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iGitt

Im Markenblog können wir lesen, dass sich verschiedene Autohersteller jetzt um das kleine i streiten. Das war sicherlich vorprogrammiert. Im Blog wird der Focus zitiert:

Der Autokonzern Hyundai prüft rechtliche Schritte gegen BMW
Der Autohersteller Hyundai denkt über eine juristische Auseinandersetzung mit dem Konkurrenten BMW nach. Anlass für den Disput ist der Name der neuen Untermarke „BMW i“.


Was mich an der Geschichte wundert, ist dass diejenigen, die i-gentlich schon viel länger das i gepachtet haben, sich zu diesem Thema noch gar nicht zu Wort gemeldet haben. Schließlich haben die auch dafür gesorgt, dass die südhessische Firma Koziol einen Eierbecher umbenennen musste. Der heißt jetzt Ei Pott und unterscheidet sich optisch nur wenig von dem Musikspielgerät aus dem Haus des Apfels.

Dürfen wir noch ungestraft den Buchstaben i benutzen? Ab wann dürfen wir darüber hinaus keine Äpfel mehr anbeißen, ohne dass dies einen Markenrechtsverstoß bedeutet? Fällt den Leuten i-gentlich nichts Neues mehr ein?

Nachricht des Tages




Steve Jobs nimmt eine Auszeit
wegen Krankheit.

Twitter rast.

Die Aktie leidet.

Bild

Apple ist böse, Mac ist tot.

Naja, vielleicht etwas übertrieben, die Überschrift, aber in Zeiten wie diesen - Deutschland hat eine neue Nr. 1 (Lena Meyer-Landrut), verliert seine Nr. 1 (Horst Köhler) - muss man sich Gehör verschaffen. Und so ganz übertrieben ist es ja auch nicht, denn nach Presseberichten ist Apple nicht nur die neue Nr. 1 (vor Microsoft), sondern auch auf einemal gar nicht mal mehr nur noch gut und nur noch nett.

Wie Heroin titel taz online.
Die Art und Weise, wie Steve Jobs seine selbigen erledigt, wie er Zensur definiert ("Freiheit von ..."), wie er Software diagnostiziert ("Flash ist tot"), nennt mobiflip die Bücherverbrennung unserer Zeit.

Und nun hat auch die auch von uns mehrfach gelobte "I'm a Mac - I'm a PC"-Kampagne das Zeitliche gesegnet, wie Horizont berichtet. Dort wird auch auf folgenden Clip hingewiesen, den das niederländische Online-Portal "One More Thing" zusammengeschnitten hat:

Werbung? für den iPad

Hach, ja! Wer einnert sich nicht an die schönen Apple-Spots? Den großartigen Big Brother-Spot oder die wunderbar leichte Mac vs. PC-Reihe.

Angesichts des ersten iPad-Spots von Apple, der während der Oscar-Verleihung lief, fragt man sich, warum Apple sein Produkt so derartig konventionell, ja geradezu microsoftig präsentiert. Fehlt der "Gegner"?



Und wem das alles zu schnell ging, dem zeigen wir auch gleich das Ganze in langsam - und lustig. Möge das Produkt weniger handwerkliche Fehler aufweisen ...



iPad. iPad. iPad.

Und wieder mal waren die Macianer außer sich vor Freude. Der Auserwählte präsentierte ihnen das lange erwartete Apple-Tablet. Und das kamen sie dann auch, die "Ohs" und "Ahs" und "Awesomes" ect.

Natürlich sahen wir auch die Präsentation auf YouTube. Was wir aber auch fanden, und was ich am sensationelssten fand, war jenes Video, das schon vor zwei Jahren (!) hochgeladen wurde:



Vielleicht doch nicht sooo ne Sensation, wie Jobs' Jünger jauchzten :-)

Apple - Der Gutmenschenrechner

Apple ist nicht nur wesentlich teurer als ein PC, er ist auch besser, hipper, cooler und cooler, besser, hipper und vor allem eben hipper, cooler und sowieso besser.
Und auch der Rechner für gute Menschen. Gab es jemals einen Bösewicht in einem Hollywoodfilm mit einem Mac? Ne, den haben immer nur die Guten. Was für ein genial subtiles product placement.

Zu diesen Guten zählen Raucher zumindest in den USA wohl nicht, denn die Rechner von Rauchern werden auch in der Garantiezeit von Apple nicht repariert. (heise) :

    ... Teile hätten durch Teer aus Zigarettenrauch solchen Schaden genommen, dass das Gerät nicht mehr mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand repariert werden könne. Nikotin, so die Firmenvertreter, werde von der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) als "gefährliche Substanz" eingestuft, weshalb Apple seinen Mitarbeitern keine Reparaturarbeiten zumute, bei denen sie damit in Berührung kommen und gesundheitliche Risiken eingehen könnten. Allerdings stehen auf der Liste der amerikanischen Arbeitsschutzbehörde auch zahlreiche Stoffe, bei denen es ganz offensichtlich auf die Menge und den Zustand ankommt - darunter Kalziumkarbonat (der Hauptbestandteil von Marmor oder Kalkstein), Isopropanol (Reinigungsalkohol), Chlor (mit dem unter anderem Schwimmbäder desinfiziert werden), das zum Haarefärben verwendete Wasserstoffperoxid, der Süßstoff Saccharose und der im Sportunterricht verwendete Talkumpuder.

    Besonders ärgerlich war für die Geschädigten, dass sie beide eine AppleCare-Versicherung abgeschlossen hatten. Diese verspricht eine Hardware-Garantie von drei statt einem Jahr, ist jedoch alles andere als billig: Für den Mac mini kostet sie in Deutschland 169 Euro, für den iMac 179 Euro, für MacBooks zwischen 249 und 349 Euro und für den Mac Pro 299 Euro. Dafür gibt es anderswo schon einen kompletten neuen Büro-PC.




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