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Offener Brief an Dr. Florian Langenscheidt: 250 Gründe, dieses Land heute zu lieben

Sehr geehrter Herr Dr. Langenscheidt,

Sie haben mit dem Ihrem „250 Gründe“-Buch wahrlich ein großes Buch herausgegeben. Hierbei bezieht sich „groß“ allerdings leider nur auf die Ausmaße. Ich hatte mir das Buch zu meinem 37. Geburtstag gewünscht und es auch bekommen. Schon beim ersten Durchblättern wurde die Freude zu mindestens latent getrübt.

Das liegt im Wesentlichen an drei Dingen:

- es werden zu viele Persönlichkeiten der Gegenwart vorgestellt. Die Auswahl ist zudem echt grotesk auch im Hinblick auf den Untertitel „250 Gründe dieses Land heute zu lieben“. Angela Merkel kann man vielleicht respektieren, sie ist aber kein Grund ein Land zu lieben. Gleiches gilt für Xavier Naidoo, Michael Schumacher, Stefan Raab und die meisten anderen Hauptdarsteller der Bunten. Im Gegensatz zu dem gleich folgenden Punkt mit den Markenartikeln, liegt der Schwerpunkt zu stark auf Personen der Gegenwart, an die sich sicher in zehn Jahren kaum noch jemand erinnern wird (Veronica Ferres, Johannes B. Kerner)

- es wird zuviel Wert gelegt auf Markenartikel. Dass der Focus auch noch den Vorzug vor dem Spiegel bekommt, ist noch grotesker als die oben erwähnte Sache mit Frau Merkel.

- es wird leider gar kein Wert gelegt auf gelegt auf gute Fotos. Das ist sicher der schlimmste Vorwurf. Neuschwanstein und vorallem der Leuchtturm Roter Sand sind doch in Wirklichkeit echte Augenweiden. Warum dann solch schlechte Fotos? Überhaupt kommen die schönen Landschaften dieses unseren Landes viel zu kurz.


Also das ganze Buch wirkt wenig konsistent. Alte Markenartikel stehen neben zu vielen Sternchen der Gegenwart. Da wäre es aufregender gewesen, Sie hätten auch einmal neue innovative Markenartikel der Gegenwart aufgegriffen. Wie wäre es mit Bionade oder einem Nomos Tangomat? Naja, vielleicht kommt das ja eines Tages in einer Neuauflage mit hoffentlich schöneren Fotos. Dann wird es auch ein Buch sein, welches beim Standortmarketing für den Standort Deutschland ein gewichtige und wichtige Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Martin Meyer

PS: die Leser von marketing-blog.biz sind herzlich dazu eingeladen zu ergänzen, was ihnen in dem genannten Buch fehlt.

Come on over to my place

Gerade erst hat Richard Edelman so richtig über sein Bach-Päckchen abgelästert, da hat man im Land der Ideen die nächste gaaanz grosse Kampagne zur Investorengewinnung ersonnen. So frei nach dem Motto: Wenn mit Kantaten bei den Amis nichts zu holen ist, versuchen wir es halt mit einer ganz ganz vorsichtigen Sex-Sells-Variante in der Londoner U-Bahn (immer noch besser als eines von vielen Zettelchen in den örtlichen Telefonzellen).
Ob Schiffers Londoner Appartement in U-Bahn-Nähe liegt oder ob ihr Landsitz bei Suffolk über den subway erreichbar ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


Claudia Schiffer wirbt für „Deutschland – Land der Ideen“
Auf insgesamt 11 Plakaten präsentiert das deutsche Topmodel Claudia Schiffer die neue Kampagne der Initiative „Invest in Germany – Land of Ideas“. Das berühmteste deutsche Fotomodell ist ab sofort auf verschiedenen Plakatwänden der zentralen U-Bahn Station „Bankstation“ in London zu bewundern.

Ziel der Kampagne ist es, in den weltweit wichtigen Finanzmetropolen auf den Investitionsstandort Deutschland aufmerksam zu machen. Hier eine Auswahl der Foto-Motive, für deren Realisierung der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh gewonnen wurde.

HEIDELBERG vom ADC ausgezeichnet

Der lokalen Presse war es keine Meldung wert. Mir schon. Meine Heimatstadt, Ort und Hort meines Werkens und Wirkens ward indirekt prämiert. In der Kategorie "Publikumsanzeigen - länger lfd. Kampagne" war sie Kulisse für die vom ADC mit BRONZE bedachten Kampagne für die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz":




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Von Apple lernen …

In der Stadt Dissen am Teutoburger Wald gibt es Überlegungen, die Stadt zu einer Apfelstadt zu machen. Damit wäre Dissen die zweite Obststadt im Südkreis Osnabrück, denn in Hagen sind Kirschen ganz hipp.

Die Initiative einer Ratsherrin stieß nicht nur in Dissen auf positive Resonanz. Eine Ökoinitiative im Nachbarort Bad Rothenfelde regte sogleich an, aus dem Kurort eine Birnen- oder Pflaumenstadt zu machen.

Die Idee ist deshalb gut, weil in keiner Stadt in Deutschland pro Kopf so viele Lebensmittel produziert werden. Schon die Formulierung der Idee, brachte ein veritables Medienecho und das Anpflanzen von vom Aussterben bedrohten Apfelbäumen ist ohnehin très à la mode.

Die benannte Ratsherrin hat sich den Domainnamen apfelstadt.de schon einmal gesichert.
Mal sehen, was daraus wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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