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Banale Brüller: Der Bürger ...

Manchmal hirnt und hirnt man und sucht DIE GROSSE IDEE und dann darf man das da lesen:
Meta Design gestaltet Merkels Geschäftsbericht

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat Meta Design den Zuschlag für Konzept, Text und Gestaltung des Geschäftsberichtes der Bundesregierung erhalten. Mit einem dialogorientierten Ansatz, der den Bürger in den Mittelpunkt stellt, konnte sich die Berliner Corporate-Identity-Agentur gegen mehrere Konkurrenten durchsetzen.
Ach, der Geschäftsbericht der Bundesregierung stellt den Bürger in den Mittelpunkt. Und das ist erwähnenswert? Da wäre es doch interessanter zu erfahren, wie denn die Konzepte der anderen aussahen: WM? FKK? Herrschaftszeiten ...

Diese Meldung fand ich auf w&v online. Immerhin war sie dort umsonst. Auf der Website des Kontakters wird man auf click&buy weitergeleitet ...

Banale Brüller: Haupterkenntnis

Höchste Zeit, mal wieder an unsere beliebte Reihe zu erinnern. Und auch nur ganz kurz. Ich zitiere aus dem Inhaltsverzeichnis der aktuellen w&v:
PR-Trendmonitor Haupterkenntnis: Viele Sprecher haben nichts zu sagen.
Das kann man einfach mal so stehen lassen. ....

Vertrauensbildende Massnahmen

Über den Gehalt von und die Haltung gegenüber Studien, Markt- und Meinungsforschung etc. hat der Kollege Wortführer innerhalb der Banalen Brüller und anderswo ja eigentlich schon hinreichend referiert. Und daher ist es auch gar kein Problem für uns z.B. diese und diese und diese Studie einfach mal zu überspringen und nicht weiter zu kommentieren.

Diese hier (PDF), gefunden bei Golem, wollen wir jedoch nicht auslassen. Bietet sie doch zumindest die Möglichkeit den einen oder anderen Golem-Leser oder Google-Surfer, der über unseren Trackback bzw. über eine Sucheingabe auf diese Seite kommt, zu empfangen, zu begrüßen, vielleicht gar dauerhaft für unser Blog zu begeistern. (Klicken Sie sich mal durch, wir haben nichts zu verbergen, Sie können uns vertrauen...)

Obwohl:

Menschen vertrauen Medien, nicht der Politik oder Blogs.

Das verhält sich wahrscheinlich ähnlich wie mit Versicherungsvertretern, Anwälten oder gar besten Freundinnen von Freundinnen (Weiche Satan).

Bei genauerer Betrachtung gibt´s aber auch unter den vorbezeichneten Gruppen nette und vertrauenswürdige Vertreter ihres Standes. So verhält sich das wohl auch mit Blogs...

Denn:
Blogs haben die Medienlandschaft vollständig verändert.

E-Mails sind missverständlicher als gedacht

Fast schon wollte ich "Banale Brüller - Part 2" zu obiger Überschrift verfassen, bis sie anfing, mich eher zu verwundern. Hat je jemand geglaubt, eine E-Mail wäre unmissverständlich? Die Meldung in Gänze:
Die Kommunikation mit E-Mails führt häufiger zu Missverständnissen als gemeinhin gedacht. Einer Studie der University of Chicago zufolge ist es purer Zufall, ob der Adressat einer E-Mail genau dasselbe darin versteht, was der Absender gemeint hat. Schuld daran sind die Tücken und die unausgesprochenen und erwarteten Dinge der nonverbalen Kommunikation.
Die Forscher beauftragten je eine Hälfte von 30 Studentenpaaren damit, sich gegenseitig banale Aussagen über das Wetter, das Essen in der Mensa oder andere Alltagsthemen zu zuschicken. Einmal sollten die Aussage nüchtern-neutral, Anzeige das andere Mal sarkastisch formuliert sein.
Die Aussagen wurden vom Empfänger der E-Mail nur in 50 Prozent der Fälle auch so verstanden, wie der Absender sie verfasst hatte. Die Forscher folgern daraus, dass die Absender beim Verfassen einer E-Mail auch eventuelle Stimmungen und Tonfälle im Hinterkopf haben, die der Empfänger aber nicht kennen und wissen kann. Auch Symbole wie Smileys oder allgemeingültige Abkürzungen von Verhaltensregeln im Internet könnten die Missverständnisse bei dieser Art der nonverbalen Kommunikation nur bedingt vermeiden.
Fazit der Studie: In wichtigen Dingen ist ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch allemal besser als eine E-Mail.
Naja, bei dem Fazit kann ich nicht anders, als mich zu revidieren: Banale Brüller - Part 2 (Part 1 gibt's hier)

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Banale Brüller (Der Start einer neuen Reihe auf marketing-blog.biz?)

Das Leben in der Journaille muss hart sein. Jeden Tag muss man was schreiben, auch wenn es nichts zu vermelden gibt. Im Boulevard hat man sich daran ja schon gewöhnt (warum eigentlich?) und im Fernsehen nimmt man es langsam auch schon hin, dass Offensichtliches als Offenbarung dargestellt wird.

Dass da das Marketing nicht hinterherhinken kann, ist klar. Wahrscheinlich waren "wir" sogar Vorreiter, wenn man nur daran denkt, wie leichtfertig der Begriff "Philosophie" von uns verwässert wurde, um etwas Bedeutung zu geben, was nichts bedeutete, z.B. "Unser Ziel ist es, unseren Kunden nachhaltig beste Produkte und Services zu bieten.", wahlweise: "Unsere Kunden sind unsere Partner. Unsere Mitarbeiter unser wertvollstes Kapital." usw. usw. (ja, ja, ja)

Ganz besonders supsekt sind und waren mir schon immer Studien - insbesondere Meinung- und Marktforschungserhebungen. Natürlich stehen sie nicht erst seit Churchill zurecht in einem fragwürdigen Licht, aber mit den Zahlen jonglieren ist eines, mich völig für blöd zu verkaufen, ist was anderes: eine Beleidigung! So ermittelte, wie w&v berichtet,

TNS Emnid: Zur Lage der Zeitschrift am PoS
Supermärkte und der klassische Kiosk sind die Orte, an denen am häufigsten Printmagazine verkauft werden. Das geht aus der Studie 'Zur Lage der Zeitschrift am Point of Sale' der TNS Emnid Mediaforschung hervor. Weiter sagen zwei Drittel der Befragten, die Zeitschriftenauslage sei an ihren bevorzugten Zeitschriften-Kauforten leicht zu finden. Allerdings wünschen sich viele eine übersichtlichere Anordnung der Titel, vor allem in größeren Supermärkten, an Tankstellen und im Bahnhofsbuch- und -pressehandel.


Ist ja eine irre Erkenntnis. Und geht das jetzt weiter? Was dürfen wir erwarten?

"Allensbach: Zur Lage von Getränken und Speisen in Restaurants, Bars und Gaststätten --- Die meisten Menschen, die nach 20 Uhr außerhalb Ihrer Wohnung Nahrung aufnehmen, tun dies in dafür vorgesehene Einrichtungen ..." ????

"Wahlen: Zur Lage der Nation --- Zuhause und bei der Arbeit sind die Orte, an denen sich die Menschen am häufigsten aufhalten. Dies insbesondere an den Werktagen Montag bis Freitag. ...????

Bitte beendet die Dummheit!!!

Gibt es Meldungen, die so banal sind, dass es schon unverschämt ist, davon belästigt zu werden, dann her damit. Wir sammeln. Vielleicht stiften wir einen Preis. Chef, wie wäre es mit der "Grünen Banane" (weil unreif und zum Sonstwohinstecken?)

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