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Getunnelt

So ganz im Sinne von "Impossible is Nothing" kommt der Titan am Münchener Flughafen für Adidas zum WM-Einsatz. Titanische 18 mal 65 Meter Werbefläche.



 



Und woher bezieht ein deutsches Marketing-Blog diese Informationen? Aus Mexiko: Briefblog

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Der Ball der Heroen

Nein, es wird nicht geschunkelt oder getanzt. Es geht um eine super Marketing-idee von adidas:
Goldener Ball im WM-Finale - Nur der Sieger darf damit weiterspielen
London (dpa) - Das Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Juli in Berlin wird mit einem gold verzierten Ball bestritten. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Times" darf der Sieger das Spielgerät in den darauf folgenden vier Jahren in allen Länderspielen einsetzen - bis zur WM 2010 in Südafrika. Der Sportartikelhersteller adidas bestätigte auf dpa-Anfrage am Dienstag, dass der Ball im WM-Finale "goldene Komponenten" enthalten werde.
In den restlichen 63 WM-Spielen wird der offizielle, schwarz-weiße WM-Ball "Teamgeist" eingesetzt. Auch der Endspielball enthält "schwarz und weiß, die traditionellen Farben der deutschen Nationalmannschaft", er ist jedoch zusätzlich mit "der goldenen Farbe des WM-Pokals verziert", schreibt die Zeitung.
Gut, wir wissen nicht wirklich, ob "The Times" auch "The Truth" sagt, aber wenn, dann lohnt es sich in Zukunft, nur noch Tickets hinter den Toren zu kaufen ;-)

Global Player

adidas hat sie und spielt damit in ihren +10 PLAY-OFFS. Zwar ist es zur Zeit noch eine Beta-Version und es ist auch ein wenig kompliziert, denn man braucht Google Earth, Englisch-Kenntnisse (Nein, kein POS-FMCG-OTC-Gebrabbel, sondern die Sprache) und eine recht flotte Online-Verbindung. Dann aber entschädigt das Spiel, aber halt nur die, die sich nicht dagegen wehren, dass ein an sich normales Frage-Antwort-Spiel noch den ein oder anderen intellektuellen, naja: zumindest geographischen Mehrnutzen bietet. Let's PLAY!

Der Weg von der Kabine zum Bus

Uwe Klimaschewski, Trainer (beim FC Homburg, aber auch bei Hertha und Blau-Weiß Berlin):
Weitere Fragen kann ich nicht beantworten.
Ich muß jetzt zu meinen Spielern.
Die sind so blind, dass sie den Weg von der Kabine zum Bus nicht finden.

Vielleicht war es ja dieser Spruch, der TBWA Brand Experience, Holland, inspiriert hat.
Eine gelungene Idee jedenfalls, die da für Adidas bzw. Ajax umgesetzt wurde.







gefunden bei (mal wieder) Advertising Design Goodness

Und noch ein paar Kabinentexte:

Mehmet Scholl auf die Frage, wie es war, als Bundeskanzler Kohl nach dem EM-Sieg 1996 in die Kabine kam:
Eng

Klaus Toppmöller nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Auswärtssiegen - Pokal- und Punktspiel - mit dem VfL Bochum beim 1.FC Kaiserslautern:
Meine Jungs sitzen noch in der Kabine. Sie wollen alle hierbleiben und nächste Woche wieder hier spielen.

Karl-Heinz Wildmoser:
In der Kabine ist es eng. Da kann es passieren, dass ich einen Spieler anstecke. Das wäre schlecht. Bei Journalisten ist es nicht so schlimm. Wenn ich da einen anstecke, kommt der nächste.

Reiner Calmund:
Zum Schluss mussten wir Markus Happe einen Kompaß geben, damit er den Weg in die Kabine findet.

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