvolle Besuchersegmente? Wie hoch ist deren Konversionsrate?

Welche Keywords führen zu Konversionen? Welche von externen Quellen (z. B. Google, Yahoo, MSN) und der internen Suche „laufen“ am besten?

Welche Keywords führen zu hohen Abbruchraten (extern/intern)?

Wie viele Interessenten gewinnen Sie monatlich und wie ist die Veränderung zum Vormonat, zum gleichen Monat des Vorjahres etc.?

Was ist der durchschnittliche Wert eines gewonnenen Interessenten?

Unterliegt das Geschäft saisonalen Schwankungen?

Wissen Sie wo auf ihrer Website die meisten Besucher den Besuch abbrechen?

Welchen Kampagnen generieren die meisten Interessenten und welche den besten Return On Invest?


Support

Verfügen Sie über eine Interne Suche?

Verfügen Sie über FAQs?

Wenn ja, auf welcher Basis entscheiden Sie über eine Aktualisierung der Inhalte?

Wissen Sie welche Seitensektionen Besucher dazu „verführen“, Ihren Support anzurufen?

Wissen Sie welche Besuchersegmente überdurchschnittlich häufig den Support anrufen anstatt die FAQs zur Beantwortung von Fragen zu nutzen?


Es gäbe noch so viele Fragen zu stellen. Heute wollte ich vor allem eines erreichen: Zum Nachdenken anregen und Neugierde für die kommenden Blogbeiträge wecken. In denen gehe ich konkret auf die Beantwortung dieser Fragen ein.

Ihr Author Alexander Gärtner, Virtualanalyst

Dazu auch: Tante Webanalyse
Warum Webanalyse?

Cooles Projekt / Geschäftsmodell

Das hat doch einen ganz besonderen quasi Web 2.0-Charme: Sellaband.

Bands suchen sich sog. „Believer“. Diese zahlen 10$ pro „Part“. Kommen auf diese Weise 50.000 $ zusammen, dann kann der Artist in Studio gehen und eine Platte (neudeutsch: CD) aufnehmen.
Das ist dann zwar kein User generierter aber User finanzierter Content!

Wird „Verlag der Deutschen Wirtschaft“ auf Artikelportal aktiv?

Bei Suchmaschinenoptimieren sind die Artikeldienste „très à la mode“. Meine kleine Liste aus dem Juli wurde zu einer der am häufigsten besuchten Beiträge auf diesem Blog.

Selber betreibe ich mit einem genialen Kollegen einen kleinen Artikeldienst über Unternehmer und ihre Geschäftsmodelle. Heute bekomme ich eine Email von einer Mitarbeiterin des „Verlages der Deutschen Wirtschaft“ mit einer Anfrage, ob für eine Internetseite für einen Fernkurs zum Thema „Werbetexten“ ein Beitrag beigesteuert werden könnte.

Der Ansatz ist neu. Hätte die Dame einen solchen einfach eingestellt, hätte ich diesen sicher ohne Probleme und einfach so freigeschaltet. Da es aber ein so bekannter Verlag ist, habe ich der Dame vorgeschlagen, für den Beitrag einmal 50€ zu zahlen. Man muss das Geschäftsmodell ja immer wieder neu überdenken. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich werde die werten Leser bei einem positiven Ausgang ganz sicher auf dem Laufenden halten.


Add to Technorati Favorites!

Gefahren eines „MFA“-Geschäftsmodells

Kürzlich las ich, dass es so genannte „MFA“-Internetprojekte gebe. „MFA“ steht für „made for adsense“. Es handelt sich also um Projekte, die ins Leben gerufen wurden, damit adsense-Werbebanner eingeblendet werden. Der Sachverhalt war natürlich grundsätzlich bekannt, wenngleich mir die Abkürzung noch nicht untergekommen war.

Diese Projekte sind in doppeltem Maß von google abhängig. In der Regel ist google der einzige Traffic-Bringer dieser Projekte und dann ist google auch noch der Vermarkter der Werbeflächen.

Gefahren auf der Traffic-Seite:

- google kann die erstellten Webseiten ganz aus dem Index schmeißen oder aber die Seiten nach weit hinten durchreichen.

Gefahren auf der Adsense-Seite:

- wie man hört und in Foren ließt schmeißt google schon mal jemanden aus dem adsense-Programm ohne, dass der Betreiber der Webseite irgend etwas dafür kann, angeblich weil von von Seiten des Webseitenbetreibers verdächtige Klicks erfolgten. Zuweilen erfolgen diese Klicks offenbar von dritter Seite, so dass der Webmaster zu Unrecht seiner Einnahmen beraubt wird. Bereits erzielte Einnahmen werden auch noch einbehalten.
- Dollarschwankungen können potentiell nerven.

Wer mit einem „MFA“-Projekt langfristig Erfolg haben will, muss also an zwei Fronten mit einem Monopol fertig werden. Aber was soll’s: Viel Feind, viel Ehr!

Wie wäre es mit ein wenig Gratis-Werbung in eigener Sache?

Gesucht werden möglichst viele echte Unternehmer, oder auf Deutsch: Entrepreneure, die ein wenig über ihr eigenes Geschäftsmodell berichten wollen. Selbsbeweihräucherung ist erlaubt. Also hinsetzen und einen kleinen Beitrag zur individuellen Form des eigenen Unternehmertums verfassen. Dies kann veröffentlich werden unter entrepreneure.net. Und das völlig gratis. Es dürfen sogar noch ein, zwei Backlinks im Beitrag untergebracht werden. Wir, Friedrich K. und der Autor sorgen dann in Zukunft für Traffic (wie schon bei ganz-schlau.de und im Spam-Museum), so dass der Beitrag nicht ungelesen bleibt. Für das möglichst geschickte setzen der Links ist natürlich der Verfasser verantwortlich.
Also worauf warten Sie noch?

Schleichwerbung: Das Duschradio aus der Techgalerie


Twitter

Verwaltung des Blogs

Login