Artikel mit Tag Gründertagebuch
Montag, 4. Dezember 2006
In der letzten Woche hatten waren wir bei einem der größten Handelsunternehmen Deutschlands zur Vorstellung unseres Gemäldeservice „ Ölgemälde vom Foto“ eingeladen. Unsere ersten Telefonate, unser Internetauftritt und unsere Gemälde-Muster hatten überzeugt, nachdem das Unternehmen im letzten Jahr eigene Planungen zur Vermarktung von Ölgemälden aufgrund der Unübersichtlichkeit der Auftragsmalerei in China verworfen hatte.
Von der Vorbereitung des Termins durch den Konzern waren wir etwas überrascht, das Handelsunternehmen hatte bereits einige Marktforschung betrieben: Marktanalyse, Befragung von Filialleiterinnen, interne Analyse von Potentialen, Test von Preispunkten, Kommunikationstest, erste Entwürfe für die POS-Präsentation. Beeindruckend, das eigene Produkt in einer größeren Inszenierung eines Handelspartners zu betrachten. Und wie professionell so ein Termin dort vorbereitet wird. Immerhin hatten wir in einer Wochenendaktion ebenfalls überzeugende Charts vorbereitet.
Aber auch die Vorstellungen des Unternehmens zu unseren Leistungen und denen unserer Lieferanten waren durchaus beeindruckend: Überprüfung des chinesischen Betriebs auf Einhaltung sozialer Bedingungen. Konkurrenzausschluss zu ca. 15 wesentlichen Wettbewerbern, mit denen wir teilweise bereits in intensiven Gesprächen sind. Notwendiges Umsatzvolumen der 6-Wochen Aktion ca. 1.000.000 Euro, also mehrere Tausend Gemälde, Vorauszahlung für POS-Ausstattung durch galleryy im 6-stelligen Bereich. Verkürzung der Lieferzeiten von 8 Wochen auf ca. 4 Wochen, da Weihnachtsgeschenke selten mit 8 Wochen Vorlauf gekauft werden. Da darf man schonmal kräftig schlucken und muß überlegen, ob das ein Ganzjahresprojekt ist, das wesentliche Ressourcen in 2007 bindet. Wir haben zwar inzwischen unsere Bild-Produktion weitestgehend automatisiert, aber müssen bis dahin sicher noch entsprechende Volumina testen.
Auch wenn wir mit unserem 15-Personen Unternehmen einem riesigen Konzern gegenüberstanden, waren die Gespräche sehr kooperativ. Mit dem richtigen Produkt und der notwendigen Professionalität können aus unserer Sicht auch solche Kooperationen vielversprechend sein. Mit einem Vertragsschluss hätten wir uns ein paar Monate nach Gründung wohl als absolute Nummer Eins bei „ Gemälde vom Foto“ für viele Handelspartner etabliert.
Wir werden weiter berichten.
Donnerstag, 23. November 2006
Klaus-Martin Meyer: Ganz kurz - was ist dialo.de?
Sven Schmidt: Ganz kurz? Die beste Telefonauskunft im Internet. Etwas länger? Alle Daten (Gelbe Seiten, Telefonbuch und das Örtliche) auf einmal. Mit intelligenter Datenverdichtung: Bewertungen, Google Maps, passende Technorati Ergebnisse, die entsprechenden Google Suchresultate, Öffnungszeiten usw. Einfach mehr Mehrwert für den Nutzer.
Klaus-Martin Meyer: Und was macht die Konkurrenz?
Sven Schmidt: Bösartig? GelbeSeiten.de ist immerhin schon im Jahr 2001 angekommen. Aber 80 Millionen Euro Marketingbudget pro Jahr ist leider ein Hammer. Auch wenn die davon maximal ein Drittel sinnvoll ausgeben. Wir haben auch keine knapp 30 Millionen Euro. Und Google hat mit Maps ein sehr gutes Produkt und natürlich den besten Kundenzugang.
Klaus-Martin Meyer: Wie sieht denn aktuell das Marketing von dialo.de aus?
Sven Schmidt: Unser Marketing heißt das beste Produkt bauen. Onvista hat auch nie Geld für Marketing ausgegeben, sondern immer darauf gebaut, dass langfristig das beste Produkt gewinnt. Um ehrlich zu sein: Mit unseren Mitteln im Marketing gegen die Gelben Seiten, Meine Stadt oder Go Yellow anzutreten, würde auch keinen Sinn machen. Wir warten lieber ab, bis ein paar Player das Marketing Schlachtfeld verlassen haben. Vorher ist es nicht realistisch, einen relevanten Share of Voice hinzubekommen.
Klaus-Martin Meyer: Mal was anderes, woher kommt eigentlich dialo.de und wofür steht die Marke?
Sven Schmidt: dialo.de kommt von Dialog ohne g am Ende. Dialog, weil sowohl ein Telefonat sowie unsere Plattform den Grundgedanken eines Austausches haben. Information austauschen, Bewertungen austauschen...dadurch entsteht der Mehrwert für die Nutzer. Im englischen Sprachraum steht dialo natürlich auch für "dial operator". Mit dialo.com verfügen wir über eine echte Top Domain.
Klaus-Martin Meyer: Apropros Domain - www.auskunft.de gehört auch zu dialo.de?
Sven Schmidt: Ja, wir haben die Nutzungsrechte an www.auskunft.de erworben. Sicherlich die Top Domain in Deutschland. Die Telekom hat nur www.auskunft.com. Sehr bedauerlich!
Klaus-Martin Meyer: Wie sieht aktuell das Nutzerfeedback aus?
Sven Schmidt: Unser Relaunch mit der Beta 2.0 Version wird richtig gut von den Kunden aufgenommen. Auf der Basis läßt sich aufbauen. Wir werden in den nächsten Wochen weiteres Feedback der Nutzer umsetzen. Um das beste Produkt am Markt zu bauen, muss man auf seine Kunden hören!
Klaus-Martin Meyer: Zum Schluss unsere Standardfrage. Wo ist die Marke dialo.de in fünf Jahren?
Sven Schmidt: Unter den Top 3 Marken im Bereich Local Search. Neben Google. Neben einer Überraschung.
Donnerstag, 16. November 2006
Klaus-Martin Meyer: Ganz kurz - was ist Dealjaeger.de?
Daniel Grözinger: Dealjaeger.de ist die neue Shopping Community: Nutzer finden für Nutzer die besten Deals (im Internet) und präsentieren diese auf Dealjaeger.de. Ein ausführliche Erklärung findet der interessierte Leser im Interview-Blog, dem mein Mitgründer Sven Schmidt ein ausführliches Interview gegeben hat.
Klaus-Martin Meyer: Was habt Ihr für Marketing Aktionen zum Start von Dealjaeger.de geplant und wann startet Ihr eigentlich?
Daniel Grözinger: First things first - Dealjaeger.de wird im Dezember´06 offiziell und zuerst in Deutschland launchen. Und da bietet sich natürlich eine Weihnachtsaktion an. Unser Community Management Team hat eine grandiose Idee - mehr will ich noch nicht verraten!
Klaus-Martin Meyer: Wer ist eigentlich bei Euch für das Marketing verantwortlich?
Daniel Grözinger: Die Ideen kommen vom ganzen Team. Bei uns zählt immer das Argument - unabhängig von der Position. Sven Schmidt und ich verfügen natürlich als getgo.de Gründer über relevante Online Marketing Erfahrung. Dazu habe ich noch die GfeH mitgegründet, eine der Top 5 Online Marketing Agenturen in Deutschland.
Klaus-Martin Meyer: Wofür soll die Marke "Dealjaeger" stehen?
Daniel Grözinger: Dealjaeger.de wird von der Community getrieben. Wir sind eine Gemeinschaft, die einander beim Shoppen on- und offline hilft. Das heißt die besten Produkte zu den besten Preisen finden. Top Qualität zum bestmöglichen Preis - was will man mehr!?! Und "Steal the Deal" sowie "Jaeger des besten Deals" bringen natürlich auch gewisse spielerische Elemente rein.
Klaus-Martin Meyer: Wie wollt Ihr Dealjaeger.de bekannt machen?
Daniel Grözinger: Aktuell läuft Dealjaeger.de trotz Closed Beta fast von alleine. Die Nutzer lieben "Steal the Deal"! Daher hoffen wir auf einen relevanten viralen Effekt, wenn Dealjaeger.de erstmal offiziell an den Start geht. Wenn wir dann noch zusätzlich die Bezahlung der Top Dealjaeger einführen, sind wir überzeugt, dass die Beteiligung gigantisch sein wird. Natürlich führen wir jetzt schon Kooperationsgespräche, um noch schneller den Kreis der Dealjaeger zu erweietern!
Klaus-Martin Meyer: Kommen unsere Leser denn jetzt schon bei Dealjaeger.de rein?
Daniel Grözinger: Derzeit sind wir noch im Closed Beta und optimieren die Seite auf Basis von dem Kunden Feedback für den offiziellen Launch. Blogleser als Experten sind natürlich auch schon jetzt willkommen:
URL: www.dealjaeger.de
Nutzername: Exciting
Passwort: Commerce
Danach bitte über Link "Registrieren" oben rechts sich anmelden, um die volle Funktionalität nutzen zu können!
Klaus-Martin Meyer: Zum Schluss unsere Standardfrage. Wo ist die Marke Dealjaeger in fünf Jahren?
Daniel Grözinger: In fünf Jahren werden wir die Marke Dealjaeger als die clevere Alternative zu Anbietern wie Kelkoo weltweit verankert haben!
Mittwoch, 1. November 2006
Dies ist mein Beitrag zum Business Blog-Karneval:
Angesichts der etwas dürftigen Frequenz in dieser Rubrik, berichte ich einfach mal von der Gründung unseres Interview-Blogs (wo ich hier Anfang Oktober bereits kurz berichtet habe).
Unsere Ausgangsidee war, zu testen, ob Bloggen als Geschäftsmodell taugt.
Damit es taugen kann, musste a) die Arbeit minimiert werden, b) eine große Menge Qualitätscontent generiert werden können und c) ein Maximum an Links kommen.
Wir kamen dann auf die Idee, Interviews zu machen. Das schmeichelt dem Ego, derer die wir um ein Interview baten, dachten wir und lagen glaube ich richtig. Sehr viele Leute sind bereit, Interviews zu geben: ca. 50 Leute in reichlich einem Monat. Die Mehrheit davon linkt auf das Interview zurück. Als Haupt-Zielgruppen haben wir Unternehmer und Blogger entdeckt, die sind sehr motiviert und erzählen beiden gern, und wie gesagt linken auch gern zurück. Hierdurch rauschen jeden Tag erstaunliche Besucherzahlen auf den Interview-Blog.
Als wir mit Hitflip eines der zurzeit hippen Start-ups als Interviewpartner gewannen, sind wir mit der „Referenz“ hausieren gegangen, so dass das Akquirieren von weiteren Gesprächspartnern noch einfacher wurde.
Fazit: man braucht eine vernünftige Idee und auch klappern gehört zum Geschäft, dann klappt es auch mit dem Nachbarn.
Einziges Problem: Wir warten jetzt auf mehr Besucher über google, weil Blogger nicht auf adsense-Banner klicken!
Samstag, 28. Oktober 2006
Habe mit Hilfe von Exciting Commerce gerade den Gründerblog von Edelight gefunden.
Das wird sicher ganz interessant sein, diese Gründung zu verfolgen. Bei Edelight soll es sich um den ersten Social Shopping Dienst in Deutschland handeln. Wir wünschen viel Erfolg!
PS: Vielleicht motiviert dieser Eintrag Marlon zu einem neuen Bericht in seinem Gründertagebuch
Dienstag, 1. August 2006
Profi-Fußballvereine heute: Schwache Börsenkurse, Liquiditätsprobleme, Schuldenberge, aber „ wirtschaftlich auf einem guten Weg“. Probleme sind da um gelöst zu werden (vielleicht ausnahmsweise ohne Moggi-Methoden): Was liegt für deutsche Bundesligavereine näher, als das Merchandising- und Shop-Geschäft mit interessanten Produkten aufzuwerten und somit die Basis für erfolgreiche neue Spielerkäufe zu legen?
Gestern waren Bayern-Schals, BVB-Fahnen, HSV-Tassen, Hertha-Bettwäsche, alles schnöde Stangenware. Heute ist: Individualisierung! Im Wohnzimmer von Jupp, Sepp, Hinnack & Co. darf ein handgemalter, unikater Michael Ballack oder Lukas Podolski nicht fehlen, Ölgemälde sind das neue Fanelixier. Das sollte Franz Beckenbauer und seinen Kollegen einleuchten. Am besten, ich rufe Franz oder seinen Merchandising-Schergen einfach mal an. Aber davor hat der liebe Gott Telefonhotlines und Arbeitsanweisungen an Clubmitarbeiter gestellt.
Der Hürdenlauf beginnt mit der Recherche nach den Shop/Merchandising-Verantwortlichen: Weder Google noch openbc bringen bei den meisten Vereinen Treffer, auf Vereins-Webseiten hält man sich fast komplett bedeckt. Also Hotline oder Zentrale anrufen: „Wer ist denn bei Ihnen für Geschenke …“ oder „Können Sie mich bitte mit … verbinden?“.
Fast Unisono erklingt: „Angebote für Shop-Produkte können ausschließlich schriftlich an uns gerichtet werden. Am besten legen Sie ein Testexponat bei. Wir werden uns dann zu gegebener Zeit bei Ihnen melden.“ „ Ölgemälde muss man erklären oder persönlich erleben, da hilft ein Brief oder eine E-Mail nicht weiter.“ „Bitte haben Sie Verständnis, dass ich eine Anweisung habe, Sie in keinem Fall durchzustellen.“ Bauerntrick: „Das verstehe ich natürlich, können Sie mir den Namen des Verantwortlichen nennen, damit unser Schreiben persönlich gestaltet werden kann?“. „Schreiben Sie einfach an info@...“. Danke.
Geht man so mit Freunden um? Haaallllooo: ICH bin selbständig, Cheffe, CEO, Master, Hoffnung der deutschen Wirtschaft, ein Gründergeist … und dann DAS. Das Mio-Geschäft mit Zidane, Ronaldinho und Rooney liegt direkt vor uns. Fraaaaaanz: „Wir sitzen in einem Boot!“.
Gut: Wir schrubben unter Kiel und es ist SEINE Yacht. Franz musste 48 WM-Spiele schauen und will erstmal nix von Ölbildern hören. Ich habe verstanden: Demut ist die erste Gründerpflicht! Ich schreibe Briefe … und HIER wird bald über die Ergebnisse (Antwortschreiben) berichtet …
"Gründertagebuch (4): Gründer zu Gast bei Freunden" vollständig lesen
Samstag, 17. Juni 2006
Jeder Jungunternehmer träumt zum Start von kostenloser Werbezeit mit Mio-Einschaltquoten.
Autofahrt Köln Frankfurt, HR3 01386000-Show ( preisgekrönt), man sucht das erotischste Ölgemälde Deutschlands. Da die Moderatorenbodys in der verfetteten Republik nach eigener Aussage ihresgleichen suchen (warum sind die dann nicht beim Fernsehen?) kommt nur ein nacktes Abbild der 2 Mikrofonjunkies in Frage. Mir egal, Hauptsache die nehmen mich Huckepack mit auf Sendung.
Wir malen doch Ölgemälde! Also: Ich muß der Sendung was Gutes tun und am besten (charity geht immer, siehe Rudi und Günther) auch noch was für einen guten Zweck. Also heißt die glorreiche Verknüpfung: Wir malen das erotischste Bild des Gewinners nach und versteigern es gemeinsam mit dem Sender für einen guten Zweck. Kaum wieder daheim ist die E-Mail ins Studio versendet.
Ein paar Tage später ruft HR3 zurück „Danke für das Angebot, das würden wir gerne senden.“ 2h später die erste Sprechprobe mit dem Starmoderator: „nach der ersten Probe können wir ja jetzt richtig aufzeichnen“ denke ich, „Das reicht, können wir morgen ungeschnitten so senden …“ sagt er. „Moment, ich wollte doch noch …“, „Neenee, alles bestens, habe noch viel zu tun …“ Nach 3 Minuten war der Spuk vorbei und am Samstag Nachmittag wurde das gesamte Hessenland verstrahlt.
Hätte nicht gedacht, dass man so schnell ein paar zehn Tausend Hörer für lau erreichen kann. Mal schauen, was die deutsche Radiolandschaft noch so mit uns Gründern vorhat. Vielleicht eine Reihe neuer, erotischer Selbstportraits Alter Meister (so wie sie noch niemand kannte): Der nackte Van Gogh, Nude Monet, Rembrandt entblöst, Franz Macke ohne Jacke, Paul Gauguin … oder doch nur ein kleiner Wettbewerb der ECHTEN schönsten Aktgemälde Deutschlands? Also nicht Radio sondern Männermagazin? Warum nicht, wenn´s beider Quote hilft.
Dienstag, 9. Mai 2006
"Was gibt es wichtigeres als Kontakte?"
"Nutzen Sie Ihr Netzwerk. "
"Ohne Kontakte haben es Unternehmer heute schwer."
Lehrbuch Existenzgründung erste Seite, nein Vorwort. Alles Reproduktion von bereits geschriebenem.
Anfangs hielt ich es für kluge Kommentare derjenigen, die sie sowieso viele haben. Entweder Du hast Sie oder nicht, dachte ich. Und eigentlich bin ich kein richtiger Networker, eine Kunst, die ich nicht beherrsche.
Aber dann muß man sich nur mal an sein eigenes Netzwerk erinnern: Viele Freunde und Bekannte hat man schon zusammengebracht, Leuten geholfen, ihnen Jobs organisiert, Diplomarbeiten vermittelt, Praktikumsplätze vergeben, Hochzeitsfotografen vermittelt, Urlaubsbegleitungen herangeschafft usw. Kann also doch nicht so verkehrt sein, vielleicht habe ich doch ein bischen Talent.
Auf geht´s, wer bietet Kontakte, am besten noch zu anderen Unternehmern.? Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit usw.
Internetrecherche, Kurzes Telefonat, "klar , komm vorbei, Mittwoch ist Stammtisch, wir freuen uns". Uij, sooo einfach? Mal sehen wie der Abend verläuft. Ich komme rein, 15 leute sind schon da, alle schauen, "hallo", "klasse, daß Du da bist", "Dich kenne ich", schon vor dem Hinsetzen habe ich 3 neue Leute kennengelernt. Alle sind offen, hören gespannt zu (OK, die Geschäftsidee ist auch ein bischen verrückt), wollen mehr wissen, geben Tipps, erzählen von sich. Entspannt, offen, freundlich, hilfsbereit. Am Ende des Abends wollen 2 Personen meine Visitenkarte, weil Sie mein Produkt kaufen wollen, 2 andere möchten mich zu den Aktivitäten Ihrer Arbeitsgruppe einladen.
Der dritte lädt mich für Samstag zum Golfturnier ein, ich bin Anfänger , "machste halt den Schnupperkurs". Danach Abendessen, man kommt ins Gespräch, eine Brasilianerin hat ein interessantes Accessoire aus Ihrer Heimat dabei. "Das gibts hier noch nicht, jedenfalls nie gesehen". "Laß uns was draus machen". "Ich mach Logistik, Du Marketing". "Nächste Woche treffen wir uns zum ersten Austausch, "Du machst bis dahin ..., ich ....". Alles klar, die nächste , das eigene Business ergänzende Idee ist geboren.
2 weitere Golfer wollten auch schon immer mein Produkt haben und man verabredet sich für den nächsten Debattierclub "Wer Lust hat kommt vorbei".
So schnell geht Networking! Entspannt, nicht aufdringlich, wer nichts berufliches besprechen möchte kann einfach nein sagen. Ich hätte es nicht erwartet, aber die Wirtschaftsjunioren machen es möglich.
Jetzt plane ich den Übergang zum Powernetworking: Mittwoch 07:00 Uhr, 22-40 Personen treffen sich wöchentlich, um sich gegenseitig Kontakt-Adressen auszutauschen. Man empfiehlt den Anderen weiter, für diesen Zweck kommt man zusammen. Keine Kungelei. Alles geht gemeinsam, jeder hat dadurch 22-40 weitere Vertriebspartner. Es soll ein hartes Regiment geführt werden, fehlen zählt nicht. Ich bin WIEDER skeptisch ... und gespannt ...
Nächste Woche bin ich dabei, Networking kann süchtig machen? ... Mal sehen.
Bald mehr aus der NEUEN Welt eines Existenzgründers ...
Freitag, 28. April 2006
Startet ein Gründer-Tagebuch mit einer Unternehmens/StartUp-Vorstellung oder dem Geschäftskonzept des Autors? Oder mit den wirklich wichtigen Dingen/Erfahrungen mit Behörden/Partnern/Freunden/Ex-Arbeitgebern? Mit einem Hohelied auf alle Gründer? Egal welcher Marketing-Theorie DIESES Tagebuch folgen wird/soll (noch tbd), starten soll es mit positiven Erfahrungen mit talentierten jungen Leuten, in erster Linie Design-Studenten.
Frage: Wie kommt man zu einem Firmen-Logo und einem profesionellen Corporate Design, wenn man mit wenig Invest starten will? Entweder: Selber malen oder (Ziel Geringinvest verfehlt): Klaro, Agenturen suchen, Kontakterkontakte, pitchen, Briefings- und Debriefings, ..., Präsentationen und am Ende viel (hoffentlich gut investiertes) Geld mit Abwanderungsgedanken (Honorares ExKonto).
Geht auch anders? Sieht so aus.
Die Idee (zugegebenermaßen nicht neu, siehe Google): Geben wir krativen Leuten außerhalb von 600 Euro Tagessatz oder 20.000 Euro Gesamtangebot (inkl. CD) eine Chance, sich einzubringen (Ihre ersten Erfahrungen zu sammeln) und von Anfang an etwas wirklich Neues mitzugestalten. Der Sieger eines !Logowettbewerbs! darf anschliessend das CD (mit)umsetzen. Und ein paar Geldpreise gab es natürlich auch. Das Briefing (was vorne nicht drinsteht kommt hinten nicht raus) erfordert die notwendige Auseinanderdsetzung damit, was das eigentlich sein soll, das man in den nächsten Monaten aufbauen möchte.
Den Zieltermin 27.04. ließ keiner verstreichen und gerade kann ich mich gar nicht entscheiden, welchem der wirklich vielschichtigen und sehr unterschiedlichen Gedanken/Entwürfe ich folgen soll. Kreativ, geistreich, hintergründig, direkt, wiedererkennbar, manchmal zu einfach (geht das?), manchmal zu kompliziert (schon eher), echte Hingucker sind dabei ... bei so vielen Guten Ideen besteht wohl die Notwendigkeit für den Auftraggeber, nochmal genau ins Briefing zu schauen ... oder ebenjenes nochmal genauer zu hinterfragen (will ich das alles wirklich so wie ich es "damals" geschrieben habe?) ... Und sollte ich das alles alleine entscheiden?
Bei einem der nächsten Einträge werde ich einen link einbauen, wo alle Entwürfe zu finden sind. (Geistreiche und fachmännische) Kommentare dazu (wie hier ja üblich) sind gerne willkommen. Und vielleicht findet dort jemand Kandidaten für das nächste Projekt.
Ach ja: Die Neugründung wird " Kunst" (Nicht Lebenskunst) zum Thema haben, mehr dazu in den nächsten Tagen. Und ach ja: Herzlich Willkommen zum Tagebuch, dem bestimmt nicht letzten .... Danke an die blog-bizzer für das Forum hier. In der Hoffnung auf ein paar Mitleser, damit ich das hier nicht alles für ... schreibe.
Montag, 17. April 2006
Die Wirtschaftswoche hat eins, da kann das führende Marketig-Blog des deutschen Sprachraumes nicht hinten anstehen. In Kürze startet hier an dieser Stelle das Gründertagebuch einer bis heute noch streng vertraulichen Existenzgründung. Der Gründer ist ein gestandener Top-Manager eines führenden deutschen Internetproviders. Der Herr ist Mitte dreißig und hat an Deutschlands bestem Gymnasium Abitur gemacht. Nach dem Studium der BWL folgten mehrere sehr logische Karriereschritte bei führenden Telekommunikationsunternehmen der Republik. Jetzt steht sozusagen Karriere 2.0 an, der Eintritt ins dynamische Unternehmertum. Es dürfte also sehr spannend werden.
Nur soviel sei verraten. Es handelt sich um ein sehr Marketing orientiertes Businessmodell.
Für den ersten Tagebucheintrag wird zudem gleich eine pfiffige Aktion frei nach dem bekannten Motto „Sex sells“ erwartet.
Also bleiben Sie uns treu und freuen Sie sich auf den ersten Tagebucheintrag!
|
Kommentare
Do, 24.07.2008 12:44
Wozu?? Du scheinst ja bestens Informiert zu sein, Komplimänt, hätte ich wirklich nicht erwartet.
Do, 24.07.2008 08:55
Ja ich gebe es zu. Ich war es. Worum geht es hier überhaupt???
Mi, 23.07.2008 16:54
... erinnert an Martin Luther King, vom Stil her find ich´s garnicht so schlecht: klar, offen, [...]
Mi, 23.07.2008 15:46
Ja, ja, die gute alte Propaganda-Optik, nur dass die Raketen fehlen, aber ansonsten 1:1
Mi, 23.07.2008 13:18
Hallo, sehr nett sowas. Die Dame mit Z. kenne ich glaube ich auch. Hat die nicht 4000+ Kont [...]
Mi, 23.07.2008 12:55
jhgjghjhg
Di, 22.07.2008 19:03
also, ich seh das so: Team-Arbeit = Zusammenschluss von mehreren Personen zur Lösung einer [...]
Di, 22.07.2008 18:09
Ich find das auch eine klasse Idee
Mo, 21.07.2008 13:40
Dir auch einen guten Tag. Ich kommen gerade von Det Müllers Blog und werde mich hier mal umsch [...]
So, 20.07.2008 23:13
Na ist aber doch schön zu lesen, dass Data Becker zumindest weiß, wie man das mit dem Marketin [...]
So, 20.07.2008 15:23
Manchmal kann man sich wirklich nur noch wundern kopfschüttel
Do, 17.07.2008 23:57
Schönes Zitat, ich stimme voll und ganz zu
Do, 17.07.2008 11:44
Sehr gut! Absolut richtig! Genau meine Meinung!
Mi, 16.07.2008 16:57
Das ist ja echt mal eine lustige sache =)
Mi, 16.07.2008 16:03
lol^^
Mi, 16.07.2008 11:37
Vermutlich war ihr selbst nicht ganz bewusst wie ihr eigenes schreiben letztendlich wirkt und [...]
Di, 15.07.2008 12:31
Man kann einfach, wenn man so etwas initial versucht, ein weniglich kreativer an die Sache ran [...]
Di, 15.07.2008 12:25
Also manche Menschen kommen ja auf Ideen, die einem beim ersten Kaffee im Büro ein dickes Sch [...]
Di, 15.07.2008 11:48
Natürlich meint sie es so. Vielleicht könnte sie es aber auch so sagen? Noch besser: Sie vorab [...]
Di, 15.07.2008 11:42
Oh, ich glaube sie meinte es eher so, dass sie über Euch Ihre Werbefläche vermitteln lassen wi [...]