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Fühle das Differenzial

Der Wortführer am 04.August 2005:
Nun, Ergebnisse einer nie in Auftrag gegebenen Studie würden wahrscheinlich als Sieger der deutschen Entsprechung ergeben: Bernd rennt.


Die Wirklichkeit hat ihn eingeholt. Die Studie ist da:
Reklame: Nicht jeder fühlt den Unterschied

Mit dem Slogan "Feel the difference" wirbt der Kölner Autobauer Ford um Käufer - aber nicht bei allen kommt die Botschaft richtig an. Nur etwa die Hälfte der Teilnehmer einer Studie konnte den englischen Text korrekt als "Spüre den Unterschied" übersetzen. Manche der befragten Konsumenten glaubten dagegen, der Satz hieße "Fühle das Differenzial" oder auch "Ziehe die Differenz".

Essbare Knete – geht da was?

Im openbc stolpere ich gerade über ein Posting mit einer kleinen Meinungsumfrage zum Thema essbarer Knete. Der User sucht nach Tipps, wie man den Handel von der Essknete überzeugen kann. Vielleicht finden sich hier im Blog ja ein paar Leser, die etwas Geistreiches bzw. Nützliches zu der Idee beitragen können. Menschen mit solch originellen Ideen sollte man ruhig etwas unterstützen, denke ich.

Geiz war geil

Nicht nur, dass sie ihre treuesten Kunden vergraulen, auch ihr Claim verliert an Wirkung.

Handakte berichtet:

Der Slogan “Geiz ist geil” scheint an Bedeutung zu verlieren. Einer Studie zufolge achten deutsche Verbraucher wieder weniger auf den Preis und kaufen mehr Markenartikel.

Quelle: Die Bedeutung von Marke und Markenartikelindustrie (PDF)

Somit bringt der Tag auch gute Nachrichten für netmeier.

Geld, Macht, Sex, Humor und Emotion

Meine Ex-Ex hat ja immer bei der Merci-Werbung feuchte Augen bekommen. Laut einer Studie der Agentur Leo Burnett fällt sie damit wohl nicht unter "die neuen Frauen" (klaro: ist ja auch Ex-Ex ;-) ).

persönlich.com:
Studie: Wie Werbung das Herz einer Frau erobern kann
Weg führt über Geld, Sex, Humor und Emotion.


Werbung an Frauen verfehlt oft ihre Wirkung. Dies belegt die Studie "Miss Understood -- sie kauft uns unsere Werbung nicht ab" von der Agentur Leo Burnett. Bildsprache und Kommunikationsstil sind meist an Männer gerichtet. Zudem ist Werbung an Frauen oft klischeehaft, wenig kreativ oder gar beleidigend.

Vertrauensbildende Massnahmen

Über den Gehalt von und die Haltung gegenüber Studien, Markt- und Meinungsforschung etc. hat der Kollege Wortführer innerhalb der Banalen Brüller und anderswo ja eigentlich schon hinreichend referiert. Und daher ist es auch gar kein Problem für uns z.B. diese und diese und diese Studie einfach mal zu überspringen und nicht weiter zu kommentieren.

Diese hier (PDF), gefunden bei Golem, wollen wir jedoch nicht auslassen. Bietet sie doch zumindest die Möglichkeit den einen oder anderen Golem-Leser oder Google-Surfer, der über unseren Trackback bzw. über eine Sucheingabe auf diese Seite kommt, zu empfangen, zu begrüßen, vielleicht gar dauerhaft für unser Blog zu begeistern. (Klicken Sie sich mal durch, wir haben nichts zu verbergen, Sie können uns vertrauen...)

Obwohl:

Menschen vertrauen Medien, nicht der Politik oder Blogs.

Das verhält sich wahrscheinlich ähnlich wie mit Versicherungsvertretern, Anwälten oder gar besten Freundinnen von Freundinnen (Weiche Satan).

Bei genauerer Betrachtung gibt´s aber auch unter den vorbezeichneten Gruppen nette und vertrauenswürdige Vertreter ihres Standes. So verhält sich das wohl auch mit Blogs...

Denn:
Blogs haben die Medienlandschaft vollständig verändert.

Post von Walkenhorst II (Offener Brief an Frau Dr. Merkel)

Sehr geehrte Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel,

hiermit beantrage ich Fördergelder in noch nicht spezifizierbarer Höhe zur Gründung des


Amt gegen Einzelstatistik

Wahre Zahlen - Klare Worte



Sinn des Amts ist es, jedwede Statistik vor ihrer Publikation auf Logik bzw. Sinnhaftigkeit in bester hegel'scher Manier zu überprüfen - und zu zertifizieren. Ohne eine solche Zertifizierung darf keine Statistik mehr publiziert werden.

Ziel ist es, die Mündigkeit des Menschen durch eine Bündelung sowie eine deutliche Versachlichung von Informationen sowie eine Reduktion von Manipulation dauerhaft zu gewährleisten.

Beispiel:

a)
Werbung mit Prominenten zählt zu den erfolgreichsten und anhaltend beliebtesten Werbeformen
Eine Untersuchung des Gallup-lnstitutes hat ergeben, dass der durchschnittliche Impactwert bei Werbung mit unbekannten Darstellern 19% beträgt, bei Werbung mit Prominenten jedoch bis zu 40%.
Zweifel in Deutschland an Werbekraft mit Prominenten
Die meisten Verbraucher (setzen) weniger auf die Prominenten-Empfehlung ... 76% der Verbraucher treffen ihre Kaufentscheidung vor allem aufgrund der Qualität eines Produktes. Für 72% bestimmt außerdem die persönliche Erfahrung mit der Marke und dem Unternehmen über Vertrauen und Misstrauen. Oder es sind glaubwürdige Institutionen, deren Rat gesucht wird.

b)
Umfrage: Harald Schmidt erntet als Testimonial kaum Sympathie
TV-Entertainer Harald Schmidt stößt bei den Bundesbürgern als Werbefigur auf ein überraschend negatives Echo. So halten nur 36 Prozent der Deutschen Schmidt für eine sympathische Werbefigur - schlechtere Werte erzielen nur Boris Becker, Oliver Pocher und Dieter Bohlen.
Umfrage: Harald Schmidt ist Deutschlands begehrtester Nachbar
Lieblingsnachbar der Deutschen ist der Moderator Harald Schmidt (...) Knapp ein Drittel der Befragten würden sich mit ihm „zum gemeinsamen Lästern am Gartenzaun“ treffen wollen.

Folge wird sein, dass mittel- bis langfristig die Glaubwürdigkeit von Statistiken jedweder Art in ihren Grundfesten wirklich nachhaltig erschüttert werden wird, so dass eine Beauftragung von Statistikherstellern immer sinnloser wird, wodurch erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden können.

Die Finanzierung erfolgt nach einer Anlaufphase aus diesen Einsparungen. Es löst sich selbst auf, sobald die Bundesrepublik Deutschland als statistikfreie Zone erklärt werden kann. Dies tritt ein, sobald es über einen Zeitraum von sechs Monaten keine Einreichungen von zu prüfenden Statistiken vorliegen.

Vielen Dank, sapere aude und

mit freundlichen Grüßen,


Heiko Walkenhorst



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