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Apple - Der Gutmenschenrechner

Apple ist nicht nur wesentlich teurer als ein PC, er ist auch besser, hipper, cooler und cooler, besser, hipper und vor allem eben hipper, cooler und sowieso besser.
Und auch der Rechner für gute Menschen. Gab es jemals einen Bösewicht in einem Hollywoodfilm mit einem Mac? Ne, den haben immer nur die Guten. Was für ein genial subtiles product placement.

Zu diesen Guten zählen Raucher zumindest in den USA wohl nicht, denn die Rechner von Rauchern werden auch in der Garantiezeit von Apple nicht repariert. (heise) :

    ... Teile hätten durch Teer aus Zigarettenrauch solchen Schaden genommen, dass das Gerät nicht mehr mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand repariert werden könne. Nikotin, so die Firmenvertreter, werde von der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) als "gefährliche Substanz" eingestuft, weshalb Apple seinen Mitarbeitern keine Reparaturarbeiten zumute, bei denen sie damit in Berührung kommen und gesundheitliche Risiken eingehen könnten. Allerdings stehen auf der Liste der amerikanischen Arbeitsschutzbehörde auch zahlreiche Stoffe, bei denen es ganz offensichtlich auf die Menge und den Zustand ankommt - darunter Kalziumkarbonat (der Hauptbestandteil von Marmor oder Kalkstein), Isopropanol (Reinigungsalkohol), Chlor (mit dem unter anderem Schwimmbäder desinfiziert werden), das zum Haarefärben verwendete Wasserstoffperoxid, der Süßstoff Saccharose und der im Sportunterricht verwendete Talkumpuder.

    Besonders ärgerlich war für die Geschädigten, dass sie beide eine AppleCare-Versicherung abgeschlossen hatten. Diese verspricht eine Hardware-Garantie von drei statt einem Jahr, ist jedoch alles andere als billig: Für den Mac mini kostet sie in Deutschland 169 Euro, für den iMac 179 Euro, für MacBooks zwischen 249 und 349 Euro und für den Mac Pro 299 Euro. Dafür gibt es anderswo schon einen kompletten neuen Büro-PC.



Macianer sind die größten brand junkies

Gewiss, gewiss kann man das Ergebnis der Umfrage von brandchannel.com auch anders deuten, aber Fakt ist (laut dieser Umfrage), als Mensch,

wäre Mr./Mrs. Apple die begehrteste Person als Tischnachbar

hätte man aus heutiger Sicht, Mr./Mrs. Apple vor 100 Jahren am ehesten zugetraut, den Lauf der Welt positiv zu beeinflussen.
(Dass Bild Online nicht getextet hat: "Sensationelle Umfrage: Amerikaner glauben, Steve Jobs hätte Hitler verhindern können!" verwundert mich ein wenig.)

wäre Mr./Mrs. Apple die Person, die einen am meisten inspiriert
(was das bestätigt)

wäre Mr./Mrs. Apple die Person, mit der man sich am ehesten selbst vergleiche.

Letzteres ist meines Erachtens einerseits ein Fall für die Couch, andererseits die Krönung für eine Marke: 9,8% der Befragten gaben das zwar "nur" zu, aber die Marke auf Platz 2 "Nike" hat nur noch 4,4%. Auf Platz 5 mit 2,1% liegt übrigens BMW.

Aha, nun doch Interesse an den Details? Bitte sehr!

Hurra, noch eine Mär: Apple macht kreativ!

Mit Macianern kann man eh kein normales Wort reden, wenn es um Computer im weitesten Sinne geht. Die meisten von ihnen unterscheiden sich ja wohl marginalst in ihrer Toleranz von Taliban. Und jetzt gibt's Wasser auf ihre Mühlen:

Schöne neue Apple-Welt: Das Firmenlogo des IT-Herstellers macht Menschen kreativer - durch bloßes Betrachten. Das jedenfalls folgern US-Psychologen aus einem Versuch mit unterschwelliger Beeinflussung. Doch die Studie ist stark umstritten.

Die meisten werden eh nur den ersten Satz des Artikel auf Spiegel Online lesen. Hauptsache: Affirmation. Für die mehr interessiert: Es geht um angeblich unterschwellige Beeinflussung durch Kurzeinblendungen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Nichts Neues.

i-mer

Bis vor einer guten halben Stunde hatte ich ja allenfalls eine vage Vermutung darüber, worum es sich bei "Safari" eigentlich handelt. Asche auf mein Haupt.
Aber wie das so läuft, wenn man keinen blassen Schimmer hat: Man fragt guckt nach bei einem Blogger, der sich auskennt. Und dank Sebastian bin ich nun in groben Zügen informiert und weiss auch das neueste Produkt, den i-mer aus dem Hause Apple, den ich im clap-club fand, richtig einzuordnen.



Alles eine Frage der Zeit

Klar, Apple verkündet das iPhone, da kann Microsoft nicht einfach zusehen:

Das Schlimme ist, bis auf das Thema stimmt alles ...

Das größte Lob ist die Kopie.

Ein Beleg dafür ist der folgende Spot PlayStation vs. Wii. Ein größeres Lob für die Apple-Kampagne könnte es gar nicht geben ...



Und natürlich gibt es nicht nur ökonomische Trittbrettfahrer - ökumenische sind es allerdings auch nicht ...
"Das größte Lob ist die Kopie." vollständig lesen »
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