Bessere Werbung: Sponsored Posts und Advertorials auf marketing-blog.biz»

Wem Amazon und ebay zu starr ist ...

So manch miserable CSI-Folge schließt mit der Feststellung, dass es sich bei dem meistens Todesfall um eine unglückliche Verkettung von Umständen handelt. In der Werbung sind solche Verkettungen gar nicht unglücklich. Ganz im Gegenteil. Und wenn Sie wirklich gut gemacht sind, sind Sie entweder schlicht riesig oder wahnsinnig detailliert und Gewinn bringend. So ist gute Werbung halt: extrem.

Und medienübergreifend, denn liefen solche Verkettungen bislang nur in TV- bzw. Kinospots, hat nun auch ein niederländischer Onlineshop deren Werbewirksamkeit für sich entdeckt und glücklicherweise umgesetzt.

Product Placement auf Flickr

"Nein Danke, dieses Auto ist eine Fehlkonstruktion" hat Henry Ford ja bekanntlich mal gesagt. als im die VW-Werke mitsamt Käfer zur kostenlosen Übernahme angeboten wurden. Ich neige dazu marketallicas T-Shirt-Vermarktungskonzept ähnlich zu beurteilen.
Aber immerhin: Es ist mal eine neue Idee.
Und die funktioniert einfach: Bei Flickr hochgeladene Bilder werden mit kurzen Beschreibungen und Affiliate-Links versehen. Der Klick führt dann zu Amazon, Spreadshirt oder sonstwohin.

Und so werden künftig wohl stinknormale Urlaubsfotos mit Texten wie "Dieses Bikinihöschen kaufte ich beim Bikinihöschenspezialversand. Folgen Sie dem Link um auch eins zu bestellen..." vollgetextet.
So werden dann Flickr-Accounts zu ganz persönlichen Versandhauskatalogen.





Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang: Steve Rubel berichtet über einen Deal zwischen Flickr und Nikon.

via buzzmachine

Von amazon lernen, heißt siegen lernen!

In meinem letzten Beitrag berichtete ich über ein traditionelles Schuhgeschäft, welches mittels Email-Marketing erfolgreich Kunden in ein echtes Schuhgeschäft in Dissen am Teutoburger Wald lockt. Ein weiteres gutes Beispiel für das Ableiten einer offline-Kampagne aus den Ecommerce-Strategien eines Online-Shops kommt aus dem Nachbarort Bad Iburg.

So wie amazon.com seinen Kunden das Schreiben von Rezensionen erlaubt, so ermöglichte in dem Kurort nahe Osnabrück ein kleiner Buchladen den Kindern einer Schulklasse Rezensionen ihrer Lieblingsbücher zu schreiben und hängte diese neben die entsprechenden Bücher ins Schaufenster.

Die Aktion ist in mehrerlei Hinsicht eine gelungene Marketingaktion. Die gemeinsam mit der Schule durchgeführte Geschichte ist geeignet, um sehr preiswert Aufmerksamkeit für das Buchgeschäft zu erzeugen. Sicher pilgern die stolzen Eltern zum Ladengeschäft und nehmen die Rezension des Sohnes oder der Tochter in Augenschein. Zudem sind die Kinder stolz und entwickeln eine potentiell lebenslange Kundenbeziehung zu eben diesem Buchladen. Und zu guter Letzt kann man sicher auch die Presse für die originelle Form der Schaufenstergestaltung begeistern.

Das Beispiel belegt, dass man mit ein wenig Phantasie typische Onlinestrategien in modifizierter Form für das Offlinegeschäft abwandeln kann. Fazit: Von amazon lernen, heißt siegen lernen!

Twitter

Verwaltung des Blogs

Login