Dienstag, 15. Januar 2008
BBDO Stuttgart schiebt Nachtschichten
Agentur entwickelt Social-Kampagne für evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim
Stuttgart, den 15. Januar 2008 – Dialog statt Predigt heißt es bei Pfarrer Ralf Vogel von der evangelischen Kirchengemeinde Obertürkheim. Für seine Reihe abendlicher Gottesdienste – die so genannte „Nachtschicht“ – hat er deshalb prominente Gesprächspartner wie Fernsehkoch Sante de Santis, Regisseur Erwin Wangenhofer oder den Menschenrechtler Flavio Valente eingeladen. Das diesjährige Motto „Brot – Ein Mittel zum Leben.“ hat BBDO Stuttgart aufgegriffen und eine Kampagne entwickelt, die sich ungewöhnlicher Werbeplätze bedient.
Beworben werden die Gottesdienste nämlich dort, wo Brot hergestellt und verkauft wird: in Bäckereien rund um Obertürkheim, die sich an der Kampagne beteiligen und ihre Schaufensterscheiben kostenlos zur Verfügung stellen. Sechs „Klebe-Headlines“ wie beispielsweise „Vor tausenden von Jahren lernte der Mensch, Brot zu backen. An der gerechten Verteilung arbeiten wir noch.“ weisen auf die Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde hin.
Während der Gottesdienste wird das Thema „Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von den Brötchen, die wir verdienen, bis zum Brot, das den Armen fehlt. Begleitet wird die „Nachtschicht“ von musikalischen Gastauftritten wie von Sebastian Krumbiegel, dem Gründer der Popband „Die Prinzen“.
Zusätzlich zu der Schaufensteraktion hat BBDO Stuttgart Poster und Folder entworfen, die in Stuttgart und Umgebung verteilt werden. Die Kampagne läuft bis zum letzten Spätgottesdienst am 9. März 2008.
"Brot" vollständig lesen
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gut 2 Jahre ist es her, da schrieb der Wortführer hier " Gott braucht Werbung".
Rechtzeitig vorm Fest bekommt er sie. Völlig 2Nullig. kathTube ist am Start.
Wer hätte es gedacht? Katholiken können auch lustig.
"Gott goes Web2.0" vollständig lesen
Dienstag, 3. Oktober 2006
" Gott braucht Werbung" schrieb schon der Wortführer an Weihnachten des vergangenen Jahres.
Gott bekommt Werbung. Heute!
Am Tag der deutschen Einheit und ziemlich zeitgleich mit dem Beginn des Ramadan greifen Muslime in Deutschland auf eine altbewährte Marketingmethode, nämlich Inhouse-Marketing, zurück.
Heute ist " Tag der offenen Moschee".
Freitag, 17. März 2006
Hallo, ich bin’s der Christof. Ihr dürft mich auch einfach Werbegott nennen. Ich mach seit 18 Jahren Werbung. "Um Gottes willen" denkt jetzt sich der eine oder andere. Seht ihr, darum Werbegott. Und weil meine Mutter immer gesagt hat: Oh Gott, was macht’s Du da für einen Misst? Und weil ich 20 mal am Tag sage: "Mein lieber Gott, dass ist ja noch mal gut gegangen" Und weil Frauen immer: Oh mein Gott schreien, wenn ich Ihnen voll auf den Fuß getreten bin" Und weil ich so 70 x am Tag leise vor mich her flüstere: "Gott oh Gott" Das muss erstmal reichen.
Mein erstes Thema, ist eigentlich gar keins. Sondern es ist so eine Art Probefahrt als Autor. Ich wollte mal die ganzen Knöpfe drücken. Bisschen was schreiben und gleich mal schauen ob das so im Blog steht. Ach noch was, bitte stört Euch nicht an meinen Fehlern. Ich bin leidenschaftlicher Legastheniker und habe eine überzeugte beschissen Rechtsschreibung. Aber wer Wert auf die Form legt der kann ja den Duden lesen. Wer Wert auf "Wirkung" legt, denn hoffe ich zu beglücken. Sex sells sagt man, darum noch ein schweinischen Witz, damit ihr alle auf meinen ersten Text rein fallt: Meine erotischsten Wörter: Ficktiv, Anallog, Doppeloral.
Mittwoch, 1. März 2006
Gott sei Dank: Fastenzeit!
Gott meint es gut mit den Christen. Erst lässt er uns saufen, bis nicht wenige freiwillig den Schwur "Nie wieder Alkohol" ablegen, dann ermahnt er uns an die Zukunft zu denken - und zwar immer rechtzeitig (und da unterscheiden wir uns sehr zu unserem Vorteil von anderen Religionen, wo man ja mal dann, mal dann fasten muss) vor dem Start der Badesaison (bzw. für Lehrer: 1. Nichtskiurlaub des Jahres).
So heißt es ab heute auch wieder für uns:
- kein Fleisch
- kein Völlen
- kein weiteres Hüftgold
Profitieren Sie finanziell und vor allem vollumfänglich jetzt von der Fastenzeit 2006 (3)
Versuchen Sie's! (4)
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* Entspricht der Anzahl von Tagen, an denen Jesus in der Wüste fastete. Ist im Grunde n PR-Gag (3)
** Fasten heißt: auf Genussmittel, nicht: auf Genuss zu verzichten.
(3) Die Fastenzeit geht immer von Aschermittwoch bis Ostersamstag, der immer vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang ist. (2006: 1. März - 22. April) Der Zeitraum beträgt 46 Tage, abzüglich der Fastensonntage, an denen seit der Bischofssynode von Benevent 1091 nicht gefastet werden muss, da es ja Tage sind, an denen der Herr gepriesen sein soll, was mit Magerquark und Trockengemüse irgendwie wenig überzeugend rüberkäme.
(4) askese (griech.: askeo = üben, sich befleißigen)
Mittwoch, 25. Januar 2006
Na, das war mal eine tolle Meldung, mit der mich Yahoo hier erfreute:
... Der 72-jährige Atheist Luigi Cascioli hatte ... den Gemeindepfarrer Enrico Righi ... verklagt, weil dieser die Existenz von Jesus in einem Gemeindebrief als historische Tatsache hingestellt hatte. Ab Freitag wird sich jetzt ein Gericht mit der bereits vor drei Jahren eingereichten Klage beschäftigen. Er richte sich nicht gegen die Freiheit der Christen, ihren Glauben auszuüben, beteuerte Cascioli. Es gehe aber nicht an, dass die katholische Kirche ihr Prestige ausnutze, um "Dinge als historische Tatsache darzustellen, wenn es sich nur um Erfindungen handelt". In dem Gerichtsstreit geht es um Artikel 661 des italienischen Strafgesetzbuchs. Wegen "Missbrauchs der Leichtgläubigkeit" werden danach Menschen bestraft, die andere bewusst in die Irre führen. Cascioli hat angekündigt, seine Klage zurückzuziehen, wenn ihm ein Beweis für die historische Existenz von Jesus Christus vorgelegt wird.
Hoffentlich kriegen wir auch das Urteil mit. Und natürlich die Stellungnahme des , nein: nicht: Vorwerk-, sondern Vater-und-Sohn-Vertreters auf Erden....
Und schön ist ja auch der Name des Gesetzes. Räumt er doch etwas ein, was in Deutschland aufgrund der permanent überichreferentiellen Mentalität "so nicht" gesagt werden kann/darf .... Könnte mir bitte jemand diesen Paragraphen auf deutsch zukommen lassen? Danke.
Samstag, 24. Dezember 2005
Er hat Glocken ....
Und damit ist er wie Harley Davidson schon am Klang erkennbar, wobei er, der Gute, auf ne Patentanmeldung verzichtet hat. Wie dem auch sei: Einfach mal drüber nachdenken, dann aufhören und vordenken. Schließlich ist das einzige, was Sie beeinflussen können, die Zukunft!
Mit den obligatorischen Jahresendzeitglückwünschen ....
Ihr Wortführer
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Kommentare
Mo, 07.07.2008 22:19
merci
Mo, 07.07.2008 15:19
Herzlichen Glückwunsch! Einen besseren Vergleich hätte wohl niemand finden können. Genial gesc [...]
So, 06.07.2008 11:43
Stimme voll zu. Wer hat das gesagt: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne?" Bachmann.. weiß nich [...]
So, 06.07.2008 00:14
Hier noch ein neues Artikelverzeichnis, welches sich hauptsächlich mit Eigenbau Anleitungen be [...]
Sa, 05.07.2008 22:51
Toll, dass Sie beide den Tipp gut finden. Es kommt bei einer Rede oder Präsentation tatsächlic [...]
Sa, 05.07.2008 08:09
Vielen Dank für den Zuwurf und ein schönes Wochenende!
Fr, 04.07.2008 22:02
scharfsinnig beobachtet! die "schönsten" Eigentore als Präsenter schießt man sich halt immer n [...]
Fr, 04.07.2008 21:08
Beim zappen durch Premiere hab ich dann doch noch ein Spiel anzusehen. Nach so viel Fussball E [...]
Fr, 04.07.2008 17:24
Super! Das sind wohl die kleinen aber feinen Unterschiede, die in der Gesamtheit eine Präsenta [...]
Fr, 04.07.2008 11:28
Was vor lauter Schreck mach ich denn dann dieses Wochenende? Zum Glück gibts dann noch die For [...]
Fr, 04.07.2008 11:07
Danke! Stimmt ja die Bundesliga läuft erst wieder im August. Irgendwie hatte man sich an jeden [...]
Do, 03.07.2008 17:39
Ein wirklich wahres Sprichwort =D Sehr interessanter blog hier, macht Spass zu lesen...
Mi, 02.07.2008 13:21
Getreu dem Motto: Neues muß nicht immer gut sein!
Mi, 02.07.2008 13:17
... ist es nicht überall so? Egal auf welcher Seite des Schreibtisches man sich befindet, eine [...]
Mi, 02.07.2008 11:24
Ach ja: In unserem Fall kann der Journalist entscheiden, ob diese Grenze zwischen ihm und den [...]
Mi, 02.07.2008 11:22
Im Bereich des Filmjournalismus zum Beispiel gibt es eine Grenze (über die ich dieser Tage sow [...]
Mi, 02.07.2008 10:41
Unter den Marketing- Weblogs findet ein kleiner Fackellauf statt und auch ich habe ein Stöcken [...]
Mo, 30.06.2008 17:23
Hmm, erinnert mich an Googles Kampagne mit dem Plakat und der Formel, als sie Programmierer suchten.
Fr, 27.06.2008 14:11
Na, ich bin ja mal gespannt wer hier das Beste Routing hat
Fr, 27.06.2008 14:07
Und schon ist es weg und auf dem Weg nach Leverkusen.