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Blog-Marketing

Es ist mal wieder so weit. Deshalb stelle ich diesen kleinen Blogeintrag aus dem Juni mal wieder nach vorne.
Würde mich über den einen oder anderen neuen Kontakt freuen.

Für ein kleines Blog-Marketing Projekt, so in der Art von hallimash oder trigami - nur eben ganz ohne hallimash oder trigami, suche ich aktuell noch 3 bis 4 Blogger, die Lust haben entweder ein Interview mit dem Kunden auf ihrem Blog zu veröffentlichen oder die sich einfach so übers Thema auslassen möchten.

Es geht um die kurze Besprechung eines Online-Marketing-Angebots. Somit ist eine thematische Nähe des Blogs zu Online-Marketing, Online-Werbung hilfreich.

Bitte zur weiteren Absprache eine kurze Mail an
das-ist-aber-n@marketing-blog.biz

Etablierte Medien sind schneller, News halten sich länger in Blogs

Es gibt mal wieder eine neue Studie zur Verbreitung von Nachrichten. Sie wurde von Wissenschaftlern der Universität Ithaca (Bundesstaat New York) durchgeführt. Wichtigstes Ergebnis: Etablierte Medien bringen Nachrichten im Schnitt 2,5 Stunden vor den Bloggern an die Öffentlichkeit. Das meldet newsroom.de . Dafür halten sich die Nachrichten in Blogs länger als in den etablierten Medien, nämlich bis zu einer Woche.

Das ist ja an sich schon interessant. Viel interessanter finde ich allerdings, dass überhaupt jemand die Blogs in eine Reihe mit den etablierten Medien stellt, und dass das nicht irgendjemand ist, sonder ernst zu nehmende Wissenschaftler. Oft genug werden Blogs ja einfach gar nicht ernst genommen. Hier aber zeigt sich, dass inzwischen die Blogs als eine von vielen Nachrichtenquellen anerkannt werden.

Wir können also beruhigt konstatieren: Blogs gehören dazu. Auch bei der Nachrichten-Verbreitung.

Reporter ohne Grenzen warnt vor den Feinden des Internet

Die Beschränkung der Meinungsfreiheit ist in manchen Ländern enorm. Für uns ist nur schwer vorstellbar, dass der Zugang zum www beschränkt sein könnte. Jetzt macht uns Reporter ohne Grenzen (ROG) darauf aufmerksam, dass in einigen Ländern das Internet zum Intranet geworden ist. Diese Meldung erreichte uns via newsroom.de.

Zu den 12 "Feinden des Internets" zählt ROG die Länder Ägypten, Birma, China, Iran, Kuba, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. "Diese Staaten haben das Internet zu einem Intranet gemacht, um damit die Bevölkerung am Zugang zu "unerwünschten" Online-Informationen zu hindern", kritisiert ROG. Neben der Überwachung und Kontrolle von Online-Informationen und Nachrichten werden in diesen Staaten unliebsame Internetnutzer/innen systematisch verfolgt. "Unter dem Vorwand, moralische Normen, die nationale Sicherheit, Religion oder die Rechte ethnischer Minderheiten oder gar das "spirituell-kulturelle" und wissenschaftliche Potential eines Landes zu beschützen, wird in vielen Ländern Internetzensur betrieben", so ROG.


Dass Blogger aufgrund ihrer Meinung ein schweres Leben haben und oft genug auch deshalb im Gefängnis landen, ist zwar allgemein bekannt. Aber an einem Freitag, dem 13. kann man auch an dieser Stelle einmal darauf aufmerksam machen.

10 Gebote für Blogger

Nach Gott, Werbegott und Mafia hat nun auch die evangelische Allianz Großbritanniens 10 Gebote verfasst. Für Blogger.

1. You shall not put your blog before your integrity.

2. You shall not make an idol of your blog.

3. You shall not misuse your screen name by using your anonymity to sin.

4. Remember the Sabbath day by taking one day off a week from your blog.

5. Honour your fellow-bloggers above yourselves and do not give undue significance to their mistakes.

6. You shall not murder someone else’s honour, reputation or feelings.

7. You shall not use the web to commit or permit adultery in your mind.

8. You shall not steal another person’s content.

9. You shall not give false testimony against your fellow-blogger.

10. You shall not covet your neighbour's blog ranking. Be content with your own content.


Ich bin katholisch. Da gibt es also noch weniger Spielraum.

Den Blogleser besser kennen lernen

Universitäten lassen Leute studieren. Und die veröffentlichen dann irgendwann mal eine Studie. Die Universität Fribourg in der Schweiz hat kürzlich eine Studie über die Nutzer von Corporate Blogs veröffentlicht. Eine Zusammenfassung der Studie gab es im PR-Agentur-Blog. Und auch wenn die Ergebnisse wenig erstaunlich sind, so sollte man sie nicht unterschätzen.

Der größte Teil der Blogleser ist männlich. 81 Prozent ist ein stattlicher Anteil. Außerdem sind sie hochspezialisiert, gebildet und informationshungrig. Und obwohl sie gar nicht mal so wenig Zeit mit der Lektüre von Blogs verbringen, haben diese gebildeten jungen Männer einen Job, zehn Prozent gehören sogar einer Unternehmensleitung an. Außerdem lesen sie nicht nur Blogs, sondern sie betreiben häufig auch selbst eins.

47 Prozent der Blogleser betreiben ein privates, 32 Prozent ein Themenblog und 21,5 Prozent ein journalistisches oder anderes Blog. Und natürlich schreiben diese Menschen auch Kommentare in die von ihnen gelesenen Blogs, nicht zuletzt, um Traffic auf ihre eigenen Blogs zu lenken. In gewisser Weise dreht sich also die Blogosphäre um sich selbst.

Trotz allem fungieren die bloglesenden Blogger natürlich als Multiplikatoren. Sie tragen die Botschaften der anderen, wenn sie denn interessant aufbereitet sind, hinaus in die Blogosphäre und erreichen neben diesen jungen bloggenden bloglesenden gebildeten arbeitenden Männern immer auch noch ein paar andere.

Aber auch diese anderen dürfte man auch mit der Art von Informationen erreichen, die der typische Blogleser sucht: Neues und Unbekanntes, das er in anderen Medien nicht erfahren kann, Hintergründe zu aktuellen Themen und Trends, außerdem Empfehlungen, Tipps und Tricks. Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Leser Unternehmensblogs lesen, weil es ihnen Spaß macht und unterhaltsam ist.

Wer also mit einem Blog erfolgreich werden will, sollte Neues, Einzigartiges unterhaltsam aufbereiten. Dann freuen sich auch die Leser. Oder?


Die vollständige Studie lässt sich übrigens hier downloaden

MSH AND MORE Werbeagentur & die WAK-Westdeutsche Akademie für Kommunikation e.V., oder: Muß man Blogger ernst nehmen?

Tag für Tag trudeln bei uns so um die 20 Pressemitteilungen von Agenturen, PRlern etc. ein.
Mittlerweile kennen wir da gar nix mehr und bilden jene, die wir für passend, mehrwertig oder interesant halten, gerne hier ab.

Leider kommt es immer wieder vor, das besonders ausgebuffte Zeitgenossen uns statt Wissenswertem einfach nur Werbung unterjubeln wollen.
Gewöhnlich verweisen wir dann auf Punkt 2 unserer FAQ oder auf eine schon mehrfach ausgestrahlte Sendung.

Was man sich im Hause der MSH AND MORE Werbeagentur oder auch in den Hallen der Westdeutschen Akademie für Kommunikation zur Bewerbung des Studienganges zum/zur Fachwirt/in Online-Marketing ausgedacht hat übertrifft jedoch alles bisher dagewesene.

Wir bitten Sie, uns zu helfen diesen Studiengang bekannt zu machen, indem Sie diese Info auf Ihrer Seite http://www.marketing-blog.biz/ veröffentlichen. Zur einfachen Handhabung schicke ich Ihnen eine fertige Version des Bolgtextes mit.


Eine fertige Version des Blogtextes. !!! ??? Kostenlose Werbung für einen nicht ganz billigen Studiengang, den die Agenturverantwortlichen scheinbar selbst nie belegt haben?

Und das bringt mich zurück zur Frage: Muß man Blogger ernst nehmen?

Nein!
Blogleser aber schon!


Deshalb, liebe Lisa, lieber Jürgen, und weil ich den Text (mit dem vertraulichen Du) auch noch scheisse finde, gibt es hier kein vorgefertigtes Blogposting.








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