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Online-Shopping in Nordkorea die zweite

Wie bereits hier im Blog berichtet, ist auch Nordkorea kein weißer Fleck in Sachen eCommerce mehr. Mit pyongyang-painters.com ist jetzt offenbar ein weiterer Online-Shop am Start. Dieser verkauft – wie der Name erahnen lässt – zeitgenössische Kunst aus Nordkorea. Der Zeitpunkt des Projektstarts scheint günstig gewählt. Denn in Zeiten von Finanzkrise und Rezession dürfte preisgünstige Kunst im Trend liegen. Zudem hat der Launch sicher auch anti-zyklische Aspekte. Ein Web 2.0-Projekt nach dem anderen landet bei eBay und macht ganz dicht, da kann eine Rückbesinnung auf richtigen eCommerce sicher nur der richtige Weg sein.

Nordkorea: Erst ein Online-Shop und nun ein IT Joint Venture

Wie wir hier lesen konnten, betreibt die Volkrepublik Nordkorea seit kurzen einen ersten Onlineshop, wenngleich dieser scheinbar die meiste Zeit offline ist. Nordkorea unternimmt aber offenbar weitere Anstrengungen IT-Kompetenz aufzubauen. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen ist die Firma Nosotek. Wie auf der Webseite der Firma zu lesen ist, handelt es sich dabei um das erste westliche „IT Venture in DPRK (North Korea)“. Gegen die Gründung einer solchen Company ist vermutlich alles, was sich auf deutsche-startup.de abspielt eher so was wie Kinderkarneval. Auf jeden Fall hat Nosotek im Gegensatz zu einem typischen hiesigen Startup nicht nur drei Coder sondern mehr als 50 Programmierer, die auch noch zur Crème de la Crème der nordkoreanischen Mathematiker gehören. Mit etwas Glück wird es in Kürze ein Interview mit dem chinesischen Marketingchef der Company geben. Der kann dann vielleicht etwas darüber plaudern, ob Bangalore nicht heute schon viel zu teuer ist. Auf jeden Fall will sich Nordkorea offensichtlich auch zu einem IT-Standort mausern.

Online-Shopping auf nordkoreanisch

Nordkorea macht erste Gehversuche in der Onlinevermarktung. Das Land, welches bisher auf der Weltkarte des Internets ein buchstäblich schwarzes Loch war, betreibt mit Hilfe einer chinesischen Firma einen Onlineshop. Allerdings ist dieser Shop regelmäßig tagelang offline, so dass man nicht immer shoppen kann. Theoretisch gibt es auf der Webseite die Vorzeigeprodukte der kommunistischen Wirtschaft zu kaufen: Fahrräder, Briefmarken, Rollschuhe und Taekwondo zu kaufen. Ein russischer Nordkoreaexperte kommentiert den Shop mit Dieter Bohlen mäßiger Kritik "Sie haben nichts Ernsthaftes zu verkaufen. Niemand will ihre Produkte. Alles ist schlecht." Fazit: Interessant ist das nur für Menschen, die etwas Exotisches suchen.

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